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https://www.adventisten.de/news/ News der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland 2020-11-30T14:25:06Z Freikirche der STA in Deutschland kommunikation@adventisten.de TYPO3 extension ams_articles https://www.adventisten.de/fileadmin/adventisten.de/files/layout/LogoFeed.png Copyright 2020, Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland Aktuelle Nachrichten der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-26/pastor-olaf-latzel-wegen-volksverhetzung-verurteilt-ein-kommentar/ Pastor Olaf Latzel wegen Volksverhetzung verurteilt - Ein Kommentar 2020-11-30T14:25:03Z APD kommunikation@adventisten.de 26. November 2020 APD


Pastor Olaf Latzel wegen Volksverhetzung verurteilt - Ein Kommentar

© Foto: Olaf Latzel / privat

Gestern (25.11.) wurde der evangelische Pastor Olaf Latzel vom Amtsgericht Bremen wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätze zu je 90,- €, also 8.100,- € verurteilt. Das entspricht einer Freiheitsstrafe von drei Monaten, welches die unterste Grenze der Strafbarkeit gemäß § 130 Abs.1 StGB darstellt. Er hatte sich mehrfach aus seinem Bibelverständnis heraus scharf abwertend über Homosexualität geäußert, unter anderem in einem Eheseminar, welches auf Youtube verbreitet wurde. Dr. Harald Mueller, Leiter des Instituts für Religionsfreiheit an der Theologischen Hochschule Friedensau, nimmt in einem Kommentar zum Urteil Stellung.

Ist die Religionsfreiheit in Gefahr?
Ist mit dieser Entscheidung die Religionsfreiheit bedroht? Darf man nun nicht mehr frei sagen, was man glaubt und was die Bibel sagt? Der Fall erinnert an die Verurteilung des Pfingstpastors Åke Green im Jahr 2004 in Schweden, die dann in den höheren Instanzen mit Rücksicht auf die Religionsfreiheit aufgehoben wurde. Welche Wellen wird der Fall Latzel in Deutschland schlagen? Zunächst muss festgehalten werden, dass eine Verurteilung wegen Volksverhetzung voraussetzt, dass eine gruppenbezogene Aufstachelung zum Hass vorliegt, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören. Latzel hatte nach den Feststellungen des Amtsgerichts von einer „teuflischen Homo-Lobby“ gesprochen und von „Verbrechern vom Christopher Street Day“, die überall herumliefen. Nach Einschätzung des Gerichts hatte er damit eine Stimmungsmache betrieben, die als Lizenz zum Handeln gegen diese Menschen verstanden werden könnte. Eine Rolle spielte für die Richterin auch, ein Zeichen gegen das zunehmend rauer werdende Klima in der Gesellschaft zu setzen.

Es bleibt abzuwarten, ob das Urteil rechtskräftig wird. Es handelt sich um eine sogenannte Hate-Speech-Situation, die in vielen Rechtsordnungen geregelt und mit Sanktionen belegt ist. Es ist nicht einfach, derartige Fälle von Äußerungen abzugrenzen, die sich im Rahmen der Meinungs- und Religionsfreiheit bewegen und durch diese Grundrechte geschützt sind. Eine Grenzüberschreitung ist aber sicher gegeben, wenn Anstachelung zum Hass (Incitement to Hatred) vorliegt, wie es auch die deutsche Regelung des § 130 StGB vorsieht. Das ist gut so.

Klarer Standpunkt vs. Diffamierung
Es ist nicht dasselbe, ob ein klarer Standpunkt vertreten wird, auch wenn er nicht der Mehrheitsmeinung entspricht, oder ob diffamierend eine Gruppe von Menschen mit Verbrechern gleichgesetzt wird. Wichtig ist, dass sich in der rechtlichen Bewertung von Äußerungen die Grenze zukünftig nicht stärker zu Lasten der Religions-und Meinungsäußerungsfreiheit verschiebt. Hier gilt es, wachsam zu sein. Religiöse Meinungsäußerungen dürfen keineswegs deswegen eingeschränkt werden, weil sie nicht dem vermeintlichen Zeitgeist folgen.

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Gestern (25.11.) wurde der evangelische Pastor Olaf Latzel vom Amtsgericht Bremen wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätze zu je 90,- €, also 8.100,- € verurteilt. Das entspricht einer Freiheitsstrafe von drei Monaten, welches die unterste Grenze der Strafbarkeit gemäß § 130 Abs.1 StGB darstellt. Er hatte sich mehrfach aus seinem Bibelverständnis heraus scharf abwertend über Homosexualität geäußert, unter anderem in einem Eheseminar, welches auf Youtube verbreitet wurde. Dr.... 2020-11-25T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-26/buchrezension-jesus-eine-weltgeschichte/ Buchrezension: Jesus - eine Weltgeschichte 2020-11-30T14:25:03Z APD kommunikation@adventisten.de 26. November 2020 APD


Buchrezension: Jesus - eine Weltgeschichte

© Cover Fontis-Verlag, Basel

Buchrezension: „Jesus - eine Weltgeschichte", Markus Spieker, Verlag Fontis-Brunnen Basel (11. September 2020), 1004 Seiten, Gebundenes Buch 30,00 Euro, Kindle 27,00 Euro, ISBN-13: 978-3038481881, ISBN-10: 3038481882.

Der Historiker, Journalist und gelernte Drehbuchautor Markus Spieker traut sich was: Er rollt „die größte Geschichte aller Zeiten“ neu auf. Dazu schreibt er ein fast 1000 Seiten starkes Buch, für das er 7 Jahre benötigt. Darin will er nicht nur das Leben von Jesus von Nazareth erneut darstellen, sondern auch in die Zeitumstände einbetten und im großen Wurf die Weltgeschichte neu kolorieren (19). Dabei nimmt er Bezug auf geschichtliche Entwicklungen in der Zeitrechnung vor Christus und spätere Wirkungen der Jesusbewegung nach Christus. Spieker will die „Greatest Hits“ der Christenheit literarisch ausleuchten, er möchte zum Staunen bringen und auf das Gute, Wahre und Schöne hinweisen.

Durch Forschung der letzten Jahrzehnte angeregt, stellt Spieker fest: Es gibt „News“ von Jesus. Allerdings sind die von sensationsheischenden „Fakenews“ zu unterscheiden. Spieker sieht sein 12. Buch dabei nicht als neutralen Beitrag zur akademischen Forschung an, sondern als „Therapievorschlag“ für das christliche Abendland, das von kultureller Amnesie und Identitätsverlust bedroht ist. Das Buch wurde für ein interessiertes Nicht-Fachpublikum geschrieben. Dabei bleibt der promovierte Historiker nicht nur im Wissenschaftsjargon verhaftet, sondern kontrastiert diesen mit journalistischen Stilmitteln. Auch fürs erweckliche Predigen ist der Pfarrerssohn sich nicht zu schade. Sein Credo lautet: „Zurück zur ersten Liebe, zurück zu Jesus“ (17).

Prisma: Jesus - zum Inhalt
In drei Teilen mit insgesamt zwölf Kapiteln stürmt Spieker in großen Schritten durch die Weltgeschichte. Mit gründlich recherchiertem Detailwissen, Sprachwitz und einem Schuss Apologetik geht’s von der Antike bis in die Neuzeit und liefert auf dem Weg Blitzlichter aus den Epochen. Dreh- und Angelpunkt der Weltgeschichte stellt Jesus dar, auf den die Entwicklung der Weltgeschichte hinausläuft und speziell die Propheten der Bibel hindeuteten. Wie durch ein Prisma änderte sich an diesem Zeitpunkt die Bestimmung der Welt und eine neue Ära brach an. Viele spätere Entwicklungen wie die Ausbreitung des Christentums, die Reformation und spätere Erweckungsbewegungen lassen sich auf die Menschwerdung Jesu und ein neues Schriftverständnis zurückführen.

Spieker nennt verschiedene historische Persönlichkeiten und zeichnet skizzenhaft die historischen, theologischen und ethischen Entwicklungen nach. Dabei bleibt er nicht nur im gewohnten Rahmen, sondern denkt kritisch. Als Historiker räumt er mit allgemeinen, verbreiteten und populären Ansichten auf wie die “Goldenen Jahre des Islam“ (828), „das dunkele Mittelalter“, die „grausamen Kreuzzüge“ etc.. Als bekennender Christ benennt er schonungslos offen Missstände im christlichen Bereich wie theologische Streitigkeiten, Gewaltanwendung in der Mission und klerikalen Missbrauch. Auch scheut er sich nicht, das Böse zu benennen mit exponierten Vertretern wie der Marquis de Sade, Friedrich Nietzsche und Aleister Crowley.

Schisma: Jesus – zum Zeitgeschehen
In seinem Buch thematisiert der ehemalige ARD-Korrespondent neben den geschichtlichen Einzelheiten jedoch auch „das Spannungsverhältnis zwischen Glauben und den Herausforderungen der säkularen Gesellschaft“ (16). In Demut geschrieben zeigt er doch eine scharfe Sichte auf die Zustände dieser Zeit, die von Bequemlichkeit, Hedonismus und Selbstoptimierung gekennzeichnet ist. Spieker ruft zum Widerstand gegen einen Lebensstil auf „in der die perfekte Work-Life-Balance als höchstes Lebensziel gilt – und in der Influencer statt Heilige die Richtung vorgeben“ (956).

Obwohl Spieker manch strittiges Thema wie den christlichen Fundamentalismus oder die Jungfrauengeburt bemüht sachlich darstellt, sagt er an anderen Stellen deutlich seine Meinung. Mit kompromissloser Leidenschaft versucht Spieker bewusst nicht objektiv zu schreiben, sondern bewertet schonungslos das Weltgeschehen. So wird beispielsweise wenig Sympathie für die Botschaft des Islam entgegengebracht. Außerdem wird für eine auf die Ehe und ihren Erhalt ausgerichtete Sexualmoral plädiert. Dies „kollidiert mit dem Verbot, andere Glaubens- und Lebensformen zu diskriminieren“ (957), was die Lektüre herzhaft macht, im doppelten Sinn und nicht jedem schmecken wird.

Charisma: Jesus – zum Nachdenken
Zum Schluss des Buches kredenzt Spieker sein Manual „How to meet Jesus“. Darin beschreibt er in zwölf Punkten den Weg aus der Egomanie zu Jesus hin. Er wirbt darin für das „Joch des Christen“ und verschweigt weder die hohen moralischen Ansprüche noch den christlichen Absolutheitsgedanken. Keine leichte Kost, doch hier schreibt ein von seinem Ich bekehrter Mensch fundiert und faktenreich über seinen Gott und dessen Wirken in dieser Welt ohne die „Denkvorgaben der Welt“ (892) zu beachten.

Nicht konfessionsgebunden doch mit erkennbarem evangelikalem Einschlag stellt das Buch eine gelungene Verbindung von Geschichte und Journalismus dar. Der Sinn für Dramatik ist erkennbar in einer überzeugenden Gliederung mit knalligen Überschriften, was beim Lesen eine gewisse Sogwirkung entstehen lässt. Allerdings wirkt manches Kapitel durch die Knappheit wie eine bloße Aneinanderreihung von Schlagwörtern. Es fehlen zuweilen Zwischenüberschriften, die die Orientierung vereinfacht, das Lexikale jedoch noch betont hätten. Diese schnellen Blitzlichter der Geschichte lassen ein epochales Kopf-Karussell drehen, das zuweilen durch sein Tempo Schwindel verursacht.

Spiekers Weltgeschichte ist ein Buch, das tief in der Geschichte und im menschlichen Herzen schürft, um göttliche Wahrheiten an die Oberfläche zu bringen, die allzu oft von kritischen akademischen Studien und menschlichem Egozentrismus überwuchert wurden. Ein Buch, das (Herzens-)Bildung durch geschichtliche Bezüge und klare moralische Standpunkte transparent und greifbar macht. Ein starkes Buch, das durchaus auch als Widerstand gegen den Zeitgeist verstanden werden kann. Nach fast 1000 Seiten Dauerlauf durch die Geschichte lässt es den Lesenden etwas atemlos zurück: informiert, orientiert und, ja, auch etwas erstaunt.

Claudia Mohr

Die Rezension kann als Dokument heruntergeladen werden:
www.apd.info/wp-content/uploads/2020/11/Rezension-Spieker-Jesus-.pdf

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Buchrezension: „Jesus - eine Weltgeschichte", Markus Spieker, Verlag Fontis-Brunnen Basel (11. September 2020), 1004 Seiten, Gebundenes Buch 30,00 Euro, Kindle 27,00 Euro, ISBN-13: 978-3038481881, ISBN-10: 3038481882. Der Historiker, Journalist und gelernte Drehbuchautor Markus Spieker traut sich was: Er rollt „die größte Geschichte aller Zeiten“ neu auf. Dazu schreibt er ein fast 1000 Seiten starkes Buch, für das er 7 Jahre benötigt. Darin will er nicht nur das Leben von Jesus von Nazareth... 2020-11-25T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-26/adventistische-frauen-aktiv-gegen-gewalt-gegen-frauen/ Adventistische Frauen aktiv gegen Gewalt gegen Frauen 2020-11-30T14:25:03Z APD kommunikation@adventisten.de 26. November 2020 APD


Adventistische Frauen aktiv gegen Gewalt gegen Frauen

© Foto: Dagmar Dorn / EUD

Sechzehn Aktionstage lang wollen adventistische Frauen daran erinnern, dass Gewalt und Missbrauch beendet werden müssen, so Dagmar Dorn, Leiterin der Abteilung Frauen der teilkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in West- und Südeuropa (Intereuropäische Division/EUD). Der gestrige „Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ (25.11.) bilde dabei den Auftakt zu einer internationalen Kampagne, die bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte der Vereinten Nationen, laufe.

Initiative enditnow®
Dorn verweist aus Anlass des Tages auf die weltweite Initiative enditnow®, die 2009 von der Frauenabteilung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten und der Hilfsorganisation ADRA ins Leben gerufen wurde und inzwischen von allen Abteilungen der Kirche unterstützt werde. enditnow® rufe dazu auf, dass Gewalt gegen Frauen und Mädchen weltweit endgültig beendet werde. Außerdem solle die Position der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten zu Gewalt gegenüber Frauen bekannt gemacht werden. Die Kampagne möchte Menschen weltweit sensibilisieren, mobilisieren und andere Initiativen dazu einladen, diesem globalen Problem entgegenzutreten.

Jede dritte Frau weltweit von Gewalt betroffen
Heute habe weltweit jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben in irgendeiner Form Gewalt erfahren. Viele litten unter häuslicher Gewalt, Vergewaltigung, sexueller Belästigung, Belästigung am Arbeitsplatz, digitaler Belästigung, Hassreden, psychologischem Missbrauch, Stalking, Mobbing, Kinderheirat, weiblicher Genitalverstümmelung, Ehrenmorden und Femiziden. Diese und andere Praktiken seien grausam und deshalb völlig inakzeptabel. Die Orange Day und UNiTE-Kampagne wollen deshalb auf das Problem aufmerksam machen und zur Beendigung beitragen. „Wir müssen zugeben, dass es Gewalt gibt und dass sie beendet werden muss. Lasst uns unsere Welt orangefarben gestalten, damit Frauen ohne Angst vor Gewalt und Missbrauch leben können!“

Orange gegen Gewalt
Hannele Ottschofski, adventistische Bloggerin, ergänzt: „Da die Initiative „Orange the World“ zu einer weltweiten Bewegung geworden ist, bei der Menschen Fotos ihrer Aktionen in Orange im Internet posten, wächst das Bewusstsein, dass Gewalt nicht in Ordnung sei.“ Immer mehr Menschen meldeten sich zu Wort, darunter Regierungs- und Staatschefs, die neue Initiativen ankündigten und bestehende unterstützten. So habe Bundeskanzlerin Angela Merkel am 23.11.2020 auf eine nationale Telefon-Hotline für Gewaltopfer 08000 116 016 und eine Online-Initiative staerker-als-gewalt.de sowie auf mehr Mittel für Beratungsstellen und Frauenhäuser verwiesen.

Unter der Leitung des UN-Generalsekretärs António Guterres riefen die Vereinten Nationen zur Unterstützung der UNiTE-Kampagne auf, um Gewalt gegen Frauen bis 2030 zu beenden, indem das Bewusstsein gestärkt und die Kräfte gebündelt werden, um Wissen und Innovationen zu teilen.

Missbrauch und Elternschaft

Dorn hatte kürzlich im Rahmen einer Weiterbildung für Hebammen mehr über die Auswirkungen von Frauen mit Gewalterfahrung auf ihre Schwangerschaft und den Geburtsvorgang erfahren.

„Sexuelle Gewalt hat einen großen Einfluss auf Schwangerschaft, Geburt und die Mutter-Kind-Bindung. Die bewusste Erinnerung einer Betroffenen an ihren Missbrauch ist oft teilweise oder vollständig blockiert, was auf die Dissoziation (Abspaltung) während des Missbrauchs als eine Art Schutzmechanismus zurückzuführen ist, wenn das Trauma zu schrecklich ist, um es zu verarbeiten.“
Blockierte Erinnerungen tendierten dazu, unter Umständen von emotionalem oder physischem Stress oder in besonderen Lebensphasen, wie Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft, einschließlich Stillen, an die Oberfläche zu kommen.

Aufklärung und Prävention notwendig

Es sei deshalb wichtig, dass Gewalt als Gesundheitsrisiko erkannt werde und dass das medizinische Personal darin geschult werde, die Prävalenz und die Auswirkungen von Gewalt und Trauma zu berücksichtigen. Mütter (und Väter), die Gewalt erlebt haben, hätten ein höheres Risiko, ihre eigenen Kinder zu misshandeln. Deshalb könnten Aufklärung und Prävention die weitreichenden Folgen von Gewalt im Hinblick auf die nächsten Generationen mildern.

Mehr Informationen zu enditnow®: www.enditnow.org.

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Sechzehn Aktionstage lang wollen adventistische Frauen daran erinnern, dass Gewalt und Missbrauch beendet werden müssen, so Dagmar Dorn, Leiterin der Abteilung Frauen der teilkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in West- und Südeuropa (Intereuropäische Division/EUD). Der gestrige „Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ (25.11.) bilde dabei den Auftakt zu einer internationalen Kampagne, die bis zum 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte der Vereinten... 2020-11-25T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-24/deutsche-methodisten-finden-loesung-in-homosexualitaetsdebatte/ Deutsche Methodisten finden Lösung in Homosexualitätsdebatte 2020-11-30T14:25:03Z APD kommunikation@adventisten.de 24. November 2020 APD


Deutsche Methodisten finden Lösung in Homosexualitätsdebatte

Videokonferenz des EmK-Kirchenvorstands

© Foto: Klaus Ulrich Ruof, EmK-Öffentlichkeitsarbeit

Am vergangenen Wochenende (20. und 21. November) hat der für die Evangelisch-methodistische Kirche (EmK) in Deutschland zuständige Kirchenvorstand die Öffnung in sexualethischen Fragen und die Bildung eines Gemeinschaftsbunds mit konservativer Prägung beschlossen. Als Vorlage diente ein Lösungsvorschlag, der von einem mit 21 Personen besetzten „Runden Tisch“ nach 15 Monaten intensiver Diskussion vorgelegt wurde.

