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„Auch Opfer von Katastrophen wurden hier aufgenommen.“ 50 Jahre Bergheim Mühlenrahmede.

09. Oktober 2011 | Karl-Heinz Walter (NDV) | Kategorie: FiD

08.10.2010, Altena - NDV. 100 geladene Gäste feierten am 8. Oktober 2011 das fünfzigjährige Bestehen des Bergheim Mühlenrahmede. In seinem Grußwort dankte Dr. Andreas Hollstein, Bürgermeister der Stadt Altena, der Heimleitung für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. Besonders dankbar sei er für die unbürokratische Aufnahme von Opfern im Bergheim nach Brandkatastrophen. Der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten sprach er seine Anerkennung für die visionäre Gründung dieser Einrichtung in unsicheren Zeiten aus und überreichte der Heimleitung eine Flagge mit dem Wappen der Stadt Altena.Am 7. Oktober 1961 konnte die Erholungs- und Tagungsstätte bei Altena im Sauerland nach zweijähriger Bauzeit eingeweiht werden. „Durch die große Spendenbereitschaft vieler Mitglieder der Freikirche war der Bau möglich geworden“, so Walfried Eberhardt, ehemaliges Vorstandsmitglied der Siebenten-Tags-Adventisten im Norddeutschen Verband, der die Chronik für das Jubiläum erstellte und während der Feierstunde in Auszügen wiedergab. Obwohl das Bergheim vorrangig für Tagungen und Freizeiten der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten genutzt wurde, war das Bergheim offen auch für andere. So wurden während der großen Sturmflut in Hamburg 1962 Flutopfer im Bergheim aufgenommen und Bürger aus Altena und Umgebung versorgten die Opfer mit Kleidung und Nahrungsmitteln. In den letzten 50 Jahren änderte sich mehrmals der Träger des Bergheims innerhalb der Freikirche. Zuletzt übernahm am 01.01.2007 die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordrhein-Westfalen die Trägerschaft für die Einrichtung. Das Bergheim Mühlenrahmede ist mittlerweile über die Grenzen Altenas gut bekannt, so dass neben der Freikirche auch viele andere Gruppen und Organisationen immer wieder gern ihre Veranstaltungen hier abhalten. Selbst Privatpersonen schätzen die angenehme Atmosphäre des Bergheims und nutzen vermehrt das Haus für Familienfeiern jeder Art. Das Bergheim verfügt über 104 Betten und verzeichnet 11.500 Übernachtungen pro Jahr. In der fünfzigjährigen Geschichte wechselte nur fünfmal die Heimleitung und seit nunmehr 27 Jahren prägen Eva und Reinhard Fuchs den Charakter des Bergheims. „Es ist dem Ehepaar Fuchs gelungen, eine familiäre Atmosphäre zu schaffen, in der die Gäste sich wohlfühlen“, so Eberhardt beim Vortragen der Chronik. Darüberhinaus besteht seit 2002 die Privatinitiative „Freundeskreis Mühlenrahmede“ mit etwa 100 Mitgliedern. Durch ihren Einsatz und Spenden werden Anschaffungen getätigt, die durch den Träger selbst nicht geleistet werden können. Anlässlich seiner Festpredigt am Sabbatvormittag zeigte sich Reinhard Rupp, ehemaliger Präsident der Freikirche im Norddeutschen Verband, dankbar für manche eigene Erinnerungen auf die er mit dem Bergheim zurück blicken kann. Gleichzeitig mahnte er in seiner Predigt zur Nachfolge Jesu und verwies auf den Bibeltext in Offenbarung 2. „Jesus steht draußen vor unserer Tür und klopft an“, so Rupp. Manch aktuelle Weltereignisse wertete Rupp als das unmissverständliche Klopfen Jesu an die Tür. Obwohl es heute in der Gesellschaft oft um Religion gehe, nehme die Bedeutung Jesu Christi als der Auferstandene immer mehr ab. Rupp ermahnte selbstkritisch die Freikirche, Jesus die Tür beständig zu öffnen und ihm ohne Exklusivitätsanspruch zu dienen.Im Rahmen des Festgottesdienstes nahmen einige Wegbegleiter des Bergheims die Gelegenheit wahr, über ihre Erfahrungen, die sie in und mit dem Bergheim gemacht haben, zu berichten.Abgerundet wurde das Festwochenende durch einen Tag der offenen Tür am 9. Oktober, wo Öffentlichkeit und Gemeindemitglieder sich von den Vorzügen des Bergheims überzeugen konnten.
Stimmen vom Festwochenende:
Reinhard Rupp, ehemaliger Präsident der Freikirche im Norddeutschen Verband: „In diesem Haus wurden viele geschichtsträchtige Entscheidungen für unsere Freikirche getroffen.“„Mit ihrem, bis an die Grenze gehenden, Einsatz stehen Reinhard und Eva Fuchs nahezu rund um die Uhr für ihre Gäste im Einsatz“. Lothar Wilhelm, ehemaliger Präsident der Freikirche in Nordrhein-Westfalen: „Schaut nicht nur auf das Geld, wenn ihr über die Zukunft des Bergheims beratet.“Erwin Kilian, ehemaliger Präsident der Freikirche im Westdeutschen Verband: „Erhaltet dieses Bergheim!“ Alexander Kampmann, Abteilungsleiter für Jugend, Kinder und Pfadfinder der Freikirche in Nordrhein-Westfalen: „Seit meinen Kindertagen gehört das Bergheim zu meinem Leben. Ich habe hier ein festes Zimmer im Bergheim.“ Manfred Fuchs, ehemaliger Leiter der Buchevangelisation:„Gott ist ein großer Gott, auch über dieses Haus.“ Heinrich Müller, ehemaliger Leiter der Grundstücksverwaltung im Norddeutschen Verband: „Bei manchen festgefahrenen Situationen in Sitzungen hier im Bergheim sind wir im Gebet auf die Knie gegangen und haben um Lösungen gerungen.“ Reinhard Fuchs, Heimleiter des Bergheim Mühlenrahmede: „Dass ich hier bin, ist der Weg Gottes.“


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