Andachten

Andacht

Andacht 08. Juli 2022

08. Juli 2022 | Klaus Schulz

Andacht 08. Juli 2022

Bildnachweis: Gerd Schmid

Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben.

Ein Demonstrationszug bewegt sich durch die Straßen. Mit Sprechchören und Transparenten machen die Demonstranten ihrem Unmut Luft. Der Umzug wurde angemeldet und von den Behörden genehmigt. Die Protestler halten ihre Forderungen für ihr gutes Recht und fordern sie lautstark und öffentlichkeitswirksam ein. Der Eingangstext berichtet davon, dass der Sohn Gottes Mensch wurde und auf die Erde kam. Er ist der Schöpfer und Herr, doch weder sein Volk noch andere Bevölkerungsgruppen erkannten seine Rechte an. Sie nagelten ihn ans Kreuz. Wie brachte Jesus seine rechtmäßigen Ansprüche zum Ausdruck? Über ihn wurde schon im Voraus gesagt: „Er wird nicht streiten noch schreien, und man wird seine Stimme nicht hören auf den Gassen.“ (Mt 12,19) Das ist doch erstaunlich! Obwohl er der Herr über alles ist, bestand er nicht lautstark und mit Macht auf sein Recht. Warum nicht? Er handelte so, damit Menschen, die vor Gott jedes Recht verwirkt hatten, wieder mit ihm in Verbindung treten können. Aus diesem Grund war Christus bereit, Unrecht zu erleiden und den Tod zu erdulden. „So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“ (Joh 1,12 EB) Dieses Recht, ein Kind Gottes zu sein, spricht Gott jedem Gläubigen zu. Niemand kann es ihm wegnehmen. Und Paulus ergänzte das, als er im Brief an die Römer sagte: „Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendeine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.“ (Röm 8,38–39) Lasst uns mit dankbarem Herzen singen: „Welch ein Freund ist unser Jesus, o wie hoch ist er erhöht! Er hat uns mit Gott versöhnet und vertritt uns im Gebet. Wer mag sagen und ermessen, wieviel Heil verloren geht, wenn wir nicht zu ihm uns wenden und ihn suchen im Gebet!“ (ghs 532)

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