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https://www.adventisten.de/news/ News der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland 2019-11-13T15:30:07Z Freikirche der STA in Deutschland kommunikation@adventisten.de TYPO3 extension ams_articles https://www.adventisten.de/fileadmin/adventisten.de/files/layout/LogoFeed.png Copyright 2019, Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland Aktuelle Nachrichten der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-11-13/australien-adra-unterstuetzt-betroffene-der-verheerenden-braende/ Australien: ADRA unterstützt Betroffene der verheerenden Brände 2019-11-13T15:30:03Z APD kommunikation@adventisten.de 13. November 2019 APD


Australien: ADRA unterstützt Betroffene der verheerenden Brände

Buschland in unmittelbarer Nähe des Geländes der Manning Adventist School in Tinonee/NSW

© Foto: Adventist Record

Laut einer Mitteilung von Adventist Record AR, australische Kirchenzeitschrift, gab es am 11. November 72 Brände, von denen 36 unkontrolliert brennen, allein in New South Wales NSW, Bundesstaat im Südosten Australiens, mit Sydney als Hauptstadt. Dort wurden drei Menschen als tot gemeldet, fünf vermisst, 40 verletzt, 150 Häuser zerstört und hunderttausende Hektar Buschland seien verloren. Kirchgemeinden der Siebenten-Tags-Adventisten stünden den örtlichen Behörden als Evakuierungszentren zur Verfügung und beherbergten bzw. versorgten gemeinsam mit lokalen Ortsgruppen des Hilfswerks ADRA Menschen, die durch die Brände vertrieben worden seien mit Wasser, Nahrungsmitteln, Kleidung und Haushaltsartikeln.

Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Australien arbeitet mit lokalen adventistischen Kirchgemeinden im ganzen Land zusammen, um bedürftigen Familien zu helfen. Derzeit können Adventgemeinden innerhalb der Feuerzonen, die ihre Kommune aktiv unterstützen, an ADRA einen Antrag auf 2.000 AU$ / 1.350 Franken stellen, um ihre Bemühungen zu unterstützen. Bei Bedarf können auch mehr Mittel bereitgestellt werden. ADRA hat eine landesweite Spendenaktion gestartet.

Zurzeit wisse er von keinen schweren Schäden an adventistischen Schulen oder Kirchengebäuden, sagte Pastor Adrian Raethel, Präsident der Adventisten im Norden von New South Wales. «Wir bitten die Mitglieder in ganz Australien um Fürbitte für jene Kommunen, die betroffen sind», fügte er hinzu.

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Laut einer Mitteilung von Adventist Record AR, australische Kirchenzeitschrift, gab es am 11. November 72 Brände, von denen 36 unkontrolliert brennen, allein in New South Wales NSW, Bundesstaat im Südosten Australiens, mit Sydney als Hauptstadt. Dort wurden drei Menschen als tot gemeldet, fünf vermisst, 40 verletzt, 150 Häuser zerstört und hunderttausende Hektar Buschland seien verloren. Kirchgemeinden der Siebenten-Tags-Adventisten stünden den örtlichen Behörden als Evakuierungszentren zur... 2019-11-12T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-11-11/adventisten-medienschaffende-beim-8-mediaday/ Adventisten: Medienschaffende beim 8. MediaDay 2019-11-13T15:30:04Z APD kommunikation@adventisten.de 11. November 2019 APD


Adventisten:  Medienschaffende beim 8. MediaDay

Philipp Mickenbecker von den „Real Life Guys“ aus der Nähe von Darmstadt beim MediaDay 2019

© Foto: Claudia Unterwieser/HopeMedia

Am 10. November veranstaltete HopeMedia, das europäische Medienzentrum der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, (Trägerschaft: Stimme der Hoffnung e.V.) in Alsbach-Hähnlein den 8. Media Day. Rund 60 adventistische Medienschaffende, Studenten und Medieninteressierte aus den Bereichen Video, Audio, Design, Fotografie, Text/Print, Journalismus, Kommunikation, Internet im deutschsprachigen Europa trafen sich bei dieser Austausch- und Vernetzungsplattform.

Philipp Mickenbecker war Hauptsprecher an diesem Tag. Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Johannes betreibt er den YouTube-Kanal „The Real Life Guys“. Seit 2016 hatten sie 117 Millionen Aufrufe. Die Brüder aus der Nähe von Darmstadt wollen mit ihren Videos dazu anregen, sich nicht primär in der virtuellen Welt, sondern in der Natur aufzuhalten und das zu verwirklichen, wovon man schon lange träumt. Sie starteten mit Videos über Tiere in der freien Natur. Danach stellten sie vorwiegend Videos von teils halsbrecherischen Projekten online: Flug mit einer Badewanne; als menschliche Drohne fliegen oder mit selbstgebautem Heißluftballon aus Alufolie; ein Rennen zwischen einem Bobby-Car mit Elektromotor und einem Auto sowie Abenteuerberichte über extrem kostengünstige Reisen per Autostopp oder Fahrrad.

Mickenbecker führte aus, was beachtet werden muss, damit man über Videos auf YouTube mit Werbung oder über Produktplacement Geld verdienen kann. Weiter referierte er über das Vermarkten von Videos über eine Agentur und wie die Klickrate für ein Video erhöht werden kann oder wie man ansprechende Thumbnails (Vorschaubilder) kreiert.

Project Slam
Im Bereich „Project Slam“ nutzten gut zehn Teilnehmende die Möglichkeit, in Beiträgen von jeweils zehn Minuten Dauer, ihre Projekte vorzustellen. Einige dieser Projekte drehten sich um die Frage, wie im Medienzeitalter die gute Nachricht von Jesus Christus säkularisierten Zeitgenossen mittels heutiger Technik vermittelt werden kann.

Media Day-Preis
Mit dem Media-Day-Preis wurde das Projekt von Johannes Likar ausgezeichnet. Der Österreicher zeigte einen Ausschnitt aus einem Video, das er auf einer kleinen Insel in Schweden gedreht hat, auf der er ein Jahr lang alleine bis Sommer 2020 im Zelt lebt.

HopeTV gehört zu internationalem Netzwerk
Seit 2009 wird bei HopeTV (früher: Hope Channel) ein vielseitiges Programm mit Gottesdiensten, Andachten, Talksendungen und Sportformaten, Koch- und Kindersendungen produziert. Der hauptsächlich durch Spenden finanzierte Sender gehört zur internationalen Senderfamilie „Hope Channel“, die 2003 in den USA gegründet wurde und aus mittlerweile 52 nationalen Sendern besteht. Weitere Informationen unter: www.hope-channel.de

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Am 10. November veranstaltete HopeMedia, das europäische Medienzentrum der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, (Trägerschaft: Stimme der Hoffnung e.V.) in Alsbach-Hähnlein den 8. Media Day. Rund 60 adventistische Medienschaffende, Studenten und Medieninteressierte aus den Bereichen Video, Audio, Design, Fotografie, Text/Print, Journalismus, Kommunikation, Internet im deutschsprachigen Europa trafen sich bei dieser Austausch- und Vernetzungsplattform. Philipp Mickenbecker war... 2019-11-10T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-11-07/schweizerischer-evangelischer-kirchenbund-befuerwortet-umstrittene-ehe-fuer-alle/ Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund befürwortet umstrittene „Ehe für alle“ 2019-11-13T15:30:04Z APD kommunikation@adventisten.de 07. November 2019 APD


Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund befürwortet umstrittene „Ehe für alle“

Symbolbild

© Foto: anjawbk/pixabay

Die Abgeordnetenversammlung (AV) des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) hat am 5. November in Bern die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare auf zivilrechtlicher Ebene befürwortet. In ihrer Schlussabstimmung stellten sich die Delegierten mit 49 zu elf Stimmen deutlich hinter die behandelten Anträge zum Thema „Ehe für alle“, heißt es in einer SEK-Medienmitteilung. Eine Gruppe von 14 Personen hatte noch am 4. November einen offenen Brief an die Abgeordneten des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes gesandt, der sich gegen die kirchliche Trauung gleichgeschlechtlicher Paare wendete.

Mit dem Beschluss empfehlen die Abgeordneten den 26 reformierten Mitgliedkirchen die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare auf zivilrechtlicher Ebene, wie auch den eventuellen neuen zivilrechtlichen Ehebegriff für die kirchliche Trauung vorauszusetzen. Die Abgeordnetenversammlung stimmte auch dafür, ihren Mitgliedkirchen zu empfehlen, dass bei der kirchlichen Trauung in Zukunft die Gewissensfreiheit der Pfarrerinnen und Pfarrer wie auch für alle anderen Kasualien gewahrt bleibt.

Mit dem Abstimmungsergebnis vom 5. November gehe die AV den Weg weiter, den sie mit der letzten Versammlung in Winterthur im Juni 2019 begonnen habe, so der SEK. Damals hätte die Versammlung der Position des Rates des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes zugestimmt: „Wir sind von Gott gewollt, so wie wir geschaffen sind. Unsere sexuelle Orientierung können wir uns nicht aussuchen. Wir nehmen sie als Ausdruck geschöpflicher Fülle wahr.“ Auf Basis dieser Position hatte der Rat des SEK im August 2019 beschlossen, die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare auf zivilrechtlicher Ebene zu unterstützen.

Die Medienmitteilung der SEK endet mit dem Hinweis, dass es der Abgeordnetenversammlung wichtig gewesen sei, zu betonen, „dass auch nach dem heutigen Entscheid verschiedene Eheverständnisse in der reformierte Kirche Platz haben“.

Offener Brief
In einem offenen Brief, den über 6.200 Reformierte sowie 2.200 Personen aus anderen Kirchen unterzeichneten, waren die Abgeordneten des Kirchenbundes gebeten worden, gegen die „Ehe für alle“ zu stimmen.

In dem offenen Brief heißt es: „Wir, die Unterzeichnenden, glauben, dass Jesus Christus uns aufruft, jeden Menschen – gleich welcher sexuellen Orientierung – anzunehmen. Wir glauben auch, dass er uns aufruft, auf jedwedes Verurteilen von Menschen zu verzichten. Viele LGBT-Personen wurden durch Verurteilung von Christen und Christinnen innerlich verletzt, was wir zutiefst bedauern. Wir können jedoch die Ehe von zwei Menschen gleichen Geschlechts nicht gutheißen. Sie steht nach unserer Überzeugung in tiefem Widerspruch zur biblischen Offenbarung. Jesus bekräftigt (Mt 19, 4) die grundlegende Wahrheit aus dem 1. Mosebuch: Die Ehe ist die Gemeinschaft eines Mannes und einer Frau. ‚Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer sie von Anfang an als Mann und Frau geschaffen hat?‘.“ Kirchliche Entscheidungen müssten biblisch-theologisch begründet werden und nicht mit gesellschaftlichen Entwicklungen. Der offene Brief ist im Internet zu finden unter lkf.ch/sites/default/files/offener_brief_an_die_sek-abgeordneten_1.pdf

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Die Abgeordnetenversammlung (AV) des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) hat am 5. November in Bern die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare auf zivilrechtlicher Ebene befürwortet. In ihrer Schlussabstimmung stellten sich die Delegierten mit 49 zu elf Stimmen deutlich hinter die behandelten Anträge zum Thema „Ehe für alle“, heißt es in einer SEK-Medienmitteilung. Eine Gruppe von 14 Personen hatte noch am 4. November einen offenen Brief an die Abgeordneten des... 2019-11-06T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-11-05/gericht-staerkt-rechte-von-kriegsdienstverweigerern/ Gericht stärkt Rechte von Kriegsdienstverweigerern 2019-11-13T15:30:04Z APD kommunikation@adventisten.de 05. November 2019 APD


Gericht stärkt Rechte von Kriegsdienstverweigerern

Symbolbild

© Foto: ebco

Soldatinnen und Soldaten, die nach einem erfolgreichen Kriegsdienstverweigerungs-Verfahren die Bundeswehr verlassen, werden normalerweise zur Kasse gebeten. Das betrifft Personen, denen die Bundeswehr ein Studium oder eine Ausbildung finanziert hat. Die Kosten für die dadurch erlangten Vorteile für ihr privates berufliches Leben sollen sie dann zurückzahlen. Hierzu verweist die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) auf ein aktuelles Urteil des Verwaltungsgerichts Halle/Saale.

Die von der Bundeswehr geforderten Beträge seien meist sehr hoch und die Zahlungen würden oft sofort verlangt, so die EAK. Für die Betroffenen wäre dies, nicht zuletzt nach einem oft sehr schwierigen Verfahren zur Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer, eine weitere Belastung. Drohende hohe Rückzahlungen dienten bereits vor Antragstellung auf Kriegsdienstverweigerung als Abschreckung, diesen Schritt zu gehen, meint der evangelische Friedensverband.

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) begrüße es deshalb, wenn Gerichte ehemaligen Soldatinnen und Soldaten Recht geben und zu hohe Forderungen und die Rückzahlungsbedingungen in einen realistischen Rahmen brächten. So zuletzt geschehen im September 2019 am Verwaltungsgericht Halle/Saale, wo die Richter eine fehlerhafte Berechnungsgrundlage erkannt hätten und einen neuen Leistungsbescheid für den Betroffenen verlangten.

Trotz rechtskräftigem Urteil verlangt die Bundeswehr noch mehr Geld
Der Kläger in diesem Verfahren war ehemaliger Soldat und anerkannter Kriegsdienstverweigerer, der bei der Bundeswehr ein Studium absolviert hatte, so Rechtsanwalt Steven Selvanayagam von der Kanzlei Korzus und Partner in Bremen, der den Mann juristisch begleitete. Nach dem Studium verließ der Soldat die Bundeswehr vorzeitig nach erfolgreichem Antragsverfahren auf Kriegsdienstverweigerung und wurde im Anschluss durch einen Leistungsbescheid aufgefordert, die entstandenen Studienkosten zurückzuzahlen. Daneben wurden Stundungszinsen für die Ratenzahlung erhoben.

Im Juni 2015 hob das Verwaltungsgericht Halle/Saale den Leistungsbescheid wie auch den Widerspruchsbescheid der Bundeswehr auf. Wie Rechtsanwalt Selvanayagam erläuterte, gehe aus dem Urteil hervor, dass das Personalamt der Bundeswehr eine zu hohe Berechnungsgrundlage verwendete. Stattdessen habe für Studentinnen und Studenten auch in der Bundeswehr der Höchstsatz der Leistung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAFöG) als Grundlage der Berechnung zu gelten. Seitens der Bundeswehr sei dieses Urteil anerkannt worden.

Es folgte ein neuer Leistungsbescheid durch die Bundeswehr, in dem nun als Berechnungsgrundlage die Sätze der Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes herangezogen worden seien, wodurch der ehemalige Soldat eine Summe zu zahlen hätte, die über der Summe aus dem aufgehobenen Leistungsbescheid gelegen habe. Auch diesen Bescheid hoben die Richter nun auf, betonte die Anwaltskanzlei.

Wieder habe das Verwaltungsgericht Halle/Saale festgestellt, dass der erneute Bescheid der Bundeswehr ebenfalls rechtswidrig sei und den ehemaligen Soldaten in seinen Rechten verletze. Im Kern habe das Verwaltungsgericht daran festgehalten, dass die Berechnungsmethode der Behörde nicht ermessengerecht wäre. Insbesondere könne keine neue und höhere Berechnungsgrundlage herangezogen werden, wenn durch ein rechtskräftiges Urteil bereits auf eine rechtlich korrekte Berechnungsgrundlage verwiesen worden sei, so der Bremer Anwalt Selvanayagam.

Darüber hinaus nahm das Verwaltungsgericht Halle/Saale in seiner Entscheidung auch Bezug auf die zu erwägende Härte von Ratenzahlungen, die zu gewähren gewesen wären. Das Gericht beanstandete hier offensichtliche Fehler, die sich einer objektiven Wertung entziehen würden. Die Zahlung in einer Summe hätte, trotz gegenteiliger Ansicht durch die Bundeswehr, die wirtschaftliche Existenz des Betroffenen bedroht. „Für betroffene Kriegsdienstverweigerer ist das ein sehr wichtiges und grundlegendes Urteil“, betonte Rechtsanwalt Selvanayagam.

Sich beraten lassen
Das Urteil zeige erneut, wie wichtig es für betroffene Soldatinnen und Soldaten, die einen Antrag auf Kriegsdienstverweigerung stellen, sei, sich umfassend beraten zu lassen, unterstrich die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden. „Wir empfehlen jeder Soldatin und jedem Soldaten, der oder die aus Gewissensgründen das Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung wahrnehmen möchte, vorher dazu Gespräche zu suchen.“ Die EAK helfe gerne auch bei der Vermittlung von Kontakten zu Anwaltskanzleien, die sich hier spezialisiert hätten, informierte Maike Rolf, die Referentin für Kriegsdienstverweigerung bei der EAK in Bonn.

