Andachten

Andacht

Andacht 19.03.2019

19. März 2019 | Roland Nickel

Andacht 19.03.2019

Bildnachweis: cdk / photocase.de

Das Wichtigste von all dem aber ist: Wir haben einen Hohenpriester, der auf dem Ehrenplatz rechts neben dem Thron des allmächtigen Gottes sitzt.

Eine der größten Herausforderungen in einem Zeitmanagementseminar ist es, herauszufinden, wie die meist zu vielen Aufgaben im Arbeitsalltag zu bewältigen sind. Die Antwort darauf ist leicht und schwer zugleich: Prioritäten setzen, also Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden und danach arbeiten und leben. Die Anwendung dieser Prinzipien ist in allen Lebensbereichen wichtig, natürlich auch im Glaubensalltag.
Die Bibel enthält viele Gebote, Lehrsätze und Handlungsempfehlungen, aber sie unterscheidet selbstverständlich Wichtiges von Unwichtigem. Der obige Text spricht vom „Wichtigsten“, von dem, worum es eigentlich geht: Es ist Jesus Christus, der als Versöhner und Vermittler bei Gott sitzt und es durch sein Opfer geschafft hat, dass Gott der Sünden nicht mehr gedenkt (V. 12). Jesus ist der Retter dieser Welt (Joh 3,16) und das ist seine Hauptaufgabe, der Grund, warum er auf diese Welt gekommen ist: „Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.“ (Joh 3,17 NLB) Damit hat Christus eine klare Priorität gesetzt: die Rettung des Menschen.
Die christliche Gemeinde ist diesem Ziel verpflichtet. Sie ist nicht da, um zu verurteilen und zu richten, um einen möglichst vollständigen Dogmenkatalog aufzustellen oder sich von anderen abzugrenzen. Sie ist dazu da, Menschen in die Nachfolge Christi zu rufen (Mt 28,19). Es geht immer um die Rettung von Menschen, um nichts anderes. Alle anderen Aufgaben und Funktionen sind nachgeordnet. Diese haben zwar auch ihren Platz, aber dürfen nie das Wichtigste untergraben oder infrage stellen.
Wenn uns die biblischen Prioritäten klar sind, können wir mutig vorangehen: „Du entscheidest, was die höchsten Prioritäten für dich sind und hast gleichzeitig den Mut, ‚nein‘ zu sagen zu anderen Dingen und zwar freundlich, lächelnd und nicht verteidigend. Du kannst das tun, weil du ein größeres ‚ja‘ hast, das in dir brennt.“ (Stephen Covey: The 7 Habits of Highly Effective People, Free Press, S. 156)
Und dieses „Ja” ist Christus, der die Rettung von Menschen an die erste Stelle gesetzt hat.

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