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Menschen beim letzten Lebensabschnitt begleiten

01. Dezember 2011 | Berlin | APD | Kategorie: APD

Seit 2006 gibt es in Berlin den ambulanten Hospizdienst des Advent-Wohlfahrtswerkes (AWW) der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Laut dessen Leiter, Diplom-Psychologe Aristide Proksch, kümmere sich die Einrichtung um Menschen, die nicht mehr lange leben würden. Manche wollten zu Hause sterben, andere lebten in einem Pflegeheim, und wiederum andere hätten keinen Platz in einem stationären Hospiz bekommen. 20 ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen widmeten sich den unterschiedlichsten Aufgaben, die der anspruchsvolle Dienst an schwer kranken, sterbenden Menschen und ihren Familienangehörigen mit sich brächten. “Durch Zuhören, Trösten, Vorlesen, miteinander singen, manchmal auch zusammen beten, unterstützen und begleiten sie solche Menschen auf dem letzten Abschnitt ihres Lebens”, so Proksch.

In Berlin-Charlottenburg gebe es den Hospizladen, in dem gespendete Sachen verkauft würden, um einen Teil der Kosten des ambulanten Hospizdienstes zu tragen. Der Laden werde laut Proksch von den Kiezbewohnern und Besuchern liebevoll “das kleine Kaufhaus” genannt. Es werde von vier ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen geführt, und dort fänden über 2.000 diakonische Gespräche pro Jahr statt.

Außerdem betreibe der Hospizdienst ein “Trauercafé”. “Hier gibt es professionelle Beratung für Menschen, die sich Unterstützung wünschen, beispielsweise bei der Formulierung einer Patientenverfügung. Für Menschen, die einen Freund oder Angehörigen verloren haben, werden Trauerbewältigungsgruppen angeboten”, informiert der Diplom-Psychologe. Außerdem veranstalte das AWW Lehrgänge für ehrenamtliche Hospizmitarbeiter. Weitere Informationen über den ambulanten Hospizdienst des AWW in Berlin sind im Internet unter www.aww-hospizberlin.de zu finden.

Das Advent-Wohlfahrtswerk unterhält außerdem seit 2009 in Zusammenarbeit mit dem Hospizdienst Oberspreewald-Lausitz das stationäre Hospiz “Friedensberg” in Lauchhammer im südlichen Brandenburg. In dem eingeschossigen Gebäude in ruhiger Wohnlage gibt es zehn Betten in Einzelzimmern für die Patienten, zwei Gästezimmer für Angehörige, einen Abschiedsraum, einen Raum der Stille und die erforderlichen Funktionsräume. Versorgung, Pflege und Begleitung geschehen durch 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Voll- oder Teilzeit (www.hospiz-friedensberg.de).

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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe “APD” gestattet!

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