Respektvolles Miteinander erreicht große Übereinstimmung bei der Entscheidungsfindung
Die sofort wirksam werdenden Beschlüsse umfassen nach Information von Klaus Ulrich Ruof vom EmK-Referat für Öffentlichkeitsarbeit im Wesentlichen zwei Änderungen der für den deutschen Teil der EmK gültigen Ordnung: Zum einen würden die wenigen Passagen mit negativen Aussagen zum Thema Homosexualität sowie die dazugehörigen Verbote kirchlicher Handlungen vorläufig außer Kraft gesetzt. Zum anderen werde in der Ordnung der Kirche die Neuformierung eines „Gemeinschaftsbunds“ innerhalb der EmK in Deutschland verankert, der besonders in Fragen von Sexualität und Ehe eine ausdrücklich konservative Profilierung haben werde.

Die Vorlage für die jetzt verabschiedeten Beschlüsse war von dem „Runden Tisch“ unter der Leitung von Bischof Harald Rückert erarbeitet worden. Trotz sehr unterschiedlicher Positionen der Mitglieder am Runden Tisch in den strittigen Fragen zur Homosexualität seien dem Kirchenvorstand die Vorschläge „einstimmig“ vorgelegt worden. Dieser habe seinerseits nach mehrstündiger Diskussion, teilweise unter Hinzuziehung der Mitglieder der Zentralkonferenz, mit überwältigender Mehrheit die Beschlüsse gefasst. Die gesamte Beschlussfassung gelte vorläufig bis zur nächsten Zentralkonferenz, die voraussichtlich im November kommenden Jahres tage.

Zwei weitere Beschlüsse sicherten ab, dass diese Öffnung weder automatisch erfolge noch daraus ein Zwang entstehe. Damit werde ordinierten Geistlichen Gewissensschutz garantiert und Gemeinden der EmK zugesichert, gleichgeschlechtlichen Paaren nicht automatisch kirchliche Handlungen gewähren zu müssen. Die Außerkraftsetzung bedeute also nicht die gleichzeitige Inkraftsetzung und Befürwortung kirchlicher Handlungen für gleichgeschlechtliche Paare.

„Gemeinschaftsbund“ in alle Ebenen kirchlicher Arbeit eingebunden

Mit der Beschlussfassung des Kirchenvorstands werde die für Deutschland gültige Ordnung der EmK mit der Bildung und Ausgestaltung eines Gemeinschaftsbunds ergänzt. Dieser sei Teil der EmK in Deutschland. Einzelne Kirchenglieder sowie Gemeinden oder Bezirke könnten sich diesem Bund anschließen, sodass Menschen und Gemeinden mit überwiegend konservativer Prägung in sexualethischen Fragen weiterhin innerhalb der Kirche eine Heimat hätten. Der Gemeinschaftsbund sei ausdrücklich in die Arbeit der Kirche auf verschiedenen Ebenen bis hin zur Mitarbeit im Kirchenvorstand eingebunden.

„Das Pflänzlein Vertrauen müsse noch wachsen“

„Ich kann noch nicht ganz realisieren, was jetzt passiert ist“, sagte Harald Rückert, der Vorsitzende des Kirchenvorstands und für Deutschland zuständige Bischof der EmK, nach der Bekanntgabe der geheim durchgeführten Abstimmung. „Das ist eine wichtige Etappe, aber wir brauchen noch viel Aufmerksamkeit füreinander, dass das Pflänzlein Vertrauen wachsen und sich in die Gemeinden hinein entfalten kann.“ Der weitere Weg könne nur gelingen, „wenn wir uns auf Gott ausrichten und bereit sind, den weiteren Weg gemeinsam zu gehen“.

Beschlussfassung mit „Bedeutung für die weltweite Kirche“

Eine „hohe Achtung vor der erlebten Gesprächskultur“ zollte der für die Zentralkonferenz Mittel- und Südeuropa der EmK zuständige Bischof Patrick Streiff. Er war aus seinem Dienstsitz in Zürich zusammen mit den Mitgliedern der Zentralkonferenz Deutschland per Videokonferenz für einige Stunden der Sitzung des Kirchenvorstands zugeschaltet. Sein Bischofssprengel umfasst sieben Jährliche Konferenzen, deren Gebiete sich über insgesamt sechzehn Länder in Mittel-, Süd- und Osteuropa erstrecken. Die kulturellen, theologischen und gesellschaftlichen Prägungen seien dabei sehr unterschiedlich.

Weil auch dort die Fragen zum Umgang mit Homosexualität in der EmK zu Auseinandersetzungen führten, war Rückerts Bischofskollege sehr am Ergebnis des Runden Tischs und der Entscheidung des für die EmK in Deutschland zuständigen Kirchenvorstands interessiert. „Wenn die Zentralkonferenz Deutschland in diesen Fragen einen gangbaren Weg findet und zusammenbleiben kann, ist das auch für andere Konferenzen interessant“, attestierte Streiff der geplanten Beschlussfassung „eine weit über eure deutsche Zentralkonferenz hinausreichende Bedeutung für unsere weltweite Kirche“.

Evangelisch-methodistische Kirche in Deutschland (EmK)
Die außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika befindlichen Gebiete der Evangelisch-methodistischen Kirche sind in Zentralkonferenzen organisiert. In Europa sind dies die Zentralkonferenz Mittel- und Südeuropa, die Zentralkonferenz Nordeuropa und Eurasien sowie die Zentralkonferenz Deutschland. Die Tagungen der Zentralkonferenzen finden alle vier Jahre statt und sind das nach der Generalkonferenz für die jeweilige Region zuständige Gremium, um formale, finanzielle und die Ordnung der Kirche betreffende Entscheidungen zu treffen. Darüber hinaus werden in der Zentralkonferenz die für diese Region verantwortlichen Bischöfe oder Bischöfinnen gewählt oder deren Amtszeit verlängert. Für die Zentralkonferenz Deutschland gilt die Wahl für zunächst vier Jahre. Eine Wiederwahl für weitere acht Jahre ist möglich. Die maximale Amtszeit beträgt zwölf Jahre. Seit 2017 ist Harald Rückert der für Deutschland zuständige Bischof.

Der Kirchenvorstand fungiert als geschäftsführender Ausschuss der Zentralkonferenz Deutschland der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) und leitet die Arbeit des deutschen Teils der Kirche zwischen den alle vier Jahre stattfindenden Tagungen der Zentralkonferenz.

Weiterführende Dokumente:
Beschlüsse des Kirchenvorstands (PDF)
Grundlagen und Organisation des Gemeinschaftsbunds (PDF)

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Am vergangenen Wochenende (20. und 21. November) hat der für die Evangelisch-methodistische Kirche (EmK) in Deutschland zuständige Kirchenvorstand die Öffnung in sexualethischen Fragen und die Bildung eines Gemeinschaftsbunds mit konservativer Prägung beschlossen. Als Vorlage diente ein Lösungsvorschlag, der von einem mit 21 Personen besetzten „Runden Tisch“ nach 15 Monaten intensiver Diskussion vorgelegt wurde. Respektvolles Miteinander erreicht große Übereinstimmung bei der... 2020-11-23T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-23/adra-eskalation-der-gewalt-in-aethiopien-verhindert-lebenswichtige-humanitaere-hilfe-1/ ADRA: Eskalation der Gewalt in Äthiopien verhindert lebenswichtige humanitäre Hilfe 2020-11-24T10:11:13Z APD kommunikation@adventisten.de 23. November 2020 APD


ADRA: Eskalation der Gewalt in Äthiopien verhindert lebenswichtige humanitäre Hilfe

Tigray-Region in Äthiopien © openstreetmap.de

Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe Deutschland e.V. (ADRA) ist gleichermaßen wie die Vereinten Nationen (UNO) besorgt über die anhaltenden Spannungen in der äthiopischen Region Tigray und die Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. Gemeinsam arbeiten sie mit den Behörden zusammen, um den Schutz der Zivilbevölkerung und der humanitären Helfer, den fortgesetzten Zugang zu hilfsbedürftigen Menschen und die Verfügbarkeit von Mitteln zur Deckung des wachsenden Bedarfs zu gewährleisten. „Wir hoffen, dass die Menschen dort zum Frieden zurückkehren“, so Matthias Münz, Referent für Öffentlichkeitsarbeit bei ADRA Deutschland.

So rückten nach Angaben von Münz die Kampftruppen der äthiopischen Zentralregierung auf die Regionalhauptstadt Mekelle vor. Dort leben ca. 500.000 Menschen. In Mekelle unterstütze ADRA die Mekelle Adventist School und eine Kinderklinik. Außerdem bilde ADRA junge Äthiopier*innen in der Region zu Solartechniker*innen aus.

Die humanitären Mitarbeiter in Tigray verfügten nur über einen einmonatigen Treibstoffvorrat, um Wasserpumpen für 90.000 Flüchtlinge zu betreiben. Lieferungen für mehrere Programme stünden auf dem Spiel.

Das „Amt der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA)“ berichtet, dass die Kommunikation vor Ort gestört sei und es Berichte über eine unterbrochene Stromversorgung gebe. Es werde auch über Engpässe bei grundlegenden Gütern wie Mehl und Brennstoff berichtet. Die Banken blieben geschlossen und der Mangel an verfügbaren Barmitteln werde immer akuter. Die Schließung von Banken und die Unzugänglichkeit der Region behinderten die humanitären Operationen, einschließlich humanitärer Bargeldtransfers an 1 Million Menschen.

Laut UNO werde ein humanitärer Reaktionsplan derzeit vom OCHA fertiggestellt, während die UN-Länderteams in den Nachbarländern Eritrea, Sudan und Dschibuti bei der Fertigstellung ihrer Notfallpläne unterstützt werden. „Wir wissen momentan nicht, wie es den Menschen in unseren Projekten geht, da sämtliche Kommunikationsmöglichkeiten gekappt wurden. Wir sollten alle beten, dass es den Projektmitarbeitern und Bewohnern gut geht“, meint ein ADRA-Mitarbeiter.

ADRA Deutschland
ADRA (Adventist Development and Relief Agency) ist eine internationale Nichtregierungs-Organisation und arbeitet in einem weltweiten Netzwerk mit über 118 nationalen ADRA-Büros. ADRA Deutschland e.V. wurde 1986 von der evangelischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gegründet. Getreu dem Motto „Gerechtigkeit − Mitgefühl − Liebe“ arbeitet die Hilfsorganisation partnerschaftlich daran, dass Armut und Unterdrückung in den ärmeren Teilen dieser Erde überwunden werden können.

Mehr über ADRA: www.adra.de.

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Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe Deutschland e.V. (ADRA) ist gleichermaßen wie die Vereinten Nationen (UNO) besorgt über die anhaltenden Spannungen in der äthiopischen Region Tigray und die Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. Gemeinsam arbeiten sie mit den Behörden zusammen, um den Schutz der Zivilbevölkerung und der humanitären Helfer, den fortgesetzten Zugang zu hilfsbedürftigen Menschen und die Verfügbarkeit von Mitteln zur Deckung des wachsenden Bedarfs zu... 2020-11-23T10:08:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-20/bootsklinik-hilft-unterversorgten-in-kuestengebieten-von-bangladesch/ Bootsklinik hilft Unterversorgten in Küstengebieten von Bangladesch 2020-11-30T14:25:04Z APD kommunikation@adventisten.de 20. November 2020 APD


Bootsklinik hilft Unterversorgten in Küstengebieten von Bangladesch

Bootsklinik von ADRA Bangladesch

© Foto: ADRA Bangladesch

Im letzten Monat weihte die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe (ADRA) in Bangladesch eine Bootsklinik ein, um unterversorgten Dorfbewohnern, die entlang der Küstengebiete des Unterdistrikts Dakop leben, medizinische Versorgung zu bieten. Die Bootsklinik soll während der Projektlaufzeit mehr als 48.800 Menschen im Küstengürtel erreichen und Menschen versorgen, die häufig ohne Medikamente und Gesundheitsdienste auskommen müssen.

Die Bootsklinik verfüge über geschultes und zertifiziertes medizinisches Personal, um eine sofortige Grundbehandlung und den Zugang zu spezialisierten Ärzten zu gewährleisten, schreibt ADRA im Bericht über die Einweihung des Boots. Für die Leistungen werde je nach Behandlung eine Gebühr erhoben.

„Ich schätze die Bemühungen von ADRA, unterprivilegierten Menschen in der abgelegenen Gegend zu dienen“, sagte Myun Ju Lee, ADRA-Vorstandsmitglied in Bangladesch. „Ich bewundere auch ADRAs Ansatz für die Gründung der Bootsklinik und die Umsetzung eines innovativen Dienstes für die Gemeinde.“

„Aufgrund der COVID-19-Pandemie konnten die Menschen ihre Kommune aufgrund von Reisebeschränkungen nicht verlassen und hatten wenig bis gar keinen Zugang zu Medikamenten und Gesundheitsdiensten“, berichtet Lucille Sircar, Programmdirektorin von ADRA in Bangladesch. „Seit ADRA die Bootsklinik am 20. Oktober eingeweiht hat, haben die Menschen Zugang zu Gesundheitsdiensten vor ihrer Haustür“, sagte Sircar. Das spare eine Menge Geld und Zeit, da die Menschen nicht mehr reisen müssten, um Ärzte zu besuchen und Medikamente zu besorgen.

ADRA Bangladesch

ADRA ist seit über 45 Jahren in Bangladesch tätig und ist Teil der internationalen Nichtregierungs-Organisation (NGO) Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA (Adventist Development and Relief Agency). ADRA ist der humanitäre Arm der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten mit einem weltweit föderativ organisierten Netzwerk mit aktuell 118 nationalen Büros. 1986 wurde der deutsche Zweig „ADRA Deutschland e.V.“ gegründet. Getreu dem Motto „Gerechtigkeit | Mitgefühl | Liebe" arbeitet ADRA im ADRA-Netzwerk partnerschaftlich daran, dass Armut und Unterdrückung in den ärmeren Teilen dieser Erde überwunden werden kann.

Zur Webseite von ADRA Bangladesch: www.adrabangladesh.org.

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Im letzten Monat weihte die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe (ADRA) in Bangladesch eine Bootsklinik ein, um unterversorgten Dorfbewohnern, die entlang der Küstengebiete des Unterdistrikts Dakop leben, medizinische Versorgung zu bieten. Die Bootsklinik soll während der Projektlaufzeit mehr als 48.800 Menschen im Küstengürtel erreichen und Menschen versorgen, die häufig ohne Medikamente und Gesundheitsdienste auskommen müssen. Die Bootsklinik verfüge über geschultes und... 2020-11-19T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-20/pitcairn-insel-der-meuterer-auf-der-bounty-ohne-covid-19/ Pitcairn: Insel der „Meuterer auf der Bounty“ ohne Covid-19 2020-11-30T14:25:04Z APD kommunikation@adventisten.de 20. November 2020 APD


Pitcairn: Insel der „Meuterer auf der Bounty“ ohne Covid-19

PITCAIRN INSEL

© Foto: Pitcairn Islands Tourism / FACEBOOK

Wie aus einem Bericht an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervorgeht, ist das Corona-Virus bisher nicht auf der Inselgruppe Pitcairn angekommen. Das Zentrum Zur Bekämpfung und Prävention von Krankheiten (CDC) empfiehlt Reisenden, alle nicht unbedingt notwendigen internationalen Reisen zu den Pitcairn-Inseln zu vermeiden.

Inselgruppe im Südpazifik
Die isoliert gelegene Inselgruppe, auf halbem Weg zwischen Neuseeland und Peru, tief im Südpazifik gelegen, gehört administrativ zu den britischen Überseegebieten. Pitcairns Einwohner sind überwiegend Nachfahren der Meuterer der Bounty und ihrer polynesischen Frauen. Bis vor wenigen Jahren gehörten alle Einwohner der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten an. Heute leben noch knapp unter 50 Einwohner auf der Insel.

Strenge Grenzkontrollen
Seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie war die Sicherheit der abgelegenen Bevölkerung von Pitcairn eine Priorität. Die Regierung der Pitcairn-Inseln richtete schnell ihre COVID-19-Management-Protokolle ein und kontrolliert ihre Grenzen weiterhin streng.

Alle Passagierdienste zwischen Mangareva und Pitcairn seien ausgesetzt. Der Schiffsfahrplan von Pitcairn wurde überarbeitet, und das Versorgungsschiff verkehre jetzt nur noch zwischen Pitcairn und Neuseeland. Diese Einschränkung bleibe bis zum 31. März 2021 bestehen, so der Hinweis des Tourismusministeriums der Inselgruppe.

Keine Touristen auf nach Pitcairn
Damit Pitcairn während der gesamten Coronavirus-Pandemie mit voller Kapazität arbeiten könne, dürften nur die Einwohner von Pitcairn, wichtige Vertragsbedienstete und ihre Partner mit dem Versorgungsschiff „Silver Supporter“ zwischen Neuseeland und Pitcairn reisen. Diese Beschränkung bleibe bis zum 31. März 2021 in Kraft. Allen Kreuzfahrtschiffen, Ausflugsschiffen und Yachten sei es untersagt, Passagiere auf der Insel Pitcairn anzulanden, und der Austausch von Proviant (außer bei dringendem Bedarf) sei ebenfalls nicht gestattet. Diese Beschränkung bleibe auch bis zum 31. März 2021 bestehen.

Pitcairn ist Corona-frei
„Die Verlängerung unserer Grenzkontrollen bis Ende März nächsten Jahres war eine schwierige Entscheidung, aber die richtige für Pitcairn. Unsere kleine Bevölkerungsgruppe und unsere Regierung erkennen die Notwendigkeit, dass wir in diesen herausfordernden Zeiten sicher bleiben und füreinander sorgen müssen", sagte Heather Menzies, Koordinatorin für Tourismusreisen auf den Pitcairn-Inseln. „COVID-19 stellt die Weltgemeinschaft vor ernste Herausforderungen, aber noch mehr für ein abgelegenes Reiseziel wie Pitcairn - unsere beste Verteidigung ist es, alles zu tun, um zu verhindern, dass das Virus uns erreicht.“

Eine Überprüfung der Grenzkontrollen in Pitcairn werde Anfang 2021 stattfinden, Die Pitcairner freuten sich darauf, wieder einmal ihre herzliche Gastfreundschaft, ihre einzigartige Kultur und ihre unberührte Land- und Meeresumwelt mit den wenigen Glücklichen zu teilen, die sie jedes Jahr besuchten!

