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Einweihung Kapellengebäude in Grimma (Sachsen)

13. Oktober 2014 | Thomas Röstel | Kategorie: FiD

Mit einem bunten Rahmenprogramm wurde am Samstag, den 11.10.2014 das Kapellengebäude in der Leipziger Straße 2 in Grimma (Sachsen) seiner neuen Bestimmung übergeben. Mit einer musikalischen Sabbatanfangsfeier hatten die Feierlichkeiten bereits am Freitagabend begonnen. Fortgesetzt wurde am Samstag mit einem Festgottesdienst mit allen Muldentalern Adventgemeinden und einer Festansprache von Simon Krautschick, Sekretär der Berlin-Mitteldeutschen Vereinigung, Berlin. Am Nachmittag erfolgte dann die feierliche Schlüssel-Übergabe durch den Abteilungsleiter der Grundstücksverwaltung Thomas Röstel, Hannover. Eine Präsentation zur Bauhistorie, Grußworte und musikalische Beiträge rundeten das gelungene Fest ab. Voller Stolz nahmen Pastor Jörg Wietrichowski und seine Gemeindeglieder die neuen Räume in Besitz.

Viele Jahre hatte die Gemeinde erfolglos nach einem neuen Standort gesucht und sich bis dahin am Rande von Grimma im Gewerbegebiet eingemietet. Nun rückt die Gemeinde mit ihren ca. 50 Mitgliedern sowie Kindern und Jugendlichen ins Zentrum der Stadt. In 2012 stand ein Malereibetrieb zum Verkauf. Die Größe der Räumlichkeiten boten gute Voraussetzungen und mit einem Erweiterungsbau wurde aus dem ehemaligen Produktions- und Lagerbereich ein angemessener gut belichteter Gemeindesaal. Baukonstruktiv war diese Maßnahme insofern eine Herausforderung, da das Dach an einer Seite mit Hilfe von Seilzugwinden angehoben werden musste.

Aufgrund von Verzögerungen bei der baurechtlichen Genehmigung konnten die Baumaßnahmen jedoch erst im Juni 2013 in Angriff genommen werden. Für die Gemeindeglieder, die ungeduldig dem Baubeginn entgegenfieberten, war das zunächst schwer verständlich. Als dann aber am 02. Juni 2013 auch das neue Kapellengebäude vom Hochwasser betroffen war, war allen klar, warum diese Verzögerung erforderlich war. Umso schneller gingen dann die Bauarbeiten von statten und nach ca. 10 Monaten Bauzeit konnten die Arbeiten abgeschlossen werden. Die Erwerbs- und Baukosten belaufen sich auf ca. 280.000 Euro einschließlich erheblicher Eigenleistungen der Gemeinde.
Die Umwidmung eines vorhandenen Gebäudes in eine kirchliche Nutzung ist zeichenhaft, denn in der Regel ist das meist umgekehrt. Zu diesem Zeichen beglückwünschten auch die Vertreter aus anderen kirchlichen Denominationen.

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