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Stress- und Burnout-Präventionsprogramm für adventistische Pastoren

03. Februar 2016 | Zürich/Schweiz | APD | Kategorie: APD

Am 2. Februar führte die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten am Kirchensitz in Zürich unter rund 20 Pastoren und einer Pastorin in der Deutschschweiz die zweite Erhebung in einem förderdiagnostischen Stress- und Burnout Präventionsprojekt durch. Es soll Erkenntnisse fördern, wie Pastorinnen und Pastoren nachhaltig und kraftvoll leben, mitarbeiten und führen können.

Das Projekt startete 2015 mit einer ersten anonymisierten Umfrage unter 249 adventistischen Pastoren und Pastorinnen in Deutschland, Österreich und der Deutschschweiz. Es wird von Klaus J. van Treeck, dem Leiter des adventistischen Instituts für Weiterbildung (IFW, Hannover), durchgeführt und im Rahmen eines Promotionsverfahrens sowie von der theologischen Hochschule Friedensau wissen-schaftlich begleitet.

49 namentlich bekannte Pastorinnen und Pastoren wurden in drei unterschiedlichen Maßnahmegruppen mit Tagesseminaren, individuellem Coaching, verschiedenen Nachtreffen sowie schriftlichen Unterlagen zu Stress- und Burnout-Vorbeugung geschult bzw. begleitet. Mit der zweiten Umfrage unter der anonymisierten Referenzgruppe wolle das IFW feststellen, wie sich die Zufriedenheit bezüglich der beruflichen Situation verändert habe, sagte van Treeck. Im Frühjahr 2019 soll die Auswertung des förderdiagnostischen Stress- und Burnout-Präventionsprojekts abgeschlossen und publiziert werden.

Ziel
Demnach bestehe das Ziel des Projekts darin, die Zufriedenheit der Mitarbeitenden im Berufsfeld der Pastoren zu erhöhen. Es soll damit ein evidenzbasiertes, nachhaltiges und förderdiagnostisches Präventionsprojekt zur Vorbeugung von Erschöpfungs-depressionen (Burnout) entwickelt werden, dessen Wirksamkeit in der Praxis evaluiert werden soll.

Leitfragen
Beim Projekt gehe es darum herauszufinden, welche Einflussgrößen auf der individuellen und systemischen Ebene die Zufriedenheit von Pastoren beeinflusse, so Klaus van Treeck, und ob diese Einflussgrößen steuerbar seien. Sie wollten auch abklären, ob es gesicherte Hinweise gebe, wie Stress und Burnout auf individueller und systemischer Ebene wirkungsvoll vorgebeugt werden könne.

Ergebnisse
Die Ergebnisse sollen auf allen Ebenen der Freikirche vorgestellt und reflektiert werden. Sowohl Pastoren als auch die Organisation sollen danach Werkzeuge zur Steigerung der Zufriedenheit im Pastorenamt und auch zur Stress- und Burnout-Prävention zur Verfügung gestellt werden.

Mehr Informationen dazu auf der IFW-Webseite unter „Aktuelle Umfragen“: weiterbildung.adventisten.de

Das Institut für Weiterbildung IFW
Das adventistische Institut für Weiterbildung wurde 2001 von der Freikirche in Deutschland gegründet und will gemäß seiner Vision Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stärken, der Entfaltung ihrer Kompetenzen und Fähigkeiten dienen, damit diese die Zukunft der Freikirche und dieser Welt gesund, kreativ, mutig, kooperativ und nachhaltig mitgestalten können.

Das IFW ist ein An-Institut der adventistischen Theologischen Hochschule Friedensau (ThHF, bei Magdeburg). Es kooperiert mit dem Religionspädagogischen Institut (RPI), dem Deutschen Verein für Gesundheitspflege e.V. (DVG), dem Institut für kulturrelevante Kommunikation und Wertebildung (IKU), dem Gemeindefernstudium (GFS).

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