Andachten

Andacht

Andacht 25.07.2020

25. Juli 2020 | Roland Nickel

Andacht 25.07.2020

Bildnachweis: Monika Breiholz

Jesus sprach: Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder oder Äcker verlässt um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfach empfange: jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker mitten unter Verfolgungen – und in der kommenden Welt das ewige Leben.

Als wir vor einigen Jahren an die schöne Bergstraße zogen, war alles perfekt für uns gemacht: die neue Arbeitsstelle, an der ich mich sehr wohlfühle; die Gemeinde, die uns liebevoll aufnahm; unser kleines Reihenhäuschen mit dem wundervollen Blick auf die Berge des Odenwalds, die wir bald mit unseren E-Bikes erkunden wollten; und der kleine Garten, den meine Frau so kreativ gestaltet.
Doch dann, nur wenige Monate später, kam es heftig: Mehrere mächtige Krankheiten legten mich nacheinander immer wieder lahm. Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und zahlreiche Krankenhaus- und Reha-Aufenthalte. Was sollte das für ein Leben sein, das ich doch so positiv angehen wollte?
Dann stieß ich auf obigen Bibeltext. Ja, ich habe etwas verlassen, um für Gott zu arbeiten: vielleicht die Karriere oder ein höheres Gehalt. Und ich habe vieles wiedergeschenkt bekommen: die Gemeinde als Familie und einen schönen Platz, an dem wir wohnen können und ich arbeiten kann.
Mitten unter Verfolgungen? Vielleicht nicht in Form von Krieg, wie er in anderen Ländern vorherrscht. Aber meine Krankheiten, die Angriffe des Teufels auf mein Leben mit Gott, beuteln mich doch sehr, denn „er wartet nur darauf, dass er einen von euch verschlingen kann“ (1 Ptr 5,8 Hfa).
Das Leben verläuft nicht schnurgerade und problemfrei – weder bei anderen noch bei mir. Doch Jesus schenkt uns viel Wundervolles „mitten unter Verfolgungen“, mitten in den Versuchungen durch den Teufel, mitten in Krankheiten und Leid. „Jetzt, in dieser Zeit“, sagt Jesus.
So erlebe ich gleichzeitig Leid und Glück, und die Zeiten des Glücks geben mir Kraft, durchzuhalten und zu warten auf das, was Jesus auch zugesagt hat: „… und in der kommenden Welt das ewige Leben!“ Darauf freue ich mich.

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