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Schulzentrum Marienhöhe erhält Zertifikat “Gesundheitsfördernde Schule”

31. März 2010 | Darmstadt | APD | Kategorie: APD

Dass “Gesundheit” vielschichtig begriffen werden müsse, betonte die hessische Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) bei der Verleihung des Gesamtzertifikats “Gesundheitsfördernde Schule” an das Schulzentrum Marienhöhe Darmstadt, einer Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Die Kooperation mit den Eltern sei hier besonders wichtig. Gesundheit könne man als Unterrichtsthema nicht einfach auswendig lernen. Vielmehr müssten die Inhalte verinnerlicht, gelebt und vorgelebt werden. “Gerade beim Thema Gesundheit muss die Erziehung zu Hause und in der Schule Hand in Hand gehen.” Denn alle Anstrengungen in der Schule nützten wenig, wenn diese von den Eltern nicht unterstützt würden, gab die Ministerin zu bedenken. Das Schulzentrum Marienhöhe ist die 14. hessische Schule, die sich als “Gesundheitsfördernde Schule” bezeichnen darf.

Das Zertifikat sei laut Henzler kein Schulpreis für eine einmalige Leistung, sondern stehe für jahrelange und nachhaltige Anstrengungen. Bereits im Mai 2008 habe die Marienhöhe vier Teilzertifikate für die Bereiche Ernährung, Bewegung, Sucht- und Gewaltprävention sowie Umwelt und Ökologische Bildung erhalten. Die Kultusministerin hob einige Aktivitäten des Schulzentrums hervor, die eine Gesamtzertifizierung ermöglicht hätten. So bereite die Mensa der Marienhöhe pro Jahr 33.000 ausgewogene Mittagsmenüs für Schüler, Angestellte und Besucher zu. Die Schüler der Oberstufe hätten jährlich die Gelegenheit, aktiv an einem Entwicklungsprojekt teilzunehmen. Seit vielen Jahren gebe es für alle Schüler der sechsten Jahrgangsstufe ein einwöchiges Seminar zum Thema Suchtprävention. Außerdem sei Sport mit einem breiten Angebot an Wahlpflichtfächern, besonderen Sport-AGs und der Sportwoche der achten Klassen ein wichtiger Bestandteil des Marienhöher Stundenplans. Die Schule besitze auch eine Kletterwand, einen Tennisplatz, einen Fußballplatz mit Kunstrasen und einen Sportplatz mit Leichtathletikanlage.

Schulleiter Gunter Stange, der die Urkunde entgegennahm, würdigte das Engagement der Lehrerin Karen Nattrodt, die Schulleitung und Lehrerschaft für das Projekt “Schule und Gesundheit” des Hessischen Kultusministeriums begeistert habe. Der Darmstädter Schuldezernent Dr. Dierk Molter ermutigte, das Zertifikat als Auftrag für einen fortzuführenden Schulentwicklungsprozess auf der Marienhöhe zu begreifen. Roswitha Schug, die vom Staatlichen Schulamt Darmstadt den Weg zur Gesamtzertifizierung begleitete, hob hervor, wie engagiert die Marienhöhe in den letzten Jahren Schritte auf dem Weg zur Gesamtzertifizierung begleitete, hob hervor, wie engagiert die Marienhöhe in den letzten Jahren Schritte auf dem Weg zur gesundheitsfördernden Schule umgesetzt habe.

“Schule und Gesundheit” bilde laut Projektleiterin Dr. Beate Zelazny ein eigenes Arbeitsfeld des Hessischen Kultusministeriums. Die Förderung der Gesundheit der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerinnen und Lehrer sowie des nicht unterrichtenden Personals am Arbeits- und Lernplatz Schule sei dabei ein wesentliches Ziel. Die Teilzertifikate und das Gesamtzertifikat würden als Qualitätskriterien bei der Schulinspektion anerkannt.

Das Schulzentrum Marienhöhe mit Gymnasium, Kolleg, Realschule und Internaten hat rund 700 Schülerinnen und Schüler, die von 65 Lehrkräften unterrichtet werden. Vor der Urkundenverleihung ließ sich Kultusministerin Dorothea Henzler von Schulleiter Gunter Stange und Geschäftsführer Achim Ulrich über die Bildungsstätte informieren. Sie stellte viele Fragen, unter anderem auch zum Religionsunterricht. Bei der Führung über das Schulgelände wurde unter anderem das Holzhackschnitzel-Heizkraftwerk gezeigt, das die Wärmeversorgung der Marienhöhe sicherstellt und über 400 Tonnen Treibhausgas CO² pro Jahr einspart. Beim Besuch des Leistungskurses “Politik und Wirtschaft” stellten die Schülerinnen und Schüler der Ministerin Fragen zur Schul-, Landes- und Parteipolitik, die Henzler laut Schulleiter Stange “offen und klar” beantwortet habe.
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