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Prediger und Schatzmeister Helmut Reinhardt verstorben

Prediger und Schatzmeister Helmut Reinhardt verstorben

Helmut Reinhardt (1927 - 2021) © Foto: Norddeutscher Verband

04. Juni 2021 | Hannover | jnaether | Kategorien: FiD , APD

Am 29. Mai 2021 verstarb Helmut Reinhardt im Alter von 94 Jahren. In einem Nachruf würdigt der Präsident der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in West- und Ostdeutschland (Norddeutscher Verband), Pastor Johannes Naether, den langjährigen Schatzmeister des ehemaligen Westdeutschen Verbandes.

Geboren am 29. Januar 1927 in Groß Stürlack (Ostpreußen), kam Helmut Reinhardt nach 1945 in den Landkreis Soltau. 1953 heiratete er seine Frau Hilda, die 2003 nach langer Krankheit verstarb. Helmut Reinhardt diente von 1977 – 1991 als Schatzmeister im Westdeutschen Verband (WDV). Zuletzt lebte er im Haus Lichtblick, in Gaildorf (Baden-Württemberg).

„Die charakterlichen Eigenschaften von Herrn Reinhardt müssen in besonderer Weise hervorgehoben werden. In uneigennütziger Weise hat er all die Jahre stets die Interessen des Geschäftes in würdiger Weise vertreten. Durch seine gute Schulbildung und Begabung hat er es in diesem Beruf weit über den Durchschnitt gebracht. Er war fleißig und ehrlich und gleicherweise allseits sehr beliebt. Er verlässt mich, um die Missionsschule zu besuchen. Meine besten Wünsche begleiten ihn.“

Diese Beurteilung wurde vor über 70 Jahren über Helmut Reinhardt von seinem ersten Arbeitgeber ausgestellt. Wer Helmut Reinhardt kannte, wird diesen Worten uneingeschränkt zustimmen können. Es ist ein beeindruckendes Zeugnis über eine Person, die durch ihre Geradlinigkeit, Freundlichkeit und Aufrichtigkeit Spuren hinterlassen hat. Diese Spuren hat er im Dienst für die Kirche und für die Menschen gesetzt.

Die Taufe 1943, mitten im 2. Weltkrieg, war eine grundlegende Richtungsentscheidung, sich einzig auf Jesus Christus zu verlassen und in seinen Spuren zu gehen. So war die Entscheidung, 1950 das Missionsseminar Neandertal und Marienhöhe zu besuchen nur folgerichtig. Davor hatte er bereits eine kaufmännische und eine Ausbildung für Heilgymnastik und Massage unmittelbar nach Krieg und Gefangenschaft abgeschlossen. Nach der Katastrophe des 2. Weltkriegs war seine feste Überzeugung: „Das Evangelium muss zu den Menschen gebracht werden, denn sie brauchen Hoffnung. Allein Gottes Reich wird ewigen Bestand haben.“ So legte Reinhardt als Buchevangelist, mit dem Predigerdiplom in der Tasche, mehr als 11 Jahre viele Spuren des Segens in Westfalen und Niedersachsen.

Leider konnte er diese Arbeit aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr fortführen, sodass er in die Buchhaltung des WDV kam und dort 1977 zum Schatzmeister berufen wurde. Mit fachlicher Kompetenz, Verlässlichkeit und Weitsicht versah er seinen Dienst und gab wichtige Impulse bei den schwierigen Fragen der Zusammenlegung des Westdeutschen und Ostdeutschen Verbandes zum Norddeutschen Verband. In der geistlichen Grundhaltung, dass alle Gaben zum Bau von Gemeinde beitragen müssen, setzte er hier Spuren in der Verwaltung und setzte seine Gaben bis zu seiner endgültigen Verrentung in 1993 ein.

Wir danken Helmut Reinhardt für seinen hingebungsvollen Dienst und begrüßen ihn in Gottes Reich, wenn Jesus wiederkommt.

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