Andachten

Andacht

Andacht 22.04.2021

22. April 2021 | Günter Schlicke

Andacht 22.04.2021

Bildnachweis: Monika Breiholz

Siehe, ich sende euch [die Jünger] wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug
wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.

In dem Buch Wenn Tiere reden könnten von Werner Gitt und Karl Heinz Vanheiden erläutern die Autoren an vielen Beispielen sehr anschaulich und humorvoll, wie weise, wunderbar und zweckmäßig Gott jedes Tier geschaffen hat. Es ist spannend, diese wissenschaftlich korrekten und doch leicht verständlichen Geschichten zu lesen. Auch in der Bibel finden wir Aussagen, Beispiele und Gleichnisse über Tiere. Dort werden sie uns unter anderem als Bild für Hinterlist und Störrigkeit aber auch weises Verhalten, Vertrauen und Fleiß gezeigt. Satan benutzte im Paradies eine bezaubernde Schlange, um Eva zu verführen. Deshalb wird er in der Offenbarung (12,9) auch „großer Drache“ und „alte Schlange“ genannt. Hiob ruft in seinem Schmerz: „Schreit denn der Wildesel, wenn er Gras hat, oder brüllt der Stier, wenn er sein Futter hat?“ (Hiob 6,5). Und Gott beklagt die Untreue Israels: „Ein Ochse kennt seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn; aber Israel kennt’s nicht.“ (Jes 1,3) Salomo zeigt das Ergebnis von Fleiß und Vorsorge anhand der Ameise: „Wenn sie auch keinen Fürsten noch Hauptmann noch Herrn hat, so bereitet sie doch ihr Brot im Sommer und sammelt ihre Speise in der Ernte.“ (Spr 6,7–8) Jesus veranschaulicht das kindliche Vertrauen in Gottes Fürsorge mit dem Verhalten der Vögel: „Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlische Vater ernährt sie doch.“ (Mt 6,26) Und in Johannes 10 wird im Gleichnis vom guten Hirten und den Schafen die innige Verbindung zwischen Jesus und seinen Jüngern anschaulich illustriert. Weil die Jünger „wie Schafe unter den Wölfen“ (Juden) lebten, riet ihnen Jesus: „Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.“ (Mt 10,16) Wenn wir Tiere mit offenen Augen und Ohren beobachten, lernen wir viel für das Leben in unserer gefährlichen und gleichzeitig schönen Welt. Wir entdecken die Vielfalt und Weisheit des Schöpfers in der Treue des Hundes, dem Gemeinschaftssinn der Gänse, der Klugheit der Raben, der Arglosigkeit der Tauben oder dem Fleiß der Ameisen. Wenn wir nur die Augen richtig aufmachen, gibt es noch so viel mehr zu entdecken.

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