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Zweite Weltkonferenz zu Lebensstil und Gesundheit der WHO und Adventisten

06. Juli 2014 | Genf/Schweiz | APD | Kategorie: APD

Vom 8. bis 11. Juli treffen sich Vertreter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten sowie 1.100 weitere Teilnehmer zur „Zweiten Weltkonferenz über Gesundheit und Lebenstil“ in der Universität Genf. Bei der Konferenz gehe es um die Frage, wie Städte und Gemeinden vor Ort von der weltweiten Zusammenarbeit beider Organisationen profitieren könnten, heißt es in der Medienmitteilung der adventistischen Weltkirchenleitung.

Bei der ersten Weltkonferenz 2009 sei festgestellt worden, dass gegenseitige Arbeitsbeziehungen zwischen WHO und Adventisten beiden besseren Zugang zu lokalen Netzwerken und Ressourcen bieten und sie in ihrem Bemühen unterstützen würden, Basisgesundheitsinitiativen zu fördern.

In der Zwischenzeit hätten die Siebenten-Tags-Adventisten mit der Pan American Health Organization (PAHO) eine Erklärung über Zusammenarbeit unterzeichnet. Damit solle beiden Organisationen besser ermöglicht werden, der Bevölkerung vor Ort mit medizinischer Grundversorgung zu dienen. Ermöglichen sollte dies das weltweite Netzwerk adventistischer Gemeinden, Schulen, Krankenhäuser und Kliniken.

“Die PAHO/WHO hat seitdem örtliche Adventgemeinden sowie nationale Gesundheitsministerien beraten, um den Zugang zu medizinischer Grundversorgung zu verbessern und kommunale Gesundheitszentren zu errichten”, informierte Dr. Carissa Etienne, Generaldirektorin der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation (PAHO). “Mitglieder der Adventgemeinden wurden geschult, wie die Gesundheit von Kindern und weiterer Familienmitglieder gefördert und mit Kinderkrankheiten umgegangen werden kann”, so die PAHO-Medizinerin. “Damit ist ein Netzwerk von Mitarbeitern unter anderem in Ländern wie Honduras, Bolivien und Peru entstanden. Das ist ein vielversprechender Weg, um die Gesundheit zu fördern und Krankheiten vorzubeugen.”

Nichtübertragbare Krankheiten
Die zweite Weltkonferenz in Genf beschäftige sich mit den nichtübertragbaren Krankheiten. Es gehe vor allem um die Frage, wie ein umfassender Zugang zu präventiven Lebensstilmaßnahmen, und das während des ganzen Lebens, ermöglicht werden könne, so die Medienmitteilung.

Die Zusammenarbeit der Siebenten-Tags-Adventisten mit der Pan American Health Organization entspreche einem Wunsch der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Partnerschaften mit religiösen Organisationen einzugehen, die in einigen Ländern bis zu 40 Prozent der medizinischen Grundversorgung zur Verfügung stellten. Als regionaler Arm der Weltgesundheitsorganisation der UNO ist die PAHO in 35 Ländern in der westlichen Hemisphäre tätig.

Die evangelische Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten ist mit über 18 Millionen Mitgliedern in 209 Ländern der Welt vertreten. Sie hat sich während ihrer 150-jährigen Geschichte für Gesundheitsförderung eingesetzt und bei der Prävention engagiert. Sie unterhält weltweit 172 Krankenhäuser und 238 Kliniken. Darin sind 104.799 Ärzte, Pflegefachkräfte und weiteres Personal angestellt.
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