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WHO zeichnet 10.000-Zehen-Kampagne von Adventist Health in Fidschi aus

WHO zeichnet 10.000-Zehen-Kampagne von Adventist Health in Fidschi aus

Bei der Verleihung der WHO-Auszeichnung. (Ausführliche Bildlegende am Ende der Meldung.)

© Foto: Adventist Record

09. Mai 2022 | Wahroonga, NSW/Australien | APD | Kategorie: APD

Die 10.000-Zehen-Kampagne, eine Initiative von Adventist Health, einer adventistischen Gesundheitsorganisation, wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für ihre Arbeit in Fidschi mit dem Healthy Island Award 2022 in der Kategorie „Best Practice“ ausgezeichnet. Fettleibigkeit ist in den pazifischen Inselstaaten weit verbreitet, was zu Diabetes führen kann und dazu, dass Gliedmaßen – unter anderem Zehen – amputiert werden müssen.

Laut Adventist Record, der adventistischen Kirchenzeitschrift im Südpazifik, wurde die Auszeichnung am 5. Mai vom fidschianischen Minister für Gesundheit und medizinische Dienste, Dr. Ifereimi Waqainabete, an den Leiter der transkontinentalen Kirchenleitung der Adventisten im Südpazifik (Südpazifik-Division), Pastor Glenn Townend, überreicht.

Mit der Auszeichnung wird die Arbeit der 10.000-Zehen-Kampagne gewürdigt, die dazu beiträgt, die Ausbreitung von Zivilisationskrankheiten, insbesondere von Diabetes, im pazifischen Raum zu bekämpfen.

Auf Fidschi sind mehr als 2.000 Botschafter für die Kampagne im Einsatz

„Es ist ein Privileg, für unsere Arbeit in diesem Bereich der Lebensstilmedizin anerkannt zu werden“, sagte die Koordinatorin der 10.000-Zehen-Kampagne für den Südpazifik, Pam Townend.

Laut George Kwong, dem regionalen Botschafter der 10.000-Zehen-Kampagne, gibt es auf den Fidschi-Inseln mehr als 2.000 Botschafter, die sich für die Bekämpfung von Diabetes einsetzen. „Wir haben derzeit eine Reihe von Wellness-Zentren, in denen Gesundheitsscreenings und Lebensstil-Interventionsprogramme angeboten werden. Unser Ziel ist es, bis Ende 2025 über 100 Wellness-Zentren zu betreiben.“

10.000-Zehen-Kampagne auch in sechs anderen Ländern präsent

Nach den Worten von Pam Townend sei die 10.000-Zehen-Kampagne nicht nur in Fidschi, sondern auch in sechs anderen Ländern präsent. Im Rahmen der Kampagne werden derzeit fünf mobile Kliniken unterhalten, es wurden bisher über 4.000 Botschafter geschult, 101 Fachleute weitergebildet, über 954 Screening-Kits bereitgestellt und über 10.000 Menschen auf Diabetes getestet. „Unsere Arbeit ist erst dann beendet, wenn jedes Dorf im Pazifik die Möglichkeit hatte, sich auf eine Gesundheitsreise zu begeben und wir freuen uns auf diese Herausforderung“, so Pam Townend.

Evidenzbasierte Lebensstilmedizin kann Lebensstilkrankheiten vorbeugen

Die Koordinatoren der Kampagne sind davon überzeugt, dass die Integration einer evidenzbasierten Lebensstilmedizin in die Universitätsmedizin Krankheiten des Lebensstils vorbeugen, aufhalten und in einigen Fällen sogar rückgängig machen kann.

„Die 10.000-Zehen-Kampagne wird nicht nur Leben und Gliedmaßen retten, sondern auch das Leben der Menschen verändern, indem sie mit der Weltgesundheitsorganisation, Regierungen und verschiedenen Gesundheits-organisationen zusammenarbeitet, um Diabetes und anderen chronischen Krankheiten Einhalt zu gebieten“, sagte Geraldine Przybylko, Strategiebeauftragte von Adventist Health für den Südpazifischen Raum.

Viele Amputationen

Aktuelle Statistiken zeigen, dass alle 20 Minuten einem Menschen im Südpazifik aufgrund von Diabetes eine Gliedmaße amputiert werden muss, und dies hat negative Auswirkungen auf die lokalen Gemeinschaften. Die Lebensgrundlagen werden beeinträchtigt, Familien in Mitleidenschaft gezogen und die Regierungen belastet.

Weitere Informationen zur Kampagne: www.10000toes.com

Bildlegende (von links):

Fidschis Gesundheitsminister Dr. Ifereimi Waqainabete, Dr. Davina Nand, Leiterin der Abteilung Wellness und medizinische Dienste im Gesundheitsministerium Fidschis, George Kwong, regionaler Botschafter der 10.000-Zehen-Kampagne, Pastor Glenn Townend, Präsident der Adventisten im Südpazifik, Shelley Wallace, Direktorin der WHO für den pazifischen Raum, Pastor Maveni Kaufononga, Präsident der für die Region zuständigen adventistischen Kirchenleitung (Trans-Pazifik-Verband).

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