Andachten

Andacht

Andacht 07.07.2019

07. Juli 2019 | Marcus Jelinek

Andacht 07.07.2019

Bildnachweis: AllzweckJack / photocase.de

Denn der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.

Mit diesen Worten beschreibt Jesus seine Mission. Er hatte einen Auftrag: Menschen in ihrer Verlorenheit aufsuchen. Zu den Sündern zu gehen. Gottes Liebe begreifbar zu machen. Schon viele wurden dadurch gerettet. In der Bibel lesen wir, dass Gott sich von Anfang an diesem Auftrag verschrieben hatte. Der Schöpfer des Himmels und der Erde hatte eine Mission. Nachdem der Mensch sein Misstrauen gegenüber Gott im Garten Eden ausgedrückt hatte, suchte Gott seine Geschöpfe und rief: „Wo bist du?“ Als das Volk Israel in der Sklaverei leben musste, offenbarte sich der Herr in der Wüste und sagte zu Mose: „Ich kenne euer Leid!“ Selbst als durch die Propheten harte Gerichtsworte gesprochen wurden, kündigte Gott durch Jeremia einen neuen Bundesschluss an, der die Gemeinschaft zwischen Gott und Mensch besiegeln sollte. Als schließlich der Sohn Gottes diese Erde betrat, knüpfte er an diese Mission an: Er wurde ein Freund der Zöllner und Sünder. Er suchte die Verlorenen. Er predigte vom Reich Gottes, sodass Menschenleben verändert wurden. Er sprengte Grenzen. Er sah den Einzelnen. Er gab sein Leben für seine Freunde und erklärte sein Opfer mit den Worten: „Das ist mein Blut, mit dem der neue Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt wird. Es wird zur Vergebung ihrer Sünden vergossen.“ (Mk 14,24 Hfa) Es ist Gottes Mission, die Menschen zu retten. Und der größte Missionar aller Zeiten ist und bleibt Jesus Christus selbst. Gleichzeitig ist jeder Nachfolger Jesu eingeladen und aufgefordert, Teil dieser Mission zu werden. Gott möchte uns in sein Wirken einbeziehen. Wir dürfen im Auftrag des Herrn unterwegs sein: wenn wir Menschen zu uns einladen, wenn wir gute Nachrichten verbreiten, wenn wir Kranke und Einsame aufsuchen, wenn wir Bedürftige unterstützen, wenn wir uns für Gerechtigkeit einsetzen, wenn wir für Frieden beten und unser Vertrauen in Jesus setzen, der alles zum Ziel führen wird.

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