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Freikirchen wollen öffentliche Präsenz verstärken

23. April 2010 | Kassel/Frankfurt/Main | APD | Kategorie: APD

“Wir wollen die Vielfalt der Kirchen sichtbar machen, denn wir Freikirchen leisten eigene spezifische Beiträge für die Gesellschaft”, betonte Rosemarie Wenner, Bischöfin der Evangelisch-methodistischen Kirche und Vorsitzende der Vereinigung evangelische Freikirchen (VEF), während der Mitgliederversammlung der VEF am 21. April in Kassel. Dabei stellte sie einige Schwerpunkte vor, mit denen die VEF verstärkt in die Öffentlichkeit gehen wolle.

So würden sich die VEF und einige ihrer Mitglieds- und Gastkirchen am 2. Ökumenischen Kirchentag vom 12. bis 16. Mai in München beteiligen. Schwerpunkt der VEF sei die Podiumsveranstaltung “Migration als Geschenk und Herausforderung für die Kirchen in Deutschland” am Donnerstag, dem 13. Mai von 14 bis 15:30 Uhr in der Friedenskirche (Frauenlobstraße 5). Gerade für die evangelischen Freikirchen in Deutschland sei Migration ein äußerst wichtiges Thema. Viele der vor allem in den letzten Jahrzehnten neu entstandenen freikirchlichen Gemeinden hätten ausländische Christen gegründet oder stark geprägt. “Diese Erfahrungen weiterzugeben sowie die Chancen und Herausforderungen der Migration zu diskutieren, ist ein spezifischer Beitrag der Freikirchen, der verstärkt in die Gesellschaft hinein getragen werden soll”, äußerte Bischöfin Wenner vor den 18 Delegierten aus den Mitglieds- und Gastkirchen der VEF.

Zudem lade die VEF gemeinsam mit der Diakonischen Arbeitsgemeinschaft evangelischer Kirchen, “Brot für die Welt” und dem Evangelischen Entwicklungsdienst unter dem Thema “Für ein zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt” vom 10. bis 12. September 2010 zu einer Tagung nach Kassel ein. Grundlage des Treffens sei die gleichnamige Studie, die vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erarbeitet wurde. Die Tagung solle zu verantwortlichem Handeln sensibilisieren und motivieren – sowohl individuell, als auch in den Gemeinden, Einrichtungen und Kirchen.

Die Vereinigung evangelischer Freikirchen (VEF) wurde 1926 gegründet. Derzeit gehören ihr neun Kirchen und Gemeindebünde als Mitglieder und fünf als Gastmitglieder an. Die VEF sieht ihr Ziel darin, gemeinsame Aufgaben zu fördern, zwischenkirchliche Beziehungen zu vertiefen und gemeinsam freikirchliche Belange nach außen zu vertreten. Sie vertritt etwa 260.000 evangelische Christen in Deutschland

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