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“Die Katastrophen des Jahres 2011 sind längst in Vergessenheit geraten”

05. Oktober 2012 | Weiterstadt bei Darmstadt | APD | Kategorie: APD

Laut Geschäftsbericht 2011 führte die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Deutschland im letzten Jahr 64 Projekte in 36 Ländern Lateinamerikas, Afrikas, Asiens und Europas durch. Für seine Arbeit, die über 833.000 Menschen zugute kam, gab das Hilfswerk 2011 insgesamt 6,62 Millionen Euro aus, die unter anderem von privaten Spendern, der Generaldirektion Entwicklung und Zusammenarbeit der Europäischen Union (EuropeAid), dem Amt für Humanitäre Hilfe der Europäischen Union (ECHO), dem Auswärtigen Amt der Bundesregierung (AA), dem Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und der “Aktion Deutschland Hilft” (ADH) stammten.

In seinem Vorwort zum Geschäftsbericht meint der Direktor von ADRA Deutschland, Erich Lischek, dass die Katastrophen des Jahres 2011 längst in Vergessenheit geraten seien. Wer erinnere sich noch an die großen Regenfälle in Brasilien, die im Januar Erdrutsche ausgelöst hätten? ADRA Deutschland sei dort durch seine Partner im Einsatz gewesen. Oder wer wisse noch etwas von der durch Kriegswirren verursachten Hungersnot an der Elfenbeinküste? In Erinnerung sei allerdings noch das Unheil in Japan im März 2011 mit dem schweren Erdbeben, dem nachfolgenden Tsunami und der nuklearen Katastrophe in Fukushima. Medien und Öffentlichkeit hätten sich schwer getan, diesen Menschen Hilfe zu bringen. “Japan kann sich selbst helfen!”, sei die Meinung gewesen. Doch ADRA Deutschland habe es von Anfang an als Verpflichtung angesehen, die Hilfseinsätze der Schwesterorganisation in Japan zu unterstützen.

Der Geschäftsbericht 2011 von ADRA Deutschland kann im Internet unter www.adra.de/de/geschaeftsberichte.html heruntergeladen werden.
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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe “APD” gestattet!

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