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Mobiler Bio-Bauernmarkt für “Nahrungsmittelwüsten“

09. Juli 2014 | Silver Spring, Maryland/USA | APD | Kategorie: APD

Anfang Juni hat die Studentengärtnerei der adventistischen Andrews Universität, Berrien Springs, Michigan/USA, mit einem Transporter und einem Marktstand, einen mobilen Bio-Bauernmarkt im 15 Kilometer entfernten Benton Harbor eröffnet und mit dem Verkauf von frischen Gartenprodukten begonnen, teilte die Kommunikationsabteilung der Siebenten-Tags-Adventisten in Nordamerika mit.

Der mobile Bauernmarkt wird von der Studentengärtnerei und durch ein Darlehen des Staates Michigan als Teil der “Be Healthy“ (Bleibe gesund) Kampagne getragen. In Zusammenarbeit mit der Gesundheitsabteilung des Landkreises, dem Christlichen Verein Junger Menschen (CVJM) und einiger umliegender Städte sei der Bauernmarkt auf Rädern bemüht, an strategisch ausgesuchten Orten des Landkreises per Kleinlaster gesunde Lebensmittel zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Es würden Lebensmittelkarten, Bargeld und Kreditkarten als Zahlungsmittel angenommen.

“Der Landkreis Berrien hat sieben Orte innerhalb seiner Grenzen lokalisiert, die eine hohe Konzentration an Familien mit geringem Einkommen aufweisen und welche nur begrenzten Zugang zu Obst und Gemüse haben“, erklärte Stephen Erich, Koordinator des mobilen Bauernmarkts. “Diese Gegenden werden als ‚Nahrungsmittelwüsten‘ bezeichnet.“

“Alles, was wir tun, soll aus dem Landkreis Berrien eine gesündere Gegend machen“, sagte Erich. “Es geht uns nicht nur um die Versorgung von dort lebenden Familien mit materiellen Dingen; wir helfen ihnen auch anderweitig. Es geht darum, Gemeinschaft aufzubauen und unsere Nachbarn zu begleiten.“

Ein Praktikant aus der Umgebung begleitet den Kleinlaster an die Verkaufplätze, um das Konzept sowie die unternehmerischen Fähigkeiten zu erlernen, damit ähnliche Programme in der eigenen Nachbarschaft gestartet werden könnten. Während der Sommerzeit arbeiten 20 Studenten beim Pflanzen, der Pflege, Ernte und Auslieferung mit.

“Die Bereitstellung gesunder Bio-Lebensmittel für die Nachbarschaft zu einem erschwinglichen Preis, gibt mir ein gutes Gefühl bei dem, was ich tue“, sagte Arthur Mulyono, Geschäftsführer der Studentengärtnerei. “Ich gebe damit meiner Nachbarschaft etwas zurück und kann anderen helfen. Darum geht es überhaupt beim Christsein.“

Obwohl es sich beim Programm in diesem Sommer um ein Pilotprojekt handle, solle es bei positivem Ausgang in Zukunft wiederholt werden, heißt es im Bericht.

Weitere Informationen zur Studentengärtnerei unter: www.augardens.com

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Der Text kann kostenlos genutzt werden. Veröffentlichung nur mit eindeutiger Quellenangabe “APD“ gestattet!

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