Pitcairn, Adventisten und die Meuterer auf der Bounty
Am 15. Januar 1790 landete Fletcher Christian als Anführer der Meuterer auf der "Bounty" mit acht weiteren Rebellen, sechs tahitianischen Männern, zwölf polynesischen Frauen und einem Kind auf der abgelegenen Felseninsel, um vor der britischen Marine Schutz zu suchen. Blutigen Rivalitäten fielen alle sechs Tahitianer und fünf Meuterer, darunter auch Christian, zum Opfer. Im Jahr 1800 war nur noch John Adams mit zehn Frauen und 23 Kindern übriggeblieben. Seit 1887 ist Pitcairn britische Kronkolonie.

Nach Angaben von Herbert Ford, Leiter des Pitcairn Studienzentrums (Pitcairn Islands Study Center) am adventistischen Pacific Union College in Angwin, Kalifornien/USA, verbrachte 1888 der adventistische Missionar John I. Tay fünf Wochen auf der Insel. Zwei Jahre später ließen sich 82 erwachsene Insulaner taufen und schlossen sich den Siebenten-Tags-Adventisten an. Seit 1960 wäre jedoch der Einfluss der Freikirche auf die Pitcairner auch durch Auswanderung ständig zurückgegangen. Alle zwei Jahre sei ein neuer adventistischer Pastor von Australien oder Neuseeland aus auf die abgelegene Insel als Seelsorger gesandt worden. Die Ehefrau des Pastors sei stets eine ausgebildete Krankenschwester gewesen, um bei Krankheiten den Bewohnern des abgelegenen Eilandes erste Hilfe leisten zu können. Es hätte aber auch Zeiten ohne einen Geistlichen auf der Insel gegeben. 1994 habe einer von ihnen berichtet, dass nur noch etwa 20 Insulaner regelmäßig den Gottesdienst besuchen würden. Alkohol, pornographische Videofilme, Satellitenfernsehen und der Einfluss der vor Pitcairn haltenden Passagierschiffe hätten das Interesse der Bewohner an religiösen Dingen und ihre Moral untergraben. Heute könne von einem christlichen Einfluss auf die Inselbewohner nicht mehr gesprochen werden.
Informationen zur Inselgruppe: www.visitpitcairn.pn.

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Wie aus einem Bericht an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervorgeht, ist das Corona-Virus bisher nicht auf der Inselgruppe Pitcairn angekommen. Das Zentrum Zur Bekämpfung und Prävention von Krankheiten (CDC) empfiehlt Reisenden, alle nicht unbedingt notwendigen internationalen Reisen zu den Pitcairn-Inseln zu vermeiden. Inselgruppe im SüdpazifikDie isoliert gelegene Inselgruppe, auf halbem Weg zwischen Neuseeland und Peru, tief im Südpazifik gelegen, gehört administrativ zu den britischen... 2020-11-19T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-20/covid-19-adventisten-mit-finanzausgleich-in-west-und-suedeuropa/ COVID-19: Adventisten mit Finanzausgleich in West- und Südeuropa 2020-11-30T14:25:04Z APD kommunikation@adventisten.de 20. November 2020 APD


COVID-19: Adventisten mit Finanzausgleich in West- und Südeuropa

Norbert Zens, Finanzvorstand (CFO) der Adventisten in West- und Südeuropa

© Foto: EUD

Vom 30. Oktober bis 2. November wurde virtuell die Jahresendsitzung der teilkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in West- und Südeuropa (Intereuropäische Division/EUD) durchgeführt. Dabei beschlossen die Mitglieder des Exekutivausschusses aus 13 europäischen Ländern einstimmig, dass jene Kirchenregionen, deren Einnahmen im 2020 trotz der Corona-Krise gestiegen sind, einen Teil ihrer Mehreinnahmen mit jenen Ländern teilen, die einen Rückgang um mehr als zwei Prozent zu verzeichnen haben, wovon besonders Italien und Spanien betroffen sind. Darüber hinaus kann die teilkontinentale Kirchenleitung (EUD) den erhaltenen Gesamtbetrag aufstocken.

Der Finanzbericht der teilkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten (EUD), den Norbert Zens, Finanzvorstand (CFO), bei der Jahresendsitzung den 68 Mitgliedern des Exekutivausschusses vorlegte, bot ein allgemein positives Bild für 2020, auch wenn es einige Bereiche habe, „die Anlass zur Sorge geben“, schreibt die EUD-Kommunikationsabteilung.

Verwendung der regelmäßigen Einnahmen (Zehntengelder)

Haupteinkommen adventistischer Kirchen sind die Zehnten-Einnahmen. Kirchenmitglieder spenden zehn Prozent ihres Einkommens, damit die Kirche ihren Auftrag erfüllen kann. Mit den Zehntengeldern werden Löhne für Pastoren und Pastorinnen, Evangelisten sowie Mitarbeitende an vorderster Front (58 Prozent) beglichen. 22 Prozent werden für die Tätigkeiten der verschiedenen Verwaltungsebenen für regionale, überregionale sowie teilkontinentale Kirchenleitungen (Vereinigungen, Unionen und Divisionen) verwendet. Der Rest wird für die Unterstützung von Bildungseinrichtungen (9 Prozent), Medienarbeit (4 Prozent) und direkte Evangelisation (4 Prozent) gebraucht.

Rückgang der Spenden um 30%
Die zweite Säule, auf der die finanzielle Unterstützung für die Aufgaben der adventistischen Kirche steht, sind freiwillige Spenden (Opfergaben), die während der Gottesdienste gesammelt werden. Zens berichtete, dass die Opfergaben im Kirchenverwaltungsgebiet der EUD durch den Lockdown gegenüber 2019 um fast 30 Prozent zurückgegangen seien. Während sich in den meisten Ländern der EUD der von den Kirchenmitgliedern überwiesene Zehnte nach dem Lockdown sehr gut erholt habe, „haben wir das bei den Spendengeldern bisher nicht gesehen“, sagte Norbert Zens. Er wies darauf hin, dass es wichtig sei, zu verstehen, dass die Finanzierung der Missionsarbeit der Kirche - etwa in Afrika, dem Fernen und Nahen Osten - stark von den Spendengeldern abhänge.

Budget 2021 der EUD-Kirchenleitung gegenüber 2020 um 8% reduziert
Eine Reduktion des Budgets der teilkontinentalen Kirchenleitung (EUD) für 2021, um acht Prozent gegenüber dem Budget von 2020, sei notwendig gewesen, so Zens. Das sei kein einfacher Prozess gewesen, zumal niemand wisse, wie sich die finanzielle Situation im Jahr 2021 entwickle. Zudem könne es sein, dass das Budget im Lauf des Jahres angepasst werden müsse.

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Vom 30. Oktober bis 2. November wurde virtuell die Jahresendsitzung der teilkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in West- und Südeuropa (Intereuropäische Division/EUD) durchgeführt. Dabei beschlossen die Mitglieder des Exekutivausschusses aus 13 europäischen Ländern einstimmig, dass jene Kirchenregionen, deren Einnahmen im 2020 trotz der Corona-Krise gestiegen sind, einen Teil ihrer Mehreinnahmen mit jenen Ländern teilen, die einen Rückgang um mehr als zwei Prozent zu... 2020-11-19T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-19/brasilianische-adventisten-liefern-buecher-per-drohne/ Brasilianische Adventisten liefern Bücher per Drohne 2020-11-30T14:25:05Z APD kommunikation@adventisten.de 19. November 2020 APD


Brasilianische Adventisten liefern Bücher per Drohne

Literaturverteilung per Drohne

© Foto: Joseph Redfield/SAD

Wie der Nachrichtendienst „Notícias Adventistas“ der transnationalen Kirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Südamerika (SAD) berichtet, haben Kirchenmitglieder in der am Südpazifik gelegenen Strandmetropole Fortaleza im Bundesstaat Ceará in Nordostbrasilien das Buch „A Maior Esperança“ (Die größte Hoffnung) mittels einer Drohne an Touristen und Bewohner verteilt. Dabei seien die Vorschriften der Nationalen Zivilluftfahrtbehörde (ANAC) jederzeit beachtet worden.

Die Aktion war Teil eines länderübergreifenden Projektes „Impact Hope“, das jährlich Bücher in acht Ländern Südamerikas verteilt. Dabei habe ein Teammitglied Einheimische und Touristen gefragt, ob sie ein Geschenk annehmen würden. Wenn sie einwilligten, warf ihnen eine Drohne ein Exemplar des Buches zu.

Immer wieder starrten neugierige Menschen auf das über ihnen fliegende Objekt. An der Aktion nahmen Kinder, Jugendliche und Erwachsene teil. „Ich habe soeben Hoffnung erhalten, und ich glaube, dass ich sie jetzt brauche. Ich bin gerade erst hier angekommen und bin bereits vom Himmel über Fortaleza beschenkt worden,“ sagt Ivane Diógenes, eine beeindruckte Pädagogin.

Wie „Notícias Adventistas“ weiter berichtet, seien die Vorschriften der Nationalen Zivilluftfahrtbehörde (ANAC) während der Aktion eingehalten und die Drohne von einem zertifizierten Piloten geflogen worden. „Da ich schon seit einiger Zeit mit der Drohne arbeite, dachte ich, dass viele es interessant finden, die Drohne überfliegen zu sehen. Viele Menschen hatten noch nie die Gelegenheit, die Ausrüstung aus der Nähe zu betrachten. Also dachten wir uns, eine Drohne mit einem Buch fliegen zu lassen. Das würde die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich ziehen. Und genau das ist passiert. Gerne habe ich mit dieser Aktion Hoffnung gebracht", betont Antonio Souza, der Pilot der Drohne.

„Die größte Hoffnung“ ist einer der Titel der „Impact-Hope-Initiative“ der Adventisten in Südamerika. Wegen der Beschränkungen der COVID-Pandemie hatten die Koordinatoren der Aktion nach kreativen Wegen zur Verbreitung von Literatur Ausschau halten müssen.

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Wie der Nachrichtendienst „Notícias Adventistas“ der transnationalen Kirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Südamerika (SAD) berichtet, haben Kirchenmitglieder in der am Südpazifik gelegenen Strandmetropole Fortaleza im Bundesstaat Ceará in Nordostbrasilien das Buch „A Maior Esperança“ (Die größte Hoffnung) mittels einer Drohne an Touristen und Bewohner verteilt. Dabei seien die Vorschriften der Nationalen Zivilluftfahrtbehörde (ANAC) jederzeit beachtet worden. Die... 2020-11-18T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-19/gebetswoche-2020-der-siebenten-tags-adventisten/ Gebetswoche 2020 der Siebenten-Tags-Adventisten 2020-11-30T14:25:05Z APD kommunikation@adventisten.de 19. November 2020 APD


Gebetswoche 2020 der Siebenten-Tags-Adventisten

Magazin zur Gebetswoche 2020 der Adventisten

© Foto: Advent-Verlag Lüneburg

Die jährliche, weltweite Gebetswoche der protestantischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten findet in Deutschland vom 21. bis 28. November statt. Sie steht in diesem Jahr unter dem Thema „Der Weg nach Hause – Treue im christlichen Lebensstil“. In den über 540 Kirchgemeinden in der Bundesrepublik sind Mitglieder und Gäste zu besonderen Gebetsversammlungen eingeladen. Die Weltkirchenleitung stellt ein Gebets-Magazin für die weltweit 21,4 Millionen Adventisten zur Verfügung. Die Tagesabschnitte werden traditionell gemeinsam gelesen und anschließend tauschen sich die Teilnehmenden vor dem Beten darüber aus.

Zusätzliche kurze Lesungen von und für deutschsprachige Adventisten
In der Mitte der deutschsprachigen Ausgabe befinden sich zusätzlich acht kurze Lesungen, die von Kirchenmitgliedern, darunter drei Frauen, sowie Pastoren aus Deutschland verfasst wurden und damit dem deutschsprachigen Kulturraum und Lebensgefühl näher sind. In diesem Teil befinden sich auch Hinweise zu Möglichkeiten, die Gebetszeit kreativ zu gestalten.

Einige Abendthemen aus dem Mittelteil: „Christus in mir – Wie zeugnishaftes Leben gelingen kann“; „Gebt ihr ihnen zu essen“ – „Christlicher Lebensstil und soziales Engagement“; „Den Schöpfer und Erlöser anbeten – Unsere Verantwortung für den Planeten“; „(Aus)Bilden – Menschen stark machen“.

Aufgrund der derzeitigen Hygiene- und Schutzkonzepte im Zusammenhang mit COVID-19 werden sich die Kirchgemeinden entweder in Kleingruppen aufteilen oder sich virtuell „treffen“.

Aufruf des Kirchenpräsidenten
In seinem Vorwort zur diesjährigen Gebetswoche der Weltausgabe hält Pastor Ted Wilson, Weltkirchenleiter der Adventisten, fest, dass der christliche Lebensstil maßgeblich dazu beitragen könne, Menschen mit Gott in Berührung zu bringen: „Denn wer wir als Christen sind, wird daran sichtbar, wie wir leben. Welche Werte und Prioritäten haben wir? Wie verbringen wir unsere Zeit, wofür verwenden wir unsere materiellen Ressourcen?“. Er ermutigt die Lesenden, sich Zeit für Gott zu nehmen.

Spendensammlung am Ende der Gebetswoche
Am Ende der Gebetswoche gehört auch die traditionelle Kollekte, die sogenannte „Gebetstagsgabe“, welche für die weltweite Mission der Freikirche verwendet wird. Die Spenden zur Gebetswoche sind „eine der Säulen, welche die weltweite Mission unserer Kirche tragen“, heißt es in den Erläuterungen zur Verwendung der Kollekte.

Das Magazin für die Erwachsenen kann kostenlos heruntergeladen werden (PDF):
www.advent-verlag.de/media/pdf/1d/49/ce/Gebetswoche_2020_Korr.pdf

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Die jährliche, weltweite Gebetswoche der protestantischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten findet in Deutschland vom 21. bis 28. November statt. Sie steht in diesem Jahr unter dem Thema „Der Weg nach Hause – Treue im christlichen Lebensstil“. In den über 540 Kirchgemeinden in der Bundesrepublik sind Mitglieder und Gäste zu besonderen Gebetsversammlungen eingeladen. Die Weltkirchenleitung stellt ein Gebets-Magazin für die weltweit 21,4 Millionen Adventisten zur Verfügung. Die... 2020-11-18T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-19/evangelische-allianz-zum-3-bevoelkerungsschutzgesetz/ Evangelische Allianz zum 3. Bevölkerungsschutzgesetz 2020-11-30T14:25:04Z APD kommunikation@adventisten.de 19. November 2020 APD


Evangelische Allianz zum 3. Bevölkerungsschutzgesetz

Screenshot der Bundestagsdebatte vom 18.11.2020

© Foto: Deutscher Bundestag/youtube

Die Deutsche Evangelische Allianz (DEA), ein Netzwerk evangelischer Christen, bietet eine Orientierungshilfe zum vom Bundestag und Bundesrat beschlossenen „Dritten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“.

Neben vielen Detailfragen werde behauptet, dass mit dem Gesetz ein neues „Ermächtigungsgesetz“ vorliege, das die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland außer Kraft setze und unzulässig unsere Grundrechte beschneide, so DEA-Generalsekretär Dr. Reinhardt Schink. Ohne Zweifel, das Gesetz müsse diskutiert werden und manches sei verbesserungswürdig. Dazu habe die Evangelische Allianz auf ihrer Homepage eine juristische Bewertung von Thomas Traub (Köln) und Dr. Felix Böllmann (Wien) veröffentlicht (siehe www.ead.de/fileadmin/Arbeitskreise/Politik/Zum_IfSG_TT_FB_2020-11-17.pdf).

„Verunglimpfung unserer Demokratie als Diktatur“

Das Gesetz aber als „Ermächtigungsgesetz“ zu bezeichnen, wäre weder sachlich richtig noch politisch hilfreich, betonte Schink. „Eine sachgerechte Auseinandersetzung wird hierdurch erschwert und durch die Gleichsetzung unserer funktionsfähigen Demokratie mit dem Hitler-Regime wird das Vertrauen in unseren Staat unterhöhlt.“ Das „Gift“ dieses weder zutreffenden noch hilfreichen Vergleichs werde seine Wirkung noch über eine lange Zeit hinweg entfalten. „Um es deutlich zu sagen: Bei aller Verbesserungswürdigkeit des vorgelegten Gesetzesentwurfs scheint der eigentliche Angriff auf unsere Demokratie nicht durch den Text zu erfolgen, sondern durch die Verunglimpfung unsere Demokratie als Diktatur.“

Bevölkerungsschutzgesetz kein „Ermächtigungsgesetz“
1933 sei die Ausgangslage eine ganz andere gewesen, stellte der Generalsekretär in einem Rundschreiben fest. Hitler habe mit dem Ermächtigungsgesetz die Verfassung faktisch außer Kraft gesetzt. Im Vorfeld sei hierfür die Geschäftsordnung des Reichstags geändert worden. Abgeordnete wären schon früher verhaftet worden und hätten deshalb an der Abstimmung nicht teilnehmen können. Bei der Abstimmung seien SA- und SS-Truppen aufgestellt worden, um die Abgeordneten einzuschüchtern und die Abstimmung zu beeinflussen. Mit dem Ermächtigungsgesetz habe die Regierung auch von der Verfassung abweichende Gesetze ohne den Reichstag erlassen und durchsetzen können. „Als Folge kamen politische Gegner in Konzentrationslager und die Gewerkschaften wurden aufgelöst sowie andere Parteien verboten.“

Dagegen definiere das beschlossene 3. Bevölkerungsschutzgesetz einen Rahmen, innerhalb dessen die Regierung weitreichende Maßnahmen ergreifen könne. „Das Ermächtigungsgesetz hingegen ermöglichte, neue Gesetze zu erlassen und schaffte damit quasi den bestehenden Rahmen aus dem Weg“, erläuterte Schink.

