Andachten

Andacht

Andacht 20.12.2018

20. Dezember 2018 | Hans-Joachim Scheithauer

Andacht 20.12.2018

Bildnachweis: Katarzyna Wendt

Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten.

Es ist Nacht auf den Feldern bei Bethlehem. Hirten passen auf ihre Schafe auf, um sie vor Gefahren zu beschützen. Eine Nacht wie jede andere. Doch in dieser Nacht wird sie ein Ereignis nicht mehr loslassen. Plötzlich wird es hell um sie und sie sehen einen Engel. Große Angst überkommt die Hirten. Ist nun das Ende da? Welcher Film ihres Lebens mag sich bei ihnen abgespielt haben? Doch wenn Gott dem Menschen begegnet, will er ihn nicht beunruhigen. So ruft ihnen der Engel zu: „Habt keine Angst, denn euch ist heute der Retter geboren. Es ist Christus, der Herr.“
Gott als Retter, als Menschenfreund, als einer, der keine Standesunterschiede kennt. Dieser Christus ist in einer Felsenhöhle zur Welt gekommen. So stimmt es doch, was die Propheten gesagt haben. Und der Psalm 23 wird für die Hirten zur sichtbaren Wirklichkeit. Jahwe, der Hirte. Unsere Hirtenebene. Und dann ist es, als würde die ganze Engelwelt kommen und ein Loblied anstimmen. Kaum ist der Gesang beendet, sind die Engel wieder weg. Doch die Hirten hält nichts auf dem Feld, sie wollen sehen, was sich in dieser Nacht ereignet hat.
Wenn ich diesem Ereignis nachspüre, kommt mir in den Sinn: Was meldet sich bei mir zuerst, der Zweifel oder die Neugier? Der Zweifel eines Ältergewordenen, der schon seine Lebenserfahrungen gemacht hat? Oder die Neugier eines Kindes, das etwas Neues, Unbekanntes oft als reizvoll und spannend wahrnimmt?
Jeder von uns hat das Recht, sein Leben sinnvoll und bereichernd zu gestalten. Die Hirten hatten in ihrem Umfeld wenig Ablenkung. Dunkelheit, Schafe, vielleicht ein kleines Feuer, um sich zu wärmen. So konnte Gott ihnen durch die Engel störungsfrei begegnen. Sie konnten die gute Nachricht wahrnehmen. Das hatte zur Folge, dass sie ohne Zögern ihr Feld verließen und den Stall aufsuchten, in dem der Retter der Welt geboren worden war. Und sie fanden die angekündigte Familie mit dem Neugeborenen.
Wer sich aufmacht, der findet. Diese Weisheit gilt für jeden von uns.

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