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Somalia: ADRA Schweiz stärkt Widerstandsfähigkeit bei Katastrophen

11. März 2016 | Zürich/Schweiz | APD | Kategorie: APD

In der Region Nugal, in den Teilstaaten Galmudug und Puntland/Somalia, hat die Adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe ADRA Schweiz die Widerstandsfähigkeit der Bauern gegenüber Katastrophen gestärkt. Aufbauend auf einem Vorläuferprojekt sollten die Bewohner durch dieses Jahresprojekt zukünftig fähig sein, gegen Dürren oder Stürme ohne fremde Hilfe zu bestehen. Begünstigt waren 14.570 Personen. Die schweizerische Spendensammel-Organisation „Glückskette“ finanzierte einen Großteil der Projektkosten von umgerechnet 137.000 Euro.

Dürren und tropische Wirbelstürme suchten das bitterarme Land immer wieder heim, schreibt das Hilfswerk ADRA Schweiz auf ihrer Website. Das abgeschlossene Jahresprojekt habe auf einem Vorgängerprojekt aufgebaut, das durch einen Wirbelsturm empfindlich zurückgeworfen worden sei. Um die Widerstandsfähigkeit der Bauern gegenüber Katastrophen zu erhöhen, sei vom Partnerhilfswerk ADRA Somalia bei diesem Projekt ein Ansatz gewählt worden, der verschiedene Bereiche betreffe.

So sei den Bauern Saatgut, Hilfsgeräte wie Spaten, Rechen und Gießkannen verteilt worden. Landwirtschaftsfachleute hätten neue Anbautechniken gelehrt sowie Hinweise zur Anwendung von Pestiziden gegeben, beziehungsweise Tipps bezüglich virenresistenter Sorten. Einige hätten zum Aufbau ihrer Herden auch Ziegen erhalten. Im Weiteren seien Bäume gepflanzt worden, um die Bodenerosion zu stoppen. Die Sanierung von drei Bohrlöchern und zwei Quellen habe ein Bewässerungssystem ermöglicht und erleichtere das Tränken der Tiere. Gleichzeitig reduziere es für Frauen und Mädchen, welche das Wasser schleppen müssten, die Distanz zur nächsten Wasserstelle. Mit den neuen Wasserkapazitäten könnten die Bauern Saat und Ernte azyklisch planen, um die Erzeugnisse nicht dann verkaufen zu müssen, wenn die Preise tief sind, so das Hilfswerk.

ADRA Somalia erhält zweifache Auszeichnung für Projektarbeit
Am 21. Februar hat ADRA Somalia vom Erziehungsministerium des Landes eine Auszeichnung für das große langjährige Engagement für Projekte im Bereich Bildung erhalten. Bei der gleichen Gelegenheit überreichte auch das Landwirtschafts-ministerium dem Hilfswerk eine Auszeichnung für den Kampf gegen Unterernährung und Armut sowie für die Verbesserung der wirtschaftlichen Bedingungen der Bauernfamilien.

ADRA Somalia ist seit 1992 im Land tätig, hat aber aus Sicherheitsgründen den Hauptsitz in Nairobi/Kenia. In dieser Zeit hat das Hilfswerk in Somalia über 50 Projekte in acht Bereichen verwirklicht: Wasser, Gesundheit, Bildung, Ernährungssicherheit, Infrastruktur, Aufbau institutioneller Kapazitäten, Mikrokredite, Katastrophenvorbeugung und –hilfe.

Wichtige Geldgeber für ADRA Projekte in Somalia sind die EU, das Ministerium für internationale Zusammenarbeit (DIFID) Großbritanniens und die norwegische Regierung (NORAD). Webseite von ADRA Somalia: www.adrasom.org

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