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Erstes Gemeindehaus einer ghanaischen Adventgemeinde außerhalb Ghanas eingeweiht

10. Mai 2011 | Thomas Lobitz (Advent-Verlag) | Kategorie: FiD

„Ein Geschenk des Himmels“ Erstes Gemeindehaus einer ghanaischen Adventgemeinde außerhalb Ghanas eingeweiht Der 7. Mai 2011 war in Hamburg ein strahlender Tag. Die Sonne lachte vom wolkenlosen Himmel, die Menschen waren heiter gestimmt und die Stadt versprühte ihren hanseatischen Charme auf frühlingshafte Weise. Besonders strahlten die Gesichter ghanaischen Adventisten aus Hamburg, denn an diesem Tag wurde ihr neues Gemeindehaus in einem öffentlichen Festakt eingeweiht. Das Besondere daran: Dieses Haus ist das erste eigene Kirchengebäude einer ghanaischen Adventgemeinde außerhalb Ghanas – und wurde zudem größtenteils von den deutschen Gemeindegliedern über die Kapellenbausammlungen finanziert. Dementsprechend groß war die Freude bei den ca. 190 Gemeindegliedern und 70 Kindern, die dieses Haus als ein „Geschenk des Himmels“ empfanden und ihren Dank in überschwänglicher Weise durch Chorlieder und Dankesreden zum Ausdruck brachten. Die Festpredigt hielt Matthew Bediako, bis Sommer 2010 Sekretär der Generalkonferenz (Weltkirchenleitung) der Siebenten-Tags-Adventisten. Ausgehend von 2 Chr 2,3 („… ich will dem Namen des Herrn, meines Gottes, ein Haus bauen …“) betonte er, dass in der Versammlung der Gemeinde der Heilige Geist gegenwärtig sei. „Deshalb brauchen wir Versammlungsräume“, so Bediako. Über die Motivation zum Dienst für Christus sagte er: „Bei allem, was wir tun, sollten wir bedenken, dass Gott zuerst alles für uns getan hat. Er hat seinen Sohn für uns geopfert. Ohne ihn hätten wir keine Zukunft.“Im Hinblick auf die ethnische Vielfalt in unserer Kirche wünschte sich Matthew Bediako, „dass alle Menschen in der Gemeinde als Gottes Kinder angesehen werden, unabhängig von Herkunft oder kulturellem Hintergrund.“Architekt Thomas Röstel von der Grundstücksverwaltung des Norddeutschen Verbands gab einen kurzen Abriss über die verschiedenen Versammlungsstätten der Gemeinde, die alle irgendwann zu klein wurden. So fand man schließlich nach längerer Suche ein bezahlbares Grundstück im Hamburger Stadtteil Niendorf, das direkt an den Flughafen grenzt.In den Dankesreden wurde besonders das Engagement der lokalen Hansa-Vereinigung, des Pastors Horst Sebastian und des Vereinigungsvorstehers Heinz-Ewald Gattmann hervorgehoben, der vom Pastor der Gemeinde, Elijah Nyamaah, den Ehrentitel „Papa Gattmann“ erhielt. Aber auch der Norddeutsche Verband und seine Grundstücksverwaltung wurden lobend erwähnt. Sogar der Vorsitzende des überkonfessionellen Dachverbands ghanaischer Gemeinden in Deutschland, Bischof Oheneba R. Agyei-Mensah, sprach ein Grußwort. Schriftliche Grußadressen kamen u. a. vom ehemaligen Hamburger Bundestagsabgeordneten Niels Annen, der bei der Grundstückssuche behilflich war, sowie von Lokalpolitikern.In Deutschland gibt es acht ghanaische Adventgemeinden mit meist jeweils etwa 40-50 Gemeindegliedern. Die Hamburger ghanaische Adventgemeinde ist die älteste und größte von ihnen. Sie wurde 1976 als Gruppe organisiert und erhielt 1982 den Gemeindestatus. Die Gemeinde will sich umgehend wieder auf die Suche nach einem größeren Domizil machen, denn beim bisherigen Gemeindewachstum würde das neue Haus bald wieder zu klein sein, erklärte Gemeindeleiter Seho Henemi und rief damit allgemeine Heiterkeit hervor. Den Worten ließ man am Nachmittag Taten folgen: In einer Feierstunde wurden drei Menschen getauft. Wenn das kein krönender Abschluss eines strahlenden Tages war!Thomas Lobitz, Advent-Verlag, Lüneburgzur Bildergalerie hier

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