Andachten

Andacht

Andacht 21.02.2021

21. Februar 2021 | Peter Zaiser

Andacht 21.02.2021

Bildnachweis: Monika Breiholz

Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.

Ich schätze Professor Harald Lesch, den Medienstar der Populärwissenschaft, weil er komplexe Themen unterhaltsam und verständlich erklärt. In einer Sendung spricht er von den vier Grundkräften der Natur: der Gravitation, der elektrischen Kraft, der starken und der schwachen Kernkraft und betont, wie präzise diese in ihrer Wechselwirkung eingestellt sein müssen. Kleinste Veränderungen dieser Kräfte würden die Entstehung von Leben verhindern oder zerstören. Dabei stellt er die Frage in den Raum, ob dies Zufall sein könne. Er vergleicht in einer anderen Sendung eine fünfte Kraft, die exakt notwendige Ausbreitungsgeschwindigkeit nach einem Urknall, mit einem Kugelschreiber, den man auf der Kante einer Rasierklinge balancieren lässt. Und diese steht wiederum genau im Gleichgewicht auf einer weiteren Klinge. Es folgen 10 hoch 55 Rasierklingen. Dieser Balanceakt würde fast zwingend auf einen Schöpfer hinweisen. Nachdem viele Wissenschaftler, so Lesch, nicht davon ausgehen wollen, dass dieses Universum gemacht wurde, stellt er eine Lösung vor, die heute diskutiert wird: Er vergleicht die Entstehung der Welt mit einem Lottospiel. Je mehr Tipps man abgibt, desto eher ist ein Gewinn möglich. So sei es unwahrscheinlich, dass nur ein einziger Versuch die Erde entstehen ließ. Rechnet man aber damit, dass versucht wurde, in vielen Paralleluniversen Leben entstehen zu lassen, wäre das einmalige Gelingen besser erklärbar. Damit man dem Gedanken eines Schöpfers ausweichen kann, bringt man Paralleluniversen als Erklärungsmodell. Wir werden nicht gezwungen, an einen Schöpfer zu glauben. Es ist eine Frage der Offenheit für Gott, der uns, zum Beispiel in der Feinjustierung der Naturkräfte, Hinweise auf seine Existenz gibt. Wir werden letztlich zu einer Entscheidung geführt, ob wir an ihn glauben wollen oder nicht. Dieser Glaube ist nicht naiv und unbegründet, er kann ein starkes Fundament haben und doch bleibt es ein Glaube ohne zwingende Beweise. Und das ist wohl so von Gott geplant, weil er die freiwillige Entscheidung möchte. Deshalb sagt die Bibel, dass wir nur durch Vertrauen wirklich begreifen können, dass Gott die Welt geschaffen hat. Dieses Vertrauen möchte ich aufbringen.

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