Das Urteil des Verwaltungsgerichtes Halle/Saale vom 24. September 2019 hat das Aktenzeichen 5 A 621/17 HA. Weitere Informationen bei der Anwaltskanzlei Korzus und Partner in Bremen: www.korzus-partner.de

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Soldatinnen und Soldaten, die nach einem erfolgreichen Kriegsdienstverweigerungs-Verfahren die Bundeswehr verlassen, werden normalerweise zur Kasse gebeten. Das betrifft Personen, denen die Bundeswehr ein Studium oder eine Ausbildung finanziert hat. Die Kosten für die dadurch erlangten Vorteile für ihr privates berufliches Leben sollen sie dann zurückzahlen. Hierzu verweist die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) auf ein aktuelles Urteil des... 2019-11-04T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-11-01/essa-herbsttagung-zur-intersektionalitaet-in-friedensau/ ESSA-Herbsttagung zur Intersektionalität in Friedensau 2019-11-13T15:30:04Z APD kommunikation@adventisten.de 01. November 2019 APD


ESSA-Herbsttagung zur Intersektionalität in Friedensau

Symbolbild

© Foto: wortwolken.com

Am 7. und 8. November findet auf dem Campus der Theologischen Hochschule Friedensau (ThHF) bei Magdeburg die diesjährige Herbstsitzung der Sektion Entwicklungssoziologie und Sozialanthropologie (ESSA) der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DSG) statt.

Laut der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der ThHF diskutieren während des zweitägigen Workshops die Teilnehmer und Teilnehmerinnen, wie Intersektionalität als analytischer Rahmen im Bereich der Entwicklungsforschung genutzt werden kann. Zum einen soll eine intersektionelle Perspektive die Geschlechterdimension in die oft geschlechterblinde Forschung integrieren, auf der anderen Seite möchte die Tagung durch eine intersektionale Sichtweise dazu beitragen, Geschlecht als binäre Kategorie aufzulösen und die Verbindung von unterschiedlichen Differenzkategorien sichtbar machen. Die Tagungsmoderation obliegt Professorin Dr. habil. Ulrike Schultz, Prodekanin des Fachbereichs Christliches Sozialwesen der ThHF. Die Theologische Hochschule Friedensau ist eine Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten.

Sektion ESSA
Die Sektion ESSA wurde 1972 von der DSG gegründet und trat 1974 während dem 17. Soziologentag in Kassel erstmals als Sektion Entwicklungssoziologie und Sozialanthropologie auf. Die Sektion versteht sich seither als ein Forum für die Diskussion der Soziologie sogenannter Entwicklungsländer, der Soziologie transnationaler Entwicklungsprozesse, von entwicklungspolitischen Fragen sowie für vergleichende sozialanthropologische Studien. Im Vordergrund steht die empirisch fundierte theoretische Reflexion von Veränderungsprozessen. Dazu gehören soziologische Implikationen der Globalisierung und der Transformationsprozesse in Europa. Die zentrale Aktivität der Sektion sind die halbjährlichen Tagungen.

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Am 7. und 8. November findet auf dem Campus der Theologischen Hochschule Friedensau (ThHF) bei Magdeburg die diesjährige Herbstsitzung der Sektion Entwicklungssoziologie und Sozialanthropologie (ESSA) der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DSG) statt. Laut der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der ThHF diskutieren während des zweitägigen Workshops die Teilnehmer und Teilnehmerinnen, wie Intersektionalität als analytischer Rahmen im Bereich der Entwicklungsforschung genutzt werden kann.... 2019-10-31T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-30/christliche-konvertiten-vor-verfolgung-schuetzen/ Christliche Konvertiten vor Verfolgung schützen 2019-11-13T15:30:04Z APD kommunikation@adventisten.de 30. Oktober 2019 APD


Christliche Konvertiten vor Verfolgung schützen

Symbolbild: christlicher Flüchtling aus dem Irak

© Foto: Open Doors

Das Hilfswerk für verfolgte Christen „Open Doors“ hat am 28. Oktober während einer Pressekonferenz in Berlin einen aktuellen Bericht zur Situation von 6.516 christlichen Konvertiten in Deutschland vorgelegt. In der repräsentativen Erhebung „Schutz für Konvertiten vor Abschiebung in Länder mit Christenverfolgung“ wurden Daten und Hinweise aus 179 Gemeinden verschiedener Kirchen in Deutschland ausgewertet. Das Ergebnis: Immer weniger Konvertiten erhalten Asylschutz. Vielen drohe die Abschiebung in Länder, in denen die Abkehr vom Islam als todeswürdiges Verbrechen gelte.

Der frühere CDU/CSU-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder bekräftigte seine im Vorfeld der Pressekonferenz geäußerte Überzeugung: „Deutschland, als Land der Religionsfreiheit, darf Konvertiten nicht in Länder abschieben, wo Christen verfolgt werden.“

Anerkennungsquote seit Juli 2017 halbiert

In einer gemeinsam mit den Partnern „Internationale Informationsstelle für Religionsfreiheit Deutschland“ (IIRF-D) und „Professur für Religionsfreiheit und Erforschung der Christenverfolgung, Freie Theologische Hochschule Gießen“ durchgeführten Erhebung hat „Open Doors“ die aktuelle Situation von Flüchtlingen untersucht, die sich dem christlichen Glauben zugewandt haben. Viele von ihnen würden im Verlauf ihres Asylverfahrens mit dem Vorwurf konfrontiert, ihren Glaubenswechsel nur vorgetäuscht zu haben. Damit würden zuerst sie und genauso auch Pfarrer und Pastoren, die diesen Konvertiten die Ernsthaftigkeit ihres Glaubens bescheinigten, massiv diskreditiert.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) stellte laut Angaben der an der Erhebung beteiligten Gemeinden vor dem 1. Juli 2017 in 67,9 Prozent der Anhörungen positive Bescheide für Konvertiten aus. Nach diesem Datum sank die Zahl auf 36,3 Prozent. Konvertiten aus dem Iran stellten mit 4.557 Schutzsuchenden die größte Gruppe innerhalb der Erhebung, gefolgt von Flüchtlingen aus Afghanistan und Syrien. Was Konvertiten im Fall einer Abschiebung in ihr Herkunftsland in punkto Verfolgung erwarte, habe nach dem 1. Juli 2017 in immer weniger Entscheidungen des BAMF eine Rolle gespielt. Ihre besondere Gefährdung werde nicht erkannt oder wissentlich übergangen.

Keine einheitliche Rechtsprechung
Laut BAMF werde in den Anhörungen die „Ernsthaftigkeit des Glaubenswechsels“ von Konvertiten geprüft und ermittelt, ob der Glaubenswechsel „identitätsprägend“ sei. Damit solle eingeschätzt werden, ob und wie intensiv Konvertiten nach einer Abschiebung in ihre Heimatländer ihren Glauben praktizieren würden und deshalb von Verfolgung bedroht wären. Laut der Erhebung habe das BAMF 45 Prozent der Konvertiten keinen Schutz erteilt und auch kein Abschiebeverbot ausgesprochen. Fast alle Abgelehnten hätten vor dem Verwaltungsgericht (VG) geklagt, das 63 Prozent der Klagen (zumindest teilweise) stattgegeben habe.

Auffällig sei, dass die Anerkennungsquote von Konvertiten bei den VG je nach Bundesland stark variiere. Beim VG Berlin liege die Quote ähnlich wie in Baden-Württemberg im Durchschnitt bei höchstens 20 Prozent, in Hessen und in manchen östlichen Bundesländern jedoch bei über 80 Prozent. Eine einheitliche Rechtsprechung erfolge nicht.

Kirchliche Bescheinigungen mindern Chancen auf Anerkennung
Legt ein Konvertit eine Bescheinigung seiner Kirche über die Ernsthaftigkeit seines Glaubenswechsels und seiner Glaubenspraxis vor, würden dadurch seine Chancen auf einen positiven Bescheid durch das BAMF sinken. Die von Politik und Behörden oft geäußerte Mutmaßung, der Glaubenswechsel vieler Konvertiten sei nicht echt, stehe in Widerspruch zur Einschätzung der Pastoren und Pfarrer: Im Rahmen der Erhebung bescheinigten sie 88,1 Prozent der schutzsuchenden Konvertiten einen ernsthaften Glaubenswechsel.

Die Erhebung „Schutz für Konvertiten vor Abschiebung in Länder mit Christenverfolgung“ ist im Internet zu finden unter www.opendoors.de/konvertitenbericht

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Das Hilfswerk für verfolgte Christen „Open Doors“ hat am 28. Oktober während einer Pressekonferenz in Berlin einen aktuellen Bericht zur Situation von 6.516 christlichen Konvertiten in Deutschland vorgelegt. In der repräsentativen Erhebung „Schutz für Konvertiten vor Abschiebung in Länder mit Christenverfolgung“ wurden Daten und Hinweise aus 179 Gemeinden verschiedener Kirchen in Deutschland ausgewertet. Das Ergebnis: Immer weniger Konvertiten erhalten Asylschutz. Vielen drohe die Abschiebung... 2019-10-29T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-29/staffeluebergabe-im-advent-wohlfahrtswerk-ev-aww/ Staffelübergabe im Advent-Wohlfahrtswerk e.V. (AWW) 2019-11-13T15:30:04Z APD kommunikation@adventisten.de 29. Oktober 2019 APD


Staffelübergabe im Advent-Wohlfahrtswerk e.V. (AWW)

Volkmar Proschwitz

© Foto: privat

Zum 01.08.2020 wird Lothar Scheel, langjähriger geschäftsführender Vorstandsvorsitzender des AWW, in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Zum Nachfolger hat der AWW-Aufsichtsrat Volkmar Proschwitz berufen, der zum 01.07.2020 die Aufgabe von Lothar Scheel übernehmen wird.

Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann war Volkmar Proschwitz in leitenden Positionen im Controlling, Finanzen und Personal bei verschiedenen international agierenden Unternehmen tätig, zuletzt als Leiter Controlling Operating eines großen öffentlichen Schweizer Transportunternehmens.

Als überzeugter Christ und Adventist engagiert er sich seit vielen Jahren in der Leitung seiner Ortsgemeinde, in Gemeindeaufbauprojekten und im Fundraising für Entwicklungshilfeprojekte in Zusammenarbeit mit der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe (ADRA) .

Der Mensch in seinem Wert als von Gott geschaffenes und geliebtes Wesen –unabhängig von Leistung, Schönheit, Erfolg und Herkunft – liegt ihm besonders am Herzen. Die strategische Weiterentwicklung des Mottos „Sozial handeln –wirksam helfen“ in den Einrichtungen des AWW sieht er als eines seiner vorrangigen Ziele. Volkmar Proschwitz ist 53 Jahre alt, verheiratet und hat einen Sohn.

Lothar Scheel hatte die Geschäftsführung des AWW am 01.06.2011 übernommen und trug wesentlich zur gelungenen Neuausrichtung des AWW und dessen Einrichtungen bei, so Werner Dullinger, der Vorsitzende des AWW-Aufsichtsrats. Er dankt Lothar Scheel „ganz herzlich für seinen wertvollen Einsatz sowie für die langjährige, gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“ Gleichzeitig wünscht er seinem Nachfolger „einen guten Start, viel Freude, Weisheit und Gottes Führung und Segen im neuen Aufgabengebiet“.

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Zum 01.08.2020 wird Lothar Scheel, langjähriger geschäftsführender Vorstandsvorsitzender des AWW, in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Zum Nachfolger hat der AWW-Aufsichtsrat Volkmar Proschwitz berufen, der zum 01.07.2020 die Aufgabe von Lothar Scheel übernehmen wird. Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann war Volkmar Proschwitz in leitenden Positionen im Controlling, Finanzen und Personal bei verschiedenen international agierenden Unternehmen tätig, zuletzt als Leiter Controlling... 2019-10-28T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-28/burundi-adventisten-fordern-einmischung-der-regierung-zu-beenden/ Burundi: Adventisten fordern Einmischung der Regierung zu beenden 2019-11-13T15:30:04Z APD kommunikation@adventisten.de 28. Oktober 2019 APD


Burundi: Adventisten fordern Einmischung der Regierung  zu beenden

Polizisten schlagen Gottesdienstbesucherin in adventistischer Kirche in Ngozi/Burundi

© Screenshot: Social Media-Video von Tele Renaissance

In dem kleinen Binnenstaat Burundi, in Ostafrika, weigert sich die Regierung, den Wechsel in der Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten anzuerkennen und unterstützt weiterhin den im November 2018 abgewählten adventistischen Kirchenleiter, Pastor Joseph Ndikubwayo. Dieser besetzte mit seinen Anhängern und dank seiner Beziehungen zur Regierung die Verwaltungsbüros der Kirchenleitung und weitere Gebäude der Kirche. Er weigert sich, diese an seinen im November 2018 gewählten Nachfolger, Pastor Lamec Barishinga, zu übergeben. In Ngozi, im Norden des Landes und an anderen Orten, hat die örtliche Polizei in den letzten Wochen adventistische Gottesdienste gestürmt, Teilnehmende brutal geschlagen, verletzt und eingeschüchtert. Die Ost-Zentralafrikanische Kirchenleitung (East-Central Africa Division) der Adventisten in Nairobi/Kenia, appelliert nun an die burundische Regierung, diese „Missbräuche anzugehen und die Rechtsstaatlichkeit wiederherzustellen sowie alle Bürger Burundis zu schützen“.

Pastor Lamec Barishinga, der im November 2018 neu gewählte Kirchenleiter und ehemaliger Finanzvorstand der Adventisten in Burundi, wurde am 24. Oktober bei der Ausreise zur Teilnahme an einem internationalen Treffen von adventistischen Kirchenleitern, verhaftet. Schon im Mai 2019 verhaftete die Regierung 22 Adventisten, darunter auch Pastor Lamec Barishinga, um sie einzuschüchtern, ließ sie aber auf Intervention der adventistischen Weltkirchenleitung nach einigen Tagen wieder frei.

Gespräch mit dem Innenminister von Burundi
Dr. Ganoune Diop, Direktor für Außenbeziehungen und Religionsfreiheit der adventistischen Weltkirchenleitung, leitete vor Kurzem eine Delegation, die vom Innenminister von Burundi zu einer Aussprache eingeladen worden war. Dabei sollten die Meinungsverschiedenheiten beendet werden, wer der gesetzliche Vertreter der Adventisten in Burundi sei. Der Regierungsvertreter habe aber auf seiner Position beharrt. Anschließend sei die Situation eskaliert, weil der Staat den aus seiner Funktion enthobenen ehemaligen Kirchenleiter unterstützt habe, so Diop.

Weltkirchenleiter schreibt seelsorgerlichen Brief an Adventisten in Burundi
Nachdem es in den letzten Wochen in adventistischen Kirchen in Burundi zu gewalttätigen Übergriffen seitens der Polizei gegen Gottesdienstbesucher kam, schrieb Pastor Ted Wilson, adventistischer Weltkirchenleiter, am 13. Oktober den Kirchenmitgliedern in Burundi einen Brief. Darin sprach er ihnen das Mitgefühl aus und versicherte sie der Solidarität und Gebete der weltweit 21 Millionen Kirchenmitglieder. Er wünschte, dass durch die Gebete „Gott die Herzen derer berührt, die euch Schmerz und Leid zufügen“.

Teilkontinentale Kirchenleitung fordert Ende der Einmischung durch den Staat
Die Ost-Zentralafrikanische Kirchenleitung (East-Central Africa Division) der Adventisten in Nairobi/Kenia schreibt auf ihrer Webseite: „Unter Mitwirkung der lokalen Behörden scheint es eine systematische Welle von Einschüchterungen, Belästigungen und sogar Inhaftierungen von Siebenten-Tags-Adventisten zu geben. Diese Maßnahmen sind ein Versuch, die Adventisten in Burundi zu zwingen, einen ehemaligen Leiter zu akzeptieren, der aus seinem Amt entfernt wurde.“ Ausgewählte Kirchgemeinden seien für wöchentliche Razzien ausgesucht worden, um die Mitglieder einzuschüchtern. Die jüngsten Aktionen zeigten das Niveau des moralischen Verfalls. „Wir hoffen, dass die schändlichen Taten dieser Beamten untergeordneter Dienststufen … schnell ein Ende finden“, schreibt die teilkontinentale Kirchenleitung der Adventisten in Nairobi.

Im Zusammenhang mit den Verhaftungen der 22 adventistischen Kirchenmitglieder im Mai 2019, schrieb Dr. Ganoune Diop: „Die jüngsten Verhaftungen haben deutlich gemacht, dass sich die burundische Regierung in die Entscheidung bezüglich der Leitung der adventistischen Kirche einmischt und gegen die Grundsätze der Religionsfreiheit verstößt. Das ist ein Verstoß gegen die völkerrechtlichen Menschenrechtsverpflichtungen Burundis“.

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten beteilige sich weder beim Einsetzen noch beim Absetzen von Regierungen. Der Grundsatz der Trennung von Religion und Staat schließe jede Verwicklung der Adventisten in die Angelegenheiten einer Regierung oder eines Staates aus. Die weltweit 21 Millionen adventistischen Kirchenmitglieder hätten die Freiheit, ihre politischen Vertreter nach ihrem individuellen Gewissen zu wählen, so Diop.

Adventisten in Burundi
In Burundi, einem Land mit 11,5 Millionen Einwohnern, leben laut Jahresbericht 2018 der adventistischen Weltkirchenleitung rund 145.000 adventistische Christen. Sie feiern jeweils samstags, dem biblischen Ruhetag, in 437 Kirchengemeinden und 464 Gruppen Gottesdienst. Sie unterhalten 23 Sekundarschulen mit 5.400 Schülern, 47 Primarschulen mit 22.800 Schülern sowie sechs Kliniken und ambulante Versorgungsstationen.

