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Polizei rettet 31 adventistische Pfadfinder in Tasmanien

14. März 2010 | Devonport, Tasmanien/Australie | APD | Kategorie: APD

Die Polizei rettete eine Gruppe von 31 Wanderern, die nach Angaben der australischen Nachrichtenagentur AAP im zentralen Hochland Tasmaniens vom Hochwasser bedroht und von der Außenwelt abgeschnitten waren. Die adventistische Pfadfindergruppe strandete laut einem Polizeibericht am Ostufer des Fisher-Flusses südlich der Stadt Devonport. Die Pfadfinder samt ihren Leitern im Alter von zehn bis 63 Jahren kampierten in der Gegend des McKenzie-Sees. Der durch starke Regenfälle rasch angestiegene Fisher-Fluss machte die Abreise der Gruppe unmöglich.

Die Behörden, die am 8. März im Laufe des Nachmittags alarmiert wurden, entsandten Mitglieder der nordtasmanischen Polizei in die überschwemmte Region. Die Such- und Rettungsmannschaft traf gegen Abend mit einem Schlauchboot am McKenzie-See ein. Dort wurden die Wanderer von der Polizei in kleinen Gruppen etwa 500 Meter über den McKenzie-Fluss evakuiert. “Es herrschten sehr schlechte Wetterbedingungen. Die Kleidung und Ausrüstung der Pfadfindergruppe waren nass und einige Pfadfinder litten an Unterkühlung”, so Andrew O’Dwyer von der Tasmanischen Polizei. “Einer der unterkühlten Jugendlichen wurde von einem Ambulanzteam in der Nähe von Mole Creek versorgt. Er musste jedoch nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden.“

Nach Angaben von Wayne Boehm, Kommunikationsabteilungsleiter der Siebenten-Tags-Adventisten in Tasmanien, befand sich die Gruppe mit jungen Pfadfindern aus ganz Tasmanien auf ihrer jährlichen Buschwanderung. Sie verbrachte ein verlängertes Wochenende auf einem Zeltplatz in der Nähe des McKenzie-Sees. “Die Pfadfinder wurden durch die Naturereignisse überrascht, es ging niemand verloren, aber sie sind am Ufer des Flusses stecken geblieben”, sagte Boehm. “Alle Jugendlichen kamen sicher nach Hause. Ein Teilnehmer wurde mit Verdacht auf Unterkühlung untersucht, konnte aber als gesund entlassen werden. Jetzt sind alle wieder in der Schule.”

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