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Statt Wasser holen Lesen, Schreiben und Rechnen lernen

04. Februar 2015 | Weiterstadt bei Darmstadt | APD | Kategorie: APD

Die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA baut in der äthiopischen Gurage Zone, rund 250 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Addis Abeba, ein Wasserversorgungssystem für zwölf umliegende Dörfer. Neben der Bereitstellung von frischem Trinkwasser, sollen auch Gemüse- und Obstgärten bewässert werden, um die Ernährung der ländlichen Bevölkerung zu verbessern und ihnen ein zusätzliches Einkommen zu ermöglichen.

Laut dem Mitarbeiter von ADRA Deutschland, Axel Schröder, verhelfe das Projekt zudem Kindern nicht nur zu einem besseren und gesünderen Leben, sondern endlich auch die Schule zu besuchen. Statt in der Schule zu sein, gehörte es bisher zu Kibatus Aufgaben, jeden Tag für seine Familie einen Zehn-Liter-Kanister mit Wasser zu füllen. Die völlig verdreckte Quelle, die er dafür aufsuchte, liegt rund eine Stunde Fußweg von seinem Zuhause entfernt. Dank ADRA muss Kibatu nun kein Wasser mehr holen und kann die gewonnene Zeit nutzen, um Schreiben, Lesen und Rechnen zu lernen.

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