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In dem kleinen Binnenstaat Burundi, in Ostafrika, weigert sich die Regierung, den Wechsel in der Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten anzuerkennen und unterstützt weiterhin den im November 2018 abgewählten adventistischen Kirchenleiter, Pastor Joseph Ndikubwayo. Dieser besetzte mit seinen Anhängern und dank seiner Beziehungen zur Regierung die Verwaltungsbüros der Kirchenleitung und weitere Gebäude der Kirche. Er weigert sich, diese an seinen im November 2018 gewählten Nachfolger,... 2019-10-27T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-25/haus-wittelsbach-stellt-pflegeberufe-bei-azubi-messe-vor/ Haus Wittelsbach stellt Pflegeberufe bei Azubi-Messe vor 2019-10-25T07:29:06Z 25. Oktober 2019


Haus Wittelsbach stellt Pflegeberufe bei Azubi-Messe vor

Heimleiter Michael Mocnik konnte an seinem Informationsstand die Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Kerstin Schreyer, die Rektorin der Justus-von-Liebig-Mittelschule, Arabella Quiram, und den Schirmherrn der Veranstaltung, Otto Lederer, MdL, begrüßen (v.r.n.l.) © Foto: Robert Hornauer, Bruckmühl

Die von der Justus-von-Liebig-Mittelschule Heufeld organisierte diesjährige Azubi-Messe stellte einen neuen Rekord auf. 50 Ausbildungsbetriebe informierten über mehr als 70 Berufe. 650 Schüler aus sieben Schulen nahmen die Gelegenheit wahr, sich über das reiche Angebot zu informieren. 

Die Rektorin der Schule, Arabella Quiram, freute sich, neben Otto Lederer, der als Landtagsabgeordneter gleichzeitig die Schirmherrschaft übernommen hatte, auch Kerstin Schreyer, die Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales begrüßen zu können. In ihrem Grußwort wies die Ministerin auf die duale Ausbildung als Erfolgsmodell hin. Es befänden sich mehr Menschen in der Berufsausbildung als im Studium. Gleichzeitig warb sie für die sozialen Berufe: „Man bekommt viel zurück, wenn man mit Menschen zu tun hat.“ Vor diesem Hintergrund zeigte sie sich sehr erfreut darüber, dass das Bad Aiblinger Senioren- und Pflegeheim Haus Wittelsbach zum vierten Mal in Folge bei der Messe die Berufsmöglichkeiten im Bereich der Altenhilfe vorstellte.

Michael Mocnik, Leiter der Einrichtung, war beeindruckt von der Vielfalt der Angebote: Sowohl mit international agierenden Unternehmen wie Gabor, Salus und Spinner als auch mit den unterschiedlichsten Handwerksbetrieben, mit Sozialeinrichtungen, Handel, Krankenkassen, Bundeswehr, Polizei und weiteren staatlichen Einrichtungen habe man mächtige Mitbewerber um künftige Nachwuchskräfte.

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Die von der Justus-von-Liebig-Mittelschule Heufeld organisierte diesjährige Azubi-Messe stellte einen neuen Rekord auf. 50 Ausbildungsbetriebe informierten über mehr als 70 Berufe. 650 Schüler aus sieben Schulen nahmen die Gelegenheit wahr, sich über das reiche Angebot zu informieren. Die Rektorin der Schule, Arabella Quiram, freute sich, neben Otto Lederer, der als Landtagsabgeordneter gleichzeitig die Schirmherrschaft übernommen hatte, auch Kerstin Schreyer, die Bayerische Staatsministerin... 2019-10-25T07:22:38Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-25/neuer-finanzierungsmodus-fuer-adventistische-weltkirchenleitung/ Neuer Finanzierungsmodus für adventistische Weltkirchenleitung 2019-11-13T15:30:05Z APD kommunikation@adventisten.de 25. Oktober 2019 APD


Neuer Finanzierungsmodus für adventistische Weltkirchenleitung

Juan Prestol-Puesán präsentiert den Finanzbericht 2018 der adventistischen Weltkirchenleitung

© Foto: Adventist Review

Während der jährlichen Herbstsitzung des Exekutivausschusses (GC-ExCom) der adventistischen Weltkirchenleitung (Generalkonferenz), vom 9. bis 16. Oktober in Silver Spring, Maryland/USA, beschlossen die Delegierten aus allen Kirchenregionen der Welt am 14. Oktober den Finanzierungsmodus für die Weltkirchenleitung bis 2030 paritätisch zu gestalten. Damit sollen 12 teilkontinentale Kirchenleitungen den Basisprozentsatz ihrer Beiträge an die Weltkirchenleitung bis 2030 von zwei auf drei Prozent ihrer Zehnteneinnahmen erhöhen. Die finanzstarke Nordamerikanische Kirchenleitung (NAD) entrichtet im laufenden Jahr 5,85 Prozent ihrer Zehnteneinnahmen an die Weltkirchenleitung und wird diese demnach bis 2030 auf drei Prozent reduzieren können.

Finanzstruktur der Siebenten-Tags-Adventisten
Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten erhebt keine Kirchensteuer. Sie unterhält ihre Pastoren, Institutionen und Aufgaben durch den biblischen „Zehnten“ sowie weitere freiwillige Gaben. Adventistische Kirchenmitglieder überweisen zehn Prozent ihres Einkommens, den Zehnten, an die Ortsgemeinde. Die Ortsgemeinde schickt den Zehnten zur regionalen Kirchenleitung (Vereinigung), bei der ein Großteil der Zehntengelder bleibt, um ihre Aufgaben, Gehälter der Mitarbeitenden, Missionsprojekte und soziale Leistungen für Pensionierte sowie Beiträge an theologische Ausbildungsstätten zu begleichen. Der Rest der Zehntengelder wird an die überregionale (Union/Verband) sowie an die teilkontinentale Kirchenleitung (Division) weitergeleitet. Die teilkontinentale Kirchenleitung (Division) leitet von ihren Zehnteneinnahmen im Moment zwei, im Jahr 2030 drei Prozent an die Weltkirchenleitung für deren Aufgaben und Betrieb weiter. Diese Erhöhung der Beiträge an die Weltkirchenleitung für zwölf der dreizehn Kirchenregionen sei nicht unumstritten gewesen, berichtet Adventist Review AR, die nordamerikanische Kirchenzeitschrift.

Finanzbericht 2018 der Weltkirchenleitung

Die Finanzlage der adventistischen Weltkirchenleitung sei trotz weltweiter Unsicherheiten im Bereich des Erwarteten, sagte Juan Prestol-Puesán, Finanzchef der Kirche, bei der Präsentation des Finanzberichts 2018. Er danke „in erster Linie“ Gott für seine Segnungen, so Prestol. Die Zehnteneinnahmen der Kirche seien 2018 weltweit um 3,6 Prozent oder knapp 90 Millionen US-Dollar (81 Mio. Euro) auf 2,47 Milliarden US-Dollar (2,2 Mrd. Euro) gestiegen - davon stammten allein 56 Millionen US-Dollar (50,3 Mio. Euro) von den nordamerikanischen Adventisten.

Er erwarte per Ende 2019 ein ausgeglichenes Ergebnis, sofern keine großen zusätzlichen Schwankungen bei den Schlüsselwährungen auftreten und die Haushaltsdisziplin bei den Ausgaben und Mittelzuweisungen an Kirchenregionen beibehalten werde, sagte der Finanzchef bezüglich der aktuellen Finanzlage. Die Ausgaben der Weltkirchenleitung für ihren Betrieb seien zwar um 1,6 Millionen US-Dollar (1,4 Mio. Euro) gestiegen, lägen aber immer noch unterhalb der durch die Arbeitsrichtlinien (Working Policy) für ihren Betrieb bewilligten zwei Prozent der Weltzehnteneinnahmen.

Die Liquiditätssituation sei gut. Das Nettovermögen der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) sei bis zum 30. September 2019 um 1,2 Millionen US-Dollar (1,07 Mio. Euro) gestiegen, was auf Kapitalerträge zurückzuführen sei. Prestol-Puesán schloss den Finanzbericht mit einem Dank an Gott und für die „Großzügigkeit der Mitglieder“.

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Während der jährlichen Herbstsitzung des Exekutivausschusses (GC-ExCom) der adventistischen Weltkirchenleitung (Generalkonferenz), vom 9. bis 16. Oktober in Silver Spring, Maryland/USA, beschlossen die Delegierten aus allen Kirchenregionen der Welt am 14. Oktober den Finanzierungsmodus für die Weltkirchenleitung bis 2030 paritätisch zu gestalten. Damit sollen 12 teilkontinentale Kirchenleitungen den Basisprozentsatz ihrer Beiträge an die Weltkirchenleitung bis 2030 von zwei auf drei Prozent... 2019-10-24T22:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-24/deutsche-inhalte-der-sabbatschul-app-ab-sofort-wieder-aktiv/ Deutsche Inhalte der Sabbatschul-App ab sofort wieder aktiv 2019-10-24T09:21:30Z Advent-Verlag/FiD kommunikation@adventisten.de 24. Oktober 2019 Advent-Verlag/FiD


Deutsche Inhalte der Sabbatschul-App ab sofort wieder aktiv

Die deutschen Inhalte der "Sabbatschul-App" stehen wieder zur Verfügung. © Copyright Foto: Logo Advent-Verlag GmbH

Aufgrund von ungeklärten urheberrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit der Sabbatschul-App, musste die Verbreitung der deutschen Studienheftinhalte über die von Adventech betriebene App kurzzeitig eingestellt werden. Der Sachverhalt konnte jedoch geklärt werden und somit stehen die deutschen Inhalte den App-Nutzern ab sofort wieder zur Verfügung.

Die Verbreitung der deutschen Studienheftinhalte über die Adventech Sabbatschul-App musste kurzzeitig eingestellt werden. Dies geschah aufgrund von Urheberrechtsfragen in Bezug auf die bereitgestellten deutschen Inhalte, welche vom Advent-Verlag Lüneburg erstellt werden.

Der Advent-Verlag Lüneburg arbeitet – im Auftrag der Freikirche in Deutschland – täglich daran die Mitglieder der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland mit adventistischem Studienmaterial zu versorgen. Die Studienanleitung zur Bibel sowie deren Verbreitung sind dem Verlag dabei besonders wichtig. Aufgrund von offenen Urheberrechtsfragen seitens des Verlages, kam es bis zur Klärung dieser Fragen, zur kurzfristigen Einstellung der deutschen App-Inhalte. Die offenen Fragen konnten jedoch gemeinsam mit allen Beteiligten geklärt werden und somit können die deutschen Inhalte den App-Nutzern wieder bereitgestellt werden.

Es ist zu betonen, dass der Advent-Verlag Lüneburg zu keiner Zeit versucht hat, die legale Verbreitung der deutschen Inhalte des Studienheftes einstellen zu lassen oder zu verhindern. Der Verlag ist froh darüber, dass der Sachverhalt geklärt werden konnte. Der Advent-Verlag Lüneburg hat als Unternehmen und Institution der Freikirche jedoch die Pflicht, ungeklärte Urheberrechtsfragen zu stellen und diese zu klären, um ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen im Auftrag der Freikirche führen zu können. Dies ist in diesem Falle geschehen.

Über die Advent-Verlag GmbH
Seit 1895 ist der Advent-Verlag Lüneburg der offizielle Verlag der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland. Mit ihren Publikationen bietet er den Lesern Orientierung in Sinn- und Lebensfragen und spricht sie ganzheitlich und generationsübergreifend an. Er will dazu anregen, über Gott nachzudenken und den biblischen Glauben authentisch im Alltag zu leben, indem er ihn nachhaltig fördert, vertieft und begleitet.

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Aufgrund von ungeklärten urheberrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit der Sabbatschul-App, musste die Verbreitung der deutschen Studienheftinhalte über die von Adventech betriebene App kurzzeitig eingestellt werden. Der Sachverhalt konnte jedoch geklärt werden und somit stehen die deutschen Inhalte den App-Nutzern ab sofort wieder zur Verfügung. Die Verbreitung der deutschen Studienheftinhalte über die Adventech Sabbatschul-App musste kurzzeitig eingestellt werden. Dies geschah aufgrund von... 2019-10-24T09:07:14Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-24/adventisten-stellungnahme-zur-abtreibung-verabschiedet/ Adventisten: Stellungnahme zur Abtreibung verabschiedet 2019-11-13T15:30:05Z APD kommunikation@adventisten.de 24. Oktober 2019 APD


Adventisten: Stellungnahme zur Abtreibung verabschiedet

Symbolbild

© Foto: Nikos Apelaths/Pixabay

Während der Herbsttagung des obersten Entscheidungsgremiums der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Silver Spring, Maryland/USA, beschlossen die Mitglieder mit überwältigender Mehrheit eine „Stellungnahme zur biblischen Sichtweise über das ungeborene Leben und seine Auswirkungen auf die Abtreibung“. Dem Dokument ging eine längere Diskussions- und Studienphase von adventistischen Theologen, medizinischen Experten, Gesundheitsfachleuten, Ethikern und Leitern aus verschiedenen Ebenen der Kirchenverwaltung voraus.

Eine Arbeitsgruppe von 26 Personen, darunter sieben Frauen, wurde im September vom Verwaltungsausschuss (ADCOM) der Weltkirchenleitung (General Conference/GC) beauftragt, „einen Entwurf einer einheitlichen Stellungnahme vorzubereiten, die eindeutig auf biblischen Prinzipien basiert, die Unantastbarkeit des Lebens unterstreicht und die außergewöhnlich schwierige Fälle/Anomalien anerkennt, mit denen Frauen konfrontiert sind", so die Formulierung, über die abgestimmt wurde.

Richtlinie – Stellungnahme

Die Kirchenleiter betonten, das Dokument sei eine Stellungnahme (statement) und keine Richtlinie (guideline) für Einzelpersonen oder kirchliche Einrichtungen. In der kirchlichen Praxis formuliere eine beschlossene Stellungnahme die offizielle Position der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten zu einem bestimmten Thema. Richtlinien dagegen böten Orientierungshilfen für die praktische Umsetzung eines bestimmten Themas.

Vor der Verabschiedung dieses Dokuments war noch keine Stellungnahme zur Unantasbarkeit des ungeborenen Lebens erstellt worden. Zuletzt hatte die Kirche 1992 „Richtlinien zur Abtreibung“ herausgegeben. Nach Ted N. C. Wilson, dem Weltkirchenpräsidenten der Adventisten, waren diese Richtlinien aus dem Jahre 1992 jedoch „weitaus enger gefasst bezüglich einer umfassenden Sicht des biblischen Ansatzes zu diesem besonderen Anliegen".

Wilson erläuterte die Bedeutung einer solchen Stellungnahme für die 21 Millionen Mitglieder umfassende Kirche. Es handle sich um eine offizielle Erklärung. Sie sei nicht Teil der „Gemeindeordnung“. Diese Stellungnahme sei auch nicht für Kirchenvorstände und Mitglieder gedacht, um andere Menschen zu verurteilen. Wilson wandte sich direkt an die leitenden Kirchenvertreter und fügte hinzu: „Bitte informiert und ermutigt unsere Gemeindemitglieder, das zu unterlassen. Es ist eine biblisch begründete Stellungnahme, um nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch uns selbst zu informieren, was uns die Bibel über das Leben sagt."

Das Dokument

Das Dokument selbst ist eine „Stellungnahme der biblischen Sicht auf das ungeborene Leben und ihre Bedeutung für die [Praxis] der Abtreibung“. Es ist in sechs Abschnitte unterteilt. Diese zitieren größtenteils Texte der Heiligen Schrift zum Wert und zur Unantastbarkeit menschlichen Lebens, Gottes Sichtweise auf das ungeborene Kind als menschliches Lebewesen, der biblischen Lehre, sich um die Schwachen und Verletzlichen zu kümmern und dass Gottes Gnade dem Leben trotz einer durch Sünde und Tod verdunkelten Welt den Vorrang gibt. Abschließend wird festgestellt, dass Abtreibung für die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten mit dem Plan Gottes für das Leben unvereinbar, aber gleichzeitig eine große Herausforderung sei.

Diskussionsbeiträge

Doug Batchelor, Sprecher und Direktor von „Amazing Facts Ministries“, einem privaten Missionswerk in Nordamerika, war der erste, der sich für die Erklärung aussprach. "Ich lobe Gott, weil die Kirche sich mit diesem Thema beschäftigt. Ich wünschte, wir hätten es früher getan. Die Bibel lehrt, dass das menschliche Leben ein Wunder ist, ein Geschenk der Schöpfung Gottes, das bei der Empfängnis beginnt." Batchelor schloss mit den Worten: "Eine klare biblische Aussage über Abtreibung bedeutet nicht, dass wir Menschen verurteilen werden, die anderer Meinung sind."

Richard Hart, Präsident von Loma Linda University Health, einem medizinischen adventistischen Krankenhausverbund, schätze das Dokument, weil es den Wert des Lebens herausstelle. Hart, ebenfalls Arzt, stellte klar, dass Loma Linda keine Abtreibungen auf Wunsch anbiete, beschrieb aber mehrere kritische medizinische Befunde, bei denen ein Schwangerschaftsabbruch notwendig sein könne. Er betonte die Bedeutung von Formulierungen, die es „dem Arzt und der Mutter ermöglichen, unter diesen schwierigen Umständen die weisesten Entscheidungen zu treffen".

