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Andacht

Andacht 06. Mai 2022

06. Mai 2022 | Gerhard Zahalka

Andacht 06. Mai 2022

Bildnachweis: Gerd Schmid

Und ihr seid meine Freunde, wenn ihr meinen Anweisungen folgt. Ich nenne euch Freunde und nicht mehr Diener. Denn einem Diener sagt sein Herr nicht, was er vorhat. Aber euch habe ich alles anvertraut, was ich von meinem Vater gehört habe.

Verstehst du dich als Freund oder Freundin Jesu? Ich hätte mich eher als sein Nachfolger, sein Diener oder Mitarbeiter bezeichnet, bevor ich es gewagt hätte, mich einen Freund Jesu zu nennen. Aber Jesus betont, dass Freundschaft das Verhältnis zu seinen Nachfolgern am besten beschreibt – wie hier im Johannestext. Mit ihm unterwegs zu sein bedeutet ja, in einer engen Gemeinschaft mit ihm zu leben, seine Liebe zu erfahren und sie zu erwidern, seinen Willen gern zu tun und ihm zuzuhören, wie ein Jünger zuhört (Jes 50,4). Welch eine Auszeichnung, ein Freund Jesu genannt zu werden! Was hat die Christen der ersten Generation dazu bewogen, für den Namen Jesu und das Heil ihrer Mitmenschen so viel zu wagen? Es war ihre Freundschaft zu ihm! Sie erzählten von ihm, nicht um einer Pflicht zu genügen, sondern sie hatten Freude daran. Sie hatten ihn kennengelernt und dadurch eine starke Verbundenheit entwickelt. Ihr Herr, ihr Erlöser war zugleich ihr hochgeachteter Freund, den sie verehrten und liebten. Wo sie mit der Wärme persönlicher Zuneigung von ihrem Jesus erzählten, von seinem Erbarmen, von seiner Liebe und von seinem Kreuz, da vermittelten sie ein Jesusbild, das wiederum Liebe und Freundschaft auslöste. Nur innerhalb dieses Freundschaftsverhältnisses hat er uns, seine Nachfolger, ausgesandt, seine Boten und seine Zeugen zu sein (Apg 1,8). Wenn du diesen Auftrag als Last empfindest, dann bitte Gott, dass er es dir zur Herzenssache macht (siehe Lk 6,45), denn es gehört zur Pflege der Freundschaft, dass wir gern tun, was er uns sagt. Das Lied „Ich hörte Jesu Freundesruf“ (WLG 595) beschreibt, wie unser Leben heil wird, wenn wir seinem Ruf, seiner Aufforderung folgen. Wir sind dann Kinder Gottes, die wachsen, sich weiterentwickeln und schließlich entdecken: Es tut gut, Jesus zum Freund zu haben. Weißt du, wovon ich rede? Wenn nicht, probier es aus und nimm sein Freundschaftsangebot an! Einen besseren Freund findest du nicht.

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