Andachten

Andacht

Andacht 12.11.2020

12. November 2020 | Peter Zaiser

Ein kleines rosa Herz liegt auf einem Holzschneidebrett.

Bildnachweis: madochab / photocase.de

Denn die Liebe Christi drängt uns.

Aljona Savchenko und Bruno Massot schrieben am 15.2. bei der Olympiade 2018 im Eiskunstlauf Geschichte. Vor der Kür lagen sie durch zwei Fehler im Kurzprogramm auf dem vierten Platz. Die Chance, die Goldmedaille noch zu erlangen, war aufgrund dieser Platzierung gering. Doch die beiden entschieden sich, dennoch ihr Bestes zu geben. Zu Beginn ihres Kürtanzes formten sie mit ihren Armen das Zeichen der Unendlichkeit – eine liegende 8. Zur Musik von Armand Amar, La terre vue du ciel, („Die Erde vom Himmel betrachtet“), legten sie dann einen beeindruckenden Lauf hin. Das Publikum war fasziniert. Die Richter auch – sie gaben mit 159,31 Punkten die höchste Bewertung, die es jemals für eine Kür gab. Damit siegte das Eislaufpaar mit einem halben Punkt vor den Zweitplatzierten und bekam die Goldmedaille verliehen. Man sprach nach diesem Sieg von „der Kür für die Unendlichkeit“. Savchenko sagte bei einem ihrer vielen Interviews zu einem deutschen Journalisten: „Wir machen das, was wir lieben!“
Das hat mich beeindruckt: „Wir machen das, was wir lieben!“ Ich bin überzeugt, dass wir auch als Christen letztlich nur das wirklich im Sinne Gottes machen können, was wir lieben. Jeder andere Beweggrund als die Liebe wird außerdem am Ende dazu führen, dass wir in eine Fehlentwicklung geraten. Und wenn wir den Text genau lesen, steht da, dass es die Liebe Jesu war, die Paulus motivierte. Das weist auf eine ganz tiefe Erfahrung und vertrauensvolle Beziehung zu Jesus hin. Es ist eine Liebe, die von außen in unser Leben kommt und unsere Beweggründe im Sinne Gottes prägt.
Etwas aus Liebe zu tun, heißt aber nicht, dass es immer leicht oder angenehm ist. Eiskunstläufer beispielsweise müssen hart trainieren, aber das Grundmotiv der Begeisterung für das, was man tut, darf nicht verloren gehen. Die Liebe gibt dem, was wir tun, das rechte Gleichgewicht.
In Gottes Augen zählt vor allem unsere Motivation und nicht die Frage, wie toll wir sind. Wir bekommen durch Jesus Christus den perfekten Lauf zugesprochen, weil wir ihn als unseren Erlöser annehmen. Die Medaille, die wir dann erhalten, wird keine kleine Scheibe aus Gold sein, sondern wird in dem Anrecht bestehen, in der goldenen Stadt und auf der neuen Erde leben zu dürfen.

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