Andere Delegierte äußerten Bedenken, dass Hinweise auf Erfahrungen mit Vergewaltigung und Inzest fehlten, auf die in den Leitlinien von 1992 Bezug genommen wurde.

Jiri Moskala, Dekan des Theologischen Seminars der Siebenten-Tags-Adventisten an der Andrews Universität, begrüßte das Dokument zwar für seinen Respekt vor dem Leben und den biblischen Prinzipien, machte aber auch Verbesserungsvorschläge. "Diese Erklärung schweigt seltsamerweise über das schmerzhafteste Thema im Zusammenhang mit der Abtreibung, nämlich die Vergewaltigung. Ich hoffe, dass wir kein falsches Signal in unsere Kirchen senden, wenn wir in diesem Dokument das Problem der Gewalt und Vergewaltigung auslassen. Ich denke, Vergewaltigung sollte berücksichtigt werden."

Die Abstimmung
Nach der Diskussion am Montag (14.10.) entschieden sich die Delegierten für eine Fortsetzung am Mittwoch (16.10.). Das gab dem Ausschuss die Möglichkeit, Kommentare und beantragte redaktionelle Änderungen in die Erklärung aufzunehmen. Kurz vor Mittag wurden die Änderungen am Dokument auf Grundlage der Beiträge und Vorschläge noch einmal vorgelesen. Die „Erklärung zur biblischen Sichtweise des ungeborenen Lebens und seiner Auswirkungen auf die Abtreibung“ wurde mit überwältigender Mehrheit der Delegierten angenommen. Das verabschiedete Dokument kann im Original hier eingesehen werden:

news.adventist.org/fileadmin/news.adventist.org/files/news/2019/145G_Statement_on_the_Biblical_View_of_Unborn_Life_and_Its_Implications_for_Abortion.pdf

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Während der Herbsttagung des obersten Entscheidungsgremiums der weltweiten Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Silver Spring, Maryland/USA, beschlossen die Mitglieder mit überwältigender Mehrheit eine „Stellungnahme zur biblischen Sichtweise über das ungeborene Leben und seine Auswirkungen auf die Abtreibung“. Dem Dokument ging eine längere Diskussions- und Studienphase von adventistischen Theologen, medizinischen Experten, Gesundheitsfachleuten, Ethikern und Leitern aus verschiedenen... 2019-10-23T22:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-22/adventisten-hannele-ottschofski-frau-des-jahres-2019/ Adventisten: Hannele Ottschofski „Frau des Jahres 2019“ 2019-11-13T15:30:05Z APD kommunikation@adventisten.de 22. Oktober 2019 APD


Adventisten: Hannele Ottschofski „Frau des Jahres 2019“

Hannele Ottschofski geehrt

WM GC

Während der Tagung des Exekutivkomitees der Weltkirchenleitung (general conference) der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Silver Spring, Maryland/USA ehrte die Abteilung Frauen in einer kleinen Zeremonie fünf Frauen für ihren außergewöhnlichen Einsatz. Zu ihnen gehörte auch die in Finnland geborene Autorin und Referentin Hannele Ottschofski aus Hechingen im Zollern-Albkreis.

Ehrung
Mit Ottschofski wurden vier weitere Frauen für ihr Engagement geehrt: Andrea Luxton, Präsidentin der Andrews Universität in Michigan/USA, Carla Baker und Helen Gulfan, beide Abteilungsleiterinnen in überregionalen Kirchenleitungen für den Bereich Frauen und die Autorin Iris Kitching aus der Metro-Region Washington, D.C./USA.

In ihrer Laudatio bezeichnete Denise Hochstrasser, die ehemaligen Abteilungsleiterin für Frauen in der teilkontinentalen Kirchenleitung für West und Südeuropa (EUD), Ottschofski als eine Frau aus der zweiten Reihe, die immer im Hintergrund arbeitete, ausser zu der Zeit, als sie in der Abteilung mithalf. Sie sei eine echte Dienerin, immer bereit, dort einzuspringen, wo es nötig ist, sei es für einen Rat, für Informationen (sie sei immer auf dem Laufenden), für einen Sprecher einzuspringen, zu ermutigen und zu unterstützen, am Klavier zu begleiten oder einen Chor zu organisieren (sie sei eine großartige Musikerin).

Ottschofski diente als Lehrerin, Referentin bei Seminaren und war als Predigerin und Übersetzerin für die Freikirche tätig. Neben ihrer Tätigkeit als Herausgeberin von vier Andachtsbüchern schrieb die ausgebildete Realschullehrerin Artikel, Andachten, Predigten, Schulungsseminare und Bücher. Viele Jahre war sie in den deutschsprachigen Ländern und in der teilkontinentalen Kirchenleitung (Inter-European Division/EUD) für die Frauenabteilung tätig. Sie ist mit einem ehemaligen Pastor verheiratet mit dem sie gemeinsam vier Töchter hat und seit fünzig Jahren in Deutschland lebt.

Viele Jahre lang war sie auch in der Abteilung Frauen in Deutschland und in den D-A-CH organisierten Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz aktiv. Was auch immer sie tat, es sei immer ein Dienst für andere, besonders für Frauen, einschließlich ihrer eigenen vier Töchter gewesen, so die Laudatorin. Es sei sehr interessant, ihr zuzuhören, ob beim Predigen, Sprechen, Unterrichten, Diskutieren, bei großen Versammlungen oder Meetings in kleinen Rahmen.

Autorin mit Vision
In ihrer Biographie "Das Hemd meines Vaters" beschreibt sie sich als Helferin an der Seite ihres Pastoren-Ehemannes. Gemeinsam arbeiteten sie für die Gemeinden, denen sie beide in der Mission und später in Europa auf verschiedenen Ebenen der kirchlichen Organisation dienten. In ihrem neusten Buch "Mit am Tisch" behandelt sie das umstrittene Thema „Frauen in der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten“ aus geschichtlicher und geistlicher Sicht. Ihr Wunsch ist klar: Frauen sollten am selben Tisch sitzen wie Männer, Seite an Seite handeln, jede mit ihren eigenen Gaben, aber mit demselben Wert und Respekt und auch mit demselben Verantwortungsauftrag.

Frau des Jahres 2019
Hannele Ottschofski sei eine sehr starke Frau, immer unterstützend, immer ermutigend. Viele Frauen wären nicht das, was sie heute sind, wenn es Hannele Ottschofski nicht gegeben hätte. Mit Hannele Ottschofski erhielt eine Frau aus der zweiten Reihe am 14. Oktober 2019 einen Platz in der ersten Reihe und wurde von der Weltkirchenleitung als „Frau des Jahres 2019“ geehrt.

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Während der Tagung des Exekutivkomitees der Weltkirchenleitung (general conference) der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Silver Spring, Maryland/USA ehrte die Abteilung Frauen in einer kleinen Zeremonie fünf Frauen für ihren außergewöhnlichen Einsatz. Zu ihnen gehörte auch die in Finnland geborene Autorin und Referentin Hannele Ottschofski aus Hechingen im Zollern-Albkreis. EhrungMit Ottschofski wurden vier weitere Frauen für ihr Engagement geehrt: Andrea Luxton, Präsidentin der... 2019-10-21T22:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-21/adventistisches-seniorenheim-uelzen-feiert-50-jaehriges-bestehen/ Adventistisches Seniorenheim Uelzen feiert 50-jähriges Bestehen 2019-11-13T15:30:05Z APD kommunikation@adventisten.de 21. Oktober 2019 APD


Mit einem Festwochenende erinnerte das Advent-Altenheim Uelzen an seinen Beginn vor 50. Jahren. Am 19. und 20. Oktober erlebten Geschäftsleitung, Mitarbeiter, Bewohner und Gäste ein Jubiläumsfest auf dem Gelände.

Festgottesdienst
Im Rahmen eines Festgottesdienstes für die Bewohner am Samstagmorgen betonte der Präsident der regionalen Kirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Niedersachsen und Bremen, Pastor Ralf Schönfeld, den Gedanken der Barmherzigkeit. Über Jesus meinte er, wenn es um Barmherzigkeit ginge, kannte er keine Gnade. Er hätte getan, was den Menschen guttat. Ein Seniorenheim biete die größte Gelegenheit, Zuwendung und Barmherzigkeit zu schenken. Am Nachmittag begeisterte Konzertpianist Ronny Kaufhold mit Werken von Bach, Chopin, César Franck und zuletzt Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“.

Festakt
Am Sonntagmorgen waren Mitarbeiter, Partner und Gäste eingeladen, einen Rückblick auf die fünf vergangenen Jahrzehnte zu werfen. Außergewöhnlich war, dass der erste Heimleiter mit seiner Frau anwesend sein konnte. Der bereits 92-jährige Herbert Wagner berichtete eindrucksvoll von den bescheidenen Anfängen. Man habe sich eher als Heimleiter-Eltern verstanden und Hausfrauen als erstes Pflegepersonal beschäftigt.

Rückblick
Mit einem geschichtlichen Rückblick ließ der Präsident der überregionalen Kirchenleitung für Nord- und Ostdeutschland, Pastor Johannes Naether, Vergangenes noch einmal Revue passieren. Bereits 1960, so seine Ausführungen, sei nach einem geeigneten Grundstück für ein Altenheim gesucht worden. Fünf Jahre später sei dann der Beschluss zum Erwerb des Grundstücks Waldstr. 1 gefasst worden. In einer Bauzeit von 19 Monaten und 11 Tagen sei das Baugeschehen abgeschlossen und ein Haus mit 100 Betten errichtet worden. Am 1. Oktober 1969 war dann Betriebsbeginn mit insgesamt 95 Personen, davon 82 Frauen und 13 Männer und 4 Ehepaare. Das Durchschnittsalter lag bei 76,1 Jahren.

Unvermeidliche Brandschutzmaßnahmen und auch der Blick auf die beginnende Pflegeversicherung machten Mitte der 90er Jahre unbedingt notwendige bauliche Veränderungen erforderlich, die mit 8 Millionen D-Mark zu Buche schlugen. Schließlich entschied man sich aber für einen Neubau an jetziger Stelle mit Gesamtfinanzierungskosten in Höhe von 18,4 Millionen D-Mark. In diesen Bau wurde Ende November 2002 mit nun 114 Plätzen umgezogen, 16 davon in einem geschützten Bereich für dementiell erkrankte Menschen.

Heute gehören zum Campus ein Seniorenheim, ein Gemeindehaus, das Uelzener Hospiz und ein Wohnhaus für Senioren, die bei Bedarf Unterstützung erhalten können. Geschäftsführer Georg Remmert wies darauf hin, dass das Haus jedem offen stehe, nicht nur Mitgliedern der Freikirche. Naether schloss seinen Rückblick mit den Worten: „Wo Menschen von einer Idee vom Evangelium getrieben sind, da finden sich Wege. Gott ist mit uns, dafür danke ich.“

Advent-Wohlfahrtswerk
Ein Jahr vor Inbetriebnahme wurde der Verein „Advent-Wohlfahrtswerk Altenheim Uelzen e.V.“ als Trägerverein des Seniorenheims gegründet. Das Advent-Wohlfahrtswerk (AWW) ist das Sozialwerk der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten und unterhält in Deutschland neben vier Seniorenheimen Kindergärten, Schulen, Beratungs- und Betreuungseinrichtungen und Hospize. Als Gründungspartner der Initiative „Gemeinsam für Flüchtlinge“ leistet der AWW seinen Beitrag zur Integration von geflüchteten Menschen in Deutschland. Der geschäftsführende Vorsitzende des AWW, Lothar Scheel, verwies auf die Gründung des christlichen Hilfevereins vor 120 Jahren. Den Gründern sei es damals darum gegangen, sich um die Armen und Elenden zu kümmern. Getrieben habe sie dabei die Vorstellung, Werke der Barmherzigkeit zu tun, um zu zeigen, dass es ihnen ernst war mit dem christlichen Glauben. Seit 2017 ist der Träger in die „Advent-Wohlfahrtswerk Seniorenheim Uelzen gGmbH“ umbenannt.

Gäste und Danksagungen
Propst Hagen vom evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Uelzen mit dem benachbarten Heilig-Geist-Stift sprach als erster der geladenen Gäste. Er bestätigte dem Seniorenheim einen guten Ruf. Es sei eine Erfolgsgeschichte, auf die die Träger stolz sein könnten. Landtagsabgeordneter Jörg Hillmer ließ die Anwesenden wissen, dass der Staat Nächstenliebe nicht organisieren könne und er deshalb froh sei, dass es solche Einrichtungen gebe. Der Bundestagsabgeordnete Henning Otte betonte, der Beruf der Pflegekraft müsse attraktiver und entsprechend entlohnt werden. Beide CDU-Politiker unterstrichen die christliche Nächstenliebe und Wärme als Grundlage des sozialen Handelns, die allerdings auch mit viel Kraft einhergehe.

Für ihren Dienst im Seniorenheim wurden besonders das Heimleiter-Ehepaar Herbert und Gisela Wagner, der technische Leiter Erich Schillberg und der erste Chefkoch Dieter Burvelit geehrt. Sie seien alle Mitarbeiter der ersten Stunde und hätten mit ihrem langjährigen Dienst zum Erfolg der Einrichtung beigetragen. Unter den Aufmerksamkeiten befand sich auch ein Arbeitsbuch mit dem Titel: ProBuch. Es enthält themenorientierte Texte und ist als Arbeitsbuch für Bewohner und Mitarbeiter solcher sozialen Einrichtungen gedacht. Gemeinsam mit den Leitern des Seniorenheims Neandertal bei Düsseldorf hat Herausgeber Manuel Bendig ein Werk publiziert, das zum Nachdenken über Themen von A wie Abend bis Z wie Zukunft anregen möchte.

Jubiläumsfest
Am Nachmittag ab 14 Uhr war auf der Wiesenfläche ein Zelt für ein Gospelkonzert aufgestellt. Im Haus selber gab es verschiedene Führungen und Stationen zum Thema „Alt werden“. So konnte man an einer Stelle erleben, wie beschwerlich es einem im Alter von achtzig Jahren beim Gehen, Sehen und Schreiben geht. Weitere Informationen zu AWW und Seniorenheim unter www.aww.info

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Mit einem Festwochenende erinnerte das Advent-Altenheim Uelzen an seinen Beginn vor 50. Jahren. Am 19. und 20. Oktober erlebten Geschäftsleitung, Mitarbeiter, Bewohner und Gäste ein Jubiläumsfest auf dem Gelände. FestgottesdienstIm Rahmen eines Festgottesdienstes für die Bewohner am Samstagmorgen betonte der Präsident der regionalen Kirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Niedersachsen und Bremen, Pastor Ralf Schönfeld, den Gedanken der Barmherzigkeit. Über Jesus meinte... 2019-10-20T22:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-19/hopetv-themenwoche-lebenswert-meine-familie/ HopeTV: Themenwoche „Lebenswert – Meine Familie“ 2019-11-13T15:30:05Z APD kommunikation@adventisten.de 19. Oktober 2019 APD


HopeTV: Themenwoche „Lebenswert – Meine Familie“

Logo Themenwoche 2019

© Foto: HopeTV

„Lebenswert – Meine Familie“ ist das Thema der diesjährigen Themenwoche auf HopeTV. Vom 20. bis 26. Oktober strahlt der christliche Fernsehsender verschiedene Sendungen zu diesem Schwerpunktthema aus.

„Fathers“
Judith Olsen, PR-Redakteurin beim Medienzentrum HopeMedia berichtet über verschiedene Formate, die in dieser Themenwoche über den Sender HopeTV laufen werden. So hat am Sonntag, 20.10.2019 um 20:15 der Film „Fathers“Premiere. Hier handelt es sich um eine neue Dokumentation über das Vatersein als Serie und Film. Gleich danach wird die erste Folge von „FATHERS. My Story“ um 21:00 Uhr ausgestrahlt. Im Film und in der Serie geht es um sechs Väter, sechs Kulturen und sechs Lebensweisen. Es gibt eine gemeinsame Erfahrung: Das Vatersein. Die Väter leben über die ganze Erde verstreut in Korea, Spanien, Südafrika, Australien, Kuba und im Libanon. Der 45-minütige Film wird aus der Perspektive der Kinder erzählt. Sie stellen ihre Väter vor, was sie ausmacht und wie ihre Beziehung zu ihnen ist. In den jeweils etwa fünf Minuten langen Episoden von „FATHERS. My Story“ erzählt jeweils einer der Väter, was für ihn das Schönste und was das Herausforderndste am Vatersein ist. Jeden Abend um 21:00 Uhr gibt es in der Themenwoche eine neue Folge von „FATHERS. My Story“.

Beziehungskiste
Im neuen TV-Talk mit Anja Wildemann, der ab dem 21. Oktober um 20:15 Uhr auf HopeTV läuft, dreht sich alles um die Themen Partnerschaft, Familie und Beziehung. Los geht es am ersten Montag der Themenwoche mit der Folge „Gemeinsam wachsen – Ich werde am Du zum Ich“. Weitere Sendungen folgen an jedem Abend der Themenwoche, jeweils um 20:15 Uhr. Ab dem 13. November werden 14-tägig neue Folgen am Mittwochabend ausgestrahlt.

