Andachten

Andacht

Andacht 24.05.2021

24. Mai 2021 | Eberhard Schulze

Andacht 24.05.2021

Bildnachweis: view7 / photocase.de

Ein falscher Zeuge wird nicht straflos ausgehen, und ein Lügner wird umkommen.

Eine Immobilienanzeige bei Ebay sorgte für außerordentliche Beachtung. Der noch junge Offizier der Bundeswehr mit Immobilienambitionen bot ein Grundstück mit Haus ohne beschönigende Angaben an. Das Haus nannte er „Drecksloch“. Es bedürfe zur Instandsetzung höherer Investitionen. Das Grundstück wurde von ihm relativ preiswert angeboten. Seine Anzeige war nach 24 Stunden 3500 Mal angeklickt worden und wurde zu einem Renner im Netz. Auch viele ernste Nach-fragen waren darunter. Da deaktivierte der Makler seine Anzeige wieder, um den Verkäufer nicht zu überfordern. Das Grundstück wurde zur Enttäuschung einer Familie mit schwerbehinderter Tochter zunächst nicht verkauft. Vermutlich wollte der Eigen-tümer doch einen höheren Erlös erzielen. Wie kam die hohe Nachfrage innerhalb kürzester Zeit zustande? Waren die Interessenten von der Ehrlichkeit und Offenheit des Maklers angenehm berührt? Immerhin fiel die Art und Weise des Angebots aus dem Rahmen herkömmlicher Verkaufsstrategien. Wir möchten lieber offen, ehrlich, wahrheitsgemäß informiert werden. Es gibt mancherlei Statistiken, wie oft ein Durchschnittsmensch täglich lügt. Das ist offenbar selbstverständlich geworden. Doch scheint mir unser Beispiel vom Immobilienangebot bewusst zu machen: Wir möchten uns nichts vormachen lassen, sondern erfahren, was Tatsachen oder Realitäten sind. In uns wohnt ein Verlangen nach Wahrheit. Das Wort Gottes erhebt den Anspruch, Wahrheit zu verkünden. Jesus selbst gibt sich als die Wahrheit in Person zu erkennen. Das neunte von den Zehn Geboten der Heiligen Schrift fordert uns auf, sich keinerlei falscher Zeugnisse zu bedienen. Es gibt zahlreiche Berichte – mündlich und schriftlich – die zwar wahr, aber wegen ihrer Einseitigkeit oder Unvollständigkeit trotzdem falsche Zeugnisse sind. Es tut gut, mit wahrheitsliebenden und zuverlässigen Menschen zusammen zu sein und zu arbeiten. Jesus fordert uns in der Bergpredigt auf, mit dem Ja und Nein konsequent umzugehen. Wenn wir Jesu Vorbild folgen, werden wir immer mehr zu wahrheitsliebenden und zuverlässigen Menschen, die auch und gerade heute geschätzt und gebraucht werden.

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