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Elfenbeinküste: Familienangehörige von adventistischen Kirchenmitarbeitern evakuiert

08. April 2011 | Silver Spring, Maryland/USA | APD | Kategorie: APD

Rund 40 Familienmitglieder von Mitarbeitern der West-Zentralafrikanischen Verwaltung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Abobo, einem Vorort Abidjans/Elfenbeinküste, sind während der politischen Unruhen als Vorsichtsmaßnahme nach Accra ins Nachbarland Ghana evakuiert worden, wie Adventist News Network (ANN) meldete. Im Verwaltungsgebäude der Kirche in Abidjan seien noch zehn Mitarbeiter zurückgeblieben. Dieses befindet sich im meist umkämpften Stadtteil in 300 Metern Entfernung vom Präsidentenpalast, in dem sich der abgewählte Präsident Laurent Gbagbo verschanzt halte, wie ANN berichtete.

Nach Angaben von Associated Press sind seit den Unruhen, die nach den Wahlen in der Elfenbeinküste ausbrachen, 470 Personen getötet worden und eine Million Einwohner geflohen.

“Wir hoffen, dass die Angelegenheit in einigen Tagen ausgestanden ist”, sagte Pastor Gilbert Wari, Präsident der West-Zentralafrikanischen adventistischen Kirchenverwaltung. Zur ihr gehören die Adventisten in 22 Ländern. Von den 21,4 Millionen Einwohnern der Elfenbeinküste sind 12.000 Mitglieder der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, die in 60 Kirchgemeinden und 88 Gruppen Gottesdienste feiern.
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