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Andacht

Andacht 12. Mai 2022

12. Mai 2022 | Hans Heinz

Andacht 12. Mai 2022

Bildnachweis: Gerd Schmid

HERR, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet und die Erde ist voll deiner Güter.

„Am Anfang stand nicht der Zufall, sondern die Information“, so schreibt der Mediziner und Theologe Johannes Huber in seinem Buch Woher wir kommen und wohin wir gehen. Information aber setzt Intelligenz voraus, einen Planer und Gestalter, der mithilfe eines Masterplans etwas sehr Kluges und Komplexes entwirft und baut, ähnlich einem Hochleistungscomputer, dessen Hard- und Software auch nicht zufällig entstehen, sondern die auf einen intelligenten Erbauer zurückgehen. Ein Beispiel für solch eine Komplexität stellt unter anderem das menschliche Auge dar. Für den Bau dieses Sinnesorgans sind sehr verschieden geformte Teile erforderlich: eine lichtempfindliche Netzhaut, eine Linse, ein durchsichtiger Körper, der den notwendigen Abstand zwischen Linse und Netzhaut ausfüllt. In dieser Netzhaut sind Millionen von Pigment- und Nervenelementen in einer Lage miteinander verbunden, bei der es auf Tausendstel von Millimetern ankommt. Die Linse muss eine ganz bestimmte Gestalt haben, die eine einzige von unzähligen Möglichkeiten darstellt. Bei größeren Organismen müssen Millionen von Zellen eine ganz bestimmte Lage zueinander haben, um die richtige Krümmung der Linse hervorzubringen. Das alles ergibt sich keineswegs mit Notwendigkeit aus der physikalischen oder chemischen Eigenart der Atome oder Moleküle, die am Bau des Auges beteiligt sind (nach Eugen Bleuler, Die Psychoide als Prinzip der organischen Entwicklung). Wenn man also die komplexen Strukturen unseres Sehorgans überdenkt, so klingt es nicht verwunderlich, dass sogar Charles Darwin, der große Verfechter der Evolution durch Zufall, gesagt haben soll: Wenn er an den komplexen Aufbau des Auges denke, so überkämen ihn Fieberschauer! Die Feststellung der zweckmäßigen Ordnung in der Natur kann somit nicht auf den Zufall zurückgeführt werden, da der Zufall die beständige Bevorzugung des Zweckmäßigen nicht erklären kann. Andere Naturforscher wie zum Beispiel der berühmte Botaniker Carl von Linné scheuten sich daher nicht zu bekennen, dass sie ihren Glauben an Gott gerade aus der Naturforschung schöpften. Herr, stärke unseren Glauben durch die Erkenntnis deiner Größe und Weisheit, wie sie sich in der Natur offenbaren.

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