Andachten

Andacht

Andacht 25.08.2021

25. August 2021 | Dennis Meier

Andacht 25.08.2021

Bildnachweis: Monika Breiholz

Wer gewaschen ist, bedarf nichts, als dass ihm die Füße gewaschen werden; er ist vielmehr ganz rein.

In dem köstlichen Film O Brother, Where Art Thou? („Bruder, wo bist du?“) brechen drei Knastis aus und schlagen sich durch die Wälder. Versteckt im Gebüsch beobachten sie, wie eine Gemeinde choralsingend zum See geht, um eine Taufe durchzuführen. Delmar, einer der drei Flüchtigen, ist so gepackt von der Szene, dass er hinterherrennt und sich spontan vom Pastor taufen lässt. Als er zurück ist, verkündet er den beiden, dass er nun errettet und wiedergeboren sei und weder ein Mensch noch der Himmel etwas gegen ihn vorbringen könne. Der Pastor habe ihm sogar zugesichert, dass auch die Sache mit dem gestohlenen Schwein, für das er verurteilt worden war, vergeben sei. Darauf meint sein Kollege verwundert, dass er das mit dem gestohlenen Schwein doch immer abgestritten habe, worauf Delmar nur antwortet: „Dann habe ich eben gelogen ... aber auch das ist jetzt vergeben.“ Später auf der Flucht sehen die drei hungrigen Burschen einen frisch gebackenen Kuchen zum Abkühlen auf einer Fensterbank und lassen ihn mitgehen. Aber Delmar lässt das keine Ruhe. Er geht zurück und legt einen Dollar auf die Fensterbank. Natürlich handelt es sich hier um eine augenzwinkernde Komödie, aber die Geschichte mit dem Dollar auf dem Fenstersims zeigt: Etwas fängt an, sich langsam zu verändern. Delmar meint es ernst und beginnt zum ersten Mal, über das nachzudenken, was er da tut. Er hört plötzlich auf sein Gewissen. Die Umsetzung ist zwar noch suboptimal, aber der Trend geht in die richtige Richtung. Der letzte Satz gilt irgendwie für viele von uns, die in der Nachfolge stehen (jedenfalls für mich). Wir würden es ja gerne besser machen und stolpern doch sündig durchs Leben. Dreckige Füße, das war damals der Alltag. Und auch für diesen Lern- und Lebensweg bietet Jesus eine Waschung an, ähnlich der Taufe, auf die er anspielt. Er spricht im obigen Bibelvers von geistlicher Hygiene, die bedeutet, dass wir uns regelmäßig mit dem Willen Gottes beschäftigen und einen Abgleich mit unserem Leben machen. Und Hygiene sollte eben regelmäßig geschehen. Schon allein deshalb, weil sie guttut. Das gilt besonders im Geistlichen.

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