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Präsidenten der drei europäischen Kirchenleitungen der Adventisten gewählt

02. Juli 2010 | Atlanta, Georgia/USA | APD | Kategorie: APD

Die in Atlanta, Georgia/USA, tagenden Delegierten der adventistischen Weltsynode haben die Präsidenten der drei Kirchenleitungen der Siebenten-Tags-Adventisten in Europa für die nächsten fünf Jahre gewählt. Pastor Dr. Bertil Wiklander leitet erneut die Trans-Europa Region in St. Al¬bans nördlich von London. Sie umfasst 111.000 erwachsen getaufte Adventisten in Skandinavien, den baltischen Staaten, Großbritannien, Irland, Island, den Niederlanden, Polen, Ungarn, im ehemaligen Jugoslawien, Albanien, Griechenland, im Nahen Osten, Ägypten, Sudan und Pakistan.

Für die Euro-Asien Region mit Sitz in Moskau, zu der 138.800 Mitglieder in den zwölf Ländern der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) gehören, ist jetzt Pastor Guillermo E. Biaggi, bisher Schatzmeister der dortigen Kirchenleitung, verantwortlich. Sein Vorgänger, Pastor Artur A. Stele, wurde zu einem der neun Vizepräsidenten der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) berufen. Stele studierte unter anderem von 1982 bis 1986 am damaligen Seminar Friedensau bei Magdeburg, der heutigen Theologischen Hochschule der evangelischen Freikirche in Deutschland. Pastor Bruno R. Vertallier bleibt Präsident der Euro-Afrika Region in Bern mit über 170 000 Siebenten-Tags-Adventisten aus 15 mittel-, west- und südeuropäischen Staaten sowie aus Algerien, Lybien, Marokko, Tunesien, Türkei, Iran und Afghanistan.

Die nur alle fünf Jahre stattfindende Generalkonferenz-Vollversammlung (Weltsynode) ist das oberste Entscheidungsgremium der evangelischen Freikirche. Die Siebenten-Tags-Adventisten haben eine demokratisch-repräsentative Form der Kirchenverwaltung. Danach beruht die Autorität der Freikirche auf ihren Mitgliedern, die wiederum die Verwaltung und Leitung der Kirche repräsentativen Gremien und Verantwortungsträgern übertragen. Bei dieser Form der Kirchenverwaltung gilt die Ordination sämtlicher Geistlicher als gleichwertig. Die Adventisten sind eine weltweite Freikirche, wobei die Ortsgemeinden eines bestimmten geographischen Gebietes in einer “Vereinigung” zusammengefasst sind. Die Vereinigungen unterstehen “Verbänden”, in anderen Ländern auch “Unionen” genannt. Auf kontinentaler Ebene sind die Verbände in “Divisionen” (Regionen) zusammengefasst, die als geographische Abteilungen zur Generalkonferenz gehören. Zur Zeit gliedert sich die weltweite Kirche mit ihren 16,3 Millionen Mitgliedern und 25 Millionen Gottesdienstbesuchern aus 205 Ländern in eine Generalkonferenz, 13 Divisionen, 112 Verbände, 572 Vereinigungen und 65.961 Ortsgemeinden, die von 15.343 ordinierten Pastoren betreut werden.

Zur 59. Generalkonferenz-Vollversammlung in Atlanta sind 2.222 Delegierte aus aller Welt angereist, von denen lediglich 16,3 Prozent Frauen sind. Am stärksten unter den Delegierten ist das Alter der 50- bis 59-jährigen (39,8 Prozent) vertreten, gefolgt von den 40- bis 49-jährigen (28,9 Prozent). Die jüngere Generation bis zu 29 Jahren ergibt nur 2,1 Prozent und die von 30 bis 39 Jahre 11,3 Prozent. Die 60- bis 69-jährigen machen 16 Prozent und die über 70-jährigen 1,9 Prozent der Delegierten aus.

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