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Die Deutsche Evangelische Allianz (DEA), ein Netzwerk evangelischer Christen, bietet eine Orientierungshilfe zum vom Bundestag und Bundesrat beschlossenen „Dritten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“. Neben vielen Detailfragen werde behauptet, dass mit dem Gesetz ein neues „Ermächtigungsgesetz“ vorliege, das die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland außer Kraft setze und unzulässig unsere Grundrechte beschneide, so DEA-Generalsekretär Dr.... 2020-11-18T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-19/spinale-muskelatrophie-kinderklinik-verabreicht-gen-ersatztherapie/ Spinale Muskelatrophie: Kinderklinik verabreicht Gen-Ersatztherapie 2020-11-30T14:25:04Z APD kommunikation@adventisten.de 19. November 2020 APD


Spinale Muskelatrophie: Kinderklinik verabreicht Gen-Ersatztherapie

Symbolbild – Spritze, Ampullen

© Foto: Arek Socha auf Pixabay

Die von Adventisten getragene Loma-Linda-Universitäts-Kinderklinik (Loma Linda University Health LLUH) verabreichte kürzlich die erste Injektion einer neuen Gen-Ersatztherapie an einen Säugling, der positiv auf spinale Muskelatrophie (SMA) - der genetische Top-Killer bei Kindern unter zwei Jahren - untersucht wurde und die dem Patienten möglicherweise ein beschwerdefreies Leben ermöglicht.

Die Ärzte des Kinderkrankenhauses bezeichneten in einer LLUH-Medienmitteilung die neue Zolgensma-Therapie als Revolution in der neurologischen Kinderheilkunde. Ersten Studien zufolge verbessere das teuerste Medikament der Welt „die motorische Entwicklung und verlängere das Leben der Betroffenen“, so die in Berlin erscheinende wissensschau.de.

„Diese Therapie bedeutet für uns eine neue Möglichkeit, einzugreifen und die langfristigen Aussichten der Kinder zu verändern. Und manchmal, wenn wir die Krankheit rechtzeitig behandeln können, können wir ihre volle Gesundheit wiederherstellen», sagte Dr. David Michelson, Leiter der Abteilung für Kinderneurologie und Direktor der Kliniken der Pädiatrischen Muskeldystrophie-Vereinigung an der Loma-Linda-Kinderklinik.

Beim Patienten wurde laut der LLUH-Mitteilung im Rahmen des Neugeborenen-Screening-Programms des Staates Kalifornien spinale Muskelatrophie (SMA) diagnostiziert. Obwohl der Patient in den ersten Lebenswochen völlig gesund schien, habe das Gesundheitsteam gegen die Uhr gearbeitet, um den Patienten vor dem ersten möglichen Auftreten von Symptomen zu behandeln. Studien hätten gezeigt, dass Säuglinge, welche die Therapie so bald wie möglich nach der Diagnose erhalten, bessere Ergebnisse erzielten als solche, die eine verzögerte Behandlung erhalten.

„Wir wissen vielleicht nicht, wie sehr wir ihm geholfen haben, da wir ihn behandeln konnten, bevor er Symptome entwickelte“, sagte Dr. Michelson. „Im besten Fall wird er nie irgendwelche Symptome der Krankheit entwickeln.“

Spinale Muskelatrophie (SMA)
Spinale Muskelatrophie ist eine seltene genetische Krankheit, die dazu führt, dass die Muskeln eines Menschen mit der Zeit schwächer und kleiner werden. Bei einem Säugling wirkt sich dies auf die Entwicklung aus, einschließlich Krabbeln, Gehen, Sitzen und Kopfkontrolle. Schwere Formen der SMA beeinträchtigen die Schluck- und Atemmuskulatur und führen unbehandelt zu einer Abhängigkeit vom Beatmungsgerät und einem hohen Sterblichkeitsrisiko.

Vier Arten von SMA
Nach Michelson, dem Neurologen des Patienten, gibt es vier Arten von SMA. Diese Typen unterscheiden sich sowohl in ihrem Schweregrad als auch in dem Alter, in dem sie sich im Körper einer Person manifestieren. SMA Typ I, die häufigste der schweren Formen, kann bei Säuglingen bereits im Alter von drei Monaten auftreten und endet oft im Alter von zwei Jahren tödlich.

Die neue Therapie umfasst eines von nur drei zugelassenen Medikamenten zur Behandlung von SMA bei Kindern unter zwei Jahren und ist die einzige Einzeldosis-Behandlungsoption für SMA-Patienten. Krankenhäuser in den USA sind erst seit der Zulassung der Therapie im Mai 2019 durch die staatliche Überwachungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) in der Lage, diese Therapie für qualifizierte Patienten anzubieten.

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Die von Adventisten getragene Loma-Linda-Universitäts-Kinderklinik (Loma Linda University Health LLUH) verabreichte kürzlich die erste Injektion einer neuen Gen-Ersatztherapie an einen Säugling, der positiv auf spinale Muskelatrophie (SMA) - der genetische Top-Killer bei Kindern unter zwei Jahren - untersucht wurde und die dem Patienten möglicherweise ein beschwerdefreies Leben ermöglicht. Die Ärzte des Kinderkrankenhauses bezeichneten in einer LLUH-Medienmitteilung die neue Zolgensma-Therapie... 2020-11-18T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-12/bis-zu-90-der-schlaganfaelle-durch-gesunden-lebensstil-vermeidbar/ Bis zu 90% der Schlaganfälle durch gesunden Lebensstil vermeidbar 2020-11-30T14:25:05Z APD kommunikation@adventisten.de 12. November 2020 APD


Bis zu 90% der Schlaganfälle durch gesunden Lebensstil vermeidbar

Symbolbild Schlaganfall

© Foto: VSRao auf Pixabay

Nach Angaben der Welt-Schlaganfall-Organisation (World Stroke Organization/WSO) sind Schlaganfälle die zweithäufigste Todesursache in der Welt. Jeder vierte Mensch werde im Laufe seines Lebens einen Schlaganfall erleiden. Bis zu 90% dieser Vorfälle ließen sich jedoch durch eine Änderung der Lebensweise vermeiden.

Acht natürliche Heilmittel wirken präventiv
In einem Interview äußerte der Neurochirurg Dr. Herisson Duarte Dias, ein Vollmitglied der brasilianischen Gesellschaft für Neurochirurgie und Facharzt für neurochirurgische Onkologie am Nationalen Krebsinstitut die Überzeugung, dass acht Heilmittel der Natur eine wichtige Rolle bei der Prävention von Schlaganfällen spielten.

So gebe es zwei Arten von Schlaganfällen: der ischämische und der hämorrhagische Schlaganfall. Der erste werde durch den Verschluss einer Arterie im Gehirn verursacht, während der zweite trete auf, wenn einige zerebrale Blutgefäße rissen und dadurch Blutungen entstünden.

Risikofaktoren
Zu den Faktoren, die mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko verbunden seien, gehörten laut Dias: systemische arterielle Hypertonie, bestimmte Herzkrankheiten, Diabetes mellitus, hoher Cholesterinspiegel, sitzende Lebensweise, Rauchen, Konsum von alkoholischen Getränken, Stress und Depressionen. Menschen, die einen oder mehrere dieser Faktoren aufwiesen, hätten ein höheres Risiko, einen Schlaganfall zu bekommen.

Symptome und Folgen eines Schlaganfalls
Die Symptome, die wir beobachten müssen, seien vielfältig und treten meist plötzlich auf. Dazu gehörten: Schwäche oder Kribbeln im Gesicht (oft kann beides miteinander verbunden sein), im Arm, im Bein oder nur auf einer Körperseite, geistige Verwirrung, Veränderung der Sprache oder der Art und Weise, wie das Gesagte verstanden wird, Veränderung des Sehvermögens, Veränderung des Gleichgewichts, Schwindel sowie plötzlich einsetzende, starke Kopfschmerzen. Ab dem Auftreten der Symptome sollte sofort ein ärztlicher Notdienst angerufen oder sich in ein Krankenhaus begeben werden.

Je nach betroffener Hirnregion gebe es verschiedene Arten von spezifischen Folgeerscheinungen oder Konsequenzen. Dazu gehörten Schwäche im Gesicht und in den Gliedmaßen, Veränderungen beim Sprechen oder Kommunizieren, Verhaltensänderungen, Veränderungen im Gedächtnis, Schwierigkeiten, sich fortzubewegen, und Veränderungen im Sehvermögen. Diese Folgeerscheinungen müssten in einem langen Rehabilitationsprozess behandelt werden.

Präventivmaßnahmen
Um einem Schlaganfall vorzubeugen, sei ein gesundes und ausgeglichenes Leben aufrecht zu erhalten. Die acht Naturheilmittel könnten dazu einen wichtigen Beitrag leisten. In diesem Sinne sei es wichtig, sich gesund zu ernähren, vor allem viel Obst und Gemüse zu essen und fett- oder natriumreiche Nahrungsmittel einzuschränken. Regelmäßige körperliche Bewegung trage ebenfalls zur Prävention bei, Mäßigkeit, die die Abstinenz von bestimmten Arten legaler und illegaler Drogen einschließe und die Aufrechterhaltung der ärztlichen Nachsorge sowie die Behandlung, die für bereits bestehende Krankheiten wie systemische arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus und bestimmte Herzkrankheiten angezeigt werde.

Darüber hinaus seien, so Dias, Vertrauen auf Gott und das Erleben täglicher und wöchentlicher Ruhe ebenfalls hilfreich, da sie direkt zur Bekämpfung und Prävention von Stress beitrügen, eine der Ursachen für einen Schlaganfall.

In Deutschland hat der älteste Verein für die Volksgesundheit, der Deutsche Verein für Gesundheitspflege e.V. (DVG), die acht Naturheilmittel in seinem 12-Prinzipienprogramm zur Stärkung des Immunsystems integriert.

Zum ursprünglichen Interview mit Dr. Herisson Duarte Dias (in Portugiesisch):
noticias.adventistas.org/pt/noticia/saude/estilo-de-vida-saudavel-pode-diminuir-chance-de-avc-em-ate-90/.

Zu den 12 Prinzipien des DVG zur Stärkung des Immunsystems:
www.dvg-online.de/corona/12-prinzipien-aktiv-gegen-corona/

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Nach Angaben der Welt-Schlaganfall-Organisation (World Stroke Organization/WSO) sind Schlaganfälle die zweithäufigste Todesursache in der Welt. Jeder vierte Mensch werde im Laufe seines Lebens einen Schlaganfall erleiden. Bis zu 90% dieser Vorfälle ließen sich jedoch durch eine Änderung der Lebensweise vermeiden. Acht natürliche Heilmittel wirken präventivIn einem Interview äußerte der Neurochirurg Dr. Herisson Duarte Dias, ein Vollmitglied der brasilianischen Gesellschaft für Neurochirurgie... 2020-11-11T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-12/rassismus-thema-der-kirchenzeitschrift-adventisten-heute/ Rassismus – Thema der Kirchenzeitschrift „adventisten heute“ 2020-11-30T14:25:05Z APD kommunikation@adventisten.de 12. November 2020 APD


Rassismus – Thema der Kirchenzeitschrift „adventisten heute“

Cover der Novemberausgabe von „adventisten heute“

© Cover: Julia Klaushardt/Hope Media

Die Novemberausgabe von „adventisten heute“, der Kirchenzeitschrift der Adventisten in Deutschland, ist dem Thema „Rassismus“ gewidmet. Die Artikel enthalten Erfahrungsberichte von Adventisten, die innerhalb und außerhalb der Kirche Rassismus erlebt haben sowie theoretische Auseinandersetzungen mit dem Thema. Gelegentliche Hinweise in den Artikeln auf das Engagement der Adventisten in den USA im 19. Jahrhundert für die Afroamerikaner in den Südstaaten und ihrem Engagement gegen die Sklaverei werden kontrastiert mit Hinweisen auf die Zeit der US-Bürgerrechtsbewegung im 20. Jahrhundert, als in der Kantine der Weltkirchenleitung „rassengetrennt“ gegessen werden musste.

„Es gibt nur eine Menschheit“
Die adventistische Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) hat am 15. September eine Erklärung zu zwischenmenschlichen Beziehungen, Rassismus, Kastenwesen, Stammesdenken und Ethnozentrismus verabschiedet. Dazu erläuterte Ganoune Diop, Leiter der Abteilung für öffentliche Angelegenheiten und Religionsfreiheit der Weltkirchenleitung, dass in der adventistischen DNA der Gedanke der Gleichheit angelegt sei, weil Adventisten an die Schöpfung glaubten. Es gebe nur eine Menschheit und Rassismus sei die Verleugnung der Menschenwürde einer nach dem Bild Gottes geschaffenen Person. Die Herausforderung bestehe für Adventisten darin, diesem Ideal gerecht zu werden, so Diop.
(siehe APD-Meldung dazu: www.apd.media/news/archiv/14075.html)

Wenn die „Rassismus-Karte“ ausgespielt wird
Andreas Bochmann, Professor für Beratung und Seelsorge an der adventistischen Theologischen Hochschule Friedensau bei Magdeburg, schreibt im zweiten Artikel, dass ihm „Wertunterschiede aufgrund der Farbe der Haut, des Passes oder des Sprachklangs fremd“ seien. Er fühle sich aber herausgefordert durch die Frage, ob er nicht zur Gruppe der „alten weißen Männer“ gehöre, die privilegiert seien und die es im Leben besonders leicht gehabt hätten. Wo aber die „Rassismus-Karte“ von Unterdrückten gegenüber angeblichen Unterdrückern ausgespielt werde, zementiere man die Opferrolle. Die Antwort auf Rassismus sehe er in „Empowerment“, dass also Menschen aufgerichtet, gestärkt und befähigt werden, „den Schöpfer des Lebens und aller Vielfalt zu preisen“.

Moderner Rassismus und seine Erscheinungsformen
Rassismus erwachse „zum einen aus einer tiefen Furcht vor der eigenen Bedeutungslosigkeit. Zum anderen wird er aus einem unersättlichen menschlichen Geltungsdrang und dem Wunsch nach Macht und Einfluss angetrieben“ und entziehe sich oft der eigenen Wahrnehmung, schreibt Simret Mahary, Pastor der Adventgemeinde Frankfurt-Zentrum. „Strukturell und sprachlich verortete Rassismen finden im Alltag ihren Niederschlag dort, wo Name, Hautfarbe, Herkunft, Religion und religiöse Symbole mit etablierten inneren Bildern abgeglichen werden und sich in struktureller Benachteiligung, Bevormundung oder auch in Mitleid und Helferdrang übersetzen“, so Mahary. Im zweiten Teil seines Artikels beschreibt der Pastor, wie struktureller Rassismus im Alltag aussehen kann und welche Ansätze es zur Veränderung gibt.

Wie Rassismus wirkt – viele kleine Nadelstiche
Franklin Schultheiss, adventistischer Jugendpastor in Nürnberg, wuchs zwischen zwei Kulturen auf und identifiziert sich heute als Afrodeutscher. Er beschreibt in seinem Beitrag, wie Personen, die nicht dem Normkontext entsprechen, psychischen und physischen Rassismus erleben und wie er sich auswirkt: „Rassismus tut weh und ist anstrengend. Es löst Stress aus und fühlt sich an wie viele Nadelstiche – sie töten nicht, aber machen das Leben ungemütlich und mindern die Lebensqualität.“ Rassismus habe er innerhalb und außerhalb der Adventgemeinde erlebt, schreibt auch Laurent Mutamba, Bezirkspastor in Gießen und Amanda Phyills Benson-Tambo, eine Studentin aus Ghana, beschreibt unter anderem, wie sie in Modegeschäften ständig vom Verkaufspersonal „begleitet“ wird und nicht wie andere in Ruhe shoppen kann.

Systemischer Rassismus
Was ist der Unterschied zwischen Rassismus als Ideologie und systemischem Rassismus, fragt Dennis Meier, Präsident der regionalen adventistischen Kirchenleitung in Norddeutschland (Hansa-Vereinigung). „Kürzeste Antwort: Man muss kein Rassist sein, um rassistische Dinge zu tun oder zu sagen. Systemischer Rassismus ist, dass wir durch Erziehung, einzelne Erfahrungen, Gerüchte, Bilder, die deutsche Kolonialgeschichte oder nur Kinderlieder („Zehn kleine …“) gesellschaftlich daraufhin geprägt sind, Menschen anderer Hautfarbe abzuwerten.“ Der Bibeltext aus 1 Sam 16,7 (NLB) beschreibe trefflich, so Meier, wie menschliche Wahrnehmung funktioniere: „Der Mensch urteilt nach dem, was er sieht, doch der Herr sieht ins Herz.“

„Es gibt keine Rassen!“, so Meier. Die Kategorie „Rasse“ habe keine biologisch-genetische Grundlage. Bei Tieren und Pflanzen sei es „ein reiner Ordnungsbegriff anhand äußerlicher (!) Merkmale“. Mit der Übertragung auf Menschen, habe sich eine Bewertung hinzugesellt, nämlich die „der höheren und niederen Rassen“ und der Absicht, zu beherrschen. Im Schöpfungsbericht heiße es bei den Pflanzen und Tieren, dass sie „nach ihrer Art geschaffen“ wurden, so Maier, und „genau das wird bei der Schöpfung des Menschen eben nicht gesagt. Es gibt den Menschen nicht in verschiedenen „Arten“ oder „Unterarten“ (das Wort und Konzept der Rasse ist der Bibel unbekannt)“. Pastor Meier beschreibt den Mechanismus, der den Rassismus gebiert: „Abwertung anderer zum Zwecke der eigenen Aufwertung und schließlich Bereicherung und Ausbeutung.“

„adventisten heute“, die monatliche Kirchenzeitschrift der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, kann kostenlos online gelesen oder heruntergeladen werden: www.advent-verlag.de/media/pdf/70/37/f7/AH_2020_11.pdf

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Die Novemberausgabe von „adventisten heute“, der Kirchenzeitschrift der Adventisten in Deutschland, ist dem Thema „Rassismus“ gewidmet. Die Artikel enthalten Erfahrungsberichte von Adventisten, die innerhalb und außerhalb der Kirche Rassismus erlebt haben sowie theoretische Auseinandersetzungen mit dem Thema. Gelegentliche Hinweise in den Artikeln auf das Engagement der Adventisten in den USA im 19. Jahrhundert für die Afroamerikaner in den Südstaaten und ihrem Engagement gegen die Sklaverei... 2020-11-11T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-11/prochrist-evangelistisches-hoffnungsfest-hat-im-januar-premiere/ proChrist: Evangelistisches „hoffnungsfest“ hat im Januar Premiere 2020-11-30T14:25:05Z APD kommunikation@adventisten.de 11. November 2020 APD


proChrist: Evangelistisches „hoffnungsfest“ hat im Januar Premiere

Logo von "hoffnungsfest"

© proChrist.de

„Mit einer europaweiten „hoffnungsfest-Premiere“ auf Bibel TV möchte der gemeinnützige und überkonfessionelle Verein proChrist e.V den Menschen nach einem herausfordernden Jahr 2020 neue Zuversicht vermitteln“, heißt es in einer Meldung. In zahlreichen Evangelisationsveranstaltungen in Deutschland und in weiteren europäischen Ländern wollen die Initiatoren zum christlichen Glauben einladen.