„Beziehungskiste“ ist eine persönliche, offene, ehrliche Serie, die der Realität ins Auge blickt, Mut macht und nicht an Hoffnung, Witz und Direktheit spart. Es kommen sowohl Betroffene (z.B. Eltern, die ein Kind verloren haben) als auch Experten (z.B. Psychotherapeuten) zu Wort. Eine positive, ganzheitliche und werteorientierte Ausrichtung bildet die Grundlage der Gespräche.

Die Serie „Beziehungskiste“ ist für all diejenigen interessant, die ihren Beziehungen mehr Tiefe und Qualität geben wollen; die Probleme angehen und beheben wollen; die für Beziehungen, die gut gelingen, dankbar sein wollen. Jeder ist aufgerufen, sich mit seinen persönlichen Beziehungen ganz konkret auseinanderzusetzen.

Fribos Dachboden
Das ist die Kindersendung auf HopeTV mit dem Holzwurm. Er entdeckt auf seinem Dachboden eine Menge spannender Sachen. Dabei dürfen die Geschichte aus der Bibel, der Basteltipp und noch manches mehr natürlich nicht fehlen. In der Themenwoche geht es bei Fribo um die Themen Geschwister, Scheidung, Patchwork und Familienzeit.
Nachgefragt
Bei diesem Talkformat geht es geht es um das Leben als Single, um Kinderreichtum oder darum, keine Kinder zu haben, um Familienfeste, den Spagat zwischen Arbeit und Familie und das Thema „Mama-Sein in Gottes Augen“.
Die Bibel – das Leben
In der bekannten Talkrunde über biblische Themen dreht sich ebenfalls alles um den Bereich Familie. Dr. Winfried Vogel, der Moderator der Sendung, wird wieder mit Gästen ins Gespräch kommen und Impulse aus dem Wort Gottes entdecken.

HopeTV

Die Themenwoche ist eine gemeinsame Aktion von HopeTV und den Verlagen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Sender HopeTV gehört zur internationalen Senderfamilie Hope Channel, die 2003 in den USA gegründet wurde und aus mittlerweile 52 nationalen Sendern besteht. Weitere Informationen zur Themenwoche hier: bit.ly/35KP944.

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„Lebenswert – Meine Familie“ ist das Thema der diesjährigen Themenwoche auf HopeTV. Vom 20. bis 26. Oktober strahlt der christliche Fernsehsender verschiedene Sendungen zu diesem Schwerpunktthema aus. „Fathers“Judith Olsen, PR-Redakteurin beim Medienzentrum HopeMedia berichtet über verschiedene Formate, die in dieser Themenwoche über den Sender HopeTV laufen werden. So hat am Sonntag, 20.10.2019 um 20:15 der Film „Fathers“Premiere. Hier handelt es sich um eine neue Dokumentation über das... 2019-10-18T22:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-17/die-zahl-der-hungernden-steigt-wieder/ Die Zahl der Hungernden steigt wieder 2019-11-13T15:30:05Z APD kommunikation@adventisten.de 17. Oktober 2019 APD


Die Zahl der Hungernden steigt wieder

Nahrungsmittelnothilfe für bedürftige Binnenvertriebene und Rückkehrer in Nigeria

© Foto: ADRA Deutschland e.V.

Rund 820 Millionen Menschen hatten 2018 nicht genug zu essen. Das sind laut der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) mehr Menschen als im Vorjahr. 2017 gab es 811 Millionen Hungernde. Die Zahl liege damit beim Niveau von 2010. Nach einer Verbesserung steige die Zahl der Hungernden wieder an.

Am stärksten von Hunger gefährdet seien Kinder bis zur Vollendung des fünften Lebensjahres. Das Entwicklungsdefizit durch Fehl- und Unterernährung belaste die Kinder ein Leben lang. Laut Feststellung der FAO wären 2018 knapp 200 Millionen Kinder unter fünf Jahren unterernährt oder unterentwickelt gewesen. Dazu kämen noch einmal 20 Millionen Babys mit zu geringem Geburtsgewicht.

Den insgesamt 821,6 Millionen Menschen, die an Hunger leiden, stünden zwei Milliarden übergewichtige Menschen gegenüber. „Während wir in Deutschland Lebensmittelverschwendung bekämpfen, leiden weite Teile von Afrika und Asien unter Mangel- oder Unterernährung. Ursachen für Hunger sind Naturkatastrophen, Krieg und wirtschaftliche Unsicherheit. Die Ressourcen auf der Welt sind ungleich verteilt“, so Christian Molke, Geschäftsführer der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland. Am dramatischsten sei die Lage in Ostafrika. Dort wäre bis zu einem Drittel der Bevölkerung unterernährt. Die zahlenmäßig meisten unterernährten Menschen lebten in Asien.

Hunger trifft die Armen, egal wo

„Hunger, Mangel- und Unterernährung sind bei weitem kein Phänomen, das nur den globalen Süden trifft. Immerhin acht Prozent der Bevölkerung in Nordamerika und auch in Europa hat keinen Zugang zu ausreichender Nahrung“, betonte Christian Molke anlässlich des Welternährungs-/Welthungertags am 16. Oktober.

ADRA Deutschland unterstütze Menschen bei der Versorgung mit Lebensmitteln in Kambodscha, Laos, Äthiopien, Burundi, Burkina Faso, Kenia, Mali, Somalia und Peru. Die Hilfe sei dabei sehr unterschiedlich. So helfe ADRA in Peru durch marktwirtschaftliche Anreize, in Kambodscha würden Familien mit Hausgärten unterstützt und in Burkina Faso, eine der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Regionen der Erde, gelte es die Bauern in angepassten landwirtschaftlichen Techniken, Wasser- und Bodenkonservierung, Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit, Vermarktungstechniken sowie in Ernährungspraktiken zu schulen.

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Rund 820 Millionen Menschen hatten 2018 nicht genug zu essen. Das sind laut der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) mehr Menschen als im Vorjahr. 2017 gab es 811 Millionen Hungernde. Die Zahl liege damit beim Niveau von 2010. Nach einer Verbesserung steige die Zahl der Hungernden wieder an. Am stärksten von Hunger gefährdet seien Kinder bis zur Vollendung des fünften Lebensjahres. Das Entwicklungsdefizit durch Fehl- und Unterernährung belaste die Kinder ein Leben lang. Laut... 2019-10-16T22:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-17/friedensau-graduierung-und-beginn-des-studienjahres-201920-an-der-hochschule/ Friedensau: Graduierung und Beginn des Studienjahres 2019/20 an der Hochschule 2019-11-13T15:30:05Z APD kommunikation@adventisten.de 17. Oktober 2019 APD


Friedensau: Graduierung und Beginn des Studienjahres 2019/20 an der Hochschule

Die Absolventinnen und Absolventen 2019

© Foto: Jan-Christoph Elle/ThHF

Friedensau bei Magdeburg |17.10.2019|APD| Eine Reihe von Veranstaltungen erlebte die Hochschulgemeinde Friedensau am Wochenende vom 11. bis 13. Oktober im Rahmen der Festlichkeiten zum Beginn des Studienjahres 2019/20 und zur Graduierung von 35 Absolventinnen und Absolventen.

Urkunden und akademische Grade
35 Studierende aus den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie nahmen in einem feierlichen Rahmen in der Kapelle Friedensau ihre Urkunden und akademischen Grade entgegen. Verliehen wurden der Bachelor of Arts in Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Soziale Arbeit und Theologie sowie der Master of Arts in Counseling, Musiktherapie, International Social Sciences, Theologie und Theological Studies. Die Studierenden kamen aus Deutschland, Ghana, Mexiko, Myanmar, Nigeria, Russische Föderation, Serbien, Tschechien, Ukraine, Ungarn und USA. Einige werden auf dem Campus bleiben und ihre Studien fortsetzen, andere gehen wieder in ihre Ursprungsländer zurück.

Förderpreise nach Afrika
Wie bereits in den vergangenen Jahren, so wurden auch diesmal wieder zwei Förderpreise für aussergewöhnliche Leistungen während der Graduierungsfeier verliehen. Den Förderpreis der Sparkasse Jerichower Land für besonderes soziales Engagement erhielt Danile Akpene Ayitey aus Ghana. Nancy Nduta Wanja aus Kenia erhielt den diesjährigen Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes e.V. (DAAD) für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender.

Festansprache
Die Festansprache an die Graduierenden hielt Dr. Michael Lehmann, Abteilungsleiter Hochschulen, Wissenschaft und Forschung im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt. Er kam in Vertretung von Minister Armin Willigmann. Der ausgebildete katholische Theologe ermutigte die Studierenden, neugierig zu bleiben. Ausgehend vom ontologischen Gottesbeweis Anselms von Canterbury sei das Wissen in Anbetracht jahrtausendalter Wissenschaft aber immer noch kleiner, als das Nichtwissen. Dieses Nichtwissen sei aber kein Grund zum Verzweifeln.

Postkartenausstellung
Bereits zu Beginn des Wochenendes wurde am Freitag in der Kulturscheune eine Ausstellung einer privaten Sammlung von Postkarten mit Motiven aus 120 Jahren Friedensau eröffnet. Die Exponate unter dem Motto: „Friedensau – von der Klappermühle zur Hochschule“ gehören zum größten Teil Sammler Armin Richter aus Mittweida. Die Karten geben einen Einblick in die Entwicklung des Ortes Friedensau vom ausgehenden 19. bis ins 21. Jahrhundert und sind gleichzeitig Dokumente einer sich wandelnden Druckkunst. Noch bis zum 27. Oktober jeweils sonntags von 14 bis 16 Uhr kann die Ausstellung besichtigt werden.

Konzert zur Studienjahreseröffnung
Das Konzert zur Studienjahreseröffnung am 12. Oktober 2019 war dieses Mal ein ganz besonderes: ein Klezmer-Konzert. Klezmer ist ein jiddisches Wort, Klezmer ist Volksmusik in der Tradition osteuropäischer Juden. Das Ensemble „Shpil, Klezmer, Shpil!“ aus Mönchengladbach, bestehend aus sechs Musikern, die auch ein so ungewöhnliches Instrument wie das Schofar beherrschten, bezog die Zuhörer in der vollbesetzten Kulturscheune Friedensau schon mit dem ersten Lied in ihr fröhliches Spiel ein. Die Auswahl an Songs war vielfältig, erinnerte aber mit jeder Melodie an die typischen traurig-fröhlichen Klänge des Klezmer: „El haderech“, „Ani ole Lirushalayim“ oder „O Lulle Lulle – Fuli Chaj“.

Vortrag zum 150. Geburtstag von Gandhi
In Erinnerung an eine besondere Persönlichkeit der Weltgeschichte, den am 2. Oktober 1869 in Porbadar/Indien geborenen Mohandas Karamchand Gandhi, hielt Dr. Johannes Hartlapp am 13. Oktober 2019 in der Bibliothek einen Vortrag mit dem Titel: „Gandhi: Widerstand ohne Gewalt?“ Er gilt als der Initiator der gewaltlosen Befreiung Indiens von der britischen Kolonialherrschaft. Sein Vater war Premierminister des indischen Teilstaates Porbadar; damit gehörte seine Familie zur Oberschicht, die als praktizierende Hindus Gewaltlosigkeit lebte. Gandhi organisierte Streiks gegen die Kolonialregierung und Boykotts gegen Importwaren. Der „Salzmarsch“ von 1930 ging in die Geschichtsbücher ein: als ein Protest gegen das britische Salzmonopol. Unter Gandhis Führung erreichte Indien am 3. Juni 1947 die Unabhängigkeit. Gandhi wurde 1948 von einem Nationalisten erschossen.

Stefan Höschele zum Professor berufen
Im Rahmen der Veranstaltungen zur Eröffnung des Studienjahres am 7. Oktober 2019 begrüßte der Rektor der Theologischen Hochschule Friedensau (ThHF), Prof. Roland Fischer, nicht nur die neuen Studierenden und das Kollegium. Mit herzlichen Glückwünschen überreichte er auch dem Dekan des Fachbereiches Theologie und Dozenten für Systematische Theologie Stefan Höschele, Ph.D. (University of Malawi), die Berufungsurkunde zum Professor für Systematische Theologie und Adven¬tismus-Studien an der ThHF. Höschele ist seit 2003 als Dozent an der Theologischen Hochschule Friedensau tätig und lehrte zuvor sechs Jahre am Tanzania Adventist College (heute University of Arusha). Seine 2017 verteidigte Habilitationsschrift, eingereicht an der Karls-Universität Prag, entwirft eine Theorie interkonfessioneller Beziehungen, bei der die Vielfalt und Logik von Beziehungsmodellen im Mittelpunkt stehen und illustriert diese Theorie mit der Geschichte adventistischer Kontakte und Konflikte mit anderen Kirchen. Gegen¬wärtig forscht er zu mehreren Themenfeldern im Bereich der Ethik.

Theologische Hochschule Friedensau
Die Theologische Hochschule Friedensau ist eine staatlich anerkannte Hochschule in Trägerschaft der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Hier können acht B.A.- und M.A.-Studiengänge – zum Teil berufsbegleitend – in den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie sowie ein Kurs ‚Deutsch als Fremdsprache‘ belegt werden. Über 30 Nationen sind auf dem Campus vertreten. Studieninteressierte können sich zu Schnuppertagen anmelden und das Leben im Hörsaal und auf dem Campus kennenlernen: www.thh-friedensau.de.

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Friedensau bei Magdeburg |17.10.2019|APD| Eine Reihe von Veranstaltungen erlebte die Hochschulgemeinde Friedensau am Wochenende vom 11. bis 13. Oktober im Rahmen der Festlichkeiten zum Beginn des Studienjahres 2019/20 und zur Graduierung von 35 Absolventinnen und Absolventen. Urkunden und akademische Grade35 Studierende aus den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie nahmen in einem feierlichen Rahmen in der Kapelle Friedensau ihre Urkunden und akademischen Grade entgegen.... 2019-10-16T22:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-15/adventisten-vorstand-besucht-groesstes-bibelmuseum-der-welt-in-washington/ Adventisten: Vorstände besuchen größtes Bibelmuseum der Welt in Washington 2019-10-17T18:20:08Z APD kommunikation@adventisten.de 15. Oktober 2019 APD


Adventisten: Vorstände besuchen größtes Bibelmuseum der Welt in Washington

Johannes Naether, Werner Dullinger, Jens-Oliver Mohr, Dieter Neef (v.l.n.r.) vor dem Museum der Bibel © Foto: Stephan Sigg

Im Rahmen der Teilnahme am Exekutivausschuss der Weltkirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Silver Spring/USA besuchten die Vorstände der Adventisten in Deutschland und der Schweiz auch das größte Bibelmuseum der Welt (Museum of the Bible) in der Hauptstadt Washington D.C..

Das Bibelmuseum ist eine innovative, globale Bildungseinrichtung mit dem Ziel, alle Menschen zur Auseinandersetzung mit der Bibel einzuladen. Dies geschieht durch vier Hauptinitiativen. a) dem Museum in Washington D.C., b) Wanderausstellungen in der ganzen Welt, c) Bildungsangebote und d) Forschung, wie z.B. Ausgrabungen.

Der Besuch des Museum hinterließ nachhaltige Eindrücke bei den Vorständen: Johannes Naether meinte: „Ich empfand es als wohltuend niederschwellig, weil die Bibel und biblischer Einfluss klar, praxisorientiert und nachvollziehbar vermittelt wurde. Aber dabei auch seriös informativ.“ Dieter Neef war begeistert: „Moderne Technik trifft auf eine Riesenauswahl toll präsentierter und gut recherchierter Artefakte – sehr aufwendig und ansprechend dargestellt, auch für Nichttheologen und säkulare Menschen informativ – empfehlenswert bei jedem Washington-Besuch.“ Werner Dullinger erlebte weniger ein klassisches Museum, als vielmehr eine multimediale, interaktive Reise durch die Welt der Bibel und ihre Geschichte.  Jens Mohr fand: „Ein geniales Museum, das den Inhalt und die Wirkungsgeschichte der Bibel auf beeindruckende Weise wiedergibt.“

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Im Rahmen der Teilnahme am Exekutivausschuss der Weltkirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Silver Spring/USA besuchten die Vorstände der Adventisten in Deutschland und der Schweiz auch das größte Bibelmuseum der Welt (Museum of the Bible) in der Hauptstadt Washington D.C.. Das Bibelmuseum ist eine innovative, globale Bildungseinrichtung mit dem Ziel, alle Menschen zur Auseinandersetzung mit der Bibel einzuladen. Dies geschieht durch vier Hauptinitiativen. a) dem Museum... 2019-10-15T17:59:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-15/advent-verlag-lueneburg-jetzt-auch-bei-amazon/ Advent-Verlag Lüneburg jetzt auch bei Amazon 2019-11-13T15:30:06Z APD kommunikation@adventisten.de 15. Oktober 2019 APD


Advent-Verlag Lüneburg jetzt auch bei Amazon

Logo des Advent-Verlag Lüneburg

© Foto: Advent-Verlag GmbH

Der Advent-Verlag Lüneburg, eine Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, ist ab sofort mit einer Auswahl an Büchern beim weltweit größten Onlinehändler Amazon vertreten. Der Verlag möchte mit diesem Schritt seinen Kunden einen neuen Service anbieten, neue Kundengruppen erreichen und seine Präsenz im Buchmarkt ausbauen.

