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Weihnachtslied “Stille Nacht” soll UNESCO-Weltkulturerbe werden

24. Dezember 2010 | Salzburg/Österreich | APD | Kategorie: APD

Das weltbekannte Weihnachtslied “Stille Nacht, heilige Nacht” soll Teil des immateriellen UNESCO-Weltkulturerbes werden – zumindest, wenn es nach Michael Neureiter, dem Präsidenten der “Stille-Nacht-Gesellschaft”, geht. Der gemeinnützige Verein zur Erforschung und Verbreitung des Weihnachtsliedes wolle “sehr rasch” eine Aufnahme in das UNESCO-Verzeichnis bei der österreichischen Nationalagentur beantragen, meldet die Agentur Kathpress in Wien. Entstanden ist das weltbekannte und beliebte Weihnachtslied vor rund 190 Jahren in Mariapfarr im salzburgischen Lungau. Der Text stammt von Joseph Mohr, vertont wurde er zwei Jahre später von Franz Xaver Gruber.

Zum immateriellen Kulturerbe zählten laut UNESCO “Praktiken, Darstellungen, Ausdrucksformen, Wissen und Fertigkeiten, die Gemeinschaften, Gruppen und gegebenenfalls Einzelpersonen als Bestandteil ihres Kulturerbes verstehen”. Dazu gehörten mündlich überlieferte Traditionen ebenso wie die darstellenden Künste, Rituale, Feste oder Handwerkstechniken. Bereits vor zwei Jahren habe ihm die Nationalagentur auf dieser Basis die Möglichkeit der Aufnahme in die UNESCO-Liste bestätigt, so Neureiter. Als “Welt-Friedenslied” dürfe “Stille Nacht” auf der Liste „sicher nicht fehlen”.

Zuletzt hat die “Stille-Nacht-Gesellschaft” eine Ursprungsgemeinde des Liedes, die Gemeinde Mariapfarr, als “besonders engagierte Stille-Nacht-Gemeinde” gewürdigt. Ein eigenes “Stille-Nacht-Museum”, Tafeln an den Ortseingängen, ein jährliches Joseph-Mohr-Singen, ein eigener “Stille-Nacht-Weg” und weitere kulturelle Aktivitäten würden die Gemeinde in besonderer Weise auszeichnen und die urkundlich verbriefte besondere Anerkennung durch die “Stille-Nacht-Gesellschaft” verdienen, so Neureiter bei der Überreichung der Anerkennungsurkunde in Mariapfarr.

Die “Stille-Nacht-Gesellschaft” mit Sitz in Oberndorf hat die Erforschung aller mit der Entstehung des Weihnachtslieds zusammenhängenden Umstände sowie dessen Verbreitung in alle Welt zum Ziel. Außerdem will sie die Bedeutung des Liedes aufzeigen und fördern. Als nächstes besonderes Datum hat die Gesellschaft das Jahr 2018 im Blick, in dem sich die Uraufführung des Liedes am Weihnachtsabend in Oberndorf zum 200. Mal jährt.
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