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Leiter adventistischer Pflegeeinrichtungen diskutieren Trends in Europa

11. Mai 2010 | Karl-Heinz Walter | Kategorie: FiD

Huis ter Heide (b. Utrecht), Niederlande/AWW. Vom 02. – 05. Mai 2010 trafen sich die Leiter adventistischer Pflegeeinrichtungen Europas zur 2. Konferenz des adventistischen Netzwerks ‚Advent Age‘ im niederländischen Huis ter Heide. Einrichtungsleiter aus Norwegen, Niederlande, Dänemark, Polen, Frankreich, Italien, Portugal, Schweiz, Österreich und Deutschland diskutierten aktuelle Trends in der Altenpflege und stellten fest, dass es viele gemeinsame Herausforderungen gibt. Insbesondere der finanzielle Druck auf die Einrichtungen, wenn auch in manchen europäischen Staaten unterschiedlich ausgeprägt, hat in den letzten Jahren zugenommen. Die Professionalisierung des Managements stieg in hohem Maße an, um den vermehrten Anforderungen und Regulierungen der Länder Rechnung zu tragen.

Einige Einrichtungen haben in den vergangenen Jahren bauliche Veränderungen vorgenommen, um ihr Haus für die Erfordernisse qualifizierter Pflege anzupassen. Einst waren manche Einrichtungen als Altenwohnheime konzipiert worden. Heute steht überwiegend die Versorgung pflegebedürftiger Senioren im Vordergrund. So wurde die gastgebende Einrichtung ‚Vredenoord‘ in Hus ter Heide, nahe Utrecht (Niederlande) 2005 neu gebaut und beeindruckt durch tageslichtfreundliche Bauweise sowie einem Konzept spezieller Versorgung dementiell erkrankter Bewohner. Die starke Zunahme von dementiell erkrankten Bewohnern führt immer mehr zu Spezialisierungen innerhalb der europäischen Einrichtungen. Einige Einrichtungen, wie zum Beispiel in Uelzen und Neandertal, bieten dazu besondere geschützte Bereiche an.

Das Haus Vredenoord befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Zentrale der Siebenten-Tags-Adventisten in den Niederlanden. Wim Altink, Präsident der Freikirche in den Niederlanden hieß die Teilnehmer der Konferenz am ersten Tag aufs herzlichste willkommen. In seiner Begrüßungsrede ließ er keinen Zweifel darüber aufkommen, dass soziale Arbeit und christlicher Glaube eng zusammen gehören. „Wenn wir unseren Nächsten lieben, werden wir auch als Christen erkannt“, so Altink. „Das Haus Vredenoord hat in der Umgebung einen sehr guten Ruf, was der Freikirche in Holland gut tut“, so Altink weiter. Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist in den Niederlanden bekannt und geschätzt zugleich für seine sozialen Aktivitäten.

Adventisten haben eine lange Tradition in der Gesundheitspflege. So gründeten sie weltweit eine Reihe von Krankenhäusern, Sanatorien, und Pflegeheimen. In der letzten Statistik der Freikirche (Stand 2008) werden 129 Pflege- und Altenheime aufgeführt (mit 10.490 Plätzen sowie 7535 Angestellten). Daneben unterhält sie171 Krankenhäuser und Sanatorien (mit 22.216 Plätzen und 95.043 Angestellten).

Das Netzwerk ‚Advent Age‘ versteht sich als ein europäisches Netzwerk, gegründet auf den Grundsätzen der Gesundheitspflege der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Das Netzwerk unterstützt Leiter von Senioreneinrichtungen im Bemühen, die beste Qualität in Gesundheitspflege und Lebensweise anzubieten und orientiert dabei an den Wünschen und Bedürfnissen der Senioren. Es fördert die verschiedensten Anliegen der Seniorenarbeit in der Gesellschaft und der Freikirche.Karl-Heinz Walter, Geschäftsführer 'AWW Altenhilfe e.V.', Hannoverzur Bildergalerie

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