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Hilfe für somalische Flüchtlinge und Einheimische im Jemen

28. November 2010 | Lahij/Jemen | APD | Kategorie: APD

Der Generalsekretär des Provinzrates von Lahij im Jemen, Ali Matir, zeigte sich in Verhandlungen mit der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Jemen sehr daran interessiert, die Lebensbedingungen der somalischen Flüchtlinge im Camp Kharaz zu verbessern. Das Flüchtlingslager liegt rund 150 Kilometer westlich von Aden und besteht seit dem Ausbruch des Bürgerkrieges in Somalia vor 19 Jahren.

Laut der Yemen News Agency sei vereinbart worden, bei der Verteilung von Hilfsgütern durch die jemenitischen Behörden, ADRA und das UNO-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) auch die einheimischen Bewohner in Madhareba und Ras al-Arah zu berücksichtigen. Auf diese Weise könne das Verhältnis der jemenitischen Bevölkerung zur Provinzregierung und den somalischen Flüchtlingen im Camp Kharaz verbessert werden.

Nach Angaben von Becky de Graaff, Direktorin von ADRA Jemen mit Sitz in Sana’a, arbeite ihre Hilfsorganisation seit 1995 im Land. Dabei würden hauptsächlich Projekte verwirklicht, die Frauen, Kindern und Flüchtlingen zu gute kämen. ADRA und IOM (International Organization for Migration) seien auch die wichtigsten Hilfswerke im abgelegenen und schwer zugänglichen jemenitischen Gouvernement Al-Jawf. IOM arbeite im Süden, ADRA im Norden des Gouvernements.
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