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Zu Gott halten und ihn bekennen

Zu Gott halten und ihn bekennen

Pastor Johannes Naether

© Screenshot - Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland KdöR

03. April 2020 | Hannover | Stephan G. Brass

Der Vizepräsident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, Pastor Johannes Naether, wendet sich in seiner Ansprache vom 3. April an die Kirchenmitglieder mit dem Bekenntnis aus dem Bibelbuch Psalm 73: "Zu Gott halten und IHN bekennen!"

An den Anfang der 5-minütigen Ansprache setzt Naether eine Stellungnahme des deutschen Ethikrates zur gegenwärtigen Corona-Krise: "Die gegenwärtige Pandemie fordert unsere Gesellschaft in beispielloser Form heraus. Zumindest aus der jüngeren Geschichte gibt es keine Erfahrungen mit entsprechenden gesundheitlichen Gefahren. Gleiches gilt für die aktuellen rigorosen, massiv und flächendeckend freiheitsbeschränkenden staatlichen Maßnahmen.

Der ethische Kernkonflikt besteht in Folgendem: Ein dauerhaft hochwertiges, leistungsfähiges Gesundheitssystem muss gesichert, und zugleich müssen schwerwiegende Nebenfolgen für Bevölkerung und Gesellschaft durch die Maßnahmen abgewendet oder gemildert werden. Garantiert bleiben muss ferner die Stabilität des Gesellschaftssystems."

Es ginge in dieser Stellungnahme um Solidarität als fundamentalen Wert. Auch für Kirche sei das wichtig. Bei der Umsetzung bestimmter finanzieller Maßnahmen achte die Kirche darauf, dass niemand auf Kosten anderer handele. Auch im Gebet finde Solidarität ihren Ausdruck. Naether verwies in diesem Zusammenhang auf die weltweite Aktion seiner Freikirche "100 Tage des Gebets".

Im weiteren Verlauf seiner Ansprache stellte Naether fragen, die sich für ihn ergeben: Wie stabil leben wir? Bin ich innerlich fest, zuversichtlich und guter Dinge - trotz staatlich verordnetem Hausarrest und vielleicht auch konkreter Jobunsicherheit? Trage ich zur Stabilität meiner Familie, meiner Kirchengemeinde und auch letztlich der Gesellschaft bei?

Erich Kästner habe es einmal auf den Punkt gebracht, wenn er sagt: "Leben ist immer lebensgefährlich!". genauso gelte aber für den Kirchenleiter das Bekenntnis des Psalmschreibers: "Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den Herrn, dass ich verkündige all dein Tun."

Die Ansprache von Pastor Naether kann hier angeschaut werden: youtu.be/p7oCVpSCKnI

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