Advent-Verlag über Onlinehandel
Der Advent-Verlag Lüneburg geht mit dem Schritt, seine Literatur nun auch über Amazon zu vertreiben, einen neuen Weg. „Neue Bücher werden oftmals zuerst im Internet entdeckt. Amazon ist als weltweit größter Onlinehändler für viele Literaturinteressierte die erste Anlaufstelle, um sich über ein Buch zu informieren und deshalb auch für uns relevant“, so Jessica Schultka, Verlagsleiterin des Advent-Verlags Lüneburg. Nach ihren Angaben möchte der Advent-Verlag durch den neuen Vertriebsweg zum einen seine Präsenz auch außerhalb der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten stärken und zum anderen seinen Kunden einen noch besseren Service bieten.

Literatur für ein Leben mit Zukunft

Der adventistische Traditionsverlag, der im nächsten Jahr sein 125-jähriges Jubiläum feiert, geht vorerst mit zehn Buchtiteln in den Verkauf bei Amazon. Hierfür seien Bücher ausgewählt, die einen christlich-adventistischen Hintergrund haben und auch ansprechend für ein christlich interessiertes Publikum sind. Unter dem Motto: „Literatur für ein Leben mit Zukunft“ seien deshalb im Portfolio die beliebten Bücher von Hans-Otto Reling, PsalmBerührungen Band 1 und 2 sowie das Trostbuch zu finden. Aber auch spannende Biografien, wie Eva Pauls Weder Tod noch Leben oder Traumberuf Popstar von Naomi Striemer seien dabei. Natürlich würden auch Klassiker, wie Unfassbar! oder Wachsen in der Liebe nicht fehlen. Für den Bereich Kinder- und Jugendliteratur habe der Verlag zudem die kunterbunten Kinderbücher von Katrin Grieco Wenn Frösche Feste feiern und Von Fröschen und Pharaonen sowie den spannenden Jugendroman Summer Fades der australischen Autorin Amanda Brews ausgewählt.
Mit der Präsenz bei Amazon stehe dem Verlag nicht nur ein neuer Vertriebskanal zur Verfügung, sondern auch ein neuer Weg, um ein breiteres Publikum mit christlich-adventistischer Literatur anzusprechen.

Traditionsverlag seit 125 Jahren

Seit 1895 ist der Advent-Verlag Lüneburg der offizielle Verlag der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland. Mit den Publikationen bietet er den Lesern Orientierung in Sinn- und Lebensfragen und spricht sie ganzheitlich und generationsübergreifend an. Der Verlag will dazu anregen, über Gott nachzudenken und den biblischen Glauben authentisch im Alltag zu leben. Indem die Redakteurinnen und Redakteure Worte schaffen, die bleiben, so eine Pressemitteilung, wollen sie Glauben nachhaltig fördern, vertiefen und begleiten.

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Der Advent-Verlag Lüneburg, eine Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, ist ab sofort mit einer Auswahl an Büchern beim weltweit größten Onlinehändler Amazon vertreten. Der Verlag möchte mit diesem Schritt seinen Kunden einen neuen Service anbieten, neue Kundengruppen erreichen und seine Präsenz im Buchmarkt ausbauen. Advent-Verlag über OnlinehandelDer Advent-Verlag Lüneburg geht mit dem Schritt, seine Literatur nun auch über Amazon zu vertreiben, einen neuen... 2019-10-14T22:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-15/adventisten-weltkirchenleitung-verwarnt-norddeutschen-verband/ Adventisten: Weltkirchenleitung verwarnt Norddeutschen Verband 2019-11-13T15:30:06Z APD kommunikation@adventisten.de 15. Oktober 2019 APD


Adventisten: Weltkirchenleitung verwarnt Norddeutschen Verband

Redebeitrag von Johannes Naether vor der Abstimmung über die Verwarnung

© Foto: Jens-Oliver Mohr/APD

Anlässlich der Jahressitzung (Annual Council) des Exekutivausschusses (GC-ExCom) der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) der Siebenten-Tags-Adventisten vom 9. bis 16. Oktober in Silver Spring, Maryland/USA, haben die rund 300 Delegierten neben anderen Verwaltungseinheiten auch die überregionale adventistische Kirchenleitung für Nord- und Ostdeutschland (Norddeutscher Verband, NDV) verwarnt. Grundlage für die Verwarnung ist das umstrittene Verfahren bei Regelverstößen, das 2018 eingeführt wurde.

Der überregionalen adventistischen Kirchenleitung für Nord- und Ostdeutschland (NDV) wird vorgeworfen, Maßnahmen ergriffen zu haben, die nicht in Übereinstimmung mit dem Regelwerk der Weltkirche (Working Policy) stünden: Der NDV ordiniert seit 2016 keine Pastoren mehr für den weltweiten Dienst, sondern „segnet“ lediglich seine Angestellten für den pastoralen Dienst unabhängig von ihrem Geschlecht. Diese „Segnung“ entspricht einem Verfahren, das in den Richtlinien der Weltkirchenleitung (Working Policy) aufgeführt wird. Während die Ordination weltweit gilt, bleiben die mit der Segnung verbundenen Vollmachten auf diejenigen Gebiete beschränkt, die diese ebenfalls praktizieren. In der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist die Ordination lediglich männlichen Geistlichen vorbehalten.

Weitere Verwarnungen aufgrund der Ordinationsfrage

Neben dem NDV wurden auch die adventistischen Kirchenleitungen in Dänemark, Norwegen und Schweden mit 164 Ja- zu 124 Nein-Stimmen verwarnt („Warned“). Ebenso die US-amerikanischen überregionalen Kirchenleitungen „Columbia Union Conference“ und „Pacific Union Conference“, auf deren Gebiet auch Frauen entgegen der Beschlusslage der adventistischen Weltsynode ordiniert werden (190 Ja- zu 94 Nein-Stimmen). Grundlage dieser Vorgehensweise ist das umstrittene Verfahren bei Regelverstößen, das 2018 vom GC-ExCom verabschiedet wurde (siehe apd.info vom 15.10.2018)

Stellungnahme deutscher Kirchenleiter
Johannes Naether, Präsident des NDV, teilte mit, er halte die Verwarnung für nicht gerechtfertigt. Der NDV hätte vielmehr eine Regelung gefunden, die versuche, in Konformität mit den Beschlüssen der Weltkirche auch dem Anliegen der Gleichberechtigung von Mann und Frau Rechnung zu tragen. „Ich kann nicht verstehen, dass wir dafür nun verwarnt werden“, so Naether.

Der Präsident der Adventisten in Süddeutschland (Süddeutscher Verband, SDV), Werner Dullinger, äußerte sich ebenfalls kritisch: die Verwarnung sei nicht gerechtfertigt, da es in der Working Policy keinen Zwang zur Ordination gebe. Ferner sei das Verfahren für die Verwarnung nicht den 2018 abgestimmten Regularien entsprechend gewesen. Zusammen mit den zuständigen Gremien werde man prüfen wie damit umzugehen sei und ob und in welcher Form dagegen Einspruch erhoben werden kann. „Besonders bedauerlich empfinde ich, dass dieser Beschluss keinen hilfreichen Beitrag zur Einheit der Kirche und zum Fokus auf die Mission der Kirche darstellt“, so Dullinger.

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Anlässlich der Jahressitzung (Annual Council) des Exekutivausschusses (GC-ExCom) der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) der Siebenten-Tags-Adventisten vom 9. bis 16. Oktober in Silver Spring, Maryland/USA, haben die rund 300 Delegierten neben anderen Verwaltungseinheiten auch die überregionale adventistische Kirchenleitung für Nord- und Ostdeutschland (Norddeutscher Verband, NDV) verwarnt. Grundlage für die Verwarnung ist das umstrittene Verfahren bei Regelverstößen, das 2018 eingeführt... 2019-10-14T22:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-11/norwegen-landesbeste-schueler-an-adventistischer-schule/ Norwegen: Landesbeste Schüler an adventistischer Schule 2019-11-13T15:30:06Z APD kommunikation@adventisten.de 11. Oktober 2019 APD


Norwegen: Landesbeste Schüler an adventistischer Schule

Die sieben landesbesten Schüler der adventistischen Tyrifjord Schule in Norwegen

© Foto: Harald Giesebrecht/ADAMS

Schüler der zehnten Klasse an einer Bekenntnisschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Norwegen erhielten im letzten Schuljahr den landesweit höchsten Punktestand. Dies sei den kürzlich von den norwegischen Bildungsbehörden veröffentlichten Statistiken zu entnehmen, berichtet die Nachrichtenabteilung der überregionalen Kirchenleitung für Transeuropa (TED).

Die Abschlussklasse der adventistischen Tyrifjord Schule hatte einen Wert von 5,22 in einem Bewertungssystem, wobei 6 die beste Note darstellt. "Die Schüler in der Klasse waren eine eingespielte Gruppe, die sich gut kannte", sagt Susan Ursett, Schulleiterin der Schule. Sie sei stolz auf das gute Ergebnis, wies jedoch darauf hin, dass solche Spitzenergebnisse in kleinen Klassen oft leichter zu erreichen sind. "Es besteht kein Zweifel, dass in der kleinen Klasse eine sehr gute Lernatmosphäre herrschte". Für Ursett gäbe es drei wichtige Faktoren, die zu dem guten Ergebnis beitrugen: die Schüler waren hoch motiviert, sie hatten ausgezeichnete Arbeitsgewohnheiten und gute Lehrer.

Die Adventistische Tyrifjord Schule ist mit 52 Schülern und zehn Lehrern eine von 11 Bekenntnisschulen in ganz Norwegen. Weitere Möglichkeiten für höhere Bildung stellt das Tyrifjord Junior College dar. Als Internatseinrichtung betreut das College Studenten aus dem ganzen Land.

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Schüler der zehnten Klasse an einer Bekenntnisschule der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Norwegen erhielten im letzten Schuljahr den landesweit höchsten Punktestand. Dies sei den kürzlich von den norwegischen Bildungsbehörden veröffentlichten Statistiken zu entnehmen, berichtet die Nachrichtenabteilung der überregionalen Kirchenleitung für Transeuropa (TED). Die Abschlussklasse der adventistischen Tyrifjord Schule hatte einen Wert von 5,22 in einem Bewertungssystem, wobei 6 die... 2019-10-10T22:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-10/adventisten-entsetzt-ueber-terrorangriff-in-halle/ Adventisten entsetzt über Terrorangriff in Halle 2019-11-13T15:30:06Z APD kommunikation@adventisten.de 10. Oktober 2019 APD


Adventisten entsetzt über Terrorangriff in Halle

Symbolbild

© Foto: S. Hermann & F. Richter auf pixabay

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland hat mit Entsetzen auf den Terrorangriff auf die jüdische Gemeinde in Halle/Saale reagiert.

„Der versuchte Terrorangriff auf die zum Versöhnungstag Jom Kippur versammelte jüdische Gemeinde in Halle/Saale am 9. Oktober macht uns fassungslos. Wir sind entsetzt über diese Gräueltat. Unsere Gedanken sind bei unseren jüdischen Glaubensgeschwistern in Halle, denen dieses Attentat galt. Als adventistische Christinnen und Christen stehen wir an ihrer Seite“, teilte der Bundesbeauftragte für Flüchtlings- und Integrationshilfe im Advent-Wohlfahrtswerk (AWW), Michael Götz, in einer Erklärung mit. Das AWW ist das Sozialwerk der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland.

Adventisten verurteilten jede Form von Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit, betonte Götz. Das abscheuliche Verbrechen von Halle sei ein Angriff auf uns alle, auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, auf Religionsfreiheit und die Unantastbarkeit der Würde jedes Menschen. „Unsere Gedanken sind auch bei den Menschen, die Opfer dieses Verbrechens geworden sind. Wir trauern mit den Angehörigen und bitten um Genesung für die durch diese Tat an Leib und Seele verletzten Menschen“, so der Bundesbeauftragte für Flüchtlings- und Integrationshilfe des AWW.

Die Erklärung zum Terrorangriff auf die jüdische Gemeinde in Halle/Saale ist im Internet zu finden unter aww.info.

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Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland hat mit Entsetzen auf den Terrorangriff auf die jüdische Gemeinde in Halle/Saale reagiert. „Der versuchte Terrorangriff auf die zum Versöhnungstag Jom Kippur versammelte jüdische Gemeinde in Halle/Saale am 9. Oktober macht uns fassungslos. Wir sind entsetzt über diese Gräueltat. Unsere Gedanken sind bei unseren jüdischen Glaubensgeschwistern in Halle, denen dieses Attentat galt. Als adventistische Christinnen und Christen stehen wir... 2019-10-09T22:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-09/brasilien-schueler-wollen-30000-baumsetzlinge-pflanzen/ Brasilien: Schüler wollen 30.000 Baumsetzlinge pflanzen 2019-11-13T15:30:06Z APD kommunikation@adventisten.de 09. Oktober 2019 APD


Brasilien: Schüler wollen 30.000 Baumsetzlinge pflanzen

Baumpflanzaktion von Schülern in Brasilien

© Foto: South American Division of Seventh-day Adventists

Im mittleren Westen Brasiliens planen Schüler von 36 Schulen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, 30.000 Ipê-Baumsetzlinge zu pflanzen und damit über 4.700 Tonnen schädlicher Kohlendioxidemissionen effektiv zu beseitigen. Das Projekt ist Teil der Initiative des adventistischen Bildungsnetzwerks „nachhaltige Schule“.

Schüler der adventistischen Posse Schule in Goiás, Brasilien, haben kürzlich im Rahmen des Projekts "nachhaltige Schule", einer Initiative des adventistischen Bildungsnetzwerks im Mittleren Westen Brasiliens, über 300 Ipê-Baumsamen auf dem Schulgelände gepflanzt. Diese besondere Initiative legt den Schwerpunkt auf den Umweltschutz.

Daten des nationalen Instituts für Weltraumforschung (INPE) zeigen, dass von August 2018 bis Juli dieses Jahres 6.798 Quadratkilometer des Amazonas abgeholzt wurden. Das entspricht etwa der 2,5 fachen Größe des Saarlandes. Eine weitere Statistik, die auf der Website der GreenInitiatives vorgestellt wurde, zeigt mit Hilfe eines CO2-Rechners, dass die Kohlendioxidemissionen in Brasilien derzeit 7,85 Tonnen pro Jahr und Einwohner entsprechen.

Der Ipê-Baum wurde gewählt, weil er effektiv CO2 eliminiert und leicht zu pflanzen ist. Neben der Posse Schule beteiligen sich 36 weitere Schulen der Freikirche in der Region an dem Programm „nachhaltige Schule". Ihr Ziel ist es, 30.000 Setzlinge zu pflanzen.

Der Umweltminister der Stadt Goiás, Cesar de Abreu, genehmigte die Initiative und besuchte die Schule. Der städtische Forstingenieur Tamiles Rodrigues half den Schülern, die Samen zu pflanzen.

Anreiz zur Pflege
Daniel Pereira, der Leiter der Posse Schule, betont, dass hier praktische Ausbildung geboten und das Umweltbewusstsein geschärft würde. "Die Schüler sind begeistert und es war sehr schön, wie sie sich gefreut haben, die Setzlinge in den Boden zu pflanzen", sagte er. "Sie haben mich gefragt, ob auch sie dazu beitragen würden, die Welt zu verbessern. Von nun an werden wir einen Zeitplan für alle Klassen erstellen, um die Bewässerung und das Wachstum der Samen zu verfolgen, bis sie die ideale Größe haben, um schließlich in die Erde verpflanzt zu werden."

"Vom ersten Moment an, als das Projekt angekündigt wurde, haben wir uns vorgenommen, mitzumachen und in der Stadt bekannt zu machen", fügt Pereira hinzu. "Also haben wir Partner gesucht. Diese waren leicht zu finden, weil die Thematik in der Region und weltweit große Bedeutung hat."

Ipê-Setzlinge wurden entsprechend der Anzahl der Schüler und Mitarbeiter an jeder Schule verteilt und in der Woche vor dem Baumtag, der am 21. September gefeiert wurde, gepflanzt. Mit der Aussaat von 30.000 Samen wird geschätzt, dass 4.750 Tonnen Kohlendioxidemissionen aus der Umwelt eliminiert werden.

Die Posse Adventist School allein hofft, in Zusammenarbeit mit dem Geschäftsmann Ivon Valente, dem Inhaber von Rádio Cultura FM, das Projekt fortzusetzen und bis Ende 2020 über 5.000 Setzlinge zu pflanzen.

