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Umfrage zum ganzheitlichen Wohlbefinden von deutschen Adventisten in der Corona-Krise

Umfrage zum ganzheitlichen Wohlbefinden von deutschen Adventisten in der Corona-Krise

Immer neue Varianten des SARS-CoV-2-Virus sorgen für Verunsicherung. Welche Auswirkungen hat die fortdauernde Corona-Krise auf das Wohlbefinden gläubiger Menschen?

© Bild: PIRO4D/pixabay.com

28. Dezember 2021 | Hannover | APD | Kategorie: APD

Die Freikirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland lädt erneut ihre Mitglieder zur Teilnahme an einer Studie über die Lebenszufriedenheit während der Corona-Krise ein. Sie möchte so den Zusammenhang zwischen Lebenszufriedenheit und bestimmten Anzeichen (Indikatoren) des persönlichen geistlichen Lebens (Spiritualität) während der Corona-Pandemie untersuchen. Eine erste diesbezügliche Umfrage unter Adventisten fand bereits 2020 statt. In der neuen Umfrage werden auch Fragen zum Umgang mit der Impfung und gegebenenfalls einer eigenen durchgemachten Infektion gestellt. Die Umfrage wird von Pastor i. R. Klaus van Treeck, Leiter des Instituts für ganzheitliches Wohlbefinden, Spiritualität und Resilienz in Bremen, durchgeführt und in Kooperation mit Dr. Arndt Büssing, Arzt und Professor mit dem Arbeitsschwerpunkt „Lebensqualität, Spiritualität und Coping“ an der medizinischen Fakultät der Universität Witten/Herdecke, ausgewertet.

Pastor Johannes Naether (Hannover), Präsident des Norddeutschen Verbandes der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, weist in seinem Rundschreiben an die adventistischen Kirchenmitglieder in Deutschland darauf hin, dass die Corona-Pandemie immer noch ein beherrschendes Thema sei und den Lebens- und Glaubensalltag mehr diktiere, „als wir uns das vorstellen konnten“. Das Leben in den Ortsgemeinden leide, Kontroversen machten uns gereizter, nicht selten gebe es offene Konflikte und auch innerhalb von Familien träten massive Differenzen auf. „Als Kirchenleitung erfahren wir Zuspruch, aber auch deutliche Kritik wird geäußert mit dem Hinweis, dass Vertrauen in die Leitung der Kirche abnimmt.“

Freikirchenleitung erwartet wertvolle Handlungsimpulse

Die Freikirchenleitung wolle genau hinhören und lade deshalb ihre Mitglieder ein, an der Umfrage teilzunehmen, „deren Auswertung uns wertvolle Informationen geben kann, wie wir uns als gesamte Kirche den Herausforderungen in und nach der Pandemie stellen müssen“, so Naether. Die Freikirchenleitung wolle ihr zukünftiges Handeln an dem orientieren, „was unmittelbar aus den Gemeinden kommt“.

Die Umfrage sei anonym und erfülle alle Kriterien des Datenschutzes. Sie ist im Internet unter www.7da-studies.de zu finden.

Erste Umfrage 2020

Bereits von Ende April bis Anfang Mai 2020 fand eine ähnliche repräsentative Umfrage statt, an der 1.036 Adventisten teilnahmen. Damals schien die Corona-Pandemie und ihre Beschränkungen nur einen geringen Einfluss auf das seelische, geistliche und soziale Wohlbefinden der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland zu haben. Siehe APD-Meldung vom 9. Juni 2020 unter  www.apd.info/2020/06/09/corona-mit-geringem-einfluss-auf-deutsche-adventisten/.

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