Andachten

Andacht

Andacht 10. Juni 2022

10. Juni 2022 | Chantal J. Klingbeil

Andacht 10. Juni 2022

Bildnachweis: Gerd Schmid

Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.

Die Werbung bietet mir tagtäglich neue kulinarische Kreationen an, die versprechen, das „Göttlichste“ zu sein, „das Sie jemals probieren werden“. Tolle Verpackungen verheißen uns immerzu Neues und Umwerfendes. Allerdings verliert das Neue oft sehr schnell seine Anziehungskraft. Der Schokoriegel wird widerlich süß und macht uns häufig gereizt. Mit dem Körpergewicht wächst das Risiko von Herzerkrankungen. Und interessanterweise bleiben wir weiterhin hungrig. Hungrig nach etwas Bissfestem, etwas Ehrlichem und Echtem – wie Brot. Selbst gebackenes Brot braucht keine Neonwerbung. Sein duftendes Aroma reicht völlig aus. Es weckt Erinnerungen an Kindheit, Zuhause, Sicherheit und Geborgenheit. Brot kann immer unseren Hunger stillen und Energie spenden. Es gibt einfach nichts Vergleichbares. Kein Wunder, dass Jesus sich als das Brot des Lebens bezeichnete. Auch das Brot des Lebens kommt ohne Dauerwerbung aus. In der Stille tröstet, heilt und erfüllt er – Jesus – uns sanft und stillt unsere Sehnsucht nach Geborgenheit und Heilung. Andere Methoden der Selbsthilfe versprechen uns schnelle Ergebnisse oder machen große Versprechungen. Doch früher oder später lassen sie uns emotional ärmer und hungriger nach Liebe im Stich. Jesus weist deutlich auf diesen Unterschied hin: „Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben.“ (Joh 10,10 SLT) Kulinarische Moden verändern sich ständig. Brot jedoch ist ein Grundnahrungsmittel seit Tausenden von Jahren. Auch Weltanschauungen verändern sich radikal; die Halbwertszeit von Moral und Werten reduziert sich täglich. Inmitten unserer sich ständig wandelnden Welt ist es beruhigend zu wissen, dass sich eines nicht ändert: „Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit!“ (Hbr 13,8 SLT) Seine Verheißungen sind vertrauenswürdig. Auch heute gilt uns wieder die Einladung, das Brot des Lebens neu zu schmecken und zu entdecken (Ps 34,9).

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