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Im mittleren Westen Brasiliens planen Schüler von 36 Schulen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, 30.000 Ipê-Baumsetzlinge zu pflanzen und damit über 4.700 Tonnen schädlicher Kohlendioxidemissionen effektiv zu beseitigen. Das Projekt ist Teil der Initiative des adventistischen Bildungsnetzwerks „nachhaltige Schule“. Schüler der adventistischen Posse Schule in Goiás, Brasilien, haben kürzlich im Rahmen des Projekts "nachhaltige Schule", einer Initiative des adventistischen... 2019-10-08T22:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-08/berlin-interreligioese-ausstellung-zum-monat-der-diakonie-im-rogate-kloster/ Berlin: Interreligiöse Ausstellung zum Monat der Diakonie im Rogate-Kloster 2019-11-13T15:30:06Z APD kommunikation@adventisten.de 08. Oktober 2019 APD


Berlin: Interreligiöse Ausstellung zum Monat der Diakonie im Rogate-Kloster

Ausstellungstafeln zur interreligiösen Ausstellung im Rogate-Kloster Berlin

© Foto: Marcel Talatsik

Zum Monat der Diakonie 2019 sind in der Zwölf-Apostel-Kirche in Berlin-Schöneberg Bilder und Exponate eines interreligiösen Ausstellungsprojektes zu sehen. Über 180 Fotomotive und Texttafeln dokumentieren am Beispiel von Wilhelmshaven die religiöse Vielfalt einer Stadt sowie das Verbindende der verschiedenen Religionsgemeinschaften und deren Gemeinden im Alltag. Ziel ist die Verständigung zwischen den Angehörigen verschiedener Weltanschauungen sowie das Motto des Diakonie-Monats „Haltung zeigen. Zusammenhalt fördern“.

Der Fotograf Arne Schulz hatte für das Ausstellungsprojekt im Sommer an der Nordsee verschiedene Orte religiöser Praxis aufgesucht und seine Eindrücke mit beeindruckenden Bildern festgehalten. Beispielsweise ist das Leben von Schwestern des Schönstattordens, einer buddhistischen Meditation, vietnamesische Migranten im Gebet und die Fußwaschung bei den Siebenten-Tags-Adventisten zu sehen. Texte beschreiben zudem Alltag, Ritus, Orte, Kleidung, Klang und Leben der verschiedenen Glaubenswelten.

Es sei berührend und mutmachend, so Miguel-Pascal Schaar, der Geschäftsführer des Religionenhauses in Wilhelmshaven, wo die Ausstellung in veränderter Form einen Monat vorher gezeigt wurde, wie Menschen verschiedenen Glaubens sich im Kontext der Ausstellung begegnen und voneinander lernen. „Es tut gut, zu sehen, wie Menschen sich offen und lebendig auf den Weg machen, gute neue Wege des Miteinanders zu beschreiten.“

Hinter der Initiative steckt die Idee, dass Religionen zum gesellschaftlichen Frieden und zur Integration beitragen. Das Wissen über die eigene religiöse Heimat sowie über den Glauben der anderen hilft gegen Vorurteile und Fehleinschätzungen. Die Ausstellung soll dazu beitragen, dass mehr Menschen mehr über andere Menschen wissen und so ein respektvoller Umgang befördert wird. Die Ausstellung soll unterstützend zur Religionsfreiheit und zum garantierten Recht unserer Verfassung beitragen, die Religion frei zu leben.

Zusätzlich wird als Teil des Projektes „(M)eine Sicht auf Wilhelmshaven“ gezeigt. Das integrative Bilderprojekt von Migranten und länger dort lebenden Menschen geht der Frage nach, wie verschieden Menschen ihre zum Teil neue Heimat sehen und leben. Als Schirmherr wurde der in Wilhelmshaven geborene Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, gewonnen.

Ausstellungsort ist das Rogate-Kloster in der Zwölf-Apostel-Kirche, An der Apostelkirche 1, Berlin-Schöneberg. Öffnungszeiten sind sonnabends, 11:00 bis 15:00 Uhr, sowie vor und nach den Gottesdiensten. Bis zum 13. Oktober ist die Schau noch zu sehen. Der Eintritt ist frei. Kirchengemeinde und Rogate-Kloster haben für die Ausstellung eine Kooperation verabredet.

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Zum Monat der Diakonie 2019 sind in der Zwölf-Apostel-Kirche in Berlin-Schöneberg Bilder und Exponate eines interreligiösen Ausstellungsprojektes zu sehen. Über 180 Fotomotive und Texttafeln dokumentieren am Beispiel von Wilhelmshaven die religiöse Vielfalt einer Stadt sowie das Verbindende der verschiedenen Religionsgemeinschaften und deren Gemeinden im Alltag. Ziel ist die Verständigung zwischen den Angehörigen verschiedener Weltanschauungen sowie das Motto des Diakonie-Monats „Haltung... 2019-10-07T22:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-07/hilfswerk-maranatha-volunteers-international-feiert-50-jaehriges-bestehen/ Hilfswerk „Maranatha Volunteers International“ feiert 50-jähriges Bestehen 2019-11-13T15:30:06Z APD kommunikation@adventisten.de 07. Oktober 2019 APD


Hilfswerk „Maranatha Volunteers International“ feiert 50-jähriges Bestehen

Festakt zu 50 Jahre Maranatha Volunteers International in Sacramento, Kalifornien/USA

© Foto: Tom Lloyd, Maranatha Volunteers International

Über 2.000 freiwillige Helfer und Unterstützer trafen sich vom 19. bis 21. September in Sacramento, Kalifornien/USA zum 50-jährigen Bestehen des Hilfswerks Maranatha Volunteers International (Internationale Freiwillige von Maranatha). Kirchen- und Schulbauprojekte sowie Wasserbrunnenbohrungen gehören zu den Aktivitäten, die das von Mitgliedern der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten unterstützte Hilfswerk koordiniert. Es nutzte die Jahrestagung, um an die Geschichte des Hilfswerks zu erinnern, die die Leiter als „Gottes Führung durch die Jahre“ bezeichneten.

"Eines hat sich in fünf Jahrzehnten nicht geändert", sagte Maranatha-Präsident Don Noble. "Gott ist treu, und er ist Maranatha treu geblieben. Wir haben seine Hand immer wieder gespürt."

Beeindruckende Zahlen
Die Maranatha-Initiativen seien vielfältig. In den fünf Jahrzehnten, seit John Freeman die erste Missionsreise für Familie und Freunde auf die Bahamas organisiert hat, habe Maranatha seine Vision immer wieder verwirklichen können, so Leiter und Freiwillige. Ursprünglich als Initiative von Privatpiloten mit ihren Familien gestartet, ist heute daraus ein weltumspannendes Hilfswerk geworden.

Die Anzahl der Aktivitäten sei beeindruckend. Seit 1969 habe Maranatha 2.170 Missionsteams mit über 85.000 Freiwilligen in 88 Ländern beschäftigt. In diesen Projekten habe die Organisation 11.229 neue Gebäude errichtet und über 1.000 Wasserbrunnen gebohrt. Insgesamt wären 9.079 Kirchen und 3.110 Unterrichtsräume mit einer Gesamtfläche von rund 1.219.235 Quadratmetern (13.123.731 square footage) gebaut worden.

Nicht nur Zahlen
Aber Zahlen erzählen nicht die ganze Geschichte, denn bei Maranatha geht es nicht nur um Gebäude, sondern um die Unterstützung individuellen Lebens und der gesamten Kirchengemeinde. "Es hat sich immer wieder gezeigt", sagte Noble, "dass, wenn Maranatha anfängt, in einem Land zu arbeiten, die [dortige] Kirchengemeinde als Ganzes wächst."

Maranathas Anwesenheit belebe auch die lokalen Kirchenmitglieder, meint Samuel Makori, Präsident der regionalen Kirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Ost-Kenia.

"Ich habe gesehen, dass Einzelpersonen und Ortsgemeinden dank Maranatha aus ihren Komfortzonen aufbrechen und in ländlichen Gebieten Hilfe leisten. [Maranathas Dienst] ist eine Motivation für unsere Mitglieder", so Makori.

Zukünftige Herausforderungen

Der Service von Maranatha ist jedoch nicht ohne eigene Herausforderungen. Maranatha wurde in einer Zeit gegründet, als es nur wenige Initiativen gab, die die Freikirche durch private Spenden ohne die Zuweisungen der Kirchenorganisation unterstützten. In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl dieser Dienste gestiegen. Maranatha steht vor der Frage, wie sie sich von den vielen Fördermöglichkeiten der Gemeindeglieder abheben kann.

"Ich denke, die Bedürfnisse sind vielfältig, und jeder kann sich einbringen", sagte Vizepräsident Kenneth Weiss. "Was Maranatha betrifft, so ist das Management sehr transparent; man kann die Ergebnisse sehen und sieht sie schnell." Durch sorgfältig koordinierte Bemühungen fliegen die Freiwilligen von Maranatha in der Regel an einen Ort und bauen in wenigen Tagen ein Kirchengebäude oder Schulräume.“

Auf der anderen Seite werden die "Pioniere" von Maranatha oder diejenigen, die dem Dienst in seinem ersten Jahrzehnt geholfen haben, immer weniger, bestätigten die Verantwortungsträger. Maranatha muss die nächste Generation erreichen, um den Pool seiner Helfer gesund und aktiv zu halten.

"In den nächsten Jahrzehnten wird die Herausforderung darin bestehen, die Millennials mit der Unterstützung eines solchen Dienstes zu beauftragen", räumte Weiss ein. "Als Maranatha begann, wurde es hauptsächlich von jungen Menschen und Ruheständlern unterstützt", erklärte er. "Jetzt ist die Altersstruktur ausgeglichener, da sich viele Familien mittleren Alters engagieren und in diesen Dienst investieren."

Ein Teil dieses Trends ergibt sich wohl aus dem Erfolg der Familienprojekte von Maranatha, die ganzen Familien zu kurzen Bauarbeiten in der ganzen Welt berufen. Gleichzeitig haben andere Initiativen, die sich ausschließlich an Jugendliche richten, auch Eltern beteiligt.

"Familienprojekte sind sehr beliebt", sagte Weiss. "Wenn wir die Anmeldung für ein bestimmtes Projekt eröffnen, füllt sie sich in der Regel sehr schnell. Und Menschen, die bereits einmal teilgenommen haben, sind die beste Werbung, weil sie erlebt haben, dass Maranatha ihr und das Leben anderer Menschen verändert hat."

Mehrere Leiter der Freikirche überbrachten ihre Grüße und betonten, wie Maranatha zur Entwicklung der adventistischen Freikirche beigetragen habe, indem sie Kapellen, Klassenzimmer und Wasserbrunnen gebaut hätten.

Was kommt als nächstes?
Trotz der beeindruckenden Leistungen von Maranatha gebe es noch viel zu tun, sagte Kyle Fiess, Maranathas Vizepräsident für Projekte. Fiess berichtete über Maranathas Arbeit in Sambia, einem Land, in dem nach neuesten Statistiken jeder zwölfte Einwohner Mitglied der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist.

"Im Jahr 2018 bat die Kirchenleitung Maranatha um Hilfe, im Norden Sambias, einer Region, in der es über 3.000 Kirchengemeinden ohne Versammlungsräume gibt, "Jetzt, da Maranatha dort ist, werden wir bis Ende des Jahres 80 Kirchen gebaut haben“, bestätigte Fiess. Es sei allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Angesichts der aktuellen Herausforderungen ginge es darum, mitzumachen, meinte Gilberto Araujo, der Präsident der regionalen Kirchenleitung der Elfenbeinküste. Maranatha plane sein erstes Projekt in diesem Land für Februar 2020 und Araujo sagte, er sei begeistert von den sich abzeichnenden Möglichkeiten.

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Über 2.000 freiwillige Helfer und Unterstützer trafen sich vom 19. bis 21. September in Sacramento, Kalifornien/USA zum 50-jährigen Bestehen des Hilfswerks Maranatha Volunteers International (Internationale Freiwillige von Maranatha). Kirchen- und Schulbauprojekte sowie Wasserbrunnenbohrungen gehören zu den Aktivitäten, die das von Mitgliedern der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten unterstützte Hilfswerk koordiniert. Es nutzte die Jahrestagung, um an die Geschichte des Hilfswerks zu... 2019-10-06T22:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-06/leiter-des-hilfswerks-adra-international-zurueckgetreten/ Leiter des Hilfswerks ADRA International zurückgetreten 2019-11-13T15:30:07Z APD kommunikation@adventisten.de 06. Oktober 2019 APD


Leiter des Hilfswerks ADRA International zurückgetreten

Jonathan Duffy, bisheriger Leiter von ADRA International (li.), Michael Kruger, ADRA-Interimspräsident

© Fotos: ADRA International

Jonathan Duffy, Präsident der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe International (Adventist Development and Relief Agency ADRA), hat sein Amt mit sofortiger Wirkung aus persönlichen Gründen niedergelegt, wie das Hilfswerk am 3. Oktober mitteilte.

„Der ADRA-Vorstand nimmt Jonathans Rücktritt an und drückt seine Wertschätzung für seinen Dienst aus“, sagte Ella Simmons, stellvertretende Vorstandsvorsitzende und eine der sechs Vizepräsidenten der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten.

„Jonathan war seit seiner Wahl im Jahr 2013 Präsident von ADRA International“, sagte Simmons. Er hat das Netzwerk von über 130 unabhängigen Landesbüros geleitet, „um einen neuen strategischen Rahmen zu schaffen, der es ADRA ermöglicht, sich an die sich ändernden Trends in der Entwicklungszusammenarbeit sowie im humanitären Sektor anzupassen“.

Der Australier Jonathan Duffy war zuvor als Leiter von ADRA Australien und des Warburton Adventist Hospital sowie in der Gesundheitsabteilung der Kirche (Adventist Health Department) im südpazifischen Raum tätig.

Interimsweise übernimmt Michael Kruger die Leitung, bis dahin Vizepräsident der Finanzabteilung des Hilfswerks. Kruger hat über 30 Jahre Erfahrung im höheren Management sowohl im kaufmännischen als auch im gemeinnützigen Bereich.

ADRA International

ADRA International ist hauptsächlich in neun Kernbereichen tätig: Soziale Gerechtigkeit, Katastrophenhilfe, wirtschaftliches Wachstum, Kinder, Geschlechtergerechtigkeit, Volksgesundheit, Wasser, Abwasser & Hygiene, Hunger & Ernährung, Existenzsicherung & Landwirtschaft. Das weltweite ADRA Netzwerk der 130 Landesbüros hatte 2017 ein Projektvolumen von 219 Millionen US-Dollar (200 Millionen Euro).

ADRA Deutschland
ADRA Deutschland e.V. wurde 1987 gegründet und steht der evangelischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nahe. Getreu dem Motto "Gerechtigkeit|Mitgefühl|Liebe" arbeitet ADRA Deutschland e.V. als Mitglied eines weltweit föderativ organisierten Netzwerkes mit über 130 nationalen Büros (Stand: 1. Januar 2018) partnerschaftlich daran, dass Armut und Unterdrückung in den ärmeren Teilen dieser Erde überwunden werden kann.

Das ADRA Netzwerk besteht aus rund 130 regionalen und nationalen Landesbüros. ADRA gewährt Hilfe unabhängig von Rasse, ethnischer Herkunft, des Geschlechtes, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität.

Der Jahresbericht 2017 von ADRA Deutschland kann im Internet heruntergeladen werden:adra.de/wp-content/uploads/2019/01/18423-ADRA-Gesch%C3%A4ftsbericht_2017.pdf.

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Jonathan Duffy, Präsident der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe International (Adventist Development and Relief Agency ADRA), hat sein Amt mit sofortiger Wirkung aus persönlichen Gründen niedergelegt, wie das Hilfswerk am 3. Oktober mitteilte. „Der ADRA-Vorstand nimmt Jonathans Rücktritt an und drückt seine Wertschätzung für seinen Dienst aus“, sagte Ella Simmons, stellvertretende Vorstandsvorsitzende und eine der sechs Vizepräsidenten der Weltkirchenleitung (Generalkonferenz)... 2019-10-05T22:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-04/usa-weitere-adventistische-universitaet-unter-den-top-10/ USA: Weitere Adventistische Universität unter den Top 10% 2019-11-13T15:30:07Z APD kommunikation@adventisten.de 04. Oktober 2019 APD


USA: Weitere Adventistische Universität unter den Top 10%

Eingangsbereich der Walla Walla Universität im Bundesstaat Washington/USA

© Foto: spectrummagazine

Die Walla Walla Universität (WWU) im Bundesstaat Washington/USA wurde kürzlich als die Nummer 135 von 2.238 Colleges und Universitäten in den Vereinigten Staaten im Bereich „Vielfalt“ ausgezeichnet. Damit rangiert die von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten geführte Universität unter den ersten 10% aller Universitäten des Landes, wie die Bildungseinrichtung auf ihrer Webseite berichtet.

In Bezug auf Rasse, Alter, Geschlecht und geografischer Herkunft haben die Studenten der WWU in den USA die größte Vielfalt. Das erklärt auch, dass sie in diesem Bereich an dritter Stelle von 42 Hochschulen im Bundesstaat Washington stehen. So gehört die WWU zu den Top 5% aller Hochschulen im Bundesstaat und verbesserte ihre Rangliste um 26 Plätze gegenüber dem Vorjahr. Die WWU befindet sich in einem Vorort von College Place, Washington, im Nordwesten der USA. Rund 1.700 Studenten aus der ganzen Welt sind dort eingeschrieben.

Respektvolles Miteinander

"Unsere Universitätsfamilie hat sich verpflichtet, ein respektvolles und nachhaltiges Muster an Vielfalt zu fördern, das jeden Einzelnen bereichern, die Walla-Walla-University stärken und die Welt, der wir dienen, segnen wird", meinte Pedrito Maynard-Reid, WWU-Assistent des Präsidenten für Vielfalt seit 2008. "Wir freuen uns, in diesen Rankings anerkannt zu werden, aber wir sind immer daran interessiert … wie wir die Vielfalt unserer Hochschulfamilie und der Welt um uns herum besser erkennen und nutzen können."