So sei die „hoffnungsfest-Premiere“ am 7. Januar 2021 eine großartige missionarische Möglichkeit, die beste Botschaft der Welt gemeinsam weiterzugeben, sagt Roland Werner, 1. Vorsitzender von proChrist e.V., nach der Online-Mitgliederversammlung des Vereins. Bei dem Treffen hätten die Teilnehmer einer live ausgestrahlten Premiere von „hoffnungsfest“ zugestimmt. Auch der Vorschlag für ein „hoffnungsfest für Kids“ während der „hoffnungsfest-Woche“ im November 2021 hätte ungeteilte Zustimmung gefunden.

Premiere für "hoffnungsfest" mit Zuschauer-Bewertung
Der erste evangelistische „hoffnungsfest-Abend“ soll am Donnerstag, 7. Januar 2021, um 19 Uhr live auf Bibel TV und über www.hoffnungsfest.eu als Livestream gesendet werden. Die Premiere biete Zuschauern viele Möglichkeiten: Sie könnten das neue proChrist-Format kennenlernen, während der Sendung inhaltliche Fragen stellen und im Anschluss eine eigene Bewertung abgeben.
Als Redner würden Mihamm Kim-Rauchholz und Yassir Eric die Sendung gestalten. Kim-Rauchholz ist Professorin für Neues Testament und Griechisch an der Internationalen Hochschule Liebenzell, Yassir Eric leitet das Europäische Institut für Migration, Integration und Islamthemen in Korntal. Moderiert werde die „hoffnungsfest-Premiere“ von Nicolai Hamilton, Pfarrer aus Halle/Westfalen. Die Sängerin und Songwriterin Sarah Brendel aus Dresden bringe ihr musikalisches Talent ein und sei auch Interviewgast.

hoffnungsfest 2021 für Kinder
Das ebenfalls von der Mitgliederversammlung beschlossene Event für Kinder werde der Bibellesebund (BLB) als proChrist-Kooperationspartner während der Übertragungswoche vom 7.-13.11.2021 durchführen und verantworten. BLB-Generalsekretär Andreas Klotz freut sich auf die Zusammenarbeit. Er sagte: „Der Bibellesebund und hoffnungsfest 2021 verfolgten dasselbe Ziel: „Wir setzen uns dafür ein, die Aufmerksamkeit der Menschen für Jesus Christus zu gewinnen und zu einem Leben mit ihm einzuladen. Dies gilt insbesondere auch für Kinder. Daher ist es uns eine große Freude, mit einem eigenen Kinderprogramm Partner von „hoffnungsfest“ zu sein.“

Das Anliegen
Bei proChrist ginge es in erster Linie darum, dass Menschen in eine Beziehung zu Christus kommen und eine persönliche Gottesbeziehung erlebten, so Esther Dürrstein, Paarberaterin und Personal Coach, die gerade einstimmig in den um ihre Person auf zwölf Personen erweiterten Vorstand von proChrist e.V. gewählt wurde. Mit ihrem Engagement möchte sie das Anliegen im Vorstand unterstützen. „Gern denke ich an meine Mitarbeit bei PROCHRIST 2013 in der Stuttgarter Porsche-Arena zurück. Seitdem liegt mir diese Arbeit sehr am Herzen.“

hoffnungsfest 2021 - ein Jahr der Freude
Unter dem Motto "hoffnungsfest - Gott erleben, Jesus begegnen“ finden 2021 in Deutschland und in weiteren europäischen Ländern zahlreiche Evangelisationsveranstaltungen statt. Einzelpersonen, Kirchengemeinden und regionale Allianzen können sich an der missionarischen Aktion beteiligen.

Abschluss der Aktion ist eine Übertragungsveranstaltung vom 7.-13. November 2021. Das Programm beinhaltet Impulse zum christlichen Glauben, Talk und weitere Gestaltungselemente. An jedem Abend wird zum christlichen Glauben eingeladen, Besucher können Gebets- und Gesprächsangebote in Anspruch nehmen. Hauptakteure sind Mihamm Kim-Rauchholz und Yassir Eric als Redner und Nicolai Hamilton als Moderator und Gastgeber.

Weitere Informationen: www.hoffnungsfest.eu.

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„Mit einer europaweiten „hoffnungsfest-Premiere“ auf Bibel TV möchte der gemeinnützige und überkonfessionelle Verein proChrist e.V den Menschen nach einem herausfordernden Jahr 2020 neue Zuversicht vermitteln“, heißt es in einer Meldung. In zahlreichen Evangelisationsveranstaltungen in Deutschland und in weiteren europäischen Ländern wollen die Initiatoren zum christlichen Glauben einladen. So sei die „hoffnungsfest-Premiere“ am 7. Januar 2021 eine großartige missionarische Möglichkeit, die... 2020-11-10T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-11/freikirche-der-siebenten-tags-adventisten-nimmt-zur-aktuellen-pandemielage-stellung/ Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nimmt zur aktuellen Pandemielage Stellung 2020-11-30T14:25:05Z APD kommunikation@adventisten.de 11. November 2020 APD


Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten nimmt zur aktuellen Pandemielage Stellung

Virus Pathogen © Foto: PIRO4D / pixabay

Als solidarischen Beitrag zum Schutz menschlichen Lebens bezeichnet die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland die erneut angeordneten Beschränkungen zur Eindämmung der Infektionszahlen. Die Freikirche habe das Vorgehen der Politik grundsätzlich unterstützt und achte die beschlossenen Maßnahmen auch jetzt. Die Kirchenleitung sowie die verantwortlichen Leiterinnen und Leiter ihrer Institutionen seien der Meinung, dass das rechtliche und ethische Spannungsverhältnis unter Pandemiebedingungen in unserem Land bisher grundsätzlich gut ausbalanciert wurde. Dennoch gelte es, Einschränkungen im sensiblen Bereich der Grundrechte zu hinterfragen oder Beschränkungen kritisch zu begleiten.

Krisenzeit und Fehlverhalten
„Krisenzeit trägt auch immer das Stigma des Fehlverhaltens in sich“, gaben die Pastoren Werner Dullinger (Ostfildern bei Stuttgart) und Johannes Naether (Hannover), Präsident und Vizepräsident der Freikirche in Deutschland, zu bedenken. Konkret bedeute das, dass wir im Nachhinein mit Fehlern und Unzulänglichkeiten bei bereits getroffenen Entscheidungen sowie bei zukünftigen Entscheidungen leben müssten. Das betreffe gleichermaßen Entscheidungen der Politik wie auch der Kirche. Weil immer noch kein hinreichendes Maß an Gewissheit über Inhalt und Umfang der Gefahren sowie über die Eignung und Erforderlichkeit der ergriffenen Maßnahmen bestehe, könne auch niemand beweisen, dass die angeordneten Beschränkungen unverhältnismäßig waren oder sind. „Diese Erkenntnis sollte uns vor Besserwisserei bewahren und demütig machen.“

Die Krise suspendiere jedoch nicht das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung. „Dieses Recht gilt auch innerhalb der eigenen Kirche und es schließt die kontroverse Diskussion über unterschiedliche Meinungen ausdrücklich ein“, stellen die beiden Kirchenleiter in einer Stellungnahme zur aktuellen Pandemielage fest.

Keine Verharmlosung oder Verschwörungsglaube
Allerdings distanzierten sich Dullinger und Naether ausdrücklich und entschieden von jeglicher Verharmlosung der Covid‐19 Pandemie, wie sie in verschiedenen schriftlichen oder digitalen Beiträgen zum Ausdruck käme. „Wir sehen darin ein verantwortungsloses Handeln, das zur Gefährdung der Bevölkerung beiträgt und unsolidarische Züge trägt. Wir begegnen dem deutlich und in der Klarheit der sachlichen Auseinandersetzung.“ Die aktuelle Entwicklung der Neuinfektionen und die zahlreichen Toten sprächen eine eigene Sprache, die wenig Raum gebe für alternative Deutungen.

Ebenso distanzierten sich die adventistischen Kirchenleiter von solchen Äußerungen, welche die Pandemie als eine systematisch und willentlich herbeigeführte Krise identifiziere, die durch eine bestimmte Gruppe mächtiger Persönlichkeiten auf geheimem Weg initiiert worden sei. „Hier wird die Wirklichkeit ad absurdum geführt und die komplexen Zusammenhänge einer ernsten weltweiten Krise auf eine nicht beweisbare ‚Alternative‘ reduziert.“ Die Freikirchenleitung habe sich entschieden, solchem Verschwörungsglauben in ihrem Verantwortungsbereich keinen Raum zu geben. „Das betrifft unsere Kirchengebäude, Institutionen und Medienanstalten.“

Dabei handele es sich laut Dullinger und Naether aber nicht um einen „Maulkorb“ für Mitglieder der Freikirche, oder eine „Zensur“, sondern um das in der adventistischen Gemeindeordnung klar festgelegte Verfahren, wer im Namen der Freikirche auftreten dürfe und wer nicht.

Leid mindern, Hoffnung verbreiten

Christen seien gerade in der Krise herausgefordert, Menschen zu begleiten und ihnen Hoffnung zuzusprechen. Das geschehe durch das Evangelium von Jesus Christus, weil in ihm die Nähe Gottes zu jedem einzelnen Menschen zum Ausdruck komme. „Jesus zeigte sich solidarisch und hatte keine Scheu, den Kranken und Hilflosen zu begegnen, um sie zu heilen“, gaben die beiden Freikirchenleiter zu bedenken. Christen sollten sich am Beispiel Jesu orientieren und ehrlich reflektieren, wie sie sich persönlich in der Krise verhalten, um sich selbst und damit andere zu schützen, sodass Hilfe und das Gute von ihnen aus weitergegeben werden könne.

Darüber hinaus habe Jesus klare Worte gefunden, indem er Krisen, Konflikte und schwere Krankheiten als Kennzeichen einer Welt beschreibe, die der Erlösung bedarf. Adventisten würden die Hoffnung auf eine Welt ohne Leid und Tod in ihren Herzen tragen, so wie es die Bibel beschreibe. Bis zu deren Verwirklichung durch Gott seien sie aufgerufen, sich „engagiert, wachsam und verantwortungsvoll in unsere Gesellschaft einzuweben, Leid zu mindern und Hoffnung weiter zu tragen“.

Die Stellungnahme zur aktuellen Pandemielage im Wortlaut:

bit.ly/STA_Pandemielage_11_2020.

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Als solidarischen Beitrag zum Schutz menschlichen Lebens bezeichnet die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland die erneut angeordneten Beschränkungen zur Eindämmung der Infektionszahlen. Die Freikirche habe das Vorgehen der Politik grundsätzlich unterstützt und achte die beschlossenen Maßnahmen auch jetzt. Die Kirchenleitung sowie die verantwortlichen Leiterinnen und Leiter ihrer Institutionen seien der Meinung, dass das rechtliche und ethische Spannungsverhältnis unter... 2020-11-10T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-09/max-mace-adventistische-musiklegende-und-gruender-der-heritage-singers-gestorben/ Max Mace, adventistische Musiklegende und Gründer der Heritage Singers gestorben 2020-11-30T14:25:05Z APD kommunikation@adventisten.de 09. November 2020 APD


Max Mace, adventistische Musiklegende und Gründer der Heritage Singers gestorben

© The Heritage Singers / facebook

Max Mace, Musiklegende der Siebenten-Tags-Adventisten und Mitbegründer der bekannten Heritage Singers ist am 4. November 2020 an den Folgen eines Krebsleidens gestorben. Er wurde 82 Jahre alt.

Wie die Familie von Mace mitteilte, fand der Musiker einen Tag vor seinem 83. Geburtstag seine letzte Ruhe im Kreise seiner Angehörigen zuhause in Placerville, Kalifornien/USA. Der adventistische Musiker und seine Frau Lucy gründeten die Heritage Singers im Jahr 1971. Die Gospelgruppe, die beim adventistischen Publikum äußerst beliebt ist, tritt seit fast 50 Jahren auf und gab bisher über 7.000 Konzerte in mehr als 75 Ländern. Sie hat 200 Fernsehprogramme produziert und über 100 Alben aufgenommen.

Als Siebenten-Tags-Adventisten wollten die Maces ihren Kirchenmitgliedern zeitgenössische Harmonien nahebringen. Im Laufe der nächsten fünf Jahrzehnte sangen insgesamt 300 Sängerinnen und Sänger für die Heritage Singers - in der Regel acht auf einmal. Die Zahl der Menschen, die sie persönlich erlebten, dürfte in die Millionen gehen, eine Zahl, die sich exponentiell mit denen multipliziert, die ihre Aufnahmen auf Vinyl, CD oder über den Äther hörten.

„Max Mace wusste, dass seine Berufung nur der Dienst an der Musik und die Liebe zu den Menschen war", sagte John Lomacang, ein Pastor, Evangelist und Sänger der Siebenten-Tags-Adventisten, der von 1984 bis 1986 in Vollzeit mit der Gruppe sang und ab 1989 20 Jahre lang in Teilzeit arbeitete.

„Er hatte ein Ohr für den Heritage Sound", fügte Lomacang hinzu. „Obwohl sich die Besetzung der Gruppe im Laufe der Jahre änderte, hat sie immer noch einen unvergleichlichen Klang.“ Keine andere Gruppe mit acht Sängern habe diesen Klang.

Dieser Klang, der online über YouTube und Streaming-Dienste im Überfluss zur Verfügung stehe, sei immer optimistisch und zugänglich gewesen und, wie Lomacang sagte, „etwas für’s Herz“. Gerne habe Mace zeitgenössische, christliche Melodien und Arrangements in das Repertoire der Gruppe aufgenommen.

Die Heritage Singers spielten Lieder, die durch Künstler wie Amy Grant, Michael English, Bill Gaither und anderen berühmt waren. Die Musik sei allerdings in einem „komfortablen Format“ präsentiert worden, das beim Publikum Anklang fand. Sogar in Übersee, wo Englisch nicht die erste Sprache des Publikums war, hätten die Konzertbesucher die Heritage Musik mitgesungen, die Jesus in den Mittelpunkt stellte. Am Ende eines jeden Konzerts habe Max immer einen Appell an die Zuhörer gerichtet, sich zu Jesus als ihren Retter zu bekennen. Mace, oder einer der Sänger, habe dann mit jeder Person gebetet, die sich gemeldet habe.

Mace hinterlässt seine Frau Lucy, mit der er über 62 Jahre verheiratet war, Tochter Val und Sohn Greg sowie die Enkellinder Austin, Amber und Bella.

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Max Mace, Musiklegende der Siebenten-Tags-Adventisten und Mitbegründer der bekannten Heritage Singers ist am 4. November 2020 an den Folgen eines Krebsleidens gestorben. Er wurde 82 Jahre alt. Wie die Familie von Mace mitteilte, fand der Musiker einen Tag vor seinem 83. Geburtstag seine letzte Ruhe im Kreise seiner Angehörigen zuhause in Placerville, Kalifornien/USA. Der adventistische Musiker und seine Frau Lucy gründeten die Heritage Singers im Jahr 1971. Die Gospelgruppe, die beim... 2020-11-08T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-09/runder-tisch-der-methodisten-erarbeitet-loesungsvorschlag-zum-thema-homosexualitaet/ „Runder Tisch“ der Methodisten erarbeitet Lösungsvorschlag zum Thema Homosexualität 2020-11-30T14:25:05Z APD kommunikation@adventisten.de 09. November 2020 APD


Mit Änderungen ihrer Ordnung will die Evangelisch-methodistische Kirche in Deutschland den Konflikt um die Bewertung von Homosexualität befrieden.

Die Evangelisch-methodistische Kirche (EmK) in Deutschland bemüht sich um eine innerkirchliche Lösung des seit Jahren schwelenden Konflikts um die Bewertung von Homosexualität. Dazu hat jetzt der im März vergangenen Jahres eingesetzte „Runde Tisch“ seinen Vorschlag veröffentlicht, mit dem ein Kompromiss zwischen der konservativen Sichtweise und der auf mehr Offenheit dringenden Position möglich sein könnte.

Vorläufige Außerkraftsetzung von negativen Aussagen zum Thema Homosexualität
Der Vorschlag umfasst zwei Änderungen der für den deutschen Teil der EmK gültigen Ordnung. Zum einen sollen die wenigen Passagen mit negativen Aussagen zum Thema Homosexualität sowie die dazugehörigen Verbote kirchlicher Handlungen vorläufig außer Kraft gesetzt werden. Andererseits soll in der Ordnung der Kirche die Neuformierung eines „Gemeinschaftsbunds“ innerhalb der EmK in Deutschland verankert werden, in dem ausdrücklich die konservative Profilierung besonders in Fragen von Sexualität und Ehe Ausdruck finden und gelebt werden könne.

Die Mitglieder des „Runden Tischs“ wenden sich in ihrer Vorlage mit sieben Anträgen an den Kirchenvorstand der EmK in Deutschland. Dabei gehe es um die vorläufige Außerkraftsetzung von drei Sätzen in den Sozialen Grundsätzen der Evangelisch-methodistischen Kirche (Artikel 161 G der „Verfassung, Lehre und Ordnung“, VLO), in denen das Thema Homosexualität negativ formuliert sei. Ebenfalls soll das Verbot kirchlicher Handlungen und Feiern für gleichgeschlechtliche Paare durch ordinierte Geistliche der EmK und in Kirchen der EmK vorläufig außer Kraft gesetzt werden. Das „Schweigen in der Ordnung“ zu diesen Fragen gäbe Gemeinden und Jährliche Konferenzen der EmK in Deutschland somit die Möglichkeit, sich für die Belange von Menschen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen stärker zu öffnen, ohne disziplinarische Maßnahmen befürchten zu müssen.

Gewissensschutz zugesichert
Diese Öffnung wäre jedoch kein Automatismus. Das sicherten zwei weitere vorgeschlagene Beschlüsse ab, in denen ordinierten Geistlichen der Gewissensschutz garantiert und Gemeinden der EmK zugesichert werde, nicht automatisch kirchliche Handlungen an gleichgeschlechtlichen Paaren durchführen zu müssen. Die Außerkraftsetzung bedeute somit nicht die gleichzeitige Inkraftsetzung und Befürwortung kirchlicher Handlungen für gleichgeschlechtliche Paare.

Ein weiterer Beschluss diene der Bildung und Ausgestaltung eines Gemeinschaftsbunds innerhalb der EmK in Deutschland, dem sich einzelne Kirchenmitglieder sowie Gemeinden oder Bezirke anschließen könnten. Dieser Bund böte Menschen und Gemeinden mit überwiegend konservativer Prägung in sexualethischen Fragen die Möglichkeit, weiterhin innerhalb der Kirche eine Heimat zu haben und ausdrücklich in die Arbeit der Kirche eingebunden zu sein.

Kirchenvorstand der deutschen EmK entscheidet

Die EmK weist in einer Pressmitteilung ausdrücklich darauf hin, dass die Vorschläge des „Runden Tischs“ noch nicht beschlossen seien. Nur der für den deutschen Teil der EmK zuständige Kirchenvorstand könne diese Veränderungen vorläufig bis zur nächsten Tagung der Zentralkonferenz in Kraft setzen. Nötig wäre dieser Zwischenschritt mit vorläufiger Beschlussfassung durch den Kirchenvorstand, weil die für Ordnungsänderungen zuständige und regulär für diesen Monat geplante Zentralkonferenz coronabedingt um ein Jahr verschoben werden musste. Stattdessen tage jetzt der Kirchenvorstand am 20. und 21. November. Für die Beratung und Entscheidungsfindung zum Vorschlag des „Runden Tischs“ würden die Mitglieder der Zentralkonferenz jedoch per Videokonferenz zugeschaltet.

Der Vorschlag des mit 21 Personen besetzten „Runden Tischs“ unter der Leitung von Bischof Harald Rückert wäre mit großer Übereinstimmung zustande gekommen. „Es ist ein Wunder“, beschreibt der Bischof diese Einigkeit, weil die Sichtweisen der Mitwirkenden in Fragen von Eheschließung und Ordination Homosexueller sehr weit auseinandergelegen hätten. Mehrere Male habe der Prozess vor dem Aus gestanden. Einige Mitglieder hätten den Prozess auch verlassen. Die schlussendlich gefundene Einigkeit stimme ihn zuversichtlich, dass für den deutschen Teil der Kirche eine Lösung in dieser Auseinandersetzung in greifbarer Nähe sei.

Seit 1972 weltweite Auseinandersetzung zur Bewertung von Homosexualität
Die Auseinandersetzungen zur Bewertung unterschiedlicher Orientierungen im Bereich menschlicher Sexualität seien in der weltweiten Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) schon seit 1972 im Gange. Während der damaligen Tagung der weltweiten Generalkonferenz wären die Sozialen Grundsätze verabschiedet und in die Ordnung der Kirche integriert worden. Während der Beratungen über die Beschlussfassung zu den Sozialen Grundsätzen wurden Aussagen über die Ablehnung praktizierter Homosexualität in den Wortlaut der Vorlage aufgenommen. Später habe die Generalkonferenz ihre Ordnung mit dem Verbot der Ordination Homosexueller und kirchlicher Segenshandlungen für gleichgeschlechtliche Paare ergänzt. Die Auseinandersetzung über diese Frage sei regelmäßig Thema bei allen Tagungen der Generalkonferenz gewesen. Immer wieder habe sich eine Mehrheit gegen eine große Minderheit durchgesetzt und hätte das Kirchenrecht nach und nach verschärft.

Verschärfte Disziplinarmaßnahmen beschlossen
Im Februar 2019 tagte die außerordentliche Generalkonferenz der (EmK) unter dem einzigen Tagesordnungspunkt, für die weltweite Kirche in der Frage der Bewertung menschlicher Sexualität eine Lösung zu finden. Entgegen der Hoffnung weiter Teile der Kirche in den Vereinigten Staaten und auch weltweit wurde dabei jedoch die traditionelle Sichtweise hinsichtlich Eheschließung und Ordination Homosexueller mit knapper Mehrheit (53 zu 47 Prozent) bestätigt. Zudem seien verschärfende Disziplinarmaßnahmen bei Zuwiderhandlung beschlossen worden.

Nur zehn Tage nach Ende dieser Generalkonferenz hatte der Kirchenvorstand als geschäftsführendes Gremium der EmK-Zentralkonferenz Deutschland erklärt, „dass wir in der Bewertung von Homosexualität weder im Kirchenvorstand noch in der Gesamtkirche einig sind“. Es sei zu befürchten, „dass das auch auf absehbare Zeit so bleiben wird“. Für weitere Beratungen in diesen Fragen formulierte der Kirchenvorstand das Ziel, „als Kirche zusammen(zu)bleiben, in der Menschen unterschiedlicher Auffassungen miteinander leben können“ und dass „Menschen unterschiedlicher Überzeugungen Geborgenheit und Heimat in der Kirche finden sollen“. Dazu sollte ein „Runder Tisch“ gebildet werden, der für den deutschen Teil der EmK einen Vorschlag unterbreiten sollte.

Internationale Mediation

Fast zeitgleich mit dem Beginn der Arbeit des Runden Tischs der EmK in Deutschland formierte sich eine international besetzte Arbeitsgruppe unter der Leitung des US-amerikanischen Anwalts und Mediators Kenneth R. Feinberg. Diese Gruppe formulierte eine Vereinbarung unter dem Titel „Versöhnung und Gnade durch Trennung“. Mit dieser Vereinbarung sollte eine respektvolle Teilung der weltweiten Kirche bei der für Mai dieses Jahres geplanten Generalkonferenz beraten und ermöglicht werden. Nach diesem Vorschlag sollte die weltweite Evangelisch-methodistische Kirche (United Methodist Church) weiterbestehen und wie bisher verschiedenen Frömmigkeitsausprägungen und Überzeugungen Heimat bieten.

Hinsichtlich der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare und der Ordination Homosexueller habe sich die Kirche öffnen können, ohne dass diese Öffnung für alle Teile der bestehenden Kirche in gleicher Weise hätte umgesetzt werden müssen. Zugleich sah der Vorschlag die Bildung einer neuen, traditionell orientierten methodistischen Kirche („new traditionalist Methodist denomination“) vor. Diese sollte sich von der Evangelisch-methodistischen Kirche ablösen können und sich eigenständig strukturieren.

Coronabedingt alles in der Schwebe

Wegen der weltweiten Corona-Pandemie musste die für diese Fragen allein zuständige Generalkonferenz als weltweit höchstes Leitungsgremium der Evangelisch-methodistischen Kirche verschoben werden. Der für Mai dieses Jahres angesetzte Termin wurde auf Spätsommer nächsten Jahres verschoben. Deshalb seien alle Entscheidungen bis zum neu angesetzten Termin der Generalkonferenz ausgesetzt. Das führe zu schwierigen Situationen innerhalb der weltweit strukturierten EmK. So seien für den US-Teil der EmK die bestätigten und verschärften Beschlüsse der außerordentlichen Generalkonferenz von 2019 bereits in Kraft getreten.

Für die außerhalb der Vereinigten Staaten als Zentralkonferenzen organisierten Gebiete der EmK würden diese Beschlüsse noch nicht gelten, weil diese erst in einer anderthalbjährigen Übergangsfrist zu beraten und zu bestätigen gewesen wären. Weltweit befänden sich alle diese Gesprächsprozesse und Auseinandersetzungen aufgrund der coronabedingten Verschiebungen der Generalkonferenz und der Zentralkonferenzen in der Schwebe. Dazu gehöre auch die Unklarheit hinsichtlich der in der Mediation vorgeschlagenen Aussetzung aller Disziplinarmaßnahmen gegen ordinierte Geistliche der EmK bis zu einer endgültigen Entscheidung in dieser Thematik durch die Generalkonferenz.

Auf diesem Hintergrund würden die jetzt vom „deutschen Runden Tisch“ vorgelegten und auch nur für den deutschen Teil der EmK geltenden Ergebnisse international aufmerksam verfolgt, erklärt der für die EmK in Deutschland zuständige Bischof Harald Rückert. Falls der jetzt vom „Runden Tisch“ formulierte Vorschlag angenommen werde, würde die Zentralkonferenz Deutschland Teil der weltweiten Evangelisch-methodistischen Kirche bleiben, so Rückert.

Allerdings sei laut Rückert zum jetzigen Zeitpunkt offen, wie die Evangelisch-methodistische Kirche auf Weltebene sich in diesen Fragen bei der ins kommende Jahr verschobenen Generalkonferenz entscheiden werde. Auf Weltebene wären die Auseinandersetzungen in dieser Frage immer noch so heftig, dass die Wahrscheinlichkeit einer Trennung entlang dieser Bruchstellen zu sexualethischen Positionen weiterbestehe. In Deutschland scheine mit dem jetzigen Vorschlag das Zusammenbleiben trotz unterschiedlicher Positionen möglich. Vielleicht könnte das dann auch ein Signal für die weltweite Evangelisch-methodistische Kirche sei.

Evangelisch-methodistische Kirche
In Deutschland zählt die EmK 49.111 Kirchenmitglieder und –angehörige in 437 örtlichen Gemeinden, die von 296 Pastoren und Pastorinnen betreut werden (Stand 31.12.2019). Weltweit gehören zur Evangelisch-methodistischen Kirche (United Methodist Church) rund zwölf Millionen Mitglieder. Insgesamt sind es über 51 Millionen Menschen, die zu Kirchen methodistischer Tradition sowie mit ihnen verbundener unierter und vereinigter Kirchen zählen.

Weitere Informationen zur Thematik: https://www.emk.de/meldungen-2020/eine-loesung-bahnt-sich-an/

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Mit Änderungen ihrer Ordnung will die Evangelisch-methodistische Kirche in Deutschland den Konflikt um die Bewertung von Homosexualität befrieden. Die Evangelisch-methodistische Kirche (EmK) in Deutschland bemüht sich um eine innerkirchliche Lösung des seit Jahren schwelenden Konflikts um die Bewertung von Homosexualität. Dazu hat jetzt der im März vergangenen Jahres eingesetzte „Runde Tisch“ seinen Vorschlag veröffentlicht, mit dem ein Kompromiss zwischen der konservativen Sichtweise und der... 2020-11-08T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-06/adra-mitarbeiter-im-kongo-freigelassen/ ADRA-Mitarbeiter im Kongo freigelassen 2020-11-30T14:25:06Z APD kommunikation@adventisten.de 06. November 2020 APD


ADRA-Mitarbeiter im Kongo freigelassen

Logo der internationalen Hilfsorganisation ADRA © ADRA International

Zwei Mitarbeiter der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA (Adventist Development and Relief Agency) sowie eine weitere Person wurden am 3. November von Entführern in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) freigelassen. Die drei waren ursprünglich auf dem Rückweg aus dem Flüchtlingslager Mulongwe im Osten der Provinz Süd-Kivu in der DRC, als sie entführt und gegen ihren Willen festgehalten wurden. Die vierte Person war ihr Fahrer und wurde kurz nach der Entführung wieder freigelassen.

ADRA arbeitete eng mit den örtlichen Behörden zusammen, um die Entführer zu kontaktieren. Auch blieben sie mit den Angehörigen der ADRA-Mitarbeiter in engem Kontakt. Nach vier Tagen wurden alle drei Geiseln unverletzt freigelassen und zur Untersuchung ihres Gesundheitszustands in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

„Wir sind sehr erleichtert, dass wir die sichere Rückkehr unserer Mitarbeiter erreicht haben", berichtet Michael Kruger, Präsident von ADRA. „Wir sind Gott sehr dankbar, dass er sie beschützt hat und auch den örtlichen Behörden und unserem ADRA-Team, das uns bei dieser schwierigen Mission geholfen hat. Obwohl dies eine gute Nachricht ist, sind die Angriffe auf humanitäre Helfer nach wie vor hoch; eine Situation, die nicht nur unsere Mitarbeiter, sondern auch die Ortschaften, denen wir dienen, betreffen. Wir werden unsere Sicherheitsmaßnahmen überprüfen und verschärfen, um den Schutz und die Sicherheit aller unserer Mitarbeiter zu gewährleisten, damit wir weiterhin vielen gefährdeten Familien dienen und helfen können".

Dies sei der zweite gemeldete Angriff auf ADRA-Mitarbeiter in der DRK seit 2009, der damals zur Tötung eines ADRA-Mitarbeiters führte, so die ADRA-Geschäftsleitung weiter. Im Jahr 2019 übertrafen die Angriffe auf Entwicklungshelfer weltweit alle bisherigen Berichte: laut der Datenbank über die Sicherheit humanitärer Helfer („Humanitarian Outcomes' Aid Worker Security Database“) wurden insgesamt 483 Entwicklungshelfer angegriffen und 124 entführt.

ADRA ist Teil eines globalen Netzwerkes humanitärer Hilfseinrichtungen. ADRA verurteilt diese Angriffe und fordert, dass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden und so Gerechtigkeit für die Überlebenden hergestellt werde.

ADRA ist seit Mitte der 1990er Jahre in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) aktiv und unterstützt die zurückkehrenden Flüchtlinge mit Unterkünften, Non-Food-Artikeln, das Eintreten für Landbesitzrechte und spielte eine Schlüsselrolle bei der Eindämmung der Ausbreitung des Ebola-Ausbruchs. Durch Aufklärung über Hygiene und sanitäre Grundversorgung half ADRA den schwer erreichbaren Ortschaften. ADRA arbeitete auch partnerschaftlich mit dem Gesundheits- und Bildungsministerium in der DRC zusammen, um Gesundheitskliniken und Schulen
bauen zu können.

ADRA International
Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA ist der internationale humanitäre Arm der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, der in 118 Ländern tätig ist. Ihre Arbeit stärkt die Bevölkerung und verändert Leben auf der ganzen Welt, indem sie nachhaltige Entwicklung und Katastrophenhilfe leistet. Es ist ADRA’s erklärtes Ziel, Menschen zu dienen, damit alle so leben können, wie Gott es beabsichtigt hat. 1987 wurde der deutsche Zweig ADRA Deutschland e.V. gegründet. Weitere Informationen unter www.adra.de.

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Zwei Mitarbeiter der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA (Adventist Development and Relief Agency) sowie eine weitere Person wurden am 3. November von Entführern in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) freigelassen. Die drei waren ursprünglich auf dem Rückweg aus dem Flüchtlingslager Mulongwe im Osten der Provinz Süd-Kivu in der DRC, als sie entführt und gegen ihren Willen festgehalten wurden. Die vierte Person war ihr Fahrer und wurde kurz nach der Entführung wieder... 2020-11-05T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-06/neue-sendereihe-sag-ja-zu-jesus-auf-hopetv/ Neue Sendereihe „Sag Ja zu Jesus“ auf HopeTV 2020-11-30T14:25:06Z APD kommunikation@adventisten.de 06. November 2020 APD


Neue Sendereihe „Sag Ja zu Jesus“ auf HopeTV

© Hope Media Europe

Eine neue Live-Sendereihe „Sag Ja zu Jesus“ wird vom Samstag, den 7. November bis Samstag, den 14. November live auf Hope TV zu sehen sein. In fünf Sendungen betrachtet Pastor Marcel Wieland Begegnungen mit Jesus aus dem Johannesevangelium.

Die Sendereihe ist das besondere Highlight der diesjährigen Themenwoche zum Thema „Ungewissheit“, die die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten mit ihren angeschlossenen Medieninstitutionen durchführt. Pastor Wieland behandelt 5 praktische und effektive Prinzipien für ein kraftvolles und glückliches Leben, die er als „das größte Experiment meines Lebens“ bezeichnet. Diese Prinzipien und zwölf weiterführende Impulse werden auf einer begleitenden Webseite erläutert.

Fernsehen, Livestreaam, Mediathek
Laut Hope Media Europe werden die Live-Sendungen außerdem als Livestream auf den Webseiten www.ja-jesus.de/tv-sendereihe, www.hopetv.de und über den neuen YouTube Kanal „Hope TV Bibel“ zu sehen sein. Nach der Ausstrahlung stehen alle Folgen in der Mediathek.

Hope Media Europe
Der Sender Hope TV wird von Hope Media betrieben und gehört zur internationalen Senderfamilie Hope Channel, die 2003 in den USA gegründet wurde und aus mittlerweile 58 nationalen Sendern besteht.

Alle Informationen zur Sendereihe: www.ja-jesus.de/tv-sendereihe

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Eine neue Live-Sendereihe „Sag Ja zu Jesus“ wird vom Samstag, den 7. November bis Samstag, den 14. November live auf Hope TV zu sehen sein. In fünf Sendungen betrachtet Pastor Marcel Wieland Begegnungen mit Jesus aus dem Johannesevangelium. Die Sendereihe ist das besondere Highlight der diesjährigen Themenwoche zum Thema „Ungewissheit“, die die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten mit ihren angeschlossenen Medieninstitutionen durchführt. Pastor Wieland behandelt 5 praktische und effektive... 2020-11-05T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-04/kindersendung-fribos-dachboden-feiert-10-jaehrigen-geburtstag/ Kindersendung „Fribos Dachboden“ feiert 10-jährigen Geburtstag 2020-11-30T14:25:06Z APD kommunikation@adventisten.de 04. November 2020 APD


Kindersendung „Fribos Dachboden“ feiert 10-jährigen Geburtstag

Fribo wird am 6. November zehn Jahre alt

© Foto: Johannes Feldmann / Hope Media Europe

Fribo, der orangene Holzwurm aus der Kindersendung „Fribos Dachboden“ wird am 6. November zehn Jahre alt. Dieses Ereignis wird mit einer Geburtstagssendung auf Hope TV gefeiert! Zum allerersten Mal werden sogar Kinder mit auf dem Dachboden sein. Die Sendung wird am Freitag, 6. November um 18:00 Uhr auf Hope TV ausgestrahlt.

Wie es in einer Meldung von Hope Media Europe heißt, habe das von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten betriebene 24/7 Fernsehprogramm seit zehn Jahren das Privileg, mit Kindern die Welt und die Bibel zu entdecken. Dankbar blickten die Macher auf diese Zeit zurück – auf viele große und kleine Wunder sowie auf viele Begegnungen mit tollen Kindern.

Regelmäßig bekomme Fribo Fan-Post, berichtet Hope Media PR-Redakteurin Judith Olsen. Ein Mädchen schreibe: „Toll, dass es dich gibt. Ich schaue Dich gerne.“ Ein Junge schickte ihm selbst gehobeltes Holz. Jeder Brief sei ein Unikat und zeige, wie gern die Kinder Fribo hätten.

Der Sender HopeTV gehört zur internationalen Hope Channel Senderfamilie, die 2003 in den USA gegründet wurde und aus mittlerweile 58 nationalen Sendern besteht. „Fribos Dachboden“ ist eine Kindersendung auf Hope TV. Der Holzwurm Fribonius Maximilian Balthasar von Einzahn, genannt Fribo, und Dominik sind die Hauptakteure der Sendung und entdecken auf einem Dachboden eine Menge spannender Dinge.

Mehr Informationen zur Sendung:
www.hopechannel.de/tv/programm/episode/bc/-/60186311/

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Fribo, der orangene Holzwurm aus der Kindersendung „Fribos Dachboden“ wird am 6. November zehn Jahre alt. Dieses Ereignis wird mit einer Geburtstagssendung auf Hope TV gefeiert! Zum allerersten Mal werden sogar Kinder mit auf dem Dachboden sein. Die Sendung wird am Freitag, 6. November um 18:00 Uhr auf Hope TV ausgestrahlt. Wie es in einer Meldung von Hope Media Europe heißt, habe das von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten betriebene 24/7 Fernsehprogramm seit zehn Jahren das... 2020-11-03T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-03/den-glauben-in-kleingruppen-erleben/ Den Glauben in Kleingruppen erleben 2020-11-30T14:25:06Z APD kommunikation@adventisten.de 03. November 2020 APD


Den Glauben in Kleingruppen erleben

Broschüren-Titel

© steps2.one

Schon vor den Ereignissen der Covid-19 Pandemie haben interdisziplinär Abteilungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland über die Notwendigkeit von Kleingruppen im Kirchenbereich nachgedacht. Jetzt wurden die ersten Ergebnisse der Projektgruppe auf der Webseite „steps2.one“ vorgestellt.

Gemeinschaft in Mini- oder Kleingruppen erleben
„steps2.one“ biete Angebote für kleine Gruppen, die bereits in vielen Gemeinden laufen oder neu gegründet werden, so Katrin Grieco, Teammitglied und verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit. Die Initiatoren sehen in „steps2.one“ nicht nur ein kurzlebiges Projekt, sondern eine Bewegung. Gerade in Corona-Zeiten müsse Gemeinde neu definiert werden. So helfe die Mini- oder Kleingruppe nach Aussage von Bernhard Bleil, Abteilungsleiter der Adventisten in Deutschland für Gemeindeaufbau und Evangelisation, „geistliche Gemeinschaft zu pflegen und mögliche Ansteckungswege überschaubar zu halten.“ „Wir erzählen“, ergänzt Grieco, „von unseren eigenen Schritten, die auf unserem Weg zu Jesus und für unseren Glauben hilfreich waren und wir wollen gemeinsam [mit anderen] Gott erleben!“

Praxishilfen

„steps2.one“ biete Hilfen, um diese Geschichte zu erzählen. Da sei zum einen die Plattform www.kleingruppe.de, die alles biete, um eine Kleingruppe zu starten und zu leiten. Dort gebe es Zugriff auf Anleitung, Begleitung und ein Netzwerk. Ein Weiterer Baustein sei das Magazin. Seine Inhalte vertieften die Bibel und dienten als Grundlage für sämtliche „steps2.one“-Konzepte und Angebote. 65 Andachten von jungen Autorinnen und Autoren zusammengefasst in einem Buch wollen ermutigen und erzählten vom gelebten Alltag mit Jesus. Für die Kleingruppe würden noch ein Spielfilm und 13 Videoclips mit zusätzlichem Filmmaterial für die Kleingruppentreffen entwickelt.

Online-Coaching
Jeden ersten Dienstag im Monat bestehe die Möglichkeit, am kostenlosen Online-Coaching zur Gründung einer Kleingruppe teilzunehmen. Dabei gehe es inhaltlich um die Praxishilfe für Kleingruppenarbeit. Der nächste Termin ist am 3. November von 19 – 20:30 Uhr.

Alle Informationen unter www.steps2.one.

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Schon vor den Ereignissen der Covid-19 Pandemie haben interdisziplinär Abteilungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland über die Notwendigkeit von Kleingruppen im Kirchenbereich nachgedacht. Jetzt wurden die ersten Ergebnisse der Projektgruppe auf der Webseite „steps2.one“ vorgestellt. Gemeinschaft in Mini- oder Kleingruppen erleben„steps2.one“ biete Angebote für kleine Gruppen, die bereits in vielen Gemeinden laufen oder neu gegründet werden, so Katrin Grieco,... 2020-11-02T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-03/betroffenheit-und-entsetzen-nach-terror-in-wien/ Betroffenheit und Entsetzen nach Terror in Wien 2020-11-30T14:25:06Z APD kommunikation@adventisten.de 03. November 2020 APD


Betroffenheit und Entsetzen nach Terror in Wien

Wien

© Jacek Dylag unsplash.com

Am Abend des 2. November 2020 hat der Terror mit den Anschlägen in der Wiener Innenstadt auch Österreich erreicht. Reinhard Schwab, Präsident der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Österreich, nimmt dazu Stellung und verurteilt die Gewalttat.

„Ich bin erschüttert über diesen Akt sinnloser Aggression, der unschuldigen Menschen das Leben gekostet und viele verletzt hat. Als Kirchenleitung rufen wir all unsere Mitglieder dazu auf, in ihren Gebeten an die Betroffenen und ihre Familien, die mit der Aufklärung betrauten Behörden, das behandelnde Gesundheitspersonal und all jene zu denken, die derzeit in Angst, Sorge und Trauer sind. Wir wollen auf diesen Ausdruck rücksichtsloser Gewalt mit Freundlichkeit, Respekt, Fürsorge und gegenseitiger Hilfestellung antworten. Gerade jetzt heißt es, zusammenzustehen und uns gegenseitig zu stützen.”

In einem Sonderschreiben an die Mitglieder der Kirche in Österreich erinnerte Schwab an die Aufforderung im alttestamentlichen Bibelbuch Jeremia (Kapitel 29,7), das Beste der Stadt zu suchen und für sie zu beten. In diesem Sinne rief er zu Gebetsaktionen der örtlichen Kirchengemeinden auf.

Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Österreich zählt 4.318 Mitglieder, die in 65 Gemeinden und Gruppen organisiert sind. Sie tritt für den Wert eines jeden einzelnen Menschenlebens, gelebten Glauben und praktische Nächstenliebe ein. Informationen unter www.adventisten.at.

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Am Abend des 2. November 2020 hat der Terror mit den Anschlägen in der Wiener Innenstadt auch Österreich erreicht. Reinhard Schwab, Präsident der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Österreich, nimmt dazu Stellung und verurteilt die Gewalttat. „Ich bin erschüttert über diesen Akt sinnloser Aggression, der unschuldigen Menschen das Leben gekostet und viele verletzt hat. Als Kirchenleitung rufen wir all unsere Mitglieder dazu auf, in ihren Gebeten an die Betroffenen und ihre Familien, die... 2020-11-02T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-03/studie-zum-erleben-geistlicher-trockenheit-unter-adventisten-in-mitteleuropa/ Studie zum Erleben „Geistlicher Trockenheit“ unter Adventisten in Mitteleuropa 2020-11-30T14:25:06Z APD kommunikation@adventisten.de 03. November 2020 APD


Studie zum Erleben „Geistlicher Trockenheit“ unter Adventisten in Mitteleuropa

Die große Dürre

© Marion auf pixabay.com

Die Ergebnisse einer Studie zum Erleben „geistlicher Trockenheit“ unter Mitgliedern der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Mitteleuropa sind jetzt im „Journal of Religion and Health“ (JORH) veröffentlicht worden. Die Studie wurde von Univ.-Prof. Dr. Arndt Büssing gemeinsam mit Lorethy Starck und Klaus van Treeck durchgeführt.

Ziel der Studie
Von April 2019 bis Dezember 2019 hatten 620 Kirchenmitglieder der Adventisten an einer Online – Befragung zum persönlichen geistlichen Leben teilgenommen. 54% der Befragten kamen aus Deutschland, 27% aus Österreich und 19% aus Frankreich, Belgien und Luxemburg. Die transnationale Kirchenleitung der Adventisten (Inter-Europäische Division/EUD, Bern) mit ihren nationalen Kirchenleitungen wollte wissen, wie häufig und stark Kirchenmitglieder sowie haupt- und nebenamtliche Mitarbeiter geistliche Krisen oder Zeiten „spiritueller Trockenheit“ erlebten. Die Antworten sollten helfen, geistliche Krisen besser zu verstehen und auf allen Ebenen der Kirche Unterstützung in diesen Krisen anzubieten.

Ergebnisse der Studie
Nach Aussage von Studieninitiator Pastor Klaus van Treeck erlebten Adventisten Zeiten „geistlicher Trockenheit“ ebenso häufig, wie Christen anderer Konfessionen. Frauen (45% der Teilnehmer) erlebten geistliche Trockenheit bedeutend stärker als Männer. Jüngere stärker als Ältere und Mitglieder ohne Aufgabe in der Ortsgemeinde stärker als diejenigen, die eine Aufgabe haben. Diese Unterschiede verlören aber ihr Gewicht, wenn andere Einflussgrößen hinzufügt würden. Das „Erleben Gottes im Alltag“ beeinflusse Zeiten „geistlicher Trockenheit“ am stärksten. „Wer jeden Tag die Gegenwart Gottes im Alltag spürt, Kraft im Glauben findet, inneren Frieden spürt, die Nähe Gottes erlebt, Gottes Liebe spürt und häufig von der Schöpfung berührt ist, der erlebt bedeutend weniger Zeiten „geistlicher Trockenheit“ und erlebt sie auch weniger intensiv“, so van Treeck.

Wer die Erwartungen an seinen Glauben als belastend empfinde, nur routinemäßig, ohne echte Freude und persönliche Betroffenheit bete oder die Bibel lese, der erlebe häufiger Zeiten „geistlicher Trockenheit“. Frohe und gute Laune, Ruhe und Entspannung sowie empfundene Frische und Neugier nach dem Schlaf schützten vor geistlicher Trockenheit.

38% der Studienteilnehmer fühlten sich nach Phasen geistlicher Trockenheit angespornt, anderen häufig oder regelmäßig zu helfen. Mehr geistige Klarheit und Tiefe nach geistlicher Trockenheit erlebten 42% regelmäßig oder oft.

Wege aus der „geistlichen Trockenheit“
Die häufigsten Strategien zur Überwindung geistlicher Trockenheit seien: Persönliches Gebet/Meditation/Schriftlesung, Offenheit gegenüber dem was immer kommen mag, Gespräche mit anderen (Familie und Freunde) sowie Selbst-Sorge (Freizeit, Sport und Ferien). Von geringerer Bedeutung seien Vermeidungsstrategien, Konsultation eines Pastors und Konsultation eines Psychotherapeuten. Adventisten, die keine Aufgabe in der Kirchengemeinde wahrnähmen, griffen auf weniger Strategien zur Überwindung geistlicher Trockenheit zurück und überwänden sie weniger häufig und nachhaltig. Wer weniger Strategien habe, geistliche Trockenheit zu überwinden, habe auch höhere Werte in ihrem Erleben. Umgekehrt sei es genauso: hohe Kompetenz, diese Zeiten zu überwinden sei mit niedrigem Erleben der Trockenheit verbunden.

Die Studie ist einzusehen unter den folgenden beiden Links:
link.springer.com/article/10.1007/s10943-020-01092-7
link.springer.com/article/10.1007/s10943-020-01093-6

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Die Ergebnisse einer Studie zum Erleben „geistlicher Trockenheit“ unter Mitgliedern der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Mitteleuropa sind jetzt im „Journal of Religion and Health“ (JORH) veröffentlicht worden. Die Studie wurde von Univ.-Prof. Dr. Arndt Büssing gemeinsam mit Lorethy Starck und Klaus van Treeck durchgeführt. Ziel der StudieVon April 2019 bis Dezember 2019 hatten 620 Kirchenmitglieder der Adventisten an einer Online – Befragung zum persönlichen geistlichen Leben... 2020-11-02T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-03/christlicher-medienpionier-horst-marquardt-verstorben/ Christlicher Medienpionier Horst Marquardt verstorben 2020-11-30T14:25:06Z APD kommunikation@adventisten.de 03. November 2020 APD


Christlicher Medienpionier Horst Marquardt verstorben

Horst Marquardt, Journalist und Autor, beim Christlichen Führungskräftekongress im Februar 2011 in Nürnberg

© Christliches Medienmagazin pro, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

ERF Medien trauert um Horst Marquardt. Der langjährige Direktor von ERF Medien starb am 02. November im Alter von 91 Jahren.

„Mit Horst Marquardt trauern wir um einen Medienpionier, der mit Vision, Gottvertrauen und leidenschaftlicher Beharrlichkeit vieles in die Wirklichkeit geführt hat, von der manche seiner Zeitgenossen nicht einmal zu träumen gewagt haben“, so der Vorstandsvorsitzende von ERF Medien, Dr. Jörg Dechert. In zahlreichen Gesprächen und im Gebet habe er bis zuletzt an der Weiterentwicklung von ERF Medien Anteil genommen.

„Horst Marquardt gehört zu den Vätern des ERF. Er hat den ERF viele Jahre lang mit Mut, Zuversicht, Umsicht und Fürsorge für die Menschen, die ihm anvertraut waren, geleitet“, betonte der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Professor Dr. Jürgen von Hagen (Bad Honnef). Marquardt habe seinen christlichen Glauben authentisch, transparent und integer gelebt. Sein Markenzeichen sei seine klare Sprache gewesen. „Verständlich vom Glauben zu reden, war sein Herzensanliegen.“

Einer der ältesten Blogger Deutschlands

Der 1929 geborene Berliner ist bekannt als Pionier der christlichen Medienarbeit in Deutschland. Marquardt war maßgeblich am Aufbau des Evangelium-Rundfunks in Wetzlar beteiligt. Bis 1993 leitete er ERF Medien als Direktor. Daneben gründete er auch die Nachrichtenagentur idea und die christliche Medieninitiative kep. Bis zuletzt schrieb er noch regelmäßig Andachten für ERF.de und betätigte sich als einer der ältesten Blogger Deutschlands.

Von 1993 bis 1998 hatte Marquardt außerdem als Internationaler Direktor des Radiomissionssenders TWR die Verantwortung für die Gebiete der ehemaligen Sowjetunion, des Mittleren Ostens und Afrikas. Von 1974 bis 1987 war er Mitglied im Hauptausschuss Rundfunk und Fernsehen des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP), zudem Sprecher der ARD-Sendereihe „Wort zum Sonntag“.

Marquardt gehörte darüber hinaus zu den Mitbegründern des deutschen Zweiges des „Lausanner Komitees für Weltevangelisation“, dessen Vorsitzender er 14 Jahre lang war. Von 1969 bis zum Erreichen der Altersgrenze war er Mitglied des Hauptvorstands der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA). Zusammen mit dem Unternehmer Jörg Knoblauch leitete er den „Kongress christlicher Führungskräfte“. Marquardt hatte außerdem bis zum Jahr 2007 den Vorsitz des 1999 gegründeten „Instituts für Islamfragen“ inne.

Ein ausführliches Portrait über Horst Marquardt, das Kondolenzbuch und mediale Inhalte zum „Medienpionier mit Vision“ sind auf ERF.de veröffentlicht: www.erf.de/horstmarquardt.

ERF Medien e. V.
ERF Medien wurde am 19. Oktober 1959 unter dem Namen „Evangeliums-Rundfunk“ im hessischen Wetzlar gegründet. Im Februar 1961 wurde die erste Radiosendung über Kurzwelle europaweit ausgestrahlt. Heute produziert ERF Medien verschiedene TV-Formate, betreibt zwei Radiokanäle, hat diverse Onlineangebote und engagiert sich in internationalen christlichen Medienprojekten. ERF Medien ist ein eingetragener Verein, der sich aus Spenden finanziert und rund 180 Mitarbeitende beschäftigt. Weitere Informationen: www.erf.de.

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ERF Medien trauert um Horst Marquardt. Der langjährige Direktor von ERF Medien starb am 02. November im Alter von 91 Jahren. „Mit Horst Marquardt trauern wir um einen Medienpionier, der mit Vision, Gottvertrauen und leidenschaftlicher Beharrlichkeit vieles in die Wirklichkeit geführt hat, von der manche seiner Zeitgenossen nicht einmal zu träumen gewagt haben“, so der Vorstandsvorsitzende von ERF Medien, Dr. Jörg Dechert. In zahlreichen Gesprächen und im Gebet habe er bis zuletzt an der... 2020-11-02T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-02/theologische-hochschule-friedensau-erhaelt-neues-master-programm-in-pastoral-ministry/ Theologische Hochschule Friedensau erhält neues Master Programm in Pastoral Ministry 2020-11-26T15:55:06Z APD kommunikation@adventisten.de 02. November 2020 APD


Theologische Hochschule Friedensau erhält neues Master Programm in Pastoral Ministry

Studierende am Otto-Lüpke-Haus in Friedensau

© ThHF

Mit großer Mehrheit entschied der Exekutivausschuss der teilkontinentalen Kirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in West und Südeuropa (Intereuropäische Division/EUD) in seiner gestrigen Sitzung, dass das neue EUD-Master-Programm (MA Pastoral Ministry), das sich an alle MA-Studierenden in diesem Verwaltungsbereich richtet, an der Theologischen Hochschule Friedensau bei Magdeburg durchgeführt werden soll. Als Start dieses Programms ist der Herbst 2022 geplant.

Derzeit tagt das Gremium online turnusmäßig zu seiner Herbstsitzung (Year-End-Meeting/YEM). Der Abstimmung voraus ging eine umfangreiche Information über die Arbeit der im Mai eingesetzten Arbeitsgruppe, die unter drei Bewerbern entscheiden musste. Die erstellten Kriterien wurden dem Exekutivausschuss vorgelegt und erklärt, wie sie gewichtet wurden. Als Ergebnis des fünfmonatigen Evaluationsprozesses stand die Hochschule in Friedensau an erster Stelle, vor Institutul Teologic Adventist in Cernica (Rumänien) und Campus Adventiste du Salève in Collonges (Frankreich), die sich ebenfalls für das EUD Master Programm beworben hatten.

Der Ausschuss beauftragte eine internationale Curriculumskommission, Inhalte dieses neuen Programms zu bestimmen und ein Curriculum zu erstellen. Der ThHF obliegt nun außerdem die Aufgabe, Ressourcen und Infrastruktur darauf einzurichten, Theologie­studierende aus den Ländern West- und Südeuropas und zusätzliche Lehrende aufzunehmen.

Die Vorstände der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland bedankten sich für das Vertrauen, das im Votum des Exekutivausschusses für Friedensau zum Ausdruck komme. Damit werde gleichzeitig ein neues Kapitel in der theologischen Ausbildung für zukünftige Pastorinnen und Pastoren in Europa aufgeschlagen. Dieses Kapitel gemeinsam zu gestalten, dazu ermutigte Prof. Dr. Roland Fischer, der Rektor der Theologischen Hochschule Friedensau, in einer kurzen Dankesantwort.

Hochschule Friedensau
Die Theologische Hochschule Friedensau ist eine staatlich anerkannte Hochschule in Trägerschaft der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Hier können acht Bachelor- (B.A.) und Master-Studiengänge (M.A.), zum Teil berufsbegleitend, in den Fachbereichen Christliches Sozialwesen und Theologie sowie ein Kurs „Deutsch als Fremdsprache“ belegt werden. Informationen: www.thh-friedensau.de.

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Mit großer Mehrheit entschied der Exekutivausschuss der teilkontinentalen Kirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in West und Südeuropa (Intereuropäische Division/EUD) in seiner gestrigen Sitzung, dass das neue EUD-Master-Programm (MA Pastoral Ministry), das sich an alle MA-Studierenden in diesem Verwaltungsbereich richtet, an der Theologischen Hochschule Friedensau bei Magdeburg durchgeführt werden soll. Als Start dieses Programms ist der Herbst 2022 geplant. Derzeit tagt... 2020-11-01T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-11-02/muelheimer-verband-mit-neuem-praeses/ Mülheimer Verband mit neuem Präses 2020-11-26T17:45:06Z APD kommunikation@adventisten.de 02. November 2020 APD


Mülheimer Verband mit neuem Präses

Samuel Krauter (li.) und Ekkehart Vetter

© muelheimer-verband.de

Im Rahmen einer digital durchgeführten Delegiertentagung des Mülheimer Verbandes Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden (MV) am 31. Oktober wurde Pastor Samuel Krauter (Rot am See) einstimmig zum neuen Präses des Mülheimer Verbandes gewählt. Er tritt die Nachfolge von Ekkehart Vetter (Mülheim an der Ruhr) an, der das Amt seit 2003 innehatte. Als Präses ist Krauter der geistliche Leiter und Vorsitzende des als Verein organisierten Verbandes.

Samuel Krauter (38) studierte von 2003 bis 2010 an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen Theologie und leitet gemeinsam mit seiner Frau Alisha, die ebenfalls Pastorin im MV ist, seit 2011 die „Ekklesia“ Rot am See in Baden-Württemberg. Es handelt sich dabei um eine Gemeindeneugründung des Mülheimer Verbandes mit mittlerweile etwa 170 Gottesdienstbesuchern. Neben dem Dienst als Präses werde Krauter die Arbeit in seiner Heimatgemeinde fortführen und deshalb auch weiterhin in Rot am See wohnen. Hauptanliegen des neuen MV-Präses sei, als Mülheimer Verband weiter dazu beizutragen, „dass Gemeinden in Deutschland und darüber hinaus wachsen, die Liebe Gottes weitergeben und so Hoffnungsträger für unsere Welt sind“.

Ekkehart Vetter (64) gebe das Präsesamt auf eigenen Wunsch ab, um den Verjüngungsprozess im MV-Vorstand zu fördern. Unter seiner Leitung seien die zwischenkirchlichen Verbindungen des MV deutlich verstärkt worden. Auch nehme die Mitgliederzahl des MV seit Jahren kontinuierlich zu. Die Zahl der erwachsenen Mitglieder plus Kinder und Jugendliche habe sich seit der Jahrtausendwende in etwa verdoppelt. Ekkehart Vetter bleibe weiterhin Erster Vorsitzender der Evangelischen Allianz in Deutschland und werde sich mit seiner nun freigewordenen Arbeitszeit wieder verstärkt als Pastor in seine Heimatgemeinde, die „Christus-Gemeinde“ Mülheim an der Ruhr, einbringen.

Mühlheimer Verband

Der Mülheimer Verband versteht sich als evangelikal-charismatische Freikirche, die Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) und in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) ist. Zum Mülheimer Verband gehören (Stand Ende 2019) 4.745 Mitglieder in 44 Gemeinden, dazu kommen 2.641 Kinder und Jugendliche. Während der Mitgliederversammlung 2020 wurden drei neue Gemeinden aus Horn Bad-Meinberg, Mannheim und Berlin-Altglienicke als Mitglieder aufgenommen. Weitere Informationen zum Mülheimer Verband finden sich unter: www.muelheimer-verband.de.

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Im Rahmen einer digital durchgeführten Delegiertentagung des Mülheimer Verbandes Freikirchlich-Evangelischer Gemeinden (MV) am 31. Oktober wurde Pastor Samuel Krauter (Rot am See) einstimmig zum neuen Präses des Mülheimer Verbandes gewählt. Er tritt die Nachfolge von Ekkehart Vetter (Mülheim an der Ruhr) an, der das Amt seit 2003 innehatte. Als Präses ist Krauter der geistliche Leiter und Vorsitzende des als Verein organisierten Verbandes. Samuel Krauter (38) studierte von 2003 bis 2010 an der... 2020-11-01T23:00:00Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-10-30/adventisten-kirchenpraesident-verurteilt-anschlag-von-nizza/ Adventisten: Kirchenpräsident verurteilt Anschlag von Nizza 2020-10-30T17:45:25Z APD kommunikation@adventisten.de 30. Oktober 2020 APD


Adventisten: Kirchenpräsident verurteilt Anschlag von Nizza

Nach der jüngsten tödlichen Attacke eines Einzelnen in Frankreich nimmt die überregionale Kirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten für das Gebiet Frankreich, Belgien und Luxemburg durch ihren Präsidenten Ruben de Abreu Stellung und verurteilt die Gewalttat.

„Diese jüngsten Manifestationen von Gewalt“, so Abreu, „die die Menschenwürde untergraben, sind zu verurteilen. Ich nutze diese Gelegenheit, um unsere Solidarität und unsere Gebete für die Familien und Angehörigen der Opfer dieser schrecklichen Angriffe zum Ausdruck zu bringen“. Auf die Frage nach dem Platz, den die Gewalt im aktuellen Geschehen einnimmt, fährt Ruben de Abreu fort: „Diese Verurteilung gilt auch für alles, was leider tagtäglich in anderen Teilen der Welt geschieht. Alle Formen der Gewalt, welcher Art sie auch sein mögen, haben in unserer Gesellschaft keinen Platz und noch weniger in der religiösen Welt, wo Toleranz, Gewissensfreiheit und Frieden gefördert werden müssen".

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten setze sich unermüdlich für die Verteidigung der Rechte und Freiheiten jedes Einzelnen und stehe für die Erhaltung des Lebens, der Werte, des Wohlergehens und der Sicherheit der Bürger.

Die Kirchenleitung der Franco-Belgischen Verwaltungsstelle der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten betreut die Länder Belgien, Frankreich (mit Korsika), Luxemburg und Monaco. Zu ihr gehören 18.525 Kirchenmitglieder in 170 Kirchengemeinden bei einer Gesamtbevölkerung von 76.950.00.

Zur Webseite der Kirchenleitung (in französischer Sprache): adventiste.org.

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Nach der jüngsten tödlichen Attacke eines Einzelnen in Frankreich nimmt die überregionale Kirchenleitung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten für das Gebiet Frankreich, Belgien und Luxemburg durch ihren Präsidenten Ruben de Abreu Stellung und verurteilt die Gewalttat. „Diese jüngsten Manifestationen von Gewalt“, so Abreu, „die die Menschenwürde untergraben, sind zu verurteilen. Ich nutze diese Gelegenheit, um unsere Solidarität und unsere Gebete für die Familien und Angehörigen der... 2020-10-30T17:39:44Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-10-30/weltweite-evangelische-allianz-ernennt-neuen-generalsekretaer/ Weltweite Evangelische Allianz ernennt neuen Generalsekretär 2020-10-30T17:46:20Z APD kommunikation@adventisten.de 30. Oktober 2020 APD


Weltweite Evangelische Allianz ernennt neuen Generalsekretär

Thomas Schirrmacher, 2019 © Foto: BQ/Martin Warnecke

Der Internationale Rat der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) hat Dr. Thomas Schirrmacher zum nächsten Generalsekretär/ CEO ernannt. Dr. Schirrmacher bringe langjährige Erfahrung in verschiedenen Funktionen bei der WEA mit und sei vom Findungsausschuss unter mehr als einem Dutzend Kandidaten ausgewählt und vom Internationalen Rat am 27. Oktober einstimmig bestätigt worden, schreibt „Bonner Querschnitte“ (BQ). Schirrmacher wird demnach die Leitung der WEA am 1. März 2021 übernehmen. 

In einem Brief, in dem die Ernennung den Nationalen Evangelischen Allianzen als Mitglieder der WEA angekündigt wurde, sagte Dr. Goodwill Shana, Vorsitzender des Internationalen Rates über Schirrmacher: „Er setzt sich dafür ein, Partnerschaften aufzubauen und zu erleben, wie die WEA zur Entwicklung der globalen christlichen Gemeinschaft über die WEA hinaus beiträgt. ... Wir haben volles Vertrauen, dass Schirrmacher in der Lage ist, die WEA an diesem Punkt unseres Lebens und unserer Geschichte und mit einer großen Vision für die Zukunft zu leiten.“

Der scheidende Generalsekretär Bischof Efraim Tendero kommentierte laut BQ die Wahl: „Mit großer Freude übergebe ich Anfang nächsten Jahres die Leitung der WEA an Dr. Thomas Schirrmacher, die Person, die am besten darauf vorbereitet ist, das globale Gremium der Evangelikalen in die Zukunft zu führen. Da wir seit mehreren Jahren im leitenden Führungsteam der WEA zusammenarbeiten, habe ich in ihm das Charisma, die Kompetenz und die Fähigkeit gesehen, die dem Charakter, der Überzeugung und dem Ruf Gottes entsprechen, die für eine solche globale Aufgabe erforderlich sind.“

Gemäß BQ sagte Dr. Schirrmacher bei seiner Ernennung: „Ich fühle mich geehrt, dass so viele geschätzte kirchliche Führungskräfte mir ihr Vertrauen schenken. Da ich schon seit langer Zeit zur Führung der WEA gehöre, fühle ich mich dort bereits wie zu Hause. Neben all meinem akademischen und gesellschaftspolitischen Engagements steht für mich immer die verwandelnde Kraft des Evangeliums Jesu Christi für jeden Einzelnen und die ganze Welt im Mittelpunkt meiner Überzeugungen.“

Zur Webseite der WEA: https://www.ead.de/

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Der Internationale Rat der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA) hat Dr. Thomas Schirrmacher zum nächsten Generalsekretär/ CEO ernannt. Dr. Schirrmacher bringe langjährige Erfahrung in verschiedenen Funktionen bei der WEA mit und sei vom Findungsausschuss unter mehr als einem Dutzend Kandidaten ausgewählt und vom Internationalen Rat am 27. Oktober einstimmig bestätigt worden, schreibt „Bonner Querschnitte“ (BQ). Schirrmacher wird demnach die Leitung der WEA am 1. März 2021 übernehmen. In einem... 2020-10-30T17:36:58Z
https://www.adventisten.de/news/artikel/go/2020-10-30/adventistische-einrichtungen-begegnen-corona-herausforderungen/ Adventistische Einrichtungen begegnen Corona-Herausforderungen 2020-11-20T11:50:07Z APD kommunikation@adventisten.de 30. Oktober 2020 APD


Adventistische Einrichtungen begegnen Corona-Herausforderungen

© Logo der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten

Die Corona-Situation bedeutet auch für Einrichtungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland wie Seniorenheime, Schulen, Kindergärten, Hochschule und Krankenhaus gemeinsamene Anstrengungen, um den Herausforderungen zu begegnen. Der überwiegende Tenor laute allerdings, die Situation trotz steigender Infektionszahlen unter Kontrolle zu haben.

Krisenstab tagt wieder
Am Mittwoch dieser Woche hat der Krisenstab der Freikirche erneut seine Tätigkeit aufgenommen. Teilgenommen haben nach Auskunft von Finanzvorstand Dieter Neef die Vertreter der einzelnen Landeskörperschaften der Freikirche in Deutschland sowie die Leiter der Einrichtungen und Institutionen. Dabei haben sich die Teilnehmenden darauf geeinigt, den Mitarbeitenden zu empfehlen, wo es möglich ist, auf Dienstreisen zu verzichten, bei unbedingt notwendigen Reisen keine öffentlichen Verkehrsmittel, sondern den PKW zu nutzen und wo es sinnvoll erscheine, auf home-office umzustellen. Es gebe eine weitere Reihe von Einzelmaßnahmen, wie z.B. die Nutzung von Mund-Nasen-Masken in den Büroräumen, sobald der eigene Arbeitsplatz verlassen wird. Der Krisenstab werde sich auf jeden Fall bis Ende November, vielleicht sogar bis zum Beginn der Weihnachtspause in wöchentlichem Rhythmus, jeweils mittwochs um 8:00 Uhr per Online-Meeting treffen.

Netzwerk Waldfriede
Bernd Quoß, der Geschäftsführer vom Netzwerk Waldfriede in Berlin berichtet von 2 positiv gemeldeten Patienten im Krankenhaus Waldfriede. Des Weiteren sei ein Mitarbeiter positiv getestet worden, ebenso 3 Bewohner des Seniorenhauses. 8 Mitarbeiter befänden sich insgesamt in Quarantäne. Weder auf den Stationen noch auf der Intensivstation verspürten sie einen markanten Fallzahlanstieg. Es zahle sich aus, dass sie seit April sehr hohe Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben (Besuchsverbote für Angehörige, Screenings, Rachenabstiche, usw.) und streng auf die Einhaltung bei Mitarbeitern und Patienten/Besucher achteten. Ein großer Saal werde seit Mittwoch in eine Corona-Abstrichstelle umgewandelt, so dass er für Gottesdienste und Krankenhausveranstaltungen in den nächsten Monaten erneut nicht mehr zur Verfügung stehe.

Quoß betont, gemessen an der Netzwerkgröße mit 980 Mitarbeitern und täglich 500-700 Patienten, die sie versorgten, sei dies nicht besorgniserregend! „Ich hoffe, dass alles so bleibt, obwohl die Infektionszahlen in den nächsten Wochen noch einmal steigen werden!“ Die 100-Jahr-Feierlichkeiten im Januar seien leider wieder gefährdet und werden nochmals verschoben werden müssen.

Theologische Hochschule Friedensau
„Nach dem Ausbruch von Corona auf dem Campus“, so berichtet Kanzler Tobias Koch von der Theologischen Hochschule Friedensau, „versorgen wir zurzeit rund 70 Studierende in häuslicher Quarantäne. Um die Sicherheit für Studierende, Mitarbeiter, aber auch für Schülerinnen, Schüler und Senioren im Ort zu erhöhen, hat die Hochschule COVID19-Tests auf freiwilliger Basis angeboten.“
Außerdem erlebten sie eine starke Hilfsbereitschaft, Personen zu versorgen, die in Quarantäne sind. Das sei stellenweise ein Kraftakt und schon von der Logistik her nicht zu unterschätzen.

Um eine Weiterverbreitung des Virus zu vermeiden, seien auch die Schülerinnen und Schüler aus Friedensau sowie die Mitarbeiterinnen und Kinder der städtischen Kindertagesstätte zu einem freiwilligen Test eingeladen. Die Teststrategie sei mit dem Gesundheitsamt abgestimmt und solle dazu beizutragen, eine relative Sicherheit für die zu schaffen, die in die Umgebung müssten – wie zum Beispiel zum Schulbesuch oder zur Arbeit – und sich Sorgen machten, das Virus ungewollt zu verbreiten. „Wir haben die Eltern der Kinder aus Friedensau ermutigt, die Test¬ergebnisse abzuwarten, bevor sie ihre Kinder wieder in die Schulen und Kitas schicken.“ Bisher werde das Testangebot sehr gut angenommen.

Der Rektor, Prof. Dr. Roland Fischer, fügt hinzu: „Wir erfahren viel Unterstützung aus der ganzen Welt in der Fürbitte für Friedensau. Diese Verbundenheit gibt uns Kraft, diese Situation zu bewältigen. Jetzt beginnt die Organisation der Zeit nach der Quarantäne.“

Advent-Wohlfahrtswerk e. V.
Der geschäftsführende Vorsitzende des Advent-Wohlfahrtwerk e. V., Volkmar Proschwitz, zeigt eine detaillierte Aufstellung über die Situation seiner karitativen Einrichtungen. In der Bundesgeschäftsstelle in Hannover sei eine Person positiv getestet worden. Alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche direkten Kontakt mit der infizierten Person hatten, seien angewiesen worden, mit dem Hausarzt die weitere Vorgehensweise (z.B. Test) zu besprechen.

Im Seniorenheim Friedensau, das unmittelbar an den Hochschul-Campus grenzt, seien 2 Angestellte und 1 Bewohner positiv getestet worden. Wie schon im Frühjahr seien konsequente Hygiene- und Besuchsregeln in Kraft gesetzt worden. Besonders die hohe Anspannung und Auslastung der Angestellten in Kitas und Seniorenheimen sei eine besondere Herausforderung. Dies werde durch diverse Krankheitsausfälle des Personals noch verstärkt. Alle Einrichtungen arbeiteten eng mit den örtlichen Gesundheitsämtern zusammen und orientierten sich an den erforderlichen Hygienemaßnahmen.

Bekenntnisschulen unter Leitung der Freikirche
Nach Informationen von Christian Fischer von der kirchlichen Abteilung „Bildung und Erziehung“ gebe es keine Corona-Fälle in einer adventistischen Schule und auch keine Schulschließung. Alle Schulen hielten sich an die Hygienevorgaben und Maßnahmen der jeweiligen Länder. „Wir sind uns der gesundheitlichen und gesellschaftlichen Verantwortung bewusst.“ Herausfordernd werde sicherlich das regelmäßige Lüften bei steigenden Außentemperaturen.

Weitere Informationen unter www.adventisten.de.

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Die Corona-Situation bedeutet auch für Einrichtungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland wie Seniorenheime, Schulen, Kindergärten, Hochschule und Krankenhaus gemeinsamene Anstrengungen, um den Herausforderungen zu begegnen. Der überwiegende Tenor laute allerdings, die Situation trotz steigender Infektionszahlen unter Kontrolle zu haben. Krisenstab tagt wiederAm Mittwoch dieser Woche hat der Krisenstab der Freikirche erneut seine Tätigkeit aufgenommen. Teilgenommen haben... 2020-10-29T23:00:00Z

UNSER GLAUBE

Die Glaubensüberzeugungen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sind dazu angelegt, das ganze Leben zu durchdringen. Die heiligen Schriften der Bibel zeichnen ein überzeugendes Porträt von Gott.
Jeder ist eingeladen, den EINEN zu entdecken, zu erleben und kennen zu lernen, der nichts anderes, als uns heilen will.

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