Andachten

Andacht

Andacht 21.07.2020

21. Juli 2020 | Heidemarie Klingeberg

Andacht 21.07.2020

Bildnachweis: joexx / photocase.de

Ich blicke zum Himmel und sehe, was deine Hände geschaffen haben: den Mond und die Sterne – allen hast du ihren Platz zugewiesen. Was ist da schon der Mensch, dass du an ihn denkst? Wie klein und unbedeutend ist er, und doch kümmerst du dich um ihn. Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als die Engel, ja, mit Ruhm und Ehre hast du ihn gekrönt.

Vor 50 Jahren, am 21. Juli 1969 um 3:56 Uhr MEZ, betrat der Amerikaner Neil Alden Armstrong (1930–2012) im Zuge der Mission Apollo 11 als erster Mensch die Mondoberfläche. Für seine Leistung erhielt er die amerikanische Freiheitsmedaille, die höchste zivile Auszeichnung. Anlässlich seines Todes am 25. August 2012 schrieb die Berliner Morgenpost (26.8.2012) im Zusammenhang mit der Mondlandung vom „größten Abenteuer, das die Menschheit in den vergangenen Jahrhunderten zu bieten hatte“. Präsident Obama bezeichnete Armstrong als „einen der größten amerikanischen Helden“ und sagte in seiner Trauerrede: „Als er und die anderen Crewmitglieder 1969 mit Apollo 11 abhoben, trugen sie die Hoffnungen einer ganzen Nation mit sich. Sie brachen auf, um der Welt zu zeigen, dass der amerikanische Geist über das hinausblicken kann, was vorstellbar erscheint, dass mit genug Antrieb und Einfallsreichtum alles möglich ist.“ (Spiegel Online, 25.8.2012)
Dass Menschen so „hoch hinaus“ gelangen könnten, erschien den Anhängern der „Flat Earth Society“ suspekt. Sie vertraten die Ansicht, die Mondlandung sei nur ein Täuschungsmanöver der NASA gewesen und habe in Wirklichkeit gar nicht stattgefunden. Nach ihrem Verständnis der biblischen Aussagen ist die Erde eine flache Scheibe mit dem Nordpol im Zentrum, rundum von einem Eiswall umgeben.
Wie klein würden wir Gott machen, wenn wir behaupteten, der Mensch dürfe nicht zu viel erreichen? „Ja, du hast ihm Macht und Würde verliehen; es fehlt nicht viel und er wäre wie du.“ (Ps 8,6 GNB) Ja, wir winzigen Menschlein wurden von unserem Schöpfer über alle Maßen mit Intelligenz und Kreativität beschenkt. Wie selten machen wir uns das bewusst. Wie klein fühlen wir uns oft. Wie ängstlich sind wir, und wie eng setzen wir die Grenzen unserer Möglichkeiten. Mit seiner Kraft können wir den Mond erreichen und nach den Sternen greifen! Nur Gott steht über uns – und er hat seine Freude daran, wenn wir Großes leisten und das Potenzial entfalten, das er in uns hineinlegte.

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