College Factual
College Factual ist das führende Unternehmen für Datenanalysen über amerikanische Colleges und Universitäten, die akkreditierte Hochschulabschlüsse anbieten. Es untersucht Daten von über 2.850 Einrichtungen. Die Erkenntnisse stehen Studierenden aus über 200 Ländern zur Verfügung. College Factual verwendet nach Eigenauskunft das Wort "Vielfalt", um eine "Mischung aus Menschen, Traditionen, Ideen und Kulturen" zu beschreiben. Um Einrichtungen auf der Grundlage von Vielfalt zu bewerten, werden Alter, Geschlecht, Rasse und Herkunftsort der Studierenden jeder Institution analysiert.

Vielfalt als Kriterium, bei der Wahl der Uni
Wenn Studenten auf einem Campus nach „Vielfalt“ suchen, suchen sie nach Möglichkeiten der Selbstbestimmung und nach Gemeinschaft mit anderen. Sie halten Ausschau nach Studierenden, die auf die gleiche Weise glauben, sowie nach Möglichkeiten, von Menschen aus verschiedenen Hintergründen und Kulturen zu lernen". College Factual stellt ihnen dazu die notwendigen Informationen zur Verfügung.

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Die Walla Walla Universität (WWU) im Bundesstaat Washington/USA wurde kürzlich als die Nummer 135 von 2.238 Colleges und Universitäten in den Vereinigten Staaten im Bereich „Vielfalt“ ausgezeichnet. Damit rangiert die von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten geführte Universität unter den ersten 10% aller Universitäten des Landes, wie die Bildungseinrichtung auf ihrer Webseite berichtet. In Bezug auf Rasse, Alter, Geschlecht und geografischer Herkunft haben die Studenten der WWU in den... 2019-10-03T22:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-03/der-mythos-von-einer-einheitlichen-und-frommen-reformation/ Der Mythos von einer einheitlichen und frommen Reformation 2019-11-13T15:30:07Z APD kommunikation@adventisten.de 03. Oktober 2019 APD


Der Mythos von einer einheitlichen und frommen Reformation

Dr. Reinhard Bodenmann, Reformationshistoriker am Institut für Reformationsgeschichte UZH, Zürich

Herbert Bodenmann/APD Schweiz

Reinhard Bodenmann, Reformationshistoriker am Institut für Reformationsgeschichte der Universität Zürich, hat am 30. September im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Siebenten-Tags-Adventisten in Zürich zum Jubiläum „500 JAHRE REFORMATION“ gesprochen. Das Referat stand unter dem Titel „Der Mythos von einer einheitlichen und frommen Reformation“. Bodenmann wies auf die gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Faktoren hin, die maßgeblich neben den religiösen Aspekten das Reformationsphänomen mit ausgelöst hätten und die Vorstellung einer vorwiegend „frommen“ Reformation erweiterten. Zudem sei die Reformation in ihrer religiösen als auch in ihrer politischen Komponente längst nicht einheitlich gewesen, sodass man besser von „Reformationen“ sprechen sollte.

Faktoren, welche die sogenannte „Reformation“ auslösten
Luthers 95 Thesen seien nicht so genial und neu gewesen, dass die Reformation und die Kirchenspaltung allein durch sie ausgelöst worden sei. Es wäre vielmehr die Kritik und das verbreitete Unbehagen, einschließlich eines Antiklerikalismus, an einer bereits bestehenden Religion gewesen, die den Menschen und seine Bedürfnisse zugunsten bestimmter religiöser Auffassungen vernachlässigt habe. So sei damals in der christlichen Welt alles käuflich gewesen: Die Taufzeremonie, die dem Kind die Möglichkeit zu einem ewigen Leben eröffnete; Gebete und Bitten für ein gutes Leben, die man von gottgeweihten Menschen, wie Mönchen und Priestern, vorbringen ließ; Messen, die nach dem Tod von Geistlichen gegen Bezahlung gelesen wurden; Ablassbriefe, die gekauft wurden um die Aufenthaltsdauer im Fegefeuern zu verkürzen.

Weitere Faktoren, die zur Auslösung der Reformation führten, waren laut Bodenmann gesellschaftliche Schichten, die durch die Kritik an der damaligen Religion eine Möglichkeit sahen, Macht, Einfluss und Reichtum zu mehren. Weltliche Behörden hatten genug vom Staat im Staat und wie das Geld der Untertanen die Kirche immer reicher machte, wobei das Geld der Kirche oft nach Rom übermittelt wurde. Fürsten und Landesherren sahen die Möglichkeit, sich die Kirchengüter anzueignen und damit ihre Kassen zu füllen. Die religiöse Komponente der Reformation sei nicht ohne die politische Rückendeckung möglich gewesen.

Keine einheitliche Reformation
Die reformatorischen Prinzipien wie „sola scriptura“ (allein die Heilige Schrift) oder „sola fide“ (Erlösung allein durch den Glauben) seien von den Reformatoren unterschiedlich verstanden und interpretiert worden. „Allein die Schrift“ hätten Zwingli und Calvin wortwörtlich verstanden, sodass die Kirche auf jede religiöse Praktik und Lehre, die nicht in der Schrift bezeugt ist, zu verzichten hätten. Deshalb mussten die Bilder, Skulpturen, Fenster mit Glasmalereien und manchmal auch die Orgeln aus den Kirchgebäuden weichen. Luther sei aber nicht bereit gewesen religiöse Lehrsätze oder Praktiken nur deshalb abzuschaffen, weil sie nicht in der Bibel aufzufinden waren. Zwingli und Calvin seien aber in ihrem wortwörtlichen Verständnis der Heiligen Schrift inkonsequent geblieben, so der Reformationshistoriker. Sie hätten anhand der Bibel allein weder die Dreieinigkeit beweisen können noch die Rechtmäßigkeit der Kindertaufe oder des sonntäglichen Ruhetages. Es sei demnach falsch, zu behaupten, dass der größte Lehrunterschied in den Reformationsbewegungen im Abendmahlsverständnis bestehe, sagte Reinhard Bodenmann.

Die Reformation sei im 16. Jahrhundert entstanden, weil die Diskrepanzen zwischen der ausgeübten Religion mit deren Diskurs einerseits und den gesellschaftlichen Bedürfnissen, Ansprüchen und den neuerworbenen Erkenntnissen anderseits, zu groß und unerträglich wurden. Das Gleiche treffe auch heute zu.

„Die menschlichen Gesellschaften arbeiten eine zu ihnen passende Religion aus und nicht umgekehrt“, betonte der der Reformationshistoriker. Er fügte hinzu, dass es an der Zeit wäre mit Hilfe der im Christentum gesammelten Erfahrungen und der neu gewonnenen Erkenntnisse der Wissenschaft eine erneuerte Religion und Religiosität auszuarbeiten, „wenn wir nicht gedankenlos unser eigenes Ende heraufbeschwören wollen“.

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Reinhard Bodenmann, Reformationshistoriker am Institut für Reformationsgeschichte der Universität Zürich, hat am 30. September im Rahmen der Veranstaltungsreihe der Siebenten-Tags-Adventisten in Zürich zum Jubiläum „500 JAHRE REFORMATION“ gesprochen. Das Referat stand unter dem Titel „Der Mythos von einer einheitlichen und frommen Reformation“. Bodenmann wies auf die gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Faktoren hin, die maßgeblich neben den religiösen Aspekten das... 2019-10-02T22:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-10-02/gerechtigkeit-und-liebe-sind-die-besten-mittel-gegen-gewalt/ Gerechtigkeit und Liebe sind die besten Mittel gegen Gewalt 2019-11-13T15:20:07Z APD kommunikation@adventisten.de 02. Oktober 2019 APD


Gerechtigkeit und Liebe sind die besten Mittel gegen Gewalt

Symbolbild

© Foto: Gordon Johnson/pixabay

Gerechtigkeit und Liebe sind die besten Mittel gegen Gewalt. Das betonte der Kriminologe Professor Dr. Christian Pfeiffer bei einem Impulstag zu Friedensbildung in Schule und Gemeinde in Nürnberg. Eine wichtige Rolle spielten seiner Auffassung nach dabei auch Lehrerinnen und Lehrer, die bei den Schülerinnen und Schülern Leidenschaften und damit die Lust auf das Leben wecken sollten, so der frühere niedersächsische Justizminister.

„Gut miteinander auskommen“, lautete das Motto des Impulstages in Nürnberg, zu dem die Nürnberger Arbeitsstelle „kokon“ für konstruktive Konfliktbearbeitung in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern in Kooperation mit dem Religionspädagogischen Zentrum Heilsbronn und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) auch Lehrerinnen und Lehrer eingeladen hatte. In Workshops konnten die fast 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konkret erleben, wie Gewaltfreiheit gelernt und vermittelt werden könne. Dabei ging es unter anderem um Cybermobbing, Friedensbildung mit Konfirmandinnen und Konfirmanden, Friedenskultur in der Schule, die Ausstellung „Frieden geht anders“ des Zentrums Oekumene der Evangelischen Kirche in Hessen-Nassau und das W-I-R-Projekt des Fränkischen Bildungswerkes in Nürnberg.

Liebe und Gerechtigkeit zahlen sich aus

„Liebe zahlt sich aus“, behauptete Christian Pfeiffer. Alle Untersuchungen hätten gezeigt, dass in Familien oder in Schulen, wo geprügelt werde, auch die Gewaltraten steigen würden. „Hier finden sich mehr Alkoholprobleme, mehr Kriminalität, aber auch weniger Vertrauen“, unterstrich der Jurist und ehemalige Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsens. „Wir produzieren damit Gewalt. Aber wo gewaltfrei und liebevoll umgegangen wird, wird dies spürbar.“ Das gleiche gelte für Gerechtigkeit. „Diese ist wie die Liebe von zentraler Bedeutung. Gerechtigkeit zahlt sich aus, Ungerechtigkeit führt zu Gewalt.“ Das hätten zahlreiche Umfragen in Schulen, aber auch in Justizvollzugsanstalten bewiesen. Eine gute Schul- oder Gefängniskultur wirke sich im Verhalten gegenüber anderen aus, meinte der Kriminologe in Nürnberg.

Gewalt und schwere Kriminalität rückläufig
Der Professor verwies darauf, dass alle Statistiken belegen würden, dass die Gewalt und die schwere Kriminalität in Deutschland rückläufig seien. „Je schwerer die Straftat, umso mehr geht sie seit Jahren zurück“, betonte er. Auch in Schulen sei dies nachweisbar. „Wir haben mittlerweile in Schulen eine Kultur des Hin- statt des Wegsehens bei Gewalt.“ Steigende Schulerfolge bedeuteten auch weniger Schulverlierer. Aber auch die Missbilligung von Gewalt sei deutlich angestiegen. „Das alles führt zu einem Rückgang von Gewalt“, erläuterte der Jurist. Nur werde das leider in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen.

Die Jungs ein Problem

Ein Problem seien allerdings die Jungs, gab Christian Pfeiffer zu bedenken. Hier wären gegenüber gleichaltrigen Mädchen deutliche Unterschiede, was Gewalt und Kriminalität angehe, festzustellen. Dabei würden Computerspiele sicher eine Rolle spielen, die von Jungs mehr als von Mädchen genutzt würden. Aber: „Ein wichtiger Grund dafür ist oft gerade die fehlende Liebe der Väter, das die Jungs verunsichert.“ Hier fehle nicht selten ein in den Arm nehmen und eine tröstende Geste. Dieses Väterdefizit sei eine ganz wichtige Ursache für die Unterschiede zwischen Jungs und Mädels.

Lust auf das Leben wecken
Eine wichtige Aufgabe neben den Eltern nehme bei der Frage nach Liebe und Gerechtigkeit aber auch die Schule ein. Sie müsse die Jugendlichen mitnehmen, bei ihnen Leidenschaften und Interessen wecken, wo junge Menschen Erfüllung finden würden, Selbstbewusstsein lernten und Erfolgserlebnisse hätten. Der Jurist betonte: „Leidenschaft und die Lust aufs Leben wecken, das wäre die Rettung.“

„Christian Pfeiffer hat mit seinen Zahlen und Fakten uns heute bewusst gemacht, wieviel gewaltfreies Potenzial in unseren Jugendlichen steckt. Aber heute wurde auch deutlich, wieviel Potenzial genauso in unseren Schulen und in den Lehrerinnen und Lehrern steckt. Das macht sehr viel Mut“, äußerte Lutz Krügener, einer der beiden Sprecher der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) und Friedensbeauftragter der Evangelisch-lutherischen Kirche Hannovers.

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Gerechtigkeit und Liebe sind die besten Mittel gegen Gewalt. Das betonte der Kriminologe Professor Dr. Christian Pfeiffer bei einem Impulstag zu Friedensbildung in Schule und Gemeinde in Nürnberg. Eine wichtige Rolle spielten seiner Auffassung nach dabei auch Lehrerinnen und Lehrer, die bei den Schülerinnen und Schülern Leidenschaften und damit die Lust auf das Leben wecken sollten, so der frühere niedersächsische Justizminister. „Gut miteinander auskommen“, lautete das Motto des Impulstages in... 2019-10-01T22:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2019-09-30/arena-beim-zeltplatz-friedensau-neu-eroeffnet/ Arena beim Zeltplatz Friedensau neu eröffnet 2019-11-07T08:20:08Z APD kommunikation@adventisten.de 30. September 2019 APD


Arena beim Zeltplatz Friedensau neu eröffnet

Die neue Arena des Zeltplatzes Friedensau

© Foto: Stephan G. Brass/APD

Am 29. September wurde die neu gestaltete Arena auf dem Gelände des Zeltplatzes Friedensau in einer feierlichen Zeremonie eröffnet und mit einem Konzert seiner Bestimmung übergeben. Die Eröffnung war Teil der Feierlichkeiten zum 120-jährigen Bestehen der heutigen Hochschule Friedensau.

Arena 2.0 eröffnet
Nach fünfzehn Monaten Bauzeit konnte die Arena 2.0 eingeweiht werden. Die Entscheidung zu diesem Bau fiel, nachdem das Bauordnungsamt des Landkreises Jerichower Land das bis dahin genutzte Riesenzelt aus bautechnischen Gründen nicht mehr genehmigte. Auf dem Areal der bisherigen Arena erdachte das Architektenteam Meyer-Winderlich und Edmondo Martinez Moreno aus Potsdam einen festen Rundbau mit einer hölzernen Deckenbalkenkonstruktion, über die sich eine weiße Zeltplane spannt. Der 2-Millionen Bau, so Johannes Naether, Präsident der überregionalen Kirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, bei seiner Eröffnungsansprache, sei ein Raum der Begegnung, der allen Menschen offensteht. In Gegenwart von Landrat Steffen Burchard lud er die Menschen der Region ein, die neue Veranstaltungshalle intensiv zu nutzen und den Ort zu einer „Erfolgs- und Segensgeschichte“ werden zu lassen. Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist Gesellschafter bei der Zeltplatz gGmbH.

Spendenziel erreicht
Bauleiter Günther Sachse berichtet, dass das Spendenziel von 32.000 Euro für die Holzbänke in der Arena erreicht sei. In einer besonderen Aktion über die Webseite www.kauf-ne-bank.de konnten Spender den Bau der Sitzgelegenheiten unterstützen. So konnten Beträge für eine oder auch mehrere Sitzbänke für jeweils 2 Personen oder auch eine ganze Sitzreihe für 12 bis 22 Personen gespendet werden. Die Namen der Menschen, Gruppen, Kirchengemeinden und auch Firmen wurden auf Wunsch auf der Webseite veröffentlicht.

Erstes Konzert
Die Arena bietet Platz für 1544 Besucher. Die Betriebserlaubnis kam rechtzeitig am Freitag (27.09.) zuvor. So eröffneten gleich zwei Gruppen am Sonntagabend die Halle mit einem Konzert. Samuel Rösch, der Vorjahressieger von „The Voice of Germany“ mit seiner Band PaperClip und die Band „Könige und Priester“ ließen ihre christlichen Texte und den stimmgewaltigen Sound in dem nicht ganz ausverkauften Rundbau erschallen. Schon am nächsten Wochenende geht es weiter. Das Gelände ist dann Gastgeber einer Jugendbegegnung der Adventjugend aus Mitteldeutschland und Berlin.

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Am 29. September wurde die neu gestaltete Arena auf dem Gelände des Zeltplatzes Friedensau in einer feierlichen Zeremonie eröffnet und mit einem Konzert seiner Bestimmung übergeben. Die Eröffnung war Teil der Feierlichkeiten zum 120-jährigen Bestehen der heutigen Hochschule Friedensau. Arena 2.0 eröffnetNach fünfzehn Monaten Bauzeit konnte die Arena 2.0 eingeweiht werden. Die Entscheidung zu diesem Bau fiel, nachdem das Bauordnungsamt des Landkreises Jerichower Land das bis dahin genutzte... 2019-09-29T22:00:00Z

UNSER GLAUBE

Die Glaubensüberzeugungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind dazu angelegt, das ganze Leben zu durchdringen. Die heiligen Schriften der Bibel zeichnen ein überzeugendes Porträt von Gott.
Jeder ist eingeladen, den EINEN zu entdecken, zu erleben und kennen zu lernen, der nichts anderes, als uns heilen will.

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