Andachten

Andacht

Andacht 06.02.2021

06. Februar 2021 | Angelika Pfaller

Andacht 06.02.2021

Bildnachweis: BeneA / photocase.de

Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und
Winter, Tag und Nacht.

Am 6. Februar 2019 und in den Tagen danach berichteten alle Medien über starke Schneefälle im Süden Bayerns und in Österreich. Auf den Straßen herrschte Chaos. Schneemassen brachten Dächer zum Einsturz, Lawinen gingen ab und zerstörten Häuser. Es war eine regelrechte Schneekatastrophe. Winter mit mehr oder weniger Schnee und Eis sind in unserer Region ganz normal. Und doch blickte ich aufgrund dieser panikmachenden Berichte plötzlich verstohlen auf das Dach. Hält es dieser Last stand? Ich horchte auf ungewöhnliches Knacken der Dachbalken. Eines steht wieder einmal fest: Reißerische Katastrophenberichte verursachen ein mulmiges Gefühl, mancher wird dadurch sogar in Angst und Panik versetzt. Kann es sein, dass wir ein Versprechen Gottes aus den Augen verloren haben? Noah und seine Familie erlebten eine Flut ungeahnten Ausmaßes. Wasser bedeckte die gesamte Erde. Alles Alte war im Wasser untergegangen. Nichts Gewohntes existierte mehr. Nur die Familie und ausgewählte Tierpaare überlebten diese Katastrophe in der Arche. Als das Wasser zurückgegangen war, erblühte die Natur neu. Endlich konnten sie wieder festen Boden betreten. Wie überwältigend muss dieser Moment gewesen sein? Mensch und Tier bevölkerten die Erde neu. Wer, wenn nicht sie, hätte unter diesen Umständen Zukunftsängste entwickeln können? Gott wusste um die bevorstehenden Herausforderungen und gab ihnen deshalb ein Versprechen: „Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ (1 Mo 8,22) Sie wussten, dass sie sich auf ihn verlassen konnten, sie durften es erleben. Aber was ist mit uns – heute, tausende Jahre später? Auch wir dürfen uns auf Gott verlassen. Mit seinem Wort gibt er Sicherheit – den Menschen damals und auch uns heute. Er verspricht, dass sich, „solange die Erde steht“ (V.22), Jahreszeiten abwechseln werden. Er lässt keinen Zweifel daran. Ich bin so dankbar zu wissen, dass die Menschheit, bis Jesus wiederkommt, mit „Saat und Ernte“ (V. 22) versorgt wird. Was für eine Verheißung!

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