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Führungskongress verabschiedet Resolution für vertrauensvolle Zusammenarbeit

27. September 2010 | Karl-Heinz Walter | Kategorie: FiD

26.09.2010 - Geseke/Westfalen. Zum Abschluss des 1. adventistischen Führungskongresses in Geseke/Westfalen verabschiedeten die etwa 400 Teilnehmer eine Resolution, die sich zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit auf allen Ebenen der Freikirche bekennt. Angeregt durch Referate und Workshops, die insbesondere die geistliche Führungskompetenz von Leitern betonten, votierten die Kongressteilnehmer für einen offenen Dialog auch über unterschiedliche Positionen, in denen man einander mit Wertschätzung und Achtung des Gewissens begegnet und sachliche Diskussionen ermöglicht.

In seiner Gottesdienstpredigt mahnte Jan Paulsen, ehemaliger Weltkirchenpräsident der Freikirche in Silver Spring (USA) die Kongressteilnehmer, einen Führungsstil des gegenseitigen Vertrauens zu pflegen. „Nur wenn wir gewählten Leitern Vertrauen entgegen bringen, können sie eine gute Arbeit leisten“, so Paulsen. In seinem Grundsatzreferat „Person und Persönlichkeit einer adventistischen Führungskraft“ beschrieb Paulsen 10 Eigenschaften, die einen geistlichen Leiter auszeichnen sollten.

Stanley Patterson, Direktor des „Christian Leadership Centers (CLC)“ an der adventistischen Andrews-Universität in Michigan (USA), wies in seinem Referat auf eine wichtige Eigenschaft eines geistlichen Leiters hin. „Eine gute Ausbildung und Kompetenzen sind für einen Leiter wichtig. Vor diesen Fähigen muss jedoch ein guter Charakter als Grundvoraussetzung für einen geistlichen Leiter stehen“, so Patterson. „Diese Priorität sollte die Auswahl und Anstellung der geistlichen Leiter innerhalb unserer Freikirche maßgeblich bestimmen“, so Patterson weiter.

Einem weiteren Aspekt der Leiterschaft widmete sich Dietmar Nowottka, Geschäftsführer der Progression Consulting GmbH, Hannover in seinem Vortrag zum Thema „Feedback-Kultur in der Freikirche“. Ausgehend von einer ‚Feedback Realität‘, die viele Bereiche unseres Lebens ganz natürlich kennzeichen, kann ‚Feedback‘ auch als Leitungsinstrument eingesetzt werden. In seinem Workshop über den „Burnout von Systemen“ zeigte Nowottka verschiedene Entwicklungsphasen von Organisationen auf, die auch Krisen beinhalten. „Diese Krisen müssten aber nicht notwendigerweise zum Kollaps einer Organisation führen, sondern können auch ein Wendepunkt zum Wachstum sein“, so Nowottka.

Viele Teilnehmer äußerten sich sehr zufrieden über die inhaltliche Qualität der Vorträge und Workshops und bezeichneten den Kongress als sehr hilfreich für die eigene Führungskompetenz als geistlicher Leiter.

Wenn gleich eine detaillierte Auswertung des 1. adventistischen Führungskongresses noch aussteht wurde bereits in Geseke deutlich, dass das Konzept der Veranstaltung den Erwartungen voll entsprochen hat. Hierdurch ermutigt kündigte Dr. Roland Fischer bereits vor Ort eine mögliche Fortsetzung in zwei bis drei Jahren in Aussicht.

Der 1. adventistische Führungskongress fand vom 23. – 26.09.2010 im Gästehaus „Eringerfeld“ Geseke, Westfalen, statt. Veranstalter war der Adventistische Bildungsverband „Institut für Christliche Dienst (ICD)“, der bundesweit Fortbildungen für Pastoren und kirchliche Führungskräfte anbietet.Zur Bildergalerie

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