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Wechsel im Schweizerischen Rat der Religionen

24. November 2009 | Bern/Schweiz | APD | Kategorie: APD

Der Schweizerische Rat der Religionen (SCR) erhält 2010 zwei neue Mitglieder: Bischof Norbert Brunner vertritt die römisch-katholische Kirche und Aynur Akalin die islamischen Organisationen.

Der neue Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, Bischof Norbert Brunner, löst den bisherigen Vertreter der römisch-katholischen Kirche und Gründungsmitglied des SCR, Bischof Dr. Kurt Koch, ab.

Die Islamexpertin Aynur Akalin aus Zürich wurde auf Vorschlag der islamischen Dachverbände bei der Rats-Sitzung vom 18. November als neues Mitglied ernannt. Aynur Akalin stammt ursprünglich aus der Türkei, hat Rechtswissenschaften studiert und ist ausgebildete Religionspädagogin. Sie ist Vorstandsmitglied am Institut für
Interkulturelle Zusammenarbeit in Zürich und auch als Kulturvermittlerin tätig.

Der 2006 gegründete Schweizerische Rat der Religionen (SCR) setzt sich aus leitenden Persönlichkeiten der Schweizer Bischofskonferenz (SB), des Rates des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK), der Christkatholischen Kirche der Schweiz, der orthodoxen Kirchen der Schweiz (vertreten durch das Ökumenische Patriarchat), des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes (SIG) sowie Islamischer Organisationen der Schweiz zusammen. Er will nach eigenen Angaben “einen Beitrag zur Vertrauensbildung unter den Religionsgemeinschaften und zur Förderung des religiösen Friedens leisten”.

Zurzeit steht der Rat der Religionen unter dem Vorsitz von Pfarrer Thomas Wipf, Präsident des Rates des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK).

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