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Interreligiöser Rat fordert in Uganda freie, faire und friedliche Wahlen

01. Februar 2011 | Kampala/Uganda | APD | Kategorie: APD

”Freie, faire und friedliche“ Wahlen forderte Pastor Dr. John Kakembo, Präsident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Uganda, zusammen mit anderen Vertretern des Interreligiösen Rates von Uganda (IRCU), Mitte Januar während einem Treffen mit einer Delegation der Europäischen Union in Kampala. Im Februar sollen der Präsident Ugandas und die 292 Mitglieder der Nationalversammlung gewählt werden.

“Wir wollen nicht, dass sich hier das Gleiche ereignet, wie in der Elfenbeinküste oder in Kenia“, sagte Joshua Kitakule, Generalsekretär der IRCU. In der Elfenbeinküste wolle der abgewählte Präsident Laurent Gbagbo nicht abtreten und in Kenia seien 1.500 Menschen umgebracht wurden, weil sich der amtierende Präsident Mwai Kibaki und Oppositionsführer Raila Odinga nicht über den Wahlsieg hätten einigen können.

Die Vertreter des Interreligiösen Rates von Uganda (IRCU) haben sich laut Medienberichten mit verschiedenen Oppositions- und Präsidentschaftskandidaten getroffen. Diese Treffen sollten zur Wahrung der Glaubwürdigkeit des Wahlvorgangs beitragen und kämen zusammen mit der Wahlberichterstattung in den Medien in breiten Bevölkerungskreisen gut an, so Kakembo. “Wir hoffen und beten, dass unsere Anstrengungen, zusammen mit vielen anderen, Frieden bewirken“, betonte der adventistische Kirchenleiter.

Der Interreligiöse Rat von Uganda (IRCU) wurde 2001 gegründet und ist dem Weltrat der Religionen für den Frieden (WCRP) und dem Afrikanischen Rat der Religiösen Leiter (ACRL) angeschlossen. Mitglieder des IRCU sind die Katholische Kirche, der Oberste Rat der Muslime, die Anglikanische Kirche, die Orthodoxe Kirche und die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten von Uganda. Der IRCU ist in den Bereichen HIV/AIDS, Friedens- und Demokratieförderung, gute Regierungsführung, Menschenrechte, Katastrophenhilfe, Umweltschutz sowie Gleichberechtigung der Geschlechter tätig.

Der ostafrikanische Binnenstaat Uganda hat 31,3 Millionen Einwohner. Davon sind rund 85 Prozent Christen, vorwiegend römisch-katholisch (42 Prozent) oder anglikanisch (36 Prozent), und zwölf Prozent sunnitische Muslime. Rund ein Prozent der Bevölkerung zählen zu den Anhängern von traditionellen afrikanischen Religionen. Die dortige Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten betreut 206.000 erwachsen getaufte Mitglieder in 817 Kirchgemeinden und unterhält 140 Grundschulen, drei Gymnasien sowie die Bugema Universität in Kampala, das Ishaka Adventist Krankenhaus und 19 Kliniken.

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