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Weltrat Methodistischer Kirchen: Rücktritt von Bischof Heinrich Bolleter

12. Februar 2012 | Zürich/Schweiz | APD | Kategorie: APD

Heinrich Bolleter, pensionierter Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK) von Mittel- und Südeuropa, trat Ende Januar nach fünf Jahren Tätigkeit vom Teilzeitamt als Sekretär des Weltrates Methodistischer Kirchen (World Methodist Council, WMC) in Genf zurück, teilte der EMK-Pressedienst mit.

Der Bischof im Ruhestand habe intensiv die Beziehungen des Weltrates Methodistischer Kirchen zu internationalen kirchlichen Dachorganisationen wie dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK), der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) oder dem Lutherischen Weltbund (LWB) gepflegt. Seine Analyse der sich verändernden globalen ökumenischen Landschaft habe Bolleter als Schlussfolgerungen in die Diskussionen um die Weiterentwicklung des Weltrates Methodistischer Kirchen eingebracht. Dass es nicht gut wäre, wenn die Methodisten isoliert blieben, sei seine Überzeugung und Antrieb für nachhaltige interkonfessionelle Kontakte gewesen. Deshalb habe sich der Bischof auch für ein wechselseitiges Lernen und ein gemeinsames christliches Zeugnis eingesetzt.

Laut EMK sei Bischof Bolleter Mitglied in der Anglikanisch-Methodistischen Kommission für Einheit in der Mission und in der Dialogkommission mit der Heilsarmee gewesen. Außerdem habe er zahlreiche internationale Tagungen mitgestaltet, wie das 100-jährige Jubiläum der Weltmissionskonferenz in Edinburgh von 1910 oder das Treffen der Sekretäre der Weltweiten Christlichen Gemeinschaften 2008.

Der Weltrat Methodistischer Kirchen ist eine Dachorganisation von 74 Mitgliedskirchen der methodistischen und wesleyanischen Tradition mit rund 74 Millionen Kirchenangehörigen. Sein Sitz ist in Lake Junaluska, North Carolina/USA.
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