Andachten

Andacht

Andacht 21.09.2020

21. September 2020 | Elí Diez-Prida

Andacht 21.09.2020

Bildnachweis: Weigand / photocase.de

[Judas] sprach: Was wollt ihr mir geben? Ich will ihn [Jesus] euch verraten. Und sie boten ihm dreißig Silberlinge.

Im November 2017 wurde der „Retter der Welt“ für etwa 450 Millionen Dollar (381 Millionen Euro) ersteigert und kommt nun zum arabischen Ableger des Louvre-Museums in Abu Dhabi. Dieser „Retter der Welt“ ist das Gemälde „Salvator Mundi“ von Leonardo da Vinci (1452–1519), das Jesus Christus in Öl auf Walnussholz porträtiert. Es ist das mit Abstand teuerste Gemälde der Welt.
Vor 2.000 Jahren wurde der Retter der Welt bereits „verkauft“, und zwar für 30 Silberlinge. Genauer gesagt wurde Jesus von einem seiner Anhänger verraten. Dieser hieß Judas und wollte mit seiner Tat vermutlich bezwecken, dass Jesus bei seiner Festnahme seine göttliche Macht einsetzte, um sich selbst und dann auch das jüdische Volk von der Herrschaft der Römer zu befreien. Als Jesus bei seinem vorgesehenen Weg blieb, der ihn schließlich zum Tod am Kreuz führte, bereute Judas seinen Verrat, gab das Geld (den „Judaslohn“) den Priestern zurück und nahm sich anschließend das Leben.
Da die obersten Priester sich die Hände nicht schmutzig machen wollten, kauften sie damit einen Acker und machten daraus einen Friedhof (vgl. Mt 27,7). Wie viel Geld waren diese 30 Silbermünzen wert? Experten meinen, dass man damit damals wohl einen Esel hätte kaufen können. Heute könnte der Wert etwa 10.000 Euro entsprechen.
10.000 Euro, 381 Millionen Euro – wie viel ist Jesus Christus wirklich wert? Wie soll man diese Frage beantworten können? Wenn durch seinen stellvertretenden Tod am Kreuz alle Menschen aller Zeiten gerettet werden können (sofern sie sich retten lassen), dann ist der Retter selbst sicher viel mehr wert als 381 Millionen Euro! Berücksichtigen wir aber, dass er nicht nur Mensch, sondern der Sohn Gottes ist, das heißt ein Teil der Gottheit, der Schöpfer und Erhalter des Universums, dann reicht kein Betrag der Welt aus, um seinen Wert zu bemessen.
Und wenn ich noch bedenke, dass Jesus Christus auch für mich gestorben wäre, wenn ich der Einzige im Universum wäre, der gerettet werden müsste, dann verschlägt es mir die Sprache – aus Bewunderung und Dankbarkeit!

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