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Andacht

Andacht 30. August 2022

30. August 2022 | Holger Teubert

Andacht 30. August 2022

Bildnachweis: Macavity / photocase.de

Wahrlich, ich sage euch: Wer nicht das Reich Gottes annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.

Der kleine Peter lag am Abend im Bett und lauschte der biblischen Geschichte, die ihm sein Vater vorlas. Dann beteten beide. Peter sprach sein übliches Nachtgebet und fügte vertrauensvoll hinzu: „Lieber Gott, mach mich zu einem Mann wie Papa – so klug und stark. Ich weiß, du kannst es.“ Der Vater wartete noch, bis sein Sohn eingeschlafen war, dann betete er noch einmal, aber diesmal still: „O Gott, lass mich so werden wie mein Peter hier; vorurteilsfrei und offen, wie ein Kind, das dir mit aufrichtigem Herzen vertraut.“ Zwei entgegengesetzte Gebete. Peter wollte sein wie sein Vater und der Vater wie sein kleiner Sohn. Jesus zeigte einmal auf Kinder, um uns Erwachsenen damit etwas Wichtiges nahezubringen: „Wahrlich, ich sage euch: Wer nicht das Reich Gottes annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“ Christus macht hier auf einige Fähigkeiten von Kindern aufmerksam, die Erwachsenen oft verloren gegangen sind. Kinder können sich noch wundern und für Dinge begeistern, die Erwachsene nicht mehr wahrnehmen. Da wird eine Blume oder ein Blatt genau untersucht, ein Regenbogen löst einen Freudenruf aus oder ein Vogel wird wegen seines schönen Gefieders bewundert. Kinder sind noch voller Vertrauen. Sie denken nicht darüber nach, woher die nächste Mahlzeit kommt. Sie vertrauen einfach darauf, dass die Eltern schon dafür sorgen werden. Ja, sie vertrauen sogar auf die Aussagen ihrer Eltern. Oft heißt es dann: „Aber mein Papa hat gesagt …“ Kinder sind auch gehorsam. Es kommt allerdings schon vor, dass sie sich den Anordnungen der Eltern widersetzen. Aber im Grunde genommen wissen sie ganz genau, dass sie ihre Eltern und deren Regeln achten. Zudem besitzen Kinder die Fähigkeit zu verzeihen. Wo Erwachsene auf ihr Recht pochen, weil sie ungerecht behandelt wurden, bringen es Kinder oft fertig zu vergessen und verzeihen, ohne dass es ihnen richtig bewusst wird. Wir Erwachsenen tun deshalb gut daran, von Kindern zu lernen. Lernen wir die vielen kleinen Wunder im Alltag zu sehen. Lernen wir Gott zu vertrauen, dass er es schon recht machen wird. Lernen wir, Gott zu gehorchen und gegenüber unseren Mitmenschen vergebungsbereit zu sein. Gott helfe uns dabei jeden Tag aufs Neue.

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