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Kollekte online einlegen

20. März 2011 | Silver Spring, Maryland/USA | APD | Kategorie: APD

“AdventistGiving”, ein online Spendenportal, steht adventistischen Kirchgemeinden in den USA und in Kanada gratis zur Verfügung. Die Betriebskosten des Dienstes werden von der Kirchenverwaltung übernommen, wie die Kommunikationsabteilung der nordamerikanischen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten mitteilte. Der Onlinedienst könne über die Webseite der Ortsgemeinde kontaktiert werden und biete Spendern eine sichere Verbindung, um Gaben und Zehnten (ein Zehntel des Einkommens) zur Finanzierung der Aufgaben ihrer Kirche zu spenden. Dadurch sei es möglich, weltweit die eigene Gemeinde auch während langer Abwesenheit, wie Berufsreisen, Urlaub oder Krankheit, zu unterstützen.

“Weil viele Leute heute ihre Zahlungen online erledigen, bringt ‘AdventistGiving’ das Spenden für die Kirche ins einundzwanzigste Jahrhundert. Das ist nicht nur ein Trend der jüngeren Generation oder der Bequemlichkeit”, sagte David Green (Silver Spring, Maryland/USA), stellvertretender Direktor für Technische Dienste der adventistischen Kirchenleitung in Nordamerika.

Die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in der Schweiz empfehle ihren Mitgliedern schon seit vielen Jahren, die Zahlungen für ihre Kirche per Dauerauftrag zu erledigen und im Gottesdienst nur noch Münzen einzulegen, wie der Finanzchef der adventistischen Kirchenverwaltung in Zürich, André Rüegg, erläuterte. Das sei sicherheitstechnisch besser als die traditionelle Art, große Beträge in die Kollekte zu geben und erleichtere zudem den ehrenamtlichen Gemeindeschatzmeistern die Arbeit. “In der Deutschschweiz planen wir noch kein online Spendenportal, aber wenn es einmal eine ortskirchenspezifische Lösung gibt, bin ich dafür offen”, so Rüegg.

Werner Dullinger (Ostfildern bei Stuttgart), Schatzmeister des Süddeutschen Verbandes der Adventisten, wies darauf hin, dass in der Bundesrepublik die meisten Mitglieder der Freikirchen Zehnten und Gaben überweisen würden. Deshalb schätze er gegenwärtig die Notwendigkeit eines online Spendenportals als gering ein. “Doch die Zeiten ändern sich.” Einige Institutionen der Freikirche, wie die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland und das Medienzentrum “Stimme der Hoffnung”, nutzten bereits auf ihren Internetseiten die Onlinespende. Deren Erfahrungen würden ausgewertet. Sollte sich ein Bedarf auch für die Freikirche zeigen, sei er wie sein Kollege in der Schweiz für eine derartige Möglichkeit aufgeschlossen.

Die Siebenten-Tags-Adventisten verzichten auf den Einzug von Kirchensteuern. Sie unterhalten ihre Pastoren und Institutionen durch freiwillige Gaben, zu denen auch der biblische Zehnte gehört.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe “APD” gestattet!

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