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Andacht

Andacht 15.03.2018

15. März 2018 | Josef Butscher | Kategorie: FiD

Andacht 15.03.2018

Bildnachweis: luh / photocase.de

Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht.

Ich möchte nur auf einen Teil des Textes eingehen, nämlich auf das Nicht-Sehen.

Ein Junge, etwa sieben Jahre alt, hatte für die Schule einen Elefanten zu zeichnen und bekam dafür die Note sechs. Die Eltern beschwerten sich darüber, aber der Kunstlehrer blieb bei seiner Bewertung mit der Begründung, dass der Junge den Elefanten mit vier Beinen gemalt habe, was nicht richtig sei, denn alle Kinder würden in diesem Alter einen Elefanten nur mit zwei Beinen malen.

Das zeigt, dass manche Leute nur das gelten las­sen, was sie selbst für richtig halten. Dies betrifft auch biblische Aussagen, etwa wenn es um folgende Fragen geht: Ist es möglich, dass Gott die Welt durch sein Wort in sechs Tagen erschaffen hat? Gibt es eine Jung­frauengeburt? Ist es denkbar, dass Jesus wieder­kommt? „Nein“, sagt man. „Das sehe ich anders. Wahr ist, was ich für wahr erkläre.“ Und so macht man Gott zum Lügner aufgrund seiner vermeintlichen Besser­wisserei. Doch unser Wissen ist nur Stückwerk.

Ein anderes Beispiel: In Malaysia wurde ein Golf­spieler bei der Suche nach einem verlorenen Ball von einem Krokodil gebissen. Der Geschäftsmann hatte das fünf Meter lange Reptil für einen Baumstamm gehalten und darunter seinen Ball vermutet. Das Kro­kodil biss ihm ins Bein und versuchte, ihn in einen Tümpel zu ziehen. Erst nach mehreren kräftigen Hie­ben auf den Kopf ließ die Panzerechse von ihm ab.

Was geschieht, wenn wir die Tatsachen nicht wahr­nehmen? Wieder auf den religiösen Bereich gedeutet: Was meinen wir zu sehen und was ist die Wirklich­keit? Ist Gott Herr der Geschichte oder läuft alles nach dem Prinzip des Zufalls ab? Reicht es aus, das Verhal­ten eines Menschen nur von der Biologie, Philosophie, Psychologie her zu deuten? Was sieht echt aus und was ist Tarnung? Hier darf nicht vergessen werden, durch welche Brille alles betrachtet wird. Das größte Meis­terwerk Satans auf der Erde besteht darin, den Sinn der „Ungläubigen“ zu verblenden, das heißt die Sin­nesorgane so zu manipulieren, dass „sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi“ (2 Kor 4,4).

Herr, schärfe meinen Blick, befreie mich von Eigendün­kel, bewahre meine Augen, dass sie die